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01 Solstice – Clann

Nach Sia (2020) und Light Up (2023) nun der dritte Longsplayer dieser „wiederauferstandenen“ Band. Und wenn man die ursprünglich zum Neo-Prog zählte, so ist m.M.n. durch die Bestzungen mit Violine und drei (hippiesk-tanzenden) Sängerinnen doch vielleicht eher die Assoziation auf Renaissance oder Curved Air gegeben, dazu noch einen Schuss Irish Folk. Ich stehe jedenfalls sehr da drauf.

02 Solstice – Return To Cropredy

Ein Live-Album UND eine BlueRay. Und – siehe oben – die tanzenden Hippiefrauen kommen sehr sympathisch rüber.

03 It Bites FD – Live And Natural

Nach der Live CD/BR „Live From The Black Country“ und dem Studiowerk „Return To Natural“ nun wieder eine Live CD/BR. Mit sehr wenig Überschneidung. Und Francis Dunnery / It Bites ist bei mir eh immer gesetzt 😉

Alphabetisch der „Rest“ vom Monat:

Don Airey – Pushed To The Edge hab ich einmal gehört. Kein spontanes Aha-Erlebnis …

Cosmic Cathedral – Deep Water ist (ausgelutschtes Wortspiel) natürlich Morse of the Same. Durch die beteiligten Musiker (u.a. Chester Thompson an den Drums) ist der jazz-rockige Anteil eine Prise höher ….

Kraan – Aladin Tapes (Live 1980) ist wie (fast) alles von Kraan gut. Allerdings bevorzuge ich definitiv die Bestzung mit Alto Pappert am Saxophon (Kraan Live 75 ist halt DAS Meisterwerk)

Santana – Sentient Ähm, oops, öööh …. Santana gehört für mich ja aufgrund seiner ersten 8-9 Alben zu den gut ein Dutzend „Untouchables“. Aber eigentlich alles (!) danach kann man knicken… Und auch diese CD, wie die letzten paar, ist absolut entbehrlich …..

Smith/Kotzen – Black Light / White Noise Kotzen ist ja einer meiner Favoriten als Gitarrist und Sänger. Allerdings steigerte er sich bis zu seinem Meisterwerk Live in Sao Paulo. Danach hatte er zuerst (Wechsel von Cornford auf Fender) einen ziemlich besch…. Sound. Und auch seine Kollaborationen (Winery Dogs / Smith-Kotzen) kommen bei mir nicht wirklich an …

Und dett war et ooch schon für April ….

Same procedure: die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Deep Purple – -1
02 (03) Barock Project – Time Voyager
03 (04) Opeth – The Last Will and Testament
04 (06) WIZRD – Elements
05 (05) Ali Neander – Bommer Bends
06 (09) Dream Theater – Parasomnia
07 (11) Link & Nesmith – Arcana
08 (07) Falcon Trails – Coming Home
09 (08) Darwin – Five Steps On The Sun
10 (12) Vesilinja – Merkurius
11 (-) Karmakanic – Transmutation
12 (13) Benjamin Croft – We Are Here To Help
13 (14) Ron Spielman – Lifeboat
14 (15) Jane Getter – Division World
15 (-) Jupiter Fungus – Garden Electric

Diesen Monat gab es ziemlich viele Neuerscheinungen … und ich hab noch nicht mal alles durch. Einiges wird daher erst nächsten Monat vorgestellt.

01 Colosseum – XI

Ich war schon überrascht, dass es nach Restauration von diesen doch schon z.T. sehr betagten Herrn noch was neues gibt. Und es ist gut geworden. Natürlich ist da keine neue Valentyne Suite oder Lost Angeles zu erwarten, aber da ist auch kein Füller drauf. Sehr gutes Spätwerk.

02 Karmakanic – Transmutation

Retro-Prog, der das Rad gewiss nicht neu erfindet, aber sehr gut gemacht ist. Ich steh halt auf sowas. Ähnlich wie Jonas Lindberg, der auch schon Platte des Jahres war. Und gute Leute hat der Mann hier am Start (John Mitchell, Randy McStine, Simon Philips, Craig Blundell, usw.)

03 The Far Cry – Once There Was

Auch eine Qualitätsplatte, die meinem Beuteschema entspricht.

Alphabetisch:

Jon Anderson & The Band Geeks – Live Perpetual Change ist die „Yes-Coverband“, die besser als das „Original“ ist. Der alte Mann singt immer noch wie ein junger Gott und die Mitstreiter spielen die Songs, wie es die Proginstitution vor 50 Jahren getan hat. Das wäre bestimmt was für Live. Im CD-Schacht würde ich die Yessongs vermutlich vorziehen.

Catfish – Time To Fly ist Blues Rock der härteren Art. Der SOng in meinem Release Radar war cool, die Platte als ganzes hält das Niveau aber nicht …

David Crosby – Wooden Ships – Live 1989 ist ein schönes Solokonzert.

Joe Deninzon & Stratospheerius – Impostor! ist eine SOloplatte des Kansas-Geigers. Klingt auch so. Ok, aber gut?

Dim Gray – Shards ist mal kein Prog und könnte sich im Laufe des Jahres etablieren. Spotify sagt „Rock, Folk, Chamber Pop“ ….

Yelena Eckemoff – Scenes From The Dark Ages ist Jazz/Jazz-Rock mit z.T. prominenten Gästen (u.a. Trilok Gurtu). Haut mich spontan aber auch nicht vom Hocker ….

Evelin’s Dust – Eveline’s Dust hab ich einmal gehört. Ist ok, begeistert aber bislang nicht.

Everon – Shells müsste eigentlich in mein Beuteschema fallen und fällt durch, ohne dass ich sagen kann, warum. Ich höre es und es gefällt mir nicht.

Flame Drop – Beyond Cosmic Infinity ist Prog und die Zeit wird zeigen, wo das landet (eine der Platten, wo ich beim Schreiben denke: ja, hast Du gehört, kannst Dich aber an nix erinnern)

IQ – Dominion hat mich jetzt positiv überrascht, da mir die Vorabsingle gar nicht gefallen hat. Ist allerdings auch nix neues. Klingt halt wie immer ….

Limite Acque Sicure – Un#Altra Mano Di CarteItalo-Prog, einmal gehört

Simon McBride – Recordings 2020-2025 vereint die Soloaufnahmen des „neuen“ Purple-Gitarristen. Das Album hat einige schöne Tracks, ist aber irgendwie zu lang, um jetzt irgendwie eine Top-Platzierung zu bekommen.

Panda Bear – Sinister Grit …. oops, nachher nochmal auflegen, ich kann mich wieder an nichts erinnern. Außer, dass es mal kein Prog ist ….

Perfect Plan – Heart Of A Lion kann mich auch nicht vom Hocker reißen. Die hatten mal eine CD in den Top-15. Der Nachfolger kam bei mir nicht an und das hier wirds auch nicht reißen …

Steven Wilson – The Overview kann ich wieder mal nix mit anfangen. Eine Aneinanderreihung von zum Teil langweiligen und zum Teilmich sogar nervenden Teilen mit einigen Versatzstücken, die ok sind, man das alles aber schon irgendwann mal von ihm weit besser gehört hat. NULL Chancen, in die Top-15 zu kommen.

 

And now….. die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) It Bites FD – Return To Natural
02 (02) Deep Purple – -1
03 (03) Barock Project – Time Voyager
04 (04) Opeth – The Last Will and Testament
05 (06) Ali Neander – Bommer Bends
06 (08) WIZRD – Elements
07 (07) Falcon Trails – Coming Home
08 (08) Darwin – Five Steps On The Sun
09 (-) Dream Theater – Parasomnia
10 (10) Vanden Plas – The Empyrean…
11 (-) Link & Nesmith – Arcana
12 (15) Vesilinja – Merkurius
13 (11) Benjamin Croft – We Are Here To Help
14 (12) Ron Spielman – Lifeboat
15 (13) Jane Getter – Division World

 

Was für ein ergiebiger Monat. Und wie schwierig die Auswahl …… die ersten drei könnten alle ganz oben stehen …..

