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Es mag ja sein, dass ich in Zeiten der Corona-Quarantäne zwar viel Musik höre, mich aber irgendwie nicht so begeistern kann … vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich viel Klassik oder Altes im CD-Schacht hatte. Und Alben wie z.B. Renaissance – A Song for all Seasons (3CD Deluxe) spielt in dieser Liste nun mal keine Rolle ….

Dennoch taucht diesen Monat die erste CD auf, bei der ich ziemlich sicher bin, dass die am Jahresende weit vorne liegen wird.

1. Mrs. Kite – Flickering Lights Diese Kölner Band hat inzwischen zum dritten Mal den Preis des deutschen Rock&Pop Musikverbands gewonnen. Und diese Mischung aus New Artrock und Modern Prog ist wirklich dermaßen spannend, dass ich die beiden Vorgängeralben direkt mal mitgeordert habe. Gibt es alles fürn kleinen Taler auf der Seite www.mrskite.de

2. Thoughts Factory – Elements könnte für Freunde des ProgMetals interessant sein. Auf den babyblauen Seiten gibt es zwei recht gegensätzlich Rezensionen (7 bzw. 11 Punkte)

3. Rory Gallagher – Check Shirt Wizard (Live ’77) für mich als alten Rory-Fan natürlich ein Muss. Hier ist er zeitlich kurz vor seinem Stilwechsel in rockigere Gefilde. Einige sehr schöen Nummern drauf, wobei ich persönlich seine Akustiksachen weniger mag. An die Meilensteine Live in Europe und Irish Tour kommt das Album daher auch nicht ganz ran.

Harem Scarem – Change the World Was wirklich schlechtes hat diese Band aus dem Genre Hard Rock / AOR noch nie gemacht. Aber ob das hier jetzt essenziell ist …..

Jonathan Hultén – Chants from another Place. Mehrstimmig arrangierter Gesang zu sehr sparsamer Instrumentierung (oft nur eine Akustikgitarre). Ist das jetzt eindringlich oder auf Dauer doch etwas zu ruhig?

Lazuli – Le fantastique envol de Dieter Böhm Nichts von dieser Band ist je schlecht gewesen. Der Vorgänger war jedoch so stark, da wird es der Neuling schwerer haben.

Pendragon – Love over Fear zweimal gehört. Not my cup of tea.

Siena Root – The Secret of our Time. Ob es daran liegt, dass ich den weiblichen gesang bei dieser Band nicht mag (das macht die jetzt im Classic-Rock Genre austauschbarer) oder weil ich die Songs erschreckend eindimensional finde …. aber die beiden mir bekannten älteren Veröffentlichungen fand ich viel stärker.

Das wars für diesen Monat dann auch schon.

Bleibt alle gesund !

Die Top 15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Bruce Hornsby – Absolute Zero
02 (02) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
03 (04) Good Fall – Editor’s Letter
04 (06) Mt. Amber – Another Moon
05 (05) Artificial Silence – Negative Space
06 (07) Eveline’s Dust – k.
07 (08) Thank You Scientist – Terraformer
08 (09) Blue Poets – All it takes
09 (10) Cheeto’s Magazine – Amazingous
10 (11) Flying Colors – Third Degree
11 (-) Sound Diary – Anamnesis…
12 (-) Nektar – The Other Side
13 (-) Jennifer Kowa – Slow Down
14 (13) Toto – 40 Tours…
15 (15) Tool – Fear Inoculum

 

Eigentlich müsste eine ganz andere CD mein Monatsfavorit sein. Da hörte ich in einem Film einen Song, startete schnell mal shazam am iPhone und dann war es „Breathe“ von Alexi Murdoch. Nie gehört diesen Namen. Also die entsprechende CD Alexi Murdoch – Time without Consequence gehört. Dieser schottische Songwriter erinnert mich sowohl vom Gesang als auch vom Gitarrespiel ein wenig an den von mir abgöttisch verehrten John Martyn. Sehr geile Platte. Leider von 2006 und daher hier außer Konkurrenz.

1. Jennifer Kowa – Slow Down

Dann gewinnt halt eine andere Platte aus dem Songwriter Kosmos. Bereits der Opener ist an Lässigkeitsgroove kaum zu überbieten. Ganz feine Musik. Ich zitiere mal:
»Musikalisch auf sehr angenehme Weise entschleunigt, singt sie göttlich und bewegt sich musikalisch im weiten Feld zwischen (Slow-)Rock und Folk (mit Schlenkern gen Pop). (…) …und das mit Substanz. Sowohl musikalisch als auch inhaltlich.« (Good Times, Dezember 2019 / Januar 2020)

2. Wishbone Ash – Coat of Arms

Das klingt nach den klassischen Wiaghbone Ash wie lange nicht mehr. Liegt vermutlich am neuen zweiten Gitarristen, der den Sound der 70er Jahre Band wie Muttermilch eingsogen haben muss. Twingitarren und Songs mit tollen Melodien. Diese Platte hat alles, was den W.A. Fan erfreut. Hätte ich nicht so stark erwartet.

3. Mariana Semkina – Sleepwalking

Das Solowerk der Iamthemorning-Sängerin gefällt mir besser als der letzte Band-Output. Schöne Musik irgendwo zwischen Kate Bush, Renaissance und Stammband

Alphabetisch gehts weiter:

The Almost Three – It’s just Music ist ein deutsches Trio, geführt vom Gitarristen der Band Birth Control. Schnörkellos rockig und funkig. Mit einigen recht interessant arrangierten Coversongs (u.a. von Jeff Beck). Gute Mucke fürs Auto.

Blind Ego – Preaching for the Choir zweimal gehört. Ganz ok. Viel hängengeblieben ist spontan nicht. Wird wohl am Ende des jahres nicht daebi sein.

Deep Energy Orchestra – The Return Jazz-World-Indisch. U.a. mit Trey Gunn. Interessant. Aber auch kein Top-15 Kandidat.

Virgil Donati – Ruination Jazz-Rock-Prog-Fusion Futter für die Frickelfreunde. Ziemlich cool.

Tyler Dory Trio – Unsought Salvation ebenfalls für die Frickelfraktion. Gefällt mir nicht ganz so wie Donati.

Godsticks – Inescapable ist als Band für mich eine Neuentdeckung. Progressive-(Metal)-Rock. Ob das aber zu meinen Favoriten zählen könnte, muss die Zeit zeigen.

Guranfoe – Sum of Erda … hat scheinbar keinen Eindruck hinterlassen. Keine Ahnung mehr, was das war …. tz tz tz

Klone -Le Grand Voyage ist schöner Art Rock für Freunde von Riverside, Porcupine Tree, Anathema. Weitgehend im Midtempo, kaum heftigere Ausbrüche. Aber gut.

McLaughlin Mahadevan Hussain – Is that so? hab ich nur einmal gehört. Kein Urteil …. auf jeden Fall recht außergewöhnliche Musik

Psychotic Waltz – The God-shaped Void Devon Graves kenne ich eher von Dead Soul Tribe. Das Werk hier kann man hören. Ist aber auch kein Kandidat für die Top-Platzierungen.

Jakub Zytecki – Nothing Lasts, Nothing’s Lost dieser junge Gitarrist hat schon einen erstaunlich eigenständigen Stil gefunden. Sehr interessant. Lohnt die weitere Beschäftigung.

War ganz schön viel im Februar. Insgesamt muss ich jedoch sagen, dass nach zwei Monaten in 2020 für mich bisher noch kein einziges Album dabei war mit der Möglichkeit eines Top-5 Kandidaten…… aml sehen.

