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06 Klone – Le Grand Voyage

New Artrock aus Frankreich. Richtig gut gemacht. Melancholisch und episch. Lief auch kontinuierlich übers Jahr. Auf den bbs gibts ne Rezi dazu.

https://youtu.be/zPaFeE2dCOE

05 SoundDiary – Anamnesis … Letter in a Bottle

Diese österreichische Band bietet ein Konzeptalbum mit 5 Kapiteln in insgesamt 30 kürzeren Songs. Sehr abwechslungsreich. Irgendwo zwischen Neo- und Retro-Prog mit Art Rock. Eine 5-minütige Passage mit echt schrägen Kindergesang nervt mich zwar jedes Mal, aber das muss so, den der Gesang ist in jeder Strophe gleich schräg. Insgesamt jedoch sehr überzeugend.

https://youtu.be/No0BPeCsgPA

04 Pineapple Thief – Versions of the Truth

Bisher liefen die Veröffentlichungen dieser Band immer so nebenher. Gute Musik, die mich jedoch nie so ganz in ihren Bann ziehen konnte. Diese Mal ist das anders. Als ich den zuerst veröffentlichten Song Demons das erste Mal hörte, dachte ich noch, das wäre unspektakulär, aber mit jedem Hören wuchs der. Und so ging mir das mit der ganzen CD.

https://youtu.be/fVNjhKLF1Pg

Und morgen steigen wir dann auf Treppchen …

09 Deep Purple – Whoosh!

Hätte ich nicht für möglich gehalten, dass diese Band hier nochmal auftaucht. Von Deep Purple in Rock bis Stormbringer war das eine meiner Lieblingsbands, danach waren die Dixie Dregs bei mir ganz weit vorne. Aber Steve Morse bei Deep Purple, da hab ich immer mit gefremdelt. Ich finde z.B., dass der bei den Flying Colors viel mehr nach Morse klingt, bzw. dass das „nach Morse klingen“, also seine Trademark-Soli, bei Purple nicht so wirklich passt. Aber diese Scheibe hier, die vermutlich objektiv nicht besser ist als die beiden Vorgänger, lief das jahr über immer wieder (im Auto) und ich hatte da echt Spaß dran. Keine Übertracks, aber alles in allem sehr solide. Sollte das ihre letzte Platte gewesen sein, ist es ein würdiger Abschluss.

08 Jennifer Kowa – Slow Down

Obwohl diese Sängerin auch schon jahrelang dabei ist, hatte ich da noch nie was von gehört. Ich weiß auch gar nicht mehr, woher der Tipp war. Aber das groovt so schön locker entspannt. Auch diese CD war regalmäßig dran übers Jahr.

https://youtu.be/3e-YTnLud5Y

07 Jakob Manz Project – Natural Energy

Kam im Vorstellungsmonat nicht mal unter die Top 3. Habe ich dann aber immer häufiger gehört und ist die einzige CD aus dem Genre Jazz bzw. Jazz-Rock, die es dieses Jahr in die Lischde geschafft hat. Geile Band – toller Saxophonist – megageiler Bassist 😉

https://youtu.be/3EzWb3dSDm0

t.b.c. (und ich verrate schon mal soviel, dass doe ersten sechs Plätze alle im weiteren Umfeld von Progressive Rock sein werden)

12 Teramaze – Are we Soldiers

Ja, ich weiß, die ist von 2019 und die haben 2020 schon wieder ne neue am Start…. ich bin aber bei der hier hängengeblieben und dieser Progressive Metal gefällt. Zumindest teile ich nicht die doch recht durchschnittliche Bewertung bei den Babyblauen-Seiten nicht. Klar sind das keine Dream Theater ….

https://youtu.be/yjtFhKVz3RM

11 Nektar – The Other Side

„Etwas verwirrend ist die Tatsache, dass es Nektar derzeit zweimal zu geben scheint: Die Band, die von den beiden Gründungsmitgliedern Ron Howden und Derek „Mo“ Moore reaktiviert wurde, und die vom deutschen Keyboarder Klaus Henatsch 2018 gegründeten New Nektar. Letztere haben mit der hier beschriebenen Musik nichts zu tun.“ (Zitat babyblaue-seiten.de)
Und dabei klingt diese Besetzung mehr nach Nektar als die andere. Mit den Großtaten aus den 70ern kann auch das nicht mithalten. Gefällt mir aber viel besser als Megalomania der Henatsch-Nektar aus 2018

https://youtu.be/rvnzBM0T_QI

10 Jakko M. Jakszyk – Secrets & Lies

Ich zitiere auch hier die babyblauen-seiten.de, weil ich diese Einschätzung teile:
„Fazit: Wenn es vielleicht auch kein neues King Crimson Album mehr gibt, so tendiert „Secrets & Lies“ doch zumindest stark in die Richtung zumindest einen kleinen „Ersatz“ für das nicht mehr erscheinende vierzehnte Album der Erfinder des Progressive Rocks darzustellen. Nicht an jeder Stelle und auch nicht mit jedem Lied auf „Secrets & Lies“. Doch immer wieder mal. Insgesamt sehr spannend und abwechslungsreich.“

https://youtu.be/eU-nrxE_6G0

t.b.c.

Vorbemerkung:
Es ist wieder so weit. In den nächsten fünf Tagen gibt es meine Top-15 des Jahres 2020 (wobei der der CDs schon aus 2019 sind, aber erst zu Beginn 2020 den Weg zu mir fanden.
Irgendwelche 40th Anniversary Editions oder Neuveröffentlichungen von jahrzehntealtem Livekram schließe ich aus dieser Liste aus.
Auch Klassik spielt hier nicht mit.
Blues Rock fand dieses Jahr auch nicht statt. Die neue Henrik Freischlader habe ich noch nicht gehört und die Platte, die am meisten rotierte, war Joanne Shaw Taylor (und die ist auch schon aus 2019)

Die „großen“ Namen werden hier weitestgehend nicht auftauchen. Auch kann ich schon mal als Fazit anfügen, dass die beiden Kanller aus 2019 (Voyager IV und Mt. Amber) alles hinter sich lassen würden, dürften die noch mit gewertet werden. Von daher war das für mich nicht unbedingt das Hammerjahr, aber vermutlich liegt das auch an den „äußeren “ Umständen.

So, los gehts:

15 Chaosbay – Asylum

Prog-Metal aus deutschen Landen. Gut gemacht. Abwechslungsreich und mit Dynamik im Arrangement. Gute Band. Auf den babyblauen Seiten gibts auch ne Rezi dazu.

https://www.youtube.com/watch?v=zykhJyzW8OI

14 Perfect Plan – Time for a Miracle

Das ein oder andere AOR-Album findet regelmäßig den Weg in meine Liste. Aber weder Revolution Saints noch Harem Scarem haben mich – obwohl die Alben durchaus gut sind – so richtig vom Hocker gerissen. Diese – mir bis dahin unbekannte – schwedische Truppe jedoch fand den Weg regelmäßig in den Player im Auto. Natürlich erfüllt diese CD alle Clichés des Genres. Aber es ist gut gemacht und die Hooklines bleiben hängen.

https://youtu.be/ujuFpvgieOw

13 Louise Patricia Crane – Deep Blue

Auch Art Pop taucht immer wieder mal hier auf. Dieses Jahr schafft es eine Platte, bei der u.a. Jakko M. Jakszyk seine Finger mit im Spiel hatte. Schönes Teil.

https://youtu.be/0kWRyJIAcN4

t.b.c.

1 Riverside – Lost ’n‘ Found (Live in Tilburg)

Diese CD/DVD wird Monatssieger, weil ich die Band auf dieser Tour live gesehen habe und es die Erinnerung an den kurze Zeit später verstorbenen Gitarristen darstellt. Nie wieder waren Riverside so gut wie vorher.

2 Acute Mind – Under The Empty Sky

Prog aus Polen mit leichten Anklängen an Riverside. Gut gemacht.

3 Solstice – Sia

Diese mir bis dato absolut unbekannte Band haut auf dieser Scheibe mit dem Opener-Longtrack ein dermaßen geil groovendes Ding raus Schöner weiblicher gesang und der Einsatz der Violine machen da was ganz besonderes draus. Insgesamt ist diese Platte aber relativ ruhig / folkig gehalten und das Niveau des Openers wird an keiner Stelle gehalten.

Die neue Henrik Freischlader – Missing Pieces habe ich noch nicht gehört, die muss nächsten Monat besprochen werden.

Mit VA Sampler – Kraut! Teil 4: West-Berlin ist diese veirteilige Serie an DoCDs jetzt auch komplett und gibt einen guten Überblick über das Genre. Ausgesprochen klasse sind die jeweils 100-seitigen Booklets mit ausführlichen Beschreibungen zu den einzelnen Bands.

Und das war es auch schon für dieses Jahr.

Fhlen nur noch die Top-15 der letzten 12 Monate …. (und ab morgen geibt es dann meine Jahres-Top-15)

01 (01) Mrs. Kite – Flickering Lights
02 (03) Rubber Tea – Infusion
03 (02) Sound Diary – Anamnesis …
04 (03) Jennifer Kowa – Slow Down
05 (04) Nektar – The Other Side
06 (06) Klone – Le Grand Voyage
07 (09) Pineapple Thief – Versions of the Truth
08 (11) Flying Colors – Third Stage
09 (08) Teramaze – Are We Soldiers
10 (07) Louise Patricia Crane – Deep Blue
11 (13 ) Jakob Manz Project – Natural Energy
12 (10) Deep Purple – Whoosh!
13 (15) Perfect Plan – Time for a miracle
14 (-) Chaosbay – Asylum
15 (-) Jakko M. Jakszyk – Secrets and Lies

Diesen Monat gibt es keine 1. – 3. Liste … da ich zu aktuellen CDs heute mal nur rumnörgeln muss …. fast nur, denn

Jochen Volpert – Six (Modern Blues Guitar)

ist wieder einmal was sehr feines von meinem Freund Jochen. Die Corona-Einschränkungen sehr kreativ genutzt, hat er eine Instrumental-CD mit Eigenkompostionen aufgenommen und das macht vom ersten bis letzten Stück Spaß zu hören. An Track 1 (quasi ein neues Cissy Strut) kann ich mich nicht satt hören. Geil, Meister Jochen !

Cats In Space – Atlantis wird bei AOR-Freunden hochgelobt. Bei mir ist beim Hören nix hängengeblieben, außer, dass etliche Tracks viel zu kurz sind und fast so klingen, als wären sie nicht fertig. Und eine Spieldauer von 35 Min. für eine reguläre CD empfinde ich als unverschämt.

Flower Kings – Islands ist ein Doppeldecker geworden und wäre sicherlich stärker, hätte man die besseren Songs auf ein einzelne CD komprimiert. Meine Tage als FloKi-Fan sind aber scheinbar auch schon lange vorbei.

Lunatic Soul – Through Shaded Woods beginnt mit einer Gitarrenfigur, die sich stoisch durch Track 1 zieht. Ja, ich mag minimal music, aber das hier ist ja keine. Und daher finde ich diesen Track „eindimensional“ und langweilig. Und es wird auch leider nicht besser … Ausfall des Monats, sorry …

Ring van Möbius – The Third Majesty ist ja so was von anachronistisch, das klingt wie ELP’s Tarkus anno 71. Macht aber durchaus Spaß.

Ritual – Glimpses from the Story of Mr. Bogd ist eine 4 track EP und als Teaser auf das gedacht, was da folgen soll. Endlichwieder was von Ritual. Aber EPs bewerte ich nicht.

Und ansonsten habe ich diesen Monat nur alte Live-Platten gehört von Allman Brothers, Rory Gallagher und Mahavishnu Orchestra

Und dann noch, same procedure as every month, die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Mrs. Kite – Flickering Lights
02 (02) Sound Diary – Anamnesis …
03 (05) Rubber Tea – Infusion
04 (03) Jennifer Kowa – Slow Down
05 (04) Nektar – The Other Side
06 (06) Klone – Le Grand Voyage
07 (08) Louise Patricia Crane – Deep Blue
08 (09) Teramaze – Are We Soldiers
09 (12) Pineapple Thief – Versions of the Truth
10 (-) Deep Purple – Whoosh!
11 (-) Flying Colors – Third Stage
12 (10) Wishbone Ash – Coat of Arms
13 (-) Jakob Manz Project – Natural Energy
14 (11) Anika Nilles – For a colorful Sound
15 (-) Perfect Plan – Time for a miracle

Das war ja ein richtig guter Monat !

01 Flying Colors – Third Stage (Live in London)

Diese Prog-Supergroup im Live-Video zu sehen, diese Spielfreude, das macht einfach Spaß. Außerdem stimmt hier alles: Casey McPherson ist ein toller Sänger (und die Melodien sind verdammt hoch !), die hooklines sind geil. Steve Morse klingt hier viel mehr nach Steve Morse als bei Deep Purple, Neal Morse verliert sich nicht in 30-minütigen Longtracks, Mike Portnoy muss an den Drums nix mehr beweisen und Dave LaRue am Bass hält die ganze Truppe fantastisch zusammen. Außerdem, wer mich und meine Vorliebe für „AOR“-Prog kennt, alles, was ich an Zutaten für mir gefallende Musik brauche, kommt hier zusammen (naja, fast alles …) Daher gabs für den Monatssieger keine andere Wahl.

02 Jakko M Jakszyk – Secrets & Lies

Hätte den Monatssieg ebenso verdient gehabt, denn das ist eine ganz tolle CD geworden. Drei der Tracks hatte Jakko eigentlich für King Crimson geschrieben. Die wurden aber von Fripp abgelehnt. Unter Mitwirkung von Fripp, Collins, Levein und Harrison klingt es aber nach Crimson. die übrigen Tracks sind teilweise viel ruhiger bzw. atmosphärischer. Dennoch ist das in der Summe wunderschöne Musik geworden.

03 Wobbler – Dwellers of the Deep

Retroprog, derkompositorisch und von Instrumentierung her die guten alten 70er anklingen lässt. Da hört man hier Yes raus und dort Caravan usw…. Im Prinzip auch großes Kino. Wenn ich nicht den Gesng als kleinen Schwachpunkt ausmachen würde und die Tatsache, dass da wenig im Ohr bleibende Hooklines auszumachen sind. Tolles Werk dennoch.

Rasm Almashan – Yemenia bedient meine Vorliebe nach arabischem World-Music-Pop. Schöne Mucke.

Blue Oyster Cult – The Symbol Remains finde ich ganz in Ordnung. Da diese Band bisher vollkommen an mir vorbeigegangen ist, kann ich das aktuelle Album aber nicht wirklich einordnen.

Joe Bonamassa – Royal Tea hab ich einmal gehört und auch hier stelle ich wieder fest, dass die Zeiten, wo ich Bonamassa-Fan war, lange vorbei sind.

Bill Bruford – Rock goes to College ist das einzig existierende Video-Dokument dieser grandiosen Band. Leider ist das Video mit knapp über 40 min nicht das längste, die Tonqualität nicht die beste und die Kameraführung unterirdisch (wer will bei Holdsworth-Solo seine rechte Hand sehen. Die linke wäre wichtig gewesen ……)

Fish – Weltschmerz kann ich nichts mit anfangen. Die Texte interessieren mich nicht, der Sprechgesang vermag meine Aufmerksamkeit ebensowenig einfangen wie die Hintergrundsmusik …. (duck und wech)

Good Harvest – Dream of June ist sehr schöne mehrstimmige Frauen-Singer-Songwriter-Musik. Das 2017er Album (habe ich auch erst diesen Monat entdeckt) finde ich aber schöner.

Kraan – Sandglass groovt locker flockig daher ohne an die Highlights der 70er ranreichen zu können.

Terramaze – I Wonder hab ich erst einmal gehört, ich bin ja mit dem 2019er Werk noch nicht durch.

Yacobs – Beautiful hab ich auch erst einmal gehört, daher keine Bewertung möglich

Zum Schluss wieder same procedure as ev’ry month … die 15 Platten der letzten 12 Monate:

01 (01) Mrs. Kite – Flickering Lights
02 (03) Sound Diary – Anamnesis …
03 (02) Jennifer Kowa – Slow Down
04 (04) Nektar – The Other Side
05 (05) Rubber Tea – Infusion
06 (06) Klone – Le Grand Voyage
07 (07) Soulsplitter – Salutogenesis
08 (09) Louise Patricia Crane – Deep Blue
09 (13) Teramaze – Are We Soldiers
10 (11) Wishbone Ash – Coat of Arms
11 (12) Anika Nilles – For a colorful Sound
12 (-) Pineapple Thief – Versions of the Truth
13 (14) SL Theory – Cipher
14 (15) Virgil Donati – Ruination
15 (-) Zopp – Zopp

Wow, was für ein Monat mit so vielen Neuerscheinungen. Und so viel richtig geiles Zeugs dabei.

01 Chaosbay – Asylum

Prog-Metal aus deutschen Landen, der geile Melodien und Refrains mit heftigen Double-Bass-Gewittern und Djent-Riffs vereint. Sehr abwechslungsreich und klasse. (Die diesjährige Jahresliste wird vermultich von deutschen Bands dominiert …)

02 Perfect Plan – Time for a Miracle

AOR-Melodic Rock aus Schweden. Geiler Gesang, geile Hooks, tolle Soli. So muss AOR klingen (auch wenn das Rad gewiss nicht neu erfunden wird). Ab und zu mag ich dieses Genre gerne und hier ist es perfekt zusammengestellt.

03 Pineapple Thief – Versions of the Truth

Habe ich schon als Monatssieger gehandelt. Und das bei der Konkurrenz, die da noch gelistet wird. Ganz starkes Werk einer Band, die ich bis dato zwar gut, aber nie umwerfend fand.

Alphabetisch:

Abel Ganz – The Life of the Honey Bee … ist für mich die erste Begegnung mit dieser Band. Im Empire Magazin wird die CD hochgelobt, in den bbs mittelmäßig gehandelt. Abschließendes Urteil ist nach einmal hören nicht möglich, aber der Track Sepia and White ist großes Kino.

The Backstage – Isolation …Jonas Reingold, Craig Blundell & Rob Townsend und einige Gäste spielen Jazz-Rock. Weitere Durchläufe erforderlich, um es zu bewerten.

Diazpora – Ping Pong Powerplay dürfte allen Freunden von Soul&Funk gefallen. Tower of Power, Neville Brothers oder Manu Dibango seien als Bezugspunkte genannt. Ob das aber fürs Jahresfinale reicht ….

Tigran Hamasyan – The Call Within hab ich nur einmal gehört …

I Am The Manic Whale – Things Unseen … dito

Kings Of The Valley – Same ist AOR. Und ok. Verliert aber gegen Perfect Plan.

Michael Landau – Liquid Quartet Live hab ich auch erst einmal gehört. Rutsch vermutlich durchs Raster.

Legacy Pilots – Aviation kann mit trotz prominenter Musiker-Gäste-Liste genauso wenig vom Hocker reißen wie der Vorgänger.

Lonely Robot – Feelings Are Good soll ja John Mitchell’s It Bites Musik fortsetzen. Da höre ich nur wenig von. Ist ok, aber mehr wohl nicht.

Jakob Manz Project – Natural Energy hätte auch einen Platz auf dem Treppchen verdient, weil diese blutjungen Musiker hier Jazz/Jazz-Rock präsentieren, der einfach nur geil ist. Ohne die anderen beiden Musiker herabzusetzen … geiler Saxophonist, megageiler Bassist.

Melanie Mau & Martin Schnella – Through the Decades bietet wieder sehr eigenständige CoverVersionen unterschiedlichster Stilrichtungen in gewohnt hochklassigen Arrangements.

Motorpsycho – The All Is One habe ich in vier Häppchen gehört. War vermutlich ein Fehler, weil es nicht gezündet hat. Bisher …

Oceans Of Slumber – Oceans of Slumber sollte mir doch eigentlich gefallen, wenn ich Prog-Metal (so wie Chaosbay) goutiere. Tut es aber nicht. Zu viel wirklich abtörnendes Gegrunze dabei.

Pain Of Salvation – Panther habe ich mich total drauf gefreut, weil doch der Vorgänger CD des Jahres war … Zündet auch nicht. Teilweise total geniale Momente (z.B. diese komischen Rhythmiken am Ende von Restless Boy) stehen anderen Details (80er Keyboard-Sounds in Accelerator oder das Gerappe im Titelsong) gegenüber, die ich einfach nicht mag. Mal sehen, wie sich das entwickelt…

John Petrucci – Terminal Velocity finde ich kompositorisch schwächer als das erste Solowerk. Und damit bleibt Gitarrengewichse übrig ….

Poor Genetic Material – Here Now Schöne Platte. Aber zu unspektakulär, um sich diesen Monat herauszuheben.

Røsenkreütz – Divide Et Impera ist deutlich proggigerer AOR und eine gute CD….. wäre da nicht die Konkurrenz diesen Monat so stark ….

Terje Rypdal – Conspiracy hat mich gar nicht gepackt. Weitestgehend viel zu ruhig.

Faraj Suleiman – London Jazz Festival 2019 bietet eine schönbe Melange aus Jazz und orientalischer World-Music.

Rick Wakeman – The Red Planet. Nett. Mehr nicht …..

Und jetzte folgen wie immer die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Mrs. Kite – Flickering Lights
02 (03) Jennifer Kowa – Slow Down
03 (05) Sound Diary – Anamnesis …
04 (04) Nektar – The Other Side
05 (06) Rubber Tea – Infusion
06 (07) Klone – Le Grand Voyage
07 (10) Soulsplitter – Salutogenesis
08 (09) Cheeto’s Magazine – Amazingous
09 (14) Louise Patricia Crane – Deep Blue
10 (11) Flying Colours – Third Degree
11 (12) Wishbone Ash – Coat of Arms
12 (13) Anika Nilles – For a colorful Sound
13 (-) Teramaze – Are We Soldiers
14 (15) SL Theory – Cipher
15 (-) Virgil Donati – Ruination

Zunächst mal ein paar Vorbemerkungen, weil ich gelegentlich nach den Regeln meiner Top-15-Jahreslisten gefragt werde.
Vor einiger Zeit habe ich alles akzeptiert, was ich im jeweiligen Jahr entdeckt habe. So kam es z.B. dazu, dass 2014 eine CD CD des Jahres wurde, die bereits 2011 erschienen war. Ebenfalls habe ich CD(-Boxen) akzeptiert, die zwar im jeweiligen Jahr erschienen sind, aber „alte“ Musik enthielten, wie z.B. die Roxy Performances vom Zappa.
Das habe ich inzwischen klarer abgegrenzt: In 2020 nehme ich in meine monatlichen Wertungen nur noch CDs auf, die ich aktuell entdeckt habe und die max. vom Vorjahr sind. Und Veröffentlichungen alter Mucke (z.B. erschien 2020 die Rockpalast-CD von Vitesse aus 1978….) spielen auch nicht mehr mit. Es sollte ja auch darum gehen, neue Musik zu entdecken.
So, genug der Vorrede …

01 Teramaze – Are We Soldiers (2019)
ist zwar aus dem Vorjahr, aber das hat mich extrem geflasht. Ich schrieb dazu schon auf Facebook:
„Progressive Metal höre ich in letzter Zeit ziemlich selten.Aber wenn es große Melodien, wuchtige Grooves und geile Gitarrenarbeit hat, dann ist das großes Kino“.
Und daran hat sich nichts geändert. Da entdecke ich bei jedem Hördurchgang neues. Sehr spannend !

