Feed on
Posts
Comments

Ich habe mich entschlossen, anders als in Vorjahren, für meine Jahres-Top-15-Liste keine Sammelboxen mit Heldentaten längst vergangener Zeiten mehr zu berücksichtigen. Daher heir ein kurzer Rückblick auf die CD-Boxen des Jahres 2019:

Frank Zappa – In New York 40th Anniversary Edition

Zappa in New York gehört unbestritten zu den unverzichtbaren Live-Platten des viel zu früh von uns gegangenen Genies. Hier nun die kompletten Aufnahmen zu haben, erfreut mich als großen Zappa-Fan sehr.

Gong – Live from Planet Gong

Auch wenn mein Favorit „Camembert Electrique“ nicht in dieser Werkschau enthalten ist, ist diese umfangreiche Werkschau dieser einzigartig durchgeknallten Band eine tolle Sache.

Tangerine Dream – In Search of Hades

Rubicon, Ricochet, Phaedra und Encore sind sowieso meine Lieblingsalben dieser ebenfalls einzigartigen Band. Von daher ist eine Werkschau aus dieser Periode für mich ein Pflichtkauf gewesen. Auch wenn ich nach einmaligem kompletten Durchlauf diese vier Alben immer noch für das Beste halte, was diese Band je gemacht hat.

Jimi Hendrix – Songs for Groovy Children (Fillmore East Concerts)

Umfassendes Live Material der Band of Gypsies. Wenn ich Hendrix so 4 bis 5 Stunden höre, fällt mir wieder ein, warum ich schon damals wenig mit ihm anfangen konnte. Das ist weder ein guter Sänger, bis auf Ausnahmen auch kein guter Songwriter (zumindest nicht mit dieser Band), und auch wenn er der (vermeintlich) innovativste Gitarrist aller zeiten war, ist bei seinen Soli doch jede Menge „Gegniedel“ dabei. Gut, dass ich mir das im Streaming angetan habe …. Sorry, Hendrix-Fans ….

Frank Zappa – Halloween 73

Overnite Sensation war meine erste Zappa-Platte, ist bis heute meine liebste und die Besetzung mit George Duke, Napoleon Murphy Brock und Ruth Underwood ist ebenfalls meine Lieblingsbesetzung. Von daher ist ganz klar, dass siese Box ganz weit oben rangiert. Zumal hier neben aktuellem Material (die hatten gearde Overnite Sensation rausgebracht) sowohl ältere Titel gespielt werden als auch Songs, die erst später (z.B. auf Roxy & Elsewhere) erscheinen sollten. Ganz ganz großes Kino !

Allman Brothers – Fillmore West 71

Ich bin nicht nur ein Zappa-Maniac, auch die Allman Brothers gehören zu meinen „unantastbaren“ Favoriten. Einige Monate vor em legendären Fillmore East Album waren die für drei Sets im Fillmore West. Hier nun auf 4 CDs veröffentlicht. Ob man nun drei (weitere) Versionen von Elisabeth Redd oder Whipping Post braucht, sei mal dahingestellt. Für Hardcore-Fans ein Muss, für alle anderen eher verzichtbar …

Un dann vergaß ich noch eine Box: Beethoven – Complete Edition. Hab ich aber erst wenige CDs von gehört. Das wird eine Lebensaufgabe … hihi

Und dann freue ich mich in den nächsten Tagen auf die riesige Box Gentle Giant – Unburied Treasure

1. Soulsplitter – Salutogenesis

ProgMetal mit sehr vielen weiteren Ingrendienzien. Aus deutschen Landen. Muss man mehrmals hören, um das alles zu erfassen. Spannend.

2. Frank Zappa – Helloween 73

Die für mich beste Phase des Meisters (Overnite Sensation, One Size fits all, Roxy & Elsewhere). Daher ein Muss für mich. Läuft in der Jahreswertung aber außer Konkurrenz …

3. Flower Kings – Waiting for Miracles

Ein besseres Album der FloKis. Endlich mal wieder. Reicht aber an die Großtaten nicht ran.

District 97 – Screens wird in Progkreisen hochgelobt. Zündet bei mir (noch ?) nicht.

Kraan – Trio Years Zugabe groovt genau so locker flockig wie der Vorgänger aus dem Vorjahr. Die Trackliste ist allerdings nicht so grandios wie zuletzt.