Und dann, wie immer, die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Bruce Hornsby – Absolute Zero
02 (05) Voyager IV – Pictures of an Exhibition
03 (03) Green Desert Tree – Progressive World
04 (04) Good Fall – Editor’s Letter
05 (06) Artificial Silence – Negative Space
06 (09) Mt. Amber – Another Moon
07 (08) Eveline’s Dust – k.
08 (10) Thank You Scientist – Terraformer
09 (11) Blue Poets – All it takes
10 (12) Cheeto’s Magazine – Amazingous
11 (14) Flying Colors – Third Degree
12 (13) A.C.T – Rebirth
13  (15) Toto – 40 Tours around the Sun
14 (-) Stefan Thelen – Fractal Guitar
15 (-) Tool – Fear Inoculum

Auf ein neues Jahr !

Viel gehört diesen Monat, aber so richtige Kracher waren da vermutlich nicht dabei. Ich bin mal gespannt, was es von den folgenden Sachen am Jahresende schaffen wird ….

1. Nektar – The Other Side

Nach dem Tod des Masterminds Roye Albrighton hat ja Keyboarder Klaus Henatsch die Band als New Nektar weitergeführt und auch ein Album mit neuem Material veröffentlicht. Nun kam diesem Monat eine CD unter dem Banner Nektar raus und dort versammeln sich einige Gründungsmitglieder (Derek Moore – bass, Ron Howden – drums, Mick Brockett – visual conceptions) und ehemalige Mitglied wie z.B. Ramndy Dembo und haben (laut Aussage im eclipsed Magazin) auf Ideen aus den 70ern zurückgegriffen. Soweit zur allgemeinen Verwirrung (das gibt es bei anderen Bands Yes, BJH …. ja auch). Und wie klingt diese Platte denn nun? Und das ist die große Überraschung. Die klingt, wie Nektar klingen soll. Ich habs jetzt zweimal komplett gehört und bin ziemlich begeistert.

2. Lari Basilio – Far More

Gitarrenmuisk für Gitarristen. Kann was. Ist auch nicht nur belangloses Gegniedel oder der oft bemühte …. ähm, das Wort spare ich mir, da spielt eine Lady ….. schöne Musik mit Technik UND Gefühl.

3. Jake Willson – A Piece of the Action

Auch das ist Gitarren- bzw. Gitarristenmusik. Bei all den musikalischen Wendungen (besonders in Track 1) könnte das aber auch dem ein oder anderen Progfan gefallen.

Blank Manuskrit – Krasna Hora habe ich erst jetzt entdeckt, hat einige sehr tolle Tracks, ist aber keine durchgängig höchstkarätige Sache.

Suzan Köcher – Suprafon ist …. ähm, ja was? Indie Pop mit Mellotron…hmmm, weiß gar nicht, wie man das eintüten soll. Singer Songwriter Band mit weiteren Zutaten? Auf jeden Fall schöne und spannende Musik.

Moving Oos – Romancer klingt wie ne Kreuzung aus Grand Funk Railroad (wenns mit Keyboards ist) und Rare Earth (ohne Bläser). Groovt ziemlich geil. Könnte wachsen …

Anika Nilles – For a Colorful Sound ist Jazz Rock einer sehr begnadeten und groovenden Drummerin. Schöne Platte. Wird am Jahresende aber vermutlich keine Rolle spielen.

Revolution Saints – Rise waren vor Jahren mit der ersten CD bei mir weit oben gelandet, ganz einfach, weil ich AOR a la Jurney geil finde. Und Deen Castronovo klingt ja auch wie Steve Perry. CD Nr. 2 klang irgendwie anders und kam bei mir nicht an. Der Neuling weist wieder eher in die ursprüngliche Richtung. Obs einschlägt, wird die zeit zeigen.

Frank Rohles – Trapped in a new World Pts. 1-2 ist schöner Prog. Das im Abstand weniger Monate veröffentlichte Doppelwerk braucht aber noch einige Durchläufe zur abschließenden beurteilung.

SoundDiary – Anamnesis: Letter in a Bottleist eine konzeptionelle Progmucke zwischen Art Rock und RetroProg. Erzählt in 5 Kapiteln und 30 Tracks eine Geschichte. Wäre weit oben gelandet, wenn nicht irgendwann für einige Minuten dieser grässlich schiefe Kindergesang erklingen würde.

Jochen Volpert – Mr. X

Mein Freund Jochen ist mit seinem 4. Silberling am Start. Beinhalteten die ersten beiden CDs noch weitgehend Coverversionen, so gibt es mit den CDs 3 und 4 Eigenkompositionen von Jochen und seiner Carola. Das alles irgendwo zwischen Blues, Funk und Soul. Und wenn auch die vokalen und instrumentalen Ergebnisse wieder einmal absolut überzeugen, so habe ich nach zweimaligem Hören den Eindruck, dass – und das ist jetzt absolut subjektiv – die Kompositionen auf dem Vorgänger stärker waren. Hier ist mir einfach zu viel Blues drauf. Aber das ist nur mein Eindruck und soll auch nicht nach Jammern klingen.

Gehört, aber keine Bewertung:

Robert Brenner – Nocalize

Infringement – Alienism

SL Theory – The Life and Death of Mr. Ess

Frank Wyatt & Friends – Zeitgeist

 

Und, wie jeden Monat:
Die Top-15 der letzten 12 Monate

01 (01) Joe Jackson – Fool
02 (02) Bruce Hornsby – Absolute Zero
03 (03) Green Desert Tree – Progressive World
04 (04) Good Fall – Editor’s Letter
05 (06) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
06 (05) Artificial Silence – Negativ Space
07  (07) Wille & The Bandits – Paths
08 (08) Eveline’s Dust – k.
09 (10) Mt. Amber – Another Moon
10 (11) Thank You Scientist – Terraformer
11 (12) Blue Poets – All it takes
12 (15) Cheeto’s Magazine – Amazingous
13 (13) A.C.T – Rebirth
14 (-) Flying Colors – Third Degree
15 (-) Toto – 40 Tours around the Sun

So. Endlich sind wir beim Finale angekommen. Und die folgenden drei Platten sind für mich wirklich verdient aufs Treppchen gekommen. Jede einzelne davon enthält „all killer, no filler“. Jede einzelne ist irgendwie eigenständig und unverwechselbar …

Platz 3: Voyager IV – Pictures at an Exhibition

Ich habe ca 15 Versionen der Bilder. Einige nehmen das Notenmaterial und interpretieren es  sehr unterschiedlichster Instrumentierung (vom Blechbläserquintett bis zu russichen Volksmusikinstrumenten), eineíge gehen freier mit dem Material um, wie z.B. die diversen Arrangements für Jazz Big Band. Und noch andere schaffen quasi einen eigenen Meilenstein, wie die legendäre Version von Emerson, Lake & Palmer. Und genau da setzen Marcus Schinkel, Johannes Kuchta und Mitstreiter an. Es ist eine Hommage an Mussorgski aber auch eine an Keith Emerson. Und daher werden nicht alle Bilder (aber immerhin mehr als bei ELP) bearbeitet und das sehr frei und kreativ. Aus Motiven des Originals entwickeln Voyager IV eigenständige Vokalnummern. Ergänzt durch zwei Songs, die nicht zum Zyklus gehören: „I talk to the Wind“ von King Crimson, seinerzeit von Greg Lake gesungen als schönen Ausklang der CD und eine absolut eigenständige Version von Lukcy Man (ELP), die sich weit vom Original entfernt, an Dramatik aber dem Original sogar überlegen ist. Insgesamt findet sich hier Klassik (Schinkel am Klavier), Progressive (Schinkel am Synth), Jazz-Rock (nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Rhythmusgruppe groovt wie Sau und der Sound der CD absolut obergeil ist) und Pop-Anteil (Johannes Kuchta wird oft nachgesagt, dass er an Peter Gabriel erinnert. Aus längst vergangenen Tagen weiß ich, dass er auch sehr nach Phil Collins klingen kann).
Wäre meine Top-15 Liste eine am Jahresende zusammengestellte Liste, wäre Pictures mein Album des Jahres. Wäre diese CD drei Monate eher erschienen, hätte sie vermutlich ebenfalls Platz 1 erzielt. (war Platz 1 im September) Aber egal. Die drei Top-Platten tun sich alle nix. 15/15 Punkten.
Und da bin ich eher bei Marc Colling als beim (sorry !) selbstverliebten Geschwafel von Nik Brückner …..

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=18450&content=review

https://www.youtube.com/watch?v=svG05NjG7fY

Platz 2: Bruce Hornsby – Absolute Zero

Bruce Hornsby? Gibts den überhaupt noch? Der hatte doch in den 80ern mal einige Hits … Pop Musik? Kann der noch was? Es muss ein Beitrag in einer der Musikzeitschriften (Eclipsed?) gewesen sein, der mich dazu verführt hat, da mal reinzuhören. Da stand was geschrieben davon, dass er in den vergangenen Jahren eher Filmmusik als Pop gemacht hat und dass er einige kleine Film-Skizzen zu Songs ausgearbeitet hat und sich unterschiedlichster Stile bedient bis hin zur Minimal Music. Das war vermutlich das Zauberwort … Und genau so ist es. Diese Platte ist fernab simpler Pop Musik und so interessant, dass sie mit jedem Hördurchlauf wächst. Ganz, ganz großes Kino ! (Platz 1 im April)

https://www.youtube.com/watch?v=Iua5gUYD5ds

Platz 1: Joe Jackson – Fool

Und noch so eine Überraschung. Von Joe jackson hatte ich bis dato nur die „Night and Day“ und die „Body and Soul“. 80er Jahre. Fand ich damals gut und dann hab ich den irgendwie aus den Augen verloren. Und dann kommt 2019 ein neues Album. Höre ich. Denke, ganz ok, aber die Stimme ist nicht so meins (hab ich im Januar blog geschrieben) … Und dann …. wurde es Platte des Monats Februar. Und auch hier war jeder Durchlauf eine neue Entdeckung. Diese unterschiedlichen Stimmungen. Diese einzigartige Melodieführung, die einen immer wieder dahin führt, wo man es nicht erwarten würde. Das ist schlicht genial. Und „Strange Land“ ist mein Lieblingssong des Jahres. Seit ich meine Monatswertungen mache, hat keine Platte so viele Punkte erzielt und war so lange ganz weit vorne. Und deshalb ist es auch verdient Album des Jahres !

https://www.youtube.com/watch?v=Px1dqzlQkcI

 

Und an dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Lesern meines Blogs bzw. den Lesern in diversen Facebook-Communities. Möge 2020 ein musikalisch spannendes Jahr werden.

Bleibt alle gesund !

 

Die folgenden drei CDs landen praktisch punktgleich alle auf Platz 4 …

Platz 6: Artificial Silence – Negative Space

War Platte des Monats Juli. Und schon da habe ich auf die babyblauen Seiten verwiesen. Und dabei bin ich selten mit dem Rezensenten Nik Brückner einer Meinung. Aber das hier ist abwechslungsreich und spannend.

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=18038

https://www.youtube.com/watch?v=EYTFy50qGMk

Platz 5: Good Fall – Editor’s Letter

Marc Höhne stellte diese CD in der Facebook Community [progrock-dt] vor. Bei der Auflistung der Stilrichtungen, die diese Band zusammengebraut hat, meinte ich, dass ich dann ja schon wüsste, dass das nix für mich ist. Antwort: dann würde ich was verpassen. Und so war es auch. Hat mich zu Beginn richtig geflasht. Die Gitarrenarbeit erinnert mich ein bisschen an Sieges Even zu Zeiten von Sophisticated. Auf Dauer ist mir die CD am Stück gehört jedoch zu gleichförmig. (war auf Platz 2 im April)

https://www.youtube.com/watch?v=Ghw41_LkLZs&list=PLX8wsTE8bEAVCGE0sfA4TGLOZa6IC8aOl&index=10

Platz 4: Green Desert Tree – Progressive World

Die Platte des Monats März. Auch hier möchte ich einfach mal die babyblauen Seiten zitieren:

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=18447&content=review&left=newReviews2&top=reviews

https://www.youtube.com/watch?v=7W_43w8s8DI

Und morgen kommen dann die, die es aufs Treppchen geschafft haben …

Platz 9: Thallium – Here on Earth

Polnischer Prog mit den typischen Zutaten etwas Art Rock und Melancholie.  Da fällt sofort der Name Riverside. Und ja, es gibt Ähnlichkeiten. Dennoch genug Eigenständigkeit. (war Platte des Monats Januar)

https://www.youtube.com/watch?v=E-2_dhD5cXQ

Platz 8: The Blues Poets – All It Takes

Blues Rock fand dieses Jahr bei mir so gut wie gar nicht statt. Aber die Spannung auf den neuen Output von Marcus Deml war schon hoch. Ist der für mich doch einer der besten Gitarristen, die Deutschland zu bieten hat. Und so ist der Titeltrack für mich an Dynamik – insbesondere auch im Gitarrespiel – nicht mehr zu toppen. Ist gemeinsam mit … mein Song des Jahres ! (Platz 2 im September)

https://www.youtube.com/watch?v=YykolrT7JsQ

Platz 7: Wille & The Bandits – Paths

Ich mag seit jeher diese Kombination aus Singer/Songwriter und Jam Rock. So wie früher mal John Martyn oder dann Monte Montgomery oder die Dave Matthews Band. Wer mit diesen Namen was anfangen kann, dem sei das hier empfohlen. Hat sich übrigens unscheinbar in mein Ranking geschlichen, war nicht mal in den Monats-Top-3 …

https://www.youtube.com/watch?v=wGoXuQ4oqk0

Und ab morgen kommen wir dann so langsam zu den absoluten Top-Platten …

 

Und weiter geht es. Und wie gestern drei Platten aus dem Bereich Progressive Rock.

Platz 12: Eveline’s Dust – k.

Diese Band landete mit „The painkeeper“ vor einigen Jahren schon mal in meiner Top-15 Liste. Die aktuelle CD bietet die Stilmischung der Italiener auf gewohnt hohem Niveau. Geriet bei mir im Verlauf des Jahres (wurde im April im blog vorgestellt, ohne in die Plätze zu kommen) aber mehr und mehr in Vergessenheit. Wäre nicht mehr in dieser Liste, wenn ich nur eine „spontane“ Jahresendzusammenstellung machen würde.

https://www.youtube.com/watch?v=lnO7g5lHLQQ&list=RDSbsE7C0HNdk&index=5

Platz 11: Cheeto’s Magazine – Amazingous

Das ist für mich die Neuentdeckung des Jahres. Diese Spanier musizieren sich quer durch den Progressive Kosmos mit Spielfreude und Witz. Und wenn an anderer Stelle angemerkt wurde, dass die Theatralik (beim Gesang) schon mal an Queen oder ELO erinnert, dann würde ich das hier auch gerne mit den von mir sehr geliebten A.C.T vergleichen wollen. Das gewhlte youtube-Beispiel zeigt recht gut, wo es langgeht. Coole Mucke. (Platz 1 im Oktober)

https://www.youtube.com/watch?v=6BVA_SN-zGE

Platz 10: Mt. Amber – Another Moon

Neues aus dem Hause Philipp Nespital. Landete mit Smalltape in 2017 auf Platz 3. Daher waren die Erwartungen sehr hoch. Warum das neue Projekt bei mir zwar Gefallen findet, aber nicht als Überhammer gehandelt wird, kann ich nicht mal genau sagen. Wenn ich die CD höre, gefällt es. Werde ich im Februar bei der Prog Night Berlin zusammen mit einer anderen Band (die hier noch genannt werden wird) live erleben.

https://www.youtube.com/watch?v=3coy-C_QvTU

Sodele, liebe Leser, morgen geht es weiter und da tauchen dann auch mal nicht proggige Sachen auf ….

 

 

Platz 15: Opeth – In Cauda Venemum

Opeth ist so eine Band, mit der ich mich früher schwer getan habe, weil ich das Gegrunze nicht abkann. Dennoch war das irgendwie eine sehr einzigartige Musik mit herausragenden Momenten. Als Opeth dann Alben machten, die auf die Growls verzichteten, wurde es für mich dann wesentlich besser. Pale Communion war 2014 sogar auf Platz 6. Ist auch bis heute mein Lieblingsalbum der Band. Die aktuelle CD finde ich gut, ohne dass ich sie jetzt herausragend ermpfinden würde. (diese CD war im Oktober auf Platz 2)

https://www.youtube.com/watch?v=GF5FXYmBrc4&list=PLQGrRTjQT3n8VZbdbIYsIbyotkA9a-OU9&index=2

Platz 14: Tool – Fear Inoculum

Von Tool kannte ich bis dato nur die 10.000 Days und die habe ich gefühlt seit 10 Jahren nicht mehr gehört. Die neue CD ist nix für nebenbei. Imho nicht mal fürs Auto. Aber wenn ich mich drauf einlasse und in dieser Musik versinke, dann ist das ganz großes Kino. (Platz 3 im September-blog)

https://www.youtube.com/watch?v=5ClCaPmAA7s

Platz 13: Thank You Scientist – Terraformer

Interessante Variante progressiver Musik. Mit Bläsern und einer polarisierenden Stimme. Konnte im Verlauf des Jahres – insbesondere zum Ende hin – aber nicht genug Punkte sammeln, um weiter vorne zu landen. (Platz 2 im Juli-blog)

https://www.youtube.com/watch?v=iKshqZ2sQ9w&list=PLU_zxO7oWphSghi8qhxZVg0hdbjHkDYRM&index=2

… und morgen geht es weiter … und auch die nächsten drei Plätze werden Progressive sein …

 

So, bald geht es los mit den Top-15.

Zuvor aber einige Beispiele für Platten, die durchs Raster gefallen sind oder die zu späte im Jahr kamen ….

Durchs Raster gefallen sind viele Platten, die ich aus Zeitmangel einfach zu selten gehört habe. Grad gestern im Auto liefen Welcome Inside the Brain – Queen of the Day Flies. Das ist psychedelic Pop-Rock mit nach Doors anklingender Orgel und auch der Gesang erinnert an Jim M. Hätte ich die häufiger gehört …. Das gleiche gilt für Wheel – Moving Backwards. Härterer Prog. Gute Sache. Aber einfach zu selten gehört …

Im Verlauf des Jahres durchaus häufiger gehört, aber am Jahresende nicht mehr so hoch bewertet wurden A.C.T – Rebirth oder Dream Machine – Breaking the Circle.

Im Verlauf des Jahres immer wieder gehört, aber nie richtig vorne gelandet, zum Jahresende hin höher bewertet wurden IZZ – Don’t Panic, während Flying Colors – Third Degree viel weiter vorne gelandet wäre, wenn es früher im Jahr erschienen wäre. Ebenso Soulsplitter – Salutogenesis. Gar viel zu spät für die Punktewertung kam Flaming Row – The Pure Shine.

Und dann haben die Top-Plätze verpasst: Stefan Thelen – Fractal Guitar, Mad Fellaz – III, Panzerpappa – Sumarisk Suite,  Hasse Fröberg Musical Companion – Parallel Life.

Und viele andere …

Ab morgen geht es los mit den Plätzen 15 – 13 …

 

Ab morgen beschäftige ich mich mit dem Jahresrückblick 2019. Und da diesen Monat eh nix neues mehr in der Bestell-Pipeline ist, kommen hier die CD-Tipps des Monats.

Wobei da nicht viel gewesen ist, der Monat stand ganz im Zeichen der großen Boxen. So habe ich Frank Zappa – Halloween 73 komplett durchgehört. Ganz großes Kino. Gentle Giant – Unburied Treasure wird mich mit fast 30 CDs auch noch ne Weile beschäftigen …

1. Flaming Row – The Pure Shine

Neues aus dem Hause Martin Schnella und … ähm, Ja, hier gibt es Veränderungen. Waren die ersten beiden CDs von Flaming Row geprägt von der Zusammenarbeit mit der Sängerin Kiri Geile, ist das neue Album im wesentlichen ein Werk von Martin Schnella und Melanie Mau. Natürlich ist auch Marek Arnold wieder mit an Bord. Einerseits nähert es sich damit an die Musik, die diese beiden unter ihrem Namen produziert haben, andererseits hat sich am Flaming Row Konzept mit zahlreichen namhaften Gastmusikern nichts geändert. Und so findet sich auch auf der neuen CD wieder die eigenständige Mischung aus Symphonic Prog, Prog Metal, Folk Prog und fantastisch arrangierten Chorgesängen. Wer eher auf songorientierte Musike mit Strophe, Refrain, Bridge und Hookline steht, könnte sich mit dieser CD etwas schwertun, wer sich jedoch darauf einlässt, dass hier eine Story erzählt wird (das Album basiert auf dem Roman „Der dunkle Turm“ von Stephen King) und diese CD wie einen Film konsumiert, der wird mit einem überbordenden Einfallsreichtum belohnt. Check it out !

2. Mystery – Live in Poznan

Das letzte Studioalbum dieser Symphonic-Progger habe ich ja weitgehend abgetan mit „more of the same“. Wenn aber more of the same live mit toller setliste und großer Spielfreude dargeboten wird, dann ist das schon ne runde Sache !

3. Allman Brothers Band – Fillmore West ’71

Und noch eine Box kam rein. Ich halte das Dargebotene allerdings nur für Hardcore-Fans für unverzichtbar. War ich 2017 noch total begeistert von „The Fox Box 2004“, so frage ich mich hier, ob denn die 123. Version von Elisabeth Reed oder Whipping Post noch sein muss. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich der Meinung bin (Achtung, es folgt Blasphemie !), dass die 2004er Besetzung mit Haynes/Trucks der Originalbesetzung mit Allman/Betts technisch um Meilen voraus ist ….

Und zu Sonar with David Torn – Tranceportation Vol. 1 und Time Shift Accident – Chronosthesia kann ich nach einmaligem Hördurchgang wirklich keine Beurteilung abgeben.

Ab morgen gehts dann los mit den TOP-15 des Jahres 2019.

Und da die Jahres-Top-15 was anderes sind als die Top-15 der letzten 12 Monate …..

01 (01) Joe Jackson – Fool
02 (02) Bruce Hornsby – Absolute Zero
03 (04) Green Desert Tree – Progressive World
04 (03) Good Fall – Editor’s Letter
05 (06) Artificial Silence – Negative Space
06 (08) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
07 (05) Wille & the Bandits – Paths
08 (07) Eveline’s Dust – k.
09 (09) Here on Earth – Thallium
10 (10) Mt. Amber – Another Moon
11 (11) Thank You Scientist – Terraformer
12 (15) Blue Poets – All It Takes
13 (12) A.C.T – Rebirth
14 (14) Dream Machine – Breaking the Circle
15 (-) Cheeto’s Magazine – Amazingous

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