02 Deep Purple – Whoosh!

Hätte ich nicht für möglich gehalten, dass ich mal ein Deep Purple Album mit Steve Morse so toll finde. Es hat auch drei Durchläufe gebraucht. Es sind gute Songs mit guten Hooklines. Da bleibt was hängen. Die Rhythmusgruppe groovt, Gillan singt in seinem Stimmumfang gut und die Solisten glänzen ebenfalls. Natürlich ist das keine Großtat wie „In Rock“, aber das Album macht Spaß.

03 Allman Betts Band – Bless Your Heart

Den Erstling fand ich noch durchwachsen. Jetzt hat sich diese Southern-Rock (und mehr) Kapelle eingespielt und das merkt man. Die stilistische Bandbreite ist groß, die Einflüsse hörbar und spätestens beim Track Savannah’s Dream weiß man, wer das Erbe der Allman Brothers Band würdig angetreten hat.

Bruce Hornsby – Non-secure Connection führt den Weg fort, den er mit „Absolute Zero“ eingeschlagen hat. Das Vorjahresalbum war ja bei mir in den Top-3. Ob es das aktuelle Album schaffen wird, in die Jahresliste zu kommen, kann ich noch nicht beurteilen. Einerseits ist der „Wow, das ist ja ungewöhnlich“-Effekt weg und zum anderen gibt es einige Tracks (z.B. der Titelsong), die mir von der Melodieführung zu atonal sind oder vom Arrangement zu „sparsam“ … mal sehen.

Robby Krieger – The Ritual Begins At Sundown fand ich beim ersten Hören richtig gut. Auch das Zappa-Cover von Chunga’s Revenge finde ich sehr gelungen. Insgesamt erinnert das aber dann doch sehr an 80er Jahre Fusion des GRP-Labels. Nette Musik, kann man beim Autofahren dudeln lassen. Kein „Wow“-Effekt

The Tangent – Auto Reconaissance hat mich bei Track 1 umgehauen. Den finde ich richtig richtig stark. Nach komplettem Durchlauf bleibe ich entwas unentschlossen zurück… neine, das kann mit den Großtaten dieser Band (für mich immer noch die ersten drei Platten) nicht mithalten. Da ist zuviel … ich weiß gar nicht, wie ichs formulieren soll, Füllmaterial trifft es nicht, langatmig? Egal. Wird sich am Jahresende nicht in der Liste befinden.

Zappa – The Mothers 70 spielt nach meinen oben erläuterten Regeln ja eh keine Rolle. Will aber nicht unerwähnt lassen, dass ich mir vom Gespann George Duke – Ian Underwood irgendwie mehr versprochen habe. Aber diese Inkarnation der Mothers gehört eh nicht zu meinen Liebelingsbesetzungen ….

Und dann hätte ich noch die Gurke des Monats anzubieten:

In der Facebook-Gruppe „progrock-dt“ wurde Neptunite – Sensor mit folgenden Worten angepriesen:
„So, ich muss mal eben eine Lanze für eine neue (!), deutsche (!!) Progband brechen: Neptunite. Deren Musik erinnert mich an eine gelungene Hochzeit mitten in den 70igern mit 5 wohlschmeckenden Gängen zwischen den early Pink Floyd, Mike Oldfield, der Berliner Schule und sogar Phideaux (jedoch mit einer großen Brise Eigenständigkeit versehen).“
Und ich habs ungehört gekauft.
Das ist musikalisch so einschläfernd wie Airbag und banal wie (vieles von) Eloy. Weder kompositorisch noch von den instrumentalen Fertigkeiten aller Beteiligten ist da auch nur ansatzweise irgendwas, was mich errreichen könnte. Vermutlich der Fehlgriff des Jahres *sorry, your milage may vary

Und, same procedure as every month, die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
02 (04) Mrs. Kite – Flickering Lights
03 (02) Jennifer Kowa – Slow down
04 (03) Nektar – The Other Side
05 (05) Sound Diary – Anamnesis…
06 (11) Rubber Tea – Infusion
07 (10) Klone – Le Grand Voyage
08 (06) Blue Poets – All It Takes
09 (07) Cheeto’s Magazine – Amazingous
10 (13) Soulsplitter – Salutogenesis
11 (08) Flying Colours – Third Degree
12 (09) Wishbone Ash – Coat of Arms
13 (12) Anika Nilles – For a colorful Sound
14 (-) Louise Patricia Crane – Deep Blue
15 (14) SL Theory – Cipher

War gar nicht so viel an Musik diesen Monat.

01 Kansas – The Absence of Presence

Jo, klingt wir Kansas, ist alles an Zutaten drin, was Kansas ausmacht. Klar gibt es die Klassiker. Daran kommt auch die neueste CD nicht ran. Aber gut ist es schon. Und das würde ich mir auch live gerne antuen.

02 Harem Scarem – Change the World

Auch hier könnte man sagen, das wäre auch wieder nur „more of the same“. Ist es irgendwie auch. Aber die Songs sind gut gemacht, haben hooklines und die Gitarrenarbeit ist gut. Wer auf A.O.R / Stadion Rock der 90er steht, könnte sein Gefallen an der Platte finden.

03 Haken – Virus

Nach der genialen „The Mountain“ habe ich mich mit dieser Band zunehmend schwerer getan. ich könnte auch sagen, es hat mir nicht mehr gefallen. Nach einmaligem Hören komme ich zum Zwischenergebnis, dass das vermutlich die stärkste Haken-Platte seit „The Mountain“ ist. Ich höre aber Prog-Metal inzwischen so selten (ungerne), dass ich nicht glaube, dass diese Platte am Ende des Jahres eine rolle spielen wird.

Alphabetisch:

Course of Fate – Mindweaver habe ich vor ca. 3 Wochen gehört und kann mich an nix erinner ….n ….. Mhhhhh

Frost – Others hat auch keinen Eindruck hinterlassen. Ist hörbar, aber mehr auch nicht.

GoGoPenguin – GoGoPenguin wird ja in einigen Jazz-Gruppen in Facebook sehr gelobt. Aktuell finde ich Aaron Parks spannender.

Magic Bus – The Earth Years ist noch was, was bis dato nicht gezündet hat.

Eric Steckel – Grandview Drive erfindet das Rad des Blues Rock auch nicht neu, ist für Freunde des Genres aber einen Hördurchlauf wert.

Klassikfreunden empfehle ich Lars-Erik Larsson – Orchestral Works Vol. 1-3. Wird bei jpc gerade fürn kleinen Taler angeboten und gefällt mir ausgesprochen gut.

Die Sampler-Reihe Kraut! Teil 1 – Der Norden und Kraut! Teil 2 – Die Mitte ist auch eine spannende Entdeckungsreise durch längst vergangene Zeiten (insgesamt werden es iwann 4 Teile sein).

So, same procedurs as every month … die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
02 (04) Jennifer Kowa – Slow down
03 (03) Nektar – The Other Side
04 (06) Mrs. Kite – Flickering Lights
05 (05) Sound Diary – Anamnesis…
06 (08) Blue Poets – All It Takes
07 (09) Cheeto’S Magazine – Amazingous
08 (10) Flying Colours – Third Degree
09 (11) Wishbone Ash – Coat of Arms
10 (13) Klone – Le Grand Voyage
11 (-) Rubber Tea – Infusion
12 (12) Anika Nilles – For a colorful Sound
13 (-) Soulsplitter – Salutogenesis
14 (15) SL Theory – Cipher
15 (-) Virgil Donati – Ruination

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