Jimi Hendrix – Songs for Groovy Children ist viel zu viel vom vermeintlich besten Gitarristen der Welt. In dieser Überdosis fällt mir wieder auf, dass ich mit Hendrix noch nie soooo viel anfangen konnte. Der mag ja einer der innovativsten Gitarristen seiner Zeit gewesen sein …. aber er war weder ein guter Sänger noch (bis auf Ausnahmen) ein herausragender Songwriter. Und gearde auf solch einer umfassenden Live-CD-Box ist auch echt viel Gedudel drauf ….. Sorry für die HardcoreFans …

Fernando Perdomo – The Crimson Guitar ist ein recht kurz geratenes Werk mit KC-Songs für Akustikgitarre. Weiß noch nicht, wie ich das finden soll.

Und das wars dann auch schon im November bei mir.

Und same procedure as every month:

01 (01) Joe Jackson – Fool
02 (02) Bruce Hornsby – Absolute Zero
03 (04) Good Fall – Editor’s Letter
04 (03) Green Desert Tree – Progressive World
05 (05) Wille & The Bandits – Paths
06 (09) Artificial Silence – Negative Space
07 (06) Eveline’s Dust – k.
08 (13) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
09 (08) Here on Earth – Thallium
10 (11) Mt. Amber – Another Moon
11 (10) Thank You Scientist – Terraformer
12 (12) A.C.T – Rebirth
13 (14) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
14 (15) Dream Machine – Breaking the Cycle
15 (-) Blue Poets – All it takes

Da war ich diesen Monat ja neun Tage in Urlaub (also musikfrei) und die kommenden Tage komme ich auch nicht zum intensiven Hören… also dachte ich, die Liste wäre kurz. Ist sie aber gar nicht mal …. mit der 90-CD-Box Beethoven Complete hab ich mehr als genug zu tun. Auch die Love from the Planet Gong Box will erst mal durchgehört werden. Die Beatles Abbey Road Anniv. Edition ist auch ne feine Sache …. spielt aber alles hier im Ranking aktueller Platten keine Rolle ….

1. Cheeto’s Magazine – Amazingous

Der Überraschungssieger des Monats (bei der namhaften Konkurrenz !). Diese Musik ist anders, spannend, mit Wendungen. Es erinnert mich manchmal an die Circus Pandemonium von A.C.T. Sehr geile Musik.  Eine detaillierte Kritik dazu gibt es hier:

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=18042

2. Opeth – In Cauda Venenum

Ja, „eigentlich“ müsste das der Monatssieger geworden sein. Das ist toll. Opeth entwickeln sich immer weiter. Und da ist wirklich von vorne bis hinten geile Musik drauf. Cheeto’s Magazine haben mich halt a little bit mehr überrascht …

3. IQ – Resistance

Im Jahr 2014 landete „The Road of Bones“ am Jahresende auf Platz 2. Daher waren meine Erwartungen sehr hoch. So hoch, dass ich ohne Vorabhören im Stream die CD physisch besztellt habe. Und jetzt hab ich das Ding 2 x durchgehört und bin etwas ratlos. Ist das als DoppelCD einfach zu lang? Es kann mich auf Dauer nicht fesseln. Und – ich weiß nicht mal warum – der Gesang nervt mich auf Dauer auch. Ich wage mal die Vorabbewertung, dass diese CD nicht unter meine Top-15 in 2019 kommen wird.

Flying Colors – Thrid Degree

Ähm, den Erstling fand ich grandios, das Zweitwerk schon nicht mehr und die neue CD hinterlässt nach zweimaligem Hören auch kein „Wow wie geil ist das denn“-Gefühl. Und ich kann nicht mal sagen, warum ….

Volker Kriegel – Two Concerts

Da habe ich gearde mal die erste CD von gehört. Und finde den langen Song mit 23 Min doch etwas sich verlierend. Mal sehen, ob CD 2 besser wird. Und dabei verehre ich Volker Kriegel !

Barock Project – Seven Seas

Das 2015er Album Skyline fand ich großartig, den Nachfolger schon nicht mehr und auch das neue Werk hinterlässt keine wirklichen Spuren.

Hasse Fröberg Musical Companion – Parallel Life

Retroprog, wie schon tausendmal gehört. Aber gut gemacht. Und der Gitarrist lässt immer wieder mit sehr gutem Spiel aufhorchen.

Das wars dann für diesen Monat.

Wie immer: die Top 15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Joe Jackson – