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Bevor es wirklich losgeht, mal eine kleine Abhandlung dazu, wer es denn nicht geschaftt hat …..

Nach dem 2022 Album (in den Top-15) war die Erwartung recht hoch, doch es hat icht wirklich gezündet bei Kite Parade – Retro.

Recht häufig gehört, aber auch nicht dabei: Retrospective – Introvert

Da ich mich dieses Jahr (Scheidungskrieg hoch drei) vorwiegend auf Wohlfühlmusik konzentriert habe (meiner Wut nach hätte ich eigentlich Auspeitschmucke hoch zehn hören müssen ….), hatten es auch modernere oder härtere Prog-Alben nicht häufig in den CD-Schacht geschafft. Daher nicht dabei:  Cydemind – The Descent und OK Goodnight – The Fox…

Sehr knapp verfehlt haben es folgende Platten (auch hier wieder sehr hohe Erwartungshaltungen, die – warum auch immer – nicht erfüllt wurden …..

Lalu – The Fish …
Southern Empire – Another World
Riverside – Id.Entity

Von meinen Monatsplatten haben es acht in die Top-15 geschafft, dafür aber auch vier CDs, die bei der monatlichen Vorstellung unter „ferner liefen“ abgehandelt wurden. Keine CD aus dem vierten Quartal hat es geschafft ….

Also, morgen geht es dann los ……

Ab morgen gibt es ja meine Jahres-Top-15, daher endet der Monat und das musikalische Jahr bereits heute. Viel los war im Dezember nicht mehr ….

01 Cupid’s Carnival – Rainbow Child

Eine Empfehlung von Mathias Diehl aus der [progrock-dt]-Gruppe. Sehr beatlesque. Da seteh ich dieses Jahr ja drauf. Insgesamt aber nicht ganz so variabel und zwingend wie The Analogues Sideshow.

02 Kikimora – For A Broken Dime

Dieses Jahr hat mich im Hard Rock ja bisher nix irgendwie gepackt. Nicht Extreme, nicht Winger, nicht Joel Hoekstra ….. Kikimora ist eine von mehreren Bands des bulgarischen Gitarristen Nikolo Kotzev, den ich bisher nur von seiner Rockoper Nostradamus kannte. Das hier ist sehr stark inspiriert von Rainbow. Und vielleicht brauche ich – immer noch im Privatstress – ab und zu auch mal lauten Hard Rock (mit Haaren an den Klöten… harrharr)

03 The Zombies – Different Game

Hab ich zwar schon vor Monaten irgendwann mal reingehört, aber erst diesen Monat bewusst. Pop-Musik, mal ein bisschen Beatles, mal etwas Steely Dan Flair. Immer mit schönen Melodien. Gefällt.

Sonst noch?

Crown Lands – Fearless klingt wie ein Rush-Klon. Ob ich das häufiger höre oder doch aufs Original zurückgreife ….?

Rubber Tea – From A Fading World hab ich erst einmal gehört. Vielleicht packt es mich ja in 2024.

Und dann habe ich mir, weil ich die bisher weder auf LP noch CD hatte, die erweiterten Neuausgaben vom roten und blauen Beatles-Album gegönnt  😉

Auch wenn es morgen losgeht, hier noch schnell die Top-15-Punktewertung der letzten 12 Monate …..

01 (01) Solstice – Light Up
02 (03) Stefano Panunzi – Pages from the Sea
03 (02) Rain – Radio Silence
04 (04) Marek Arnold – Artrock Project
05 (06) The Analogues Sideshow
06 (10) A.C.T – Falling
07 (05) Dhafer Youssef – Street of Minarets
08 (07) WIZRD – Seasons
09 (08) Tritop – Rise of Kassandra
10 (09) Riverside – ID.Entity
11 (11) Laurence Jones – Bad Luck & The Blues
12 (15) Christina Lux – Live DeLUXe
13 (12) Matt Dorsey – Let Go
14 (14) Lukather – Bridges
15 (13) Zopp – Dominion

Bis November kam in meinem bevorzugten Genre ne ganz schöne Menge neues rein:

A.C.T Falling
A.C.T Live At Kulturbolaget 2019
Anasazi Cause & Consequences
Anchoret (The) It All Began With Loneliness
Arnold, Marek Marek Arnold’s Artrock Project
AVKRVST The Approbation
Bend The Future Sounds So Wrong
Cameron Skye Virage
Damanek Making Shore
Dawnation … Well For The Past
Dorsey, Matt Let Go
Eliez, Thierry Emerson Enigma
Eloy Echoes From The Past
Enigma Division, The The Enigma Division
Entropia Eclipses
Flower Kings Look At You Now
Froislie, Lars Fredrik Fire Foretellinger
Gong Unending Ascending
Haken Fauna
It Bites FD Live From The Black Country
Jethro Tull RökFlöte
Jordsjø Salighet
Karfagen Birds
Karfagen Passage To The Forest Of Mysterious
Karmic Juggernaut Phantasmagloria
Karnataka Requiem For A Dream
Kite Parade Retro
Klone Meanwhile
Lalu The Fish Who Wanted To Be King
Magma Köhntarkösz (Limited)
Mau & Schnella The Rainbow Tree
Morse, Neal The Dreamer: Joseph Pt.1
Morse, Neal & Band An Evening Of Innocence & Danger: Live in Hamburg
Motorpsycho Yay!
Mystery Redemption
Nine Skies The Lightmaker
Oblivion Protocol The Fall Of The Shires
Ok Goodnight The Fox And The Bird
Oldfield, Mike Opus One
Overhead Telepathic Minds
Panunzi, Stefano Pages From The Sea
Poor Genetic Material Elsewhere
Rain Radio Silence
Riverside ID.Entity
Seven Impale Summit
Solstice Light Up
Southern Empire Another World
Subsignal A Poetry Of Rain
Sunchild Exotic Creatures And A Stolen Dream
Sund, Tim – Electrified The Future On Our Doorstep
Transatlantic The Final Flight (Live At L’Olympia)
Tritop Rise Of Kassandra
Wilson, Steven The Harmony Codex
Zopp Dominion

Und eigentlich ist das ganz einfach:

DER Progressive-Gott Stefan Wilhelmsen – oder war das doch sein englischer Zwiling – hat sich in jährlicher Regelmäßigkeit erbarmt, uns unwürdigen Erdlingen den jeweils neuesten heiligen Gral der Unterhaltungsmusik zu kredenzieren ….
Von daher ist das für mich total vorhersehbar, dass in einschlägigen Fanzines wie dem Eclipsed-Magazin oder Facebook-Gruppen wie [progrock-dt] wird The Harmony Codex auf Platz 1 landen. Und unter den Top-5 landen garantiert Haken, Riverside und evtl. Neal Morse.

DAS wird bei mir nicht so sein. Denn:
Mainstrem-Medien lügen
Mainstream Radio ist akustische Umweltverschmutzung
und … der Mainstrem-Prog-Fan hat halt keine Ahnung … ROFLMAO
(Ahnung haben eh nur der Großwesir Sal, ich und unser Adoptivsohn Fabian …. 😉 )

Also, lasst Euch ab 21.12. überraschen … bei mir werden in den Top-15 garantiert 10 + x Platten aus dem Prog-Kosmos landen …. die sind also alle da oben gelistet …

Diesen Monat habe ich zunächst mal ganz viel Klassik gehört, jeweils 6-CD-Boxen von Samuel Barber, Heitor Villa-Lobos und Ralph Vaughan Williams. Dazu gabs noch ein paar neue CDs meiner Lieblingsgeigerin, Arabella Steinbacher.

Normalerweise müsste folgende Veröffentlichung ganz oben stehen: Frank Zappa – Overnite Senstaion 50th. Aber „Alte“ Sahcen sowie Livealben spielen ja nicht mit …. Da Overnite Sensation meine Lieblingsplatte von Zappa ist, konnte ich nicht anders. Die Bonus Session Masters und Bonus Vault Sensations geben auch einen tollen Einblick in das Werden dieser Songs sowie der Tatsache, dass auch mit der OS-Besetzung schon Stücke existierten (z.B. Inca Roads), die erst danach auf Platte verewigt würden …. die beiden Live Konzerte hingegen liefern tlw. ellenlanges Gejamme. So, die Band war sehr im Jazz-Rock beheimatet, aber ob der Meister diese Aufnahmen jemals hätte das Licht der Öffentlichkeit erblicken lassen…. wer weiß das schon …..

Über meinen Fraund Salvatore bin ich auf was für mich total unbekanntes gestoßen: die „neue“ Live-Platte von Lucio Dalla, 1986 in den USA, hat Dalla mit der Band Stadio eingespielt. Das sind quasi die italienischen Toto. Kein Wunder, dass ich diese Band geil finde und jetzt alles in die Finger kriegen möchte, was ich auftreiben kann 😉

01 Melanie Mau & Martin Schnella – The Rainbow Tree

Und wieder einmal nehmen sich die beiden Songs (diesmal weitgehend aus der härteren Ecke) vor und speieln die in ihrer einzigartigen Art  „unplugged“ ein. Auch diesmal wieder unter Beteiligung der üblichen Musiker (dieses Quintett kann man bestimmt auch live erleben) sowie zahlreicher Gastmusiker (die wunderbare Rache Flowers z.B.) Und die Trackliste ist mit Titeln von Gentle Giant, Kansas, Rush, Porcupine Tree und vielen anderen wieder mal wirklich klasse. Großes Kino !

02 Mohini Dey – Mohini Dey

Endlich die erste Soloplatte dieser Monsterbassistin. Jazz-Rock, virtuos bis zum Abwinken. COOL !

03 D’Virgilio, Morse & Jennings – Sopphomore

Zweitwerk dieser Progressive-Ikonen, die aber wiedereinmal auf den Spuren von CSN wandeln und weitgehend akustische Musik mit Satzgesang abliefern. Schöne Platte.

Gong – Unending Ascending ist für mich die bislang schwächste Platte der Post-Allen-Ära ….

Kraan – Zoup finde ich auch ambivalent. Einerseits ist das schön, dass es diese Band noch gibt und dass die immer noch grooven. Andererseits werden die niemals mehr so einen Klassiker abliefern wie Kraan Live 75.

Und das war es auch schon für diesen Monat

same as ever: die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Solstice – Light Up
02 (02) Rain – Radio Silence
03 (03) Stefano Panunzi – Pages from the Sea
04 (07) Marek Arnold – Artrock Project
05 (04) Dhafer Youssef – Street of Minarets
06 (10) The Analogues Sideshow
07 (06) WIZRD – Seasons
08 (08) Tritop – Rise of Kassandra
09 (05) Riverside – ID.Entity
10 (09) A.C.T – Falling
11 (-) Laurence Jones – Bad Luck & The Blues
12 (11) Matt Dorsey – Let Go
13 (12) Zopp – Dominion
14 (13) Lukather – Bridges
15 (-) Christina Lux – Live DeLUXe

 

In diesen Genres war meine Ausbeute dieses Jahr relativ gering:

Pop, Singer/Songwriter
Darling West – Cosmos
Lawton, Will & The Alchemists – Alchemy (EP)
Madlen Key – Event Horizon
Tzuke, Judie – Jude The Unsinkable
Cockburn, Bruce – O Sun O Moon
Copperfield, T.G. – Out In The Desert
Holcomb, Drew (& the Neighbors) – Strangers No More
Lux, Christina – Live DeLUXe
Matthews, Dave – Walking Around The Moon
Reed, Ben – Bandaged
Soord, Bruce-  Luminescence

World Music
Youssef, Dhafer – Street of Minarets

Minimal Music
Bl!ndman ICONS – The Ameraican Minimalists
Dream House Quartet – Dream House Quartet
Dubeau, Angèle – Signature Glass
Reich, Steve – The String Quartets (Mivoc Quartet)

Und selbst so „sichere Top-Kandidaten wie Bruce Cockburn oder Dave Matthews haben mich nicht wirklich überzeugt.

Aber eine CD aus dieser Liste hier ist ganz sicher dabei ……

Auch in diesen Genres gab es zahlreiche Platten dieses Jahr, aber sehr wenig, was bei mir ankam. Selbst große Namen wie Trevor Rabin oder Extreme hatten für meine Top-15 keine Chance ….

Was von den folgenden vielleicht doch in die Top-15.Lite kommen wird …. könnten zwei von der Liste sein … lasst Euch überraschen ….

Rabin, Trevor – Rio
Clapton, Eric – The Definite 24 Nights
Granfelt, Ben – Gratitude
Larson, Travis – The New Exhibit
Mancuso, Matteo – The Journey
Volpert, Jochen – Nine
Who – Who’s Next / Life House
Wytch Hazel – IV: Sacrament
All My Shadows – Eerie Monsters
Extreme – Six
Hoekstra, Joel – Crash For Life
Last in Line – Jericho
Uriah Heep- Chaos And Colour
Winery Dogs, The – III
Winger – Seven
Creye – III: Weightless
Crossfade – Innocent Days
Lukather, Steve – Bridges
Mecca – Everlasting
Miller, Martin – Maze Of My Mind
Night Ranger – 40 Years And A Night (with Cont. Youth Orch.)
Revolution Saints – Eagle Flight
Schon, Neal – Journey Through Time
Toto – Radio Broadcast Recordings From The Archives

tbc …

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz rum, aber bevor es ernst wird mit meiner Top-15-Jahresliste, hier schon mal ein kleiner Rückblick.

Das hier kam bei mir dieses Jahr in den Kategorien Jazz und Jazz-Rock-Fusion rein:

Bodenseh, Isabelle – Flowing Mind
Bormann, Stephan – Spaces
Brandqvist, Emil Trio – Layers Of Life
Coltrane, John – Fly With The Moon (Live Stuttgart ’63)
Coltrane, John – Evenings At The Village Gate (w. Eric Dolphy)
Deadjazz – Plays The Music Of Grateful Dead
Lê, Nguyên – Silk And Sand
Marriage Material – Enchantment Under The Sea
Mathisen, Per – Sounds of 3 Edition 3
Smith, Wadada Leo – Fire Illuminations
Stephan, Josho – Four Of A Kind
Bhatt, Baiju & Red Sun – People Of Tomorrow
Colosseum – Live At Montreux 1969
Dey, Mohini – Mohini Dey
Karaba – All High Ways
Kolyadin, Gleb – The Outland
Kraan – Live at Porta Westfalica 1975
Soft Machine – Other Doors
Solstein – Solstein

Deadjazz wäre ja so ein Top-15 Kandidat gewesen, aber diese 10 Minuten FreeJazz hätten echt nicht ein müssen.

Marriage Material schafften es mit ihrem Erstling ja in die Top-15. Die neue Platte kommt bei mir irgendwie nicht an.

Insgesamt gesehen bin ich derzeit ziemlich weit weg von diesen Genres. Auf Spotofy habe ich mir eine Playlist (von jemand anderem) angehört mit Fusion. Alles geile Mucke, aber nichts davon bleibt bei mir länger hängen……

Wie der Titel schon sagt, geht diese Reihe weiter …..

Trotz einer Woche Urlaub, wo ich nix anderes als die Beatles gehört habe, war diesen Monat doch einiges neues reingekommen.

01 Bruce Soord – Luminescence

Der Kopf von The Pineapple Thief hat ein relativ ruhiges Soloalbum eingespielt, welches einfach nur wunderschön ist. Tolle Melodien, tolle Stimmungen.

02 Lalu – The Fish Who Wanted To Be King

Einer der Knaller des Letzten Jahres zündet die neue Platte noch nicht sofort. Dafür auch zu wenig gehört. Diesmal ohne Gastmusiker mit fester Besetzung und Damain Wilson am Gesang ist eh ne Garantie für Qualität. Das wchst noch. Da bin ich mir sicher

03 OK Goodnight – The Fox And The Bird

Das ist eine Neuentdeckung und sehr abwechslungsreich.Da hab ich lange immer was was dran zu entdecken. Junge Musiker vom Berklee Collge of Music machen Prog, der richtig spannend ist.

Alphabetisch:

Joe Bonamassa – Blue s Deluxe Vol.2. Mit mir und Joe B. wird das wohl nix mehr. Ganz ganz früher fand ich den mal toll. Aber das ist lange her.

Deadjazz plays the Music of Grateful Dead wäre sicher auf dem Treppchen gelandet. Das ist ganz hervorragender Jazz-Rock. Leider findet sich auf der CD ein sehr langer Track für mich unhörbarer Free-Jazz da drauf. Das kann man dann nur mit der skip-Taste ….

Entropia – Eclipses Prog, nur einmal gehört, keine Beurteilung möglich

It Bites FD – Live From The Black Country Endlich wieder It Bites mit Francis Dunnery. Schönes Kozert mit Tracks von allen drei ursprünglichen CDs. Da das keine neue Musik enthält, hat das in meinen Top-15 nichts zu suchen. Sonst wäre das natürlich Platte des Monats geworden ….

Jordsjo – Salighet melncholischer, schöner Prog aus Skandinavien. Auch zu selten gehört …

Night Ranger – 40 Years And A Night Wenn auch mit Orchester, nööö, brauche ich nicht …

Poor Genetic Material – Elsewhere Das ist manchmal seltsam. Diese Platte ist genauso ruhig wie die Bruce Soord und im Prinzip auch nicht weniger schön. Allerdings bleibt hier nach dem Hördurchgang nix hängen bei mir.

Trevor Rabin – Rio Da hofft man auf ein neues 90125 …. und erhält dann eine Melnage von Musikstilen, die einen beim ersten Hören eher ratlos zurücklässt …. muss also auch nochmal gehört werden.