01 Voyager IV – Rheingold

Nach der genialen Adaption der „B-lder einer Ausstellung“ gibt es endlich was neues von Voyager IV und damit von meinem langjährigen Freund Johannes Kuchta. Dieses Mal hat man sich Wagner angenommen, wobei ich keine Ahnung habe, welche Teile da jetzt als Vorlage gedient haben. Aber wieder mal ist die Truppe um Marcus Schinkel ein absolutes Meisterwerk gelungen. Sehr geil (und dabei hab ich das erst zweimal gehört)

02 Dream Theater – Parasomnia

Ja, ich weiß, viele sagen, dass das auch nur „more of the same“ ist. Aber ich finde, die Rückkehr von Mike Portnoy hat dieser Band gut getan. (und ja, den Vorgänger, noch mit Mike Mangini, fand ich nach vielen Jahren des Desinteresses auch ziemlich stark). Dream Theater klingen aktuell wieder wie zu Zeiten von Six Degrees, Train of Thought oder Octavarium. Und das ist gut so ….

03 Alex Carpani – The Good Man

Der Name sagte mir vorher gar nichts. Die CD besteht aus zwei fast 30 minütigen Longtracks und bietet alles, was der Progfreund liebt. Incl. Saxophon und Soprangesang. Sehr abwechslungsreich, sehr stimmungsvoll und einfach nur toll.

Alphabetisch:

Karl Latham – Living Standards II ist noch ein neuer Name für mich. Neuinterpretationen im Gitarrentrio (wobei der Namensgeber Drummer ist) Kann man hören, muss aber nicht in die Top-Liste kommen.

Jesus Molina – Selah bietet Klavier-Trio-Jazz und klingt ab und an ein bisschen nach Chick Corea.

Motorpsycho fand ich eine Zeit lang mal spannend. Die letzten beiden Platten (nach spricht von Resteverwertung) kamen bei mir gar nicht an. Und auch wenn diese Band jetzt  auf Motorpsycho wieder mit Longtracks rockt, dieses elendig lange Rummäandrieren ohne griffige Hooks ist für mich irgendwie nix. Der Fan wirds mögen.

Pattern-Seeking Animals – Friend of all Creatures müsste mir eigentlich gefallen, da das ja ein Ableger von Spock’S Beard ist. Und dennoch – wie bei jeder Platte dieser Band – finde ich das alles irgendwie durchschnittlich und uninteressant.

Roa’s Ark – Roa’S Ark hätte es eigentlich auch auf das Treppchen schaffen müssen. Den Namen Carl Roa hab ich auch noch nie gehört, aber dieser Gitarrist hat mit Dave LaRue und Van Romaine die Rhythmusgruppe der Steve Morse Band am Start. Und wer auf Steve Morse, Eric Johnson oder ähnliche Gitarrenvirtuosen und instrumentale Gitarrenmusik steht, sollte hier mal reinhören. Bei einem Song klingt es sogar nach 80er King Crimson ….

Abel Selaocoe – Hymns of Bantu Diesen Cellisten habe ich auch erst vor kurzem entdeckt. Und wie schon zuletzt, verknüpft der klassische Stücke (zB Bachs Cello Suiten) mit perkussiver afrikanischer Musik. Ich finde das sehr spannend.

Und damit habe ich im Februar glatt fünf neue Platten, die bei den Top-15 mitreden könnten ……. lekker 😉

Und, wie immer, die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) It Bites FD – Return To Natural
02 (03) Deep Purple – -1
03 (04) Barock Project – Time Voyager
04 (08) Opeth – The Last Will and Testament
05 (05) Whom Gods Destroy
06 (06) Ali Neander – Bommer Bends
07 (09) Falcon Trails – Coming Home
08 (10) Darwin – Five Steps On The Sun
09 (-) WIZRD – Elements
10 (12) Vanden Plas – The Empyrean…
11 (14) Benjamin Croft – We Are Here To Help
12 (15) Ron Spielman – Lifeboat
13 (-) Jane Getter – Division World
14 (-) Today Was Yesterday – T.W.Y.
15 (-) Vesilinja – Merkurius

Das ist aber schwer, diesen Monat. So richtig geflasht hat mich ….. NIX ….

01 The Madrigal Project – 11th Hour

Guter Prog ohne das Rad neu zu erfinden.

02 Riverside – Live ID.

Liveplatten kommen normalerweise nicht in meine Liste, aber da der Monat wirklich nur Quantität, aber kaum Qualität lieferte …..

03 Sotomonte – Decadence & Renaissance

Vielleicht die einzige Platte, die ich als Neuentdeckung werten würde.

Den Rest handele ich sehr kurz ab, bei einigen aus der Liste (einmal gehört) kann ich mich schon gar an nix mehr erinnern …….

Big Horizon – In The Beginning fand ich beim Ersthören chic, mit ANklängen an Steely Dan. Aber beim zweiten Mal dachte es ich schon: auch irgendwie alles schon mal (und besser) gehört …

Funky Times – We keep on grooving/ Capri Sun sind zwei EPs mit richtig funkiger Mucke. Ob da was hängen bleibt, wage ich mal zu bezweifeln.

Innerspace – The Last Sign ornde ich genau so wie Lost World Band – The Dawn unter Prog ein und kann mich an nix erinnern, was eine Wertung zulassen würde.

Lesoir – Push Back The Horizon hab ich mir reingezogen, weil die ja grad in Utrecht aufm Festival waren. Nett. (grins)

Moonshine Blast – Realm Of Possibilities Prog. Prog Metal? Hab ich Alzheimer?

Fred Pallem – Cartoons Big Band Versionen von Filmmusik. Auch wenn ich auf Big Band Sound stehe, bleib hier nix hängen ….

Red Lloyd – Duke hat auch keinen Eindruck hinterlassen. Spielt nicht in der ersten Liga mit …

Seal Party – Circles Headed To The Sky … ähm, keine Ahnung, hab ich unter Pop einsortiert ….

Und das war es auch schon, in einem subjektiv empfundenen, ganz schwachen Monat …..

Same Procedure … die Top 15 der letzten 12 Monate:

01 (01) It Bites FD – Return To Natural
02 (02) Viima – V.M.Y.
03 (06) Deep Purple – -1
04 (07) Barock Project – Time Voyager
05 (08) Whom Gods Destroy
06 (09) Ali Neander – Bommer Bends
07 (10) Looped Squares
08 (-) Opeth – The Last Will and Testament
09 (11) Falcon Trails – Coming Home
10 (12) Darwin – Five Steps On The Sun
11 (13) Brian Tarquin – Behind The Warrior’s Eyes
12 (15) Vanden Plas – The Empyrean…
13 (-) Sarah Jarosz – Polaroid Lovers
14 (-) Benjamin Croft – We Are Here To Help
15 (-) Ron Spielman – Lifeboat

05 Viima – Väistyy Mielen Yö

Retro Prog aus Finnland, in finnisch und mit ganz leichtem Canterbury-Einschlag. Platte des Monats Februar. Grad im ersten Halbjahr in Dauerrotation, daher die hohe Punktzahl .
Detaillierte Rezi gibts auf den babyblauen Seiten.

https://youtu.be/wecJc1pTe4Q?si=PMPZ7ZK5K5aOELTC

04 Moon Safari – HImlabakken Vol. 2

Ein Land nebenan gibts auch immer wieder Retro-Prog. Das hier kam im Januar, hab ich da nicht mal erwähnt und schlich sich dann ab März ins Bewusstsein bzw. die Punkteränge. Wie beraits bei Platz 5 würde ich – wenn ich es nur am Jahresende bewerten würde, dies und das höher einschätzen, aber übers Jahr wurden genug Punkte gesammelt für dieses hohe Endresultat.
Ich verwesie auch hier auf die babyblauen Seiten, wo das Album sehr gut wegkommt.

https://youtu.be/kzE4B68a1Uc?si=wgxZrUMBdj3DdmUv

03 Deep Purple – =1

Ja, Deep Purple war ab ca. 1970 meine Lieblingsband. Und Steve Morse (zu Zeiten der Dixie Dregs) mein Lieblingsgitarrist. Und dennoch habe ich mit der Kombination immer irgendwie gefremdelt. Morse hat mir z.B. bei Flying Colours viel besser gefallen. Aber das ist offtopic. Ich hätte nie gedacht, dass die „alten Säcke“ nochmal so ein geiles Album zustandbringen. Der neue Gitarrist scheint wie ein Jungbrunnen zu sein. OK, Ian Gillan kommt seit Jahren nicht mehr so hoch wie annodunnemal, aber er bewegt sich auf sicherem Terrain. Da gibt es Kollegen, die im höheren Alter deutlich peinlicher kommen (ich denke da zB an Geddy Lee auf der R40-Tournee …. auch das ist offtopic). Jedenfalls ist dieses Purple Album richtig geil geworden !

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/deep-purple-1/hnum/11834829
https://youtu.be/bbwiEDD04CY?si=HPQaShn8jEFbX_j5

02 Elephant Planet – Elephant Emoji

Dass ich melodiseliger und retroprog-affiner Altsack mal Musik geil finde, die doch eher modern klingt ….. Diese Band kommt aus Österreich, bezeichnet ihre Musik als progressiven und harten Pop-Jazz-Rock (s9ie Rezension auf bbs). Für mich die Entdeckung des Jahres und vollkommen unverständlich, warum dieses Album in der progrock-dt community ignoriert wird ……

https://youtu.be/i7FCGOgSpWE?si=2skCRSSsu2-MvSPs

01 It Bites FD – Return To Natural

Für mich ist It Bites DIE Band der 80er. Ich mag den poppigen Prog, ich mag die Stimme von Francis Dunnery und dass er auch noch ein frickelaffiner schweinegeiler Gitarrist ist. Und für mich ist diese Musik (trotz der typischen 80er Jahre Synth Sounds) deutlich besser gealtert als andere 80er Musik, die ich damals klasse fand (z.B. Mr. Mister, die ich in einem Atemzug mit Toto genannt habe), aber heute nicht mehr goutieren kann …. Und all das, was ich an It Bites toll fande und finde, ist auf dem neuen Album vorhanden.  DER Überhammer ist das aber dennoch nicht. Platte des Jahres wurde das nur, weil mich so vieles andere nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Ich habe schon Jahre mit deutlich „besseren“ Alben erlebt. Aber was die Zeit überdauern wird, wird man vllt. in 10 Jahren sehen …. ein bessere Video hab ich in Youtube leider nicht gefunden …..

https://youtu.be/0D0o8YXhioE?si=x42P1ialdGEv5Fmq

10 Looped Squares – Looped Squares

(Prog-)Fusion aus Deutschland. Kam im Februar als „Randnotiz“. Aber jedes Jahr schafft es eine Veröffentlichung aus diesem Genre in meine Liste. Oft und gerne gehört. Instrumental, groovt gut, hooklines sind aber Fehlanzeige.

https://youtu.be/rFg2N4Y2fE4?si=z0QlceXZGCZpVvIo

09 Sarah Jarosz – Polaroid Lovers

Singer-Songwriter Musik für Chöngeister. Früher hatten ihre Platten einen höheren Americana/Country-Einfluß. Aber wunderschöne Stimme, schöne Songs, gute Hoohs. Sehr angenehm zu hören.
Kam im Febraur und auch da nicht ind die Top-3…. entwickelte sich im Verlauf des Jahres

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/sarah-jarosz-polaroid-lovers/hnum/11604807
https://youtu.be/Dd4Oxjzpg7g?si=1PCaa3W3wx0Ynj_E

08 Erik Voeks – It Means Nothing Now

Platte des Monats Januar. Ich höre da Einflüsse von den Beatles, den Byrds, vllt. auch von Tom Petty. Über das Jahr konstant immer wieder gehört. Passt zur Entwicklung meiner Hörgewohnheiten (ich will ja nicht Geschmack sagen …. So ne Mucke war ja schon immer dabei, aber viele Jahre nicht so im Vordergrund…..)

https://youtu.be/6htvuC2LFYo?si=NHw6LaFjjscSezjN

07 Barock Project – Time Voyager

Prog, der mich sehr an Kansas erinnert. Im Juni auf Platz 2, am Ende des Jahres weit vor Beardfish, Ritual oder IZZ …

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/barock-project-time-voyager/hnum/11898901
https://youtu.be/p8LD3q29WG0?si=uYxGj6y2U3yL-KF6

06 Ali Neander – Boomer Bends

Warum spielen die frickeligen Jazz-Rock? Weil sie es können ! Das antworte ich immer, wenn man mir diese (blöde) Frage stellt. Und dass der Ali Neander das kann, beweist er hier bereits zum dritten Mal. Und wenn dann auch noch die grandiose Anika Nilles beim Großteil des Stücke für den wahnsinnig geilen Groove sorgt …… das soll die Leistung aller anderen beteiligten Musiker aber nicht schmälern. Die Jazz-Rock-Platte des Jahres. Aber sowas von !

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/ali-neander-booomer-bends/hnum/11938960
https://youtu.be/ZxmxAMyKpc4?si=1pI65kOb0vTna-O3

Sodele, pünktlich zum Fest, kommen morgen dann meine Top 5. Viermal wird es (im erweiterten Sinne) progressiv. Und dann kommt da auch noch ein ganz alter, sehr wieder sehr vitaler Bekannter ……

Sodele, jetzt gehts los. Und die ersten drei Platten alle punktgleich ….

13 Whom Gods Destroy – Insanium

Zur Platte des Monats März habe ich geschrieben: „„Eigentlich“ (immer dieses Unwort) stehe ich ja gar nicht (mehr) so auf Progressive Metal. Aber das hier hat mich sofort bei der Vorabveröffentlichung der drei Songs mitgenommen. Das Gepose des Gitarristen im Video nervt zwar gewalting, aber musikalisch lassen die nix anbrennen. Ob das Dauergefrickel am Jahresende mich überzeugt für die TOP-15, wage ich dennoch zu bezweifeln.“ Tja, oft genug gehört für die Top 15, aber im Jahr von The Beatles und The Analogues ist Prog-Metal nun nicht gearde was für die ganz hohen Plätze ….

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/whom-gods-destroy-insanium/hnum/11732118
https://youtu.be/8Ie77apU0RA?si=vlSQxc3VGm-vYQcj

13 Falcon Trails – Coming Home

Platte des Monats August. Rock, der funky ist wie Purples Strombringer und ein Sänger, der sehr stark an Glenn Hughes erinnert, gefällt natürlich. Für ganz oben reicht das aber auch nicht.

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/falcon-trails-coming-home/hnum/11876259
https://youtu.be/-m66l8lUxQA?si=cXeL8_BfrEJjLr2W

13 Opeth – The Last Will And Testament

Würde ich ein anderes Weetungssystem haben, wäre das hier meine Platte des Jahres. Ich bin jedesmal total geflasht von der Dynamik und Abwechslung auf diesem Werk. Das ist ganz ganz großes Kino. Selbst das „Gegrunze“ stört mich nicht. Da diese Platte aber soooo spät im Jahr rauskam, reichte es weder in der Jahrespunkteliste in die Top-20 noch in der Endausscheidungsliste für die Top-10 …..

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/opeth-the-last-will-and-testament/hnum/11931690
https://youtu.be/wV-qBC3QHd0?si=zG8gqf14r5MNxL3v

12 Cupid’s Carnival – Rainbow Child

Beatleslesque Mucke. Sammelte währned des Jahres genug Punkte, tauchte zum Jahresende dann aber unter ….

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/cupid-s-carnival-rainbow-child/hnum/11578731
https://youtu.be/xkS60BOXoWk?si=7-a0qwxH_-7z0Ij_

11 Jane Getter Premonition – Division World

Hab ich im August nicht in den Top-3 gehabt, lief auch länger unterm Schirm, kam zum Jahresende dann häufig in den Player. Jazz-Rock, wenn ich nicht irre, zum ersten Mal mit Gesang. Cool !

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/jane-getter-division-world-cd/hnum/11714765
https://youtu.be/AmovonuhVPs?si=HZnUTSidEEeHK17P

 

Ich habe mir ja die lange Liste all dessen, was dieses Jahr so im Schacht gelandet ist gespart, aber bevor es wirklich losgeht, kommen hier noch die 10 CDs, die es knapp verpasst haben:

Vanden Plas  – The Empyrean Equation Of The Long Lost Things

Es gibt von dieser Band regelmäßig Qualität. Aber die Zeiten, wo ich da wirklich drauf stand, sind lange vorbei. Ich höre auch kaum noch Prog Metal

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/vanden-plas-the-empyrean-equation-of-the-long-lost-things/hnum/11908944

Leif de Leeuw – Mighty Fine

Southern Rock aus Holland. Starke Bezüge auf die Allman Brothers. Schöne Platte. Aber Original ist Original ….

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/leif-de-leeuw-mighty-fine/hnum/11844590

Kikimora – For A Broken Dime

Band des bulgarischen Gitarristen Nikolo Kotzev. Hard Rock hat es bei mir auch grad eher schwer ….

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/kikimora-for-a-broken-dime/hnum/11479322

Argos – Halfway Between Heaven And Mirth

Diese deutsche Progressive Band mit deutlichem Canterbury-Einschlag mag ich sehr. Habe ich aber auch zu selten gehört, als dass es für die Ränge gereicht hätte

Fish On Friday – 8mm

Prog-Pop oder so ähnlich

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/fish-on-friday-8mm/hnum/11559793

(Platz 20) Focus – 12

Die Klassiker sind unerreicht, aber die älteren Herren können es imer noch

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/focus-focus-12/hnum/11859611

(Platz 19) Brian Tarquin – Beyond The Warrior’S Eyes

Instrumentales Gitarrengedengel eines mir bis dato unbekannten Musikers, aber mit sehr prominenter Gästeliste.

(Platz 18) Darwin – Five Steps On The Sun

Mit der weitgehend einheitlichen Besetzung auf dieser Platte (Greg Howe / Mohini Dey / Simon Phillips) geht dieses Keyboarder-Projekt in die nächste Runde. Es groovt, es wird gefrickelt und Gesang, also Melodien, sind auch dabei. Geiler Shice. War immerhin CD des Monats Juni.

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/darwin-five-steps-on-the-sun/hnum/11867042

(Platz 17) Grice – Mordant Lake

Art Pop. Schöne Stimmung.

(Platz 16) Pure Reason Revolution – Coming Up To Consciousness

Art Prog. Ganz kannp daneben. Gefiel mir dieses Jahr besser als die Weather Systems oder Pineapple Thief

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/pure-reason-revolution-coming-up-to-consciousness/hnum/11899379

Morgen gehts dann los mit den Plätzen 15 bis 11

Wie jedes Jahr ist es im Dezember sehr ruhig. Einiges an alten Sachen gehört, aber kaum irgendws neues.

01 WIZRD – Elements

Prog mit Canterbury-Schlagseite. Gefiel mir auch schon der Vorgänger.

02 Nik Bärtsch Ronin – Spin

Diese Mischung aus Jazz und Minimal mag ich. Aber so ganz langsam bin ich auch gesättigt, ist ja jetzt auch schon die achte CD von dieser Band.

03 Mangrove – Bridge to Fiction

Prog ohne großes Alleinstellungsmerkmal. Entbehrlich.

Und das wars auch schon …..