Judie Tzuke – Jude The Unsinkable kam erst gestern rein. Einmal gehört. Ersteindruck: ganz nett, sicher nichts essenzielles von meiner Lieblingssängerin.

Steven Wilson – The Harmony Codex ist zwar bei weitem besser als der Vorgänger, aber insgesamt doch nicht der Brüller. Da sind immer wieder einzelne sehr schöne Parts dabei oder Stellen, die aufhorchen lassen, aber insgesamt denkt man nach Ende der Platte, dass da doch vieles gelaufen ist, ohne Eindruck zu hinterlassen. Sehr schön die Ballade, ganz schwach das Titelstück …..

as usual: die Top-15 der letzten 12 Monate

01 (01) Solstice – Light Up
02 (02) Rain – Radio Silence
03 (03) Stefano Panunzi – Pages from the Sea
04 (04) Dhafer Youssef – Street of Minarets
05 (06) Riverside – ID.Entity
06 (05) WIZRD – Seasons
07 (09) Marek Arnold – Artrock Project
08 (07) Tritop – Rise of Kassandra
09 (11) A.C.T – Falling
10 (10) The Analogues Sideshow
11 (12) Matt Dorsey – Let Go
12 (13) Zopp – Dominion
13 (14) Lukather – Bridges
14 (15) Cydemind – The Descent
15 (-) Mad Fellaz – Welcome To The Planet Circus

Nein, es ist nicht die neue Steve Wilson. Die habe ich gestern das erste mal gehört und damit bespreche ich die erst im Oktober.

01 Laurence Jones – Bad Luck & The Blues

Dieses Jahr haben es diverse Musik-Genres ziemlich schwer bei mir. Obwohl es zahlreiche durchaus hörenswerte neue Platten im Hard Rock, A.O.R. oder Blues Rock gibt, haut mich nix davon wirklich um. Wenn aber eine gitarrenrifforientierte Platte bei ca. 8 von 10 Tracks mich sofort denken lässt: „Wow, geiler Riff, aha, der Refrain geht F-G-Am ……, die Nummer würdest Du sofoert covern“, dann hat jemand ne Platte aufgenommen, die so schwingt wie mein rockiges Gitarristen-Herz. Und genau das ist passiert, als ich die o.g. Platte das erste Mal gehört habe. Klar: ziemlich alter Wein in neuen Schläuchen, aber so gemacht, wie ich das auch (gerne) täte. Einfach nur geil !

02 Southern Empire – Another World

Ähm, vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Eine Band, deren beide (!) Platten jeweils Platte des Jahres wurden ….. und was ist jetzt passiert: nicht mal Platte des Monats. Irgendwo habe ich in einer Kritik gelesen, dass die Band versucht hat, zu viel in die Songs reinzupacken. Ist es das? Vergleiche ich das mit der CD von Marek Arnold, ist letztere doch kaum weniger abwechslungsreich ….. Ich weiß es nicht. Vielleicht erklärt es sich nach 10 Hördurchläufen ….. aber Platte des Jahres wird es diesmal wohl (eher) nicht ……

03 Subsignal – A Poetry Of Rain

Im Eclipsed-Magazin ziemlich verrissen, dafür in diversen anderen Internet-Foren bzw. blogs hochgelobt. Das kann ja spannend werden. Und ich muss sagen, nach 2-maligem Hören: ich finde es geil. Welcher Schreiberling im Eclipsed hatte da was auf den Ohren?

Alphabetisch:

Liveplatten (insbesondere mit Gigs aus vergangener Zeit) zählen ja in der Top-15-Liste eh nicht, aber A.C.T – Live At Kulturbolaget 2019 ist ein Querschnitt aus allen Platten und beweist mir eindrucksvoll, warum ich diese Band so mag. Die Bandbeschreibung in Spotify sagt ja auch was über eine Band mit progressivem Anspruch bei gleichzeitigem Fokus auf Wiedererkennungswert der Melodien. Und so ist es. Ich finde A.C.T geil. Und wer diese Band noch nicht kennt, kann es – außer mit dieser Live-Platte – gerne mit Circus Pandemonium von 2014 versuchen. Das ist imho ihr Meisterwerk.

Über Cameron Skye – Virage bin ich in Spotify im Release Radar gestolpert. Einmal gehört. War ok …. mal sehen ….

Flower Kings – Look At You Now fängt imho ganz stark an, klingt also so wie zu Beginn, aber mit zunehmender Spieldauer schleicht sich doch wieder der Gedanke ein, dass man mit den ersten 5-6 Platten doch alles hat, was es bzgl. dieser Band braucht.

Und das wars dann diesem Monat auch schon mit neuer Musik. Alles, was ich sonst noch so gehört habe, war alter Kram ….

Daher zum Schluss, wie jeden Monat: die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Solstice – Light Up
02 (02) Rain – Radio Silence
03 (03) Stefano Panunzi – Pages from the Sea
04 (04) Dhafer Youssef – Street of Minarets
05 (05) WIZRD – Seasons
06 (06) Riverside – ID.Entity
07 (07) Tritop – Rise of Kassandra
08 (08) Arena – The Theory Of Molecular Inheritance
09 (15) Marek Arnold – Artrock Project
10 (09) The Analogues Sideshow
11 (11) A.C.T – Falling
12 (10) Matt Dorsey – Let Go
13 (12) Zopp – Dominion
14 (14) Lukather – Bridges
15 (13) Cydemind – The Descent

01 Christina Lux & Oliver George – Live DeLUXe

Ich habe es bereits bei der Studio-CD geschrieben, dass der kongeniale Multiinstrumentalist Oliver George aus Christinas Songs Breitwandkino für die Ohren macht, ohne den Charme der Singer-Songwriter Musik zu verfälschen. Auch mein Review zum Live-Auftritt war ähnlich euphorisch, schaffen es die beiden (dank einiger elektronischer Helferlein namens Sample Player), diesen Breitwandsound mit nur zwei Musikern auf der Bühne zu reproduzieren. Und dabei bin ich normalerweise sehr kritisch, wenn ich irgendwelche (halben) Bands auf der Bühne sehe, die (zumeist aus Kostengründen…..) ihre Rhythmusgruppe durch MIDI-Files ersetzt haben … Ebenso freut es mich immer, wenn mein unplugged-Duo durch Gastmusiker ergänzt wird, weil das einfach den Sound viel kompletter macht. Und ja: bei Christina und Oliver passt live alles. Und das gibt es jetzt halt fürs Wohnzimmer als DoCD. Musik: Balsam für die Seele. Arrangements toll, Sound toll….. was will der Musikhörer mehr *LOVE*

02 Oblivion Protocol – The Fall Of The Shires

Nebenprojekt/Soloprojekt des Threshold-Keyboarders. Prog- Metal mit elegischen Vocals. Gelungen, aber kein Kandidat für die Top-15

03 Karnataka – Requiem For A Dream

Ich mag den weiblichen Gesang. Aber: in dem Genre gibt es diverse Bands, deren Musik dann doch ne ganze Klasse besser ist …

Alphabetisch:

The Anchoret – It All Began With Loneliness ist eine Empfehlung eines Kumpels aus der [progrock-dt] Comunity. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das noch nicht geschafft habe, zu hören ….

Thierry Eliez – Emerson Enigma jazzige, sehr klavierlastige Interpretationen von Keith Emerson Songs. Weiß ich noch nicht wirklich zu beurteilen.

Neal Morse – The Dreamer: Joseph Pt.1 ist, obwohl ich ja bekennender Morse-Jünger bin …. morse of the same. Zweimal gehört. Es zündet nicht …..

Und das wars auch schon diesem Monat. Ich werde dieses Jahr eh als Fazit haben, dass mich wenig wirklich gefesselt haben wird. Im Jazz-Bereich gibt es bisher nichts, was auch nur annähernd in die Top-15 kommen wird, im AOR / Hard Rock gibt es zwar ca ein Dutzend neuer Platten, die durchaus die übliche Qualität haben, mich aber auch nicht vom Hocker reißen ….. mals sehen, die Top-15 werden sehr proglastig sein, allerdings auch mit sehr „konventioneller“ Musik ….

Wie jeden Monat: die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Solstice – Light Up
02 (03) Rain – Radio Silence
03 (07) Stefano Panunzi – Pages from the Sea
04 (02) Dhafer Youssef – Street of Minarets
05 (06) WIZRD – Seasons
06 (05) Riverside – ID.Entity
07 (09) Tritop – Rise of Kassandra
08 (08) Arena – The Theory Of Molecular Inheritance
09 (13) The Analogues Sideshow
10 (10) Matt Dorsey – Let Go
11 (-) A.C.T – Falling
12 (11) Zopp – Dominion
13 (12) Cydemind – The Descent
14 (-) Lukather – Bridges
15 (-) Marek Arnold – Artrock Project

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