Wie jeden Monat: die Top-15 der letzten 12 Monate (und das ist ja nicht identisch mit den Jahres-Top-15 ……. ab morgen gibts dann den Jahresabschluss)

01 (01) It Bites FD – Return To Natural
02 (02) Viima – V.M.Y.
03 (03) Moon Safari – Himlabakken 2
04 (05) Elephant Planet – Elephant Emoji
05 (04) Erik Voeks – It Means …
06 (07) Deep Purple – -1
07 (08) Barock Project – Time Voyager
08 (09) Whom Gods Destroy
09 (14) Ali Neander – Bommer Bends
10 (10) Looped Squares
11 (12) Falcon Trails – Coming Home
12 (13) Darwin – Five Steps On The Sun
12 (12) Brian Tarquin – Behind The Warrior’s Eyes
14 (-) Fish On Friday – Kikimora – For A Broken Dime
15 (-) Vanden Plas – The Empyrean…

Bevor es um Weihnachten rum wieder meine Jahres-Top-15 gibt, hier mal ein allgemeiner Rückblick auf das musikalische Jahr 2024.

Ich erspare es mir, dieses Jahr aufzulisten, was es so alles nicht in die Top-15 geschafft hat. Wer wissen will, was so alles bei mir neues reinkam, mag sich meinen blog reinziehen.

Ich wollte schon schreiben, dass es vermutlich noch nie eine Platte des Jahres gegeben hat, die so wenig Punkte im Verlaufe des Jahres gesammelt hat, aber das stimmt nicht. Mit ca. 250 von 360 Punkten wird diese Platte in der ewigen Bestenliste soar in die Top-10 kommen. Aber: noch nie brauchte es so wenig (ca 60) Punkte, um in die Top-15 zu kommen. Das liegt daran, dass es sehr viele Platten gab, die ich neu entdeckt habe, toll fand, die aber nach 2-3 Monaten schon wieder aus den Punkterängen verschwunden sind. Aber warum war das so? Dafür gibt es drei Gründe:

1. habe ich dieses Jahr relativ viele richtig alte Sachen (also 1967 – 1975) wieder- oder neuentdeckt.

2. habe ich ja 2023 UND 2024 The Analogues live gesehen und seitdem meine alte Leidenschaft für The Beatles (als die beste Band aller Zeiten) wiederentdeckt. Dachte ich lange Zeit, das „weiße“ Album wäre mein Favorit (nach der Abbey Road, die das schon allein deshalb ist, weil sie 1970 meine allererste Langspielpaltte war), so habe ich festgestellt, dass das nicht der Fall ist. Sowohl die Sgt. Pepper als auch (!) die Magical Mystery Tour (in der längeren Version) sind deutlich besser. Vermutlich auch Let It Be und/oder Revolver …..

3. und der allerwichtigste Grund: ich habe dieses Jahr eine Band, die es schon seit den frühen 80er-Jahren gibt, komplett neu entdeckt: Stadio

Ein Freund (nicht nur aus dem progressive-dt-Forum, sondern auch im real-life) empfahl im Frühjahr eine Live-Platte von Lucio Dalla, bei der der von dieser Band begleitet wird. Nie vorher gehört, klärte er mich auf, dass das alles Top-Studio-Leute wären, also quasi die italienischen Toto. Und da das meine Lieblingsband ist, hab ich angefangen, mir das reinzuziehen. Und ja, in dieser Musik ist alles, was ich auch an Toto schätze: tolle Melodien, tolle Arrangements, gute Hooklines, frickelige Gitarrensoli, usw. Tja, und inzwischen habe ich (zumindest digital) alle Platten von denen und das sind immerhin 23 (!), was erklärt, dass ich „kaum“ Zeit gefunden habe, aktuelle Platten aus 2024 zu hören. Und „Di Volpi, Di Vizi e Di Virtù“ von 1995 und „Occhi Negli Occhi“ von 2002 sind meine Favoriten. Das wären also „eigentlich“ meine Platten des Jahres 2024 ….

Und das hier meine beiden absolut meistgehörten Songs in 2024:

Il Segreto

Sorprendimi

Sodele, in einer Woche gehts dann los mit den Top-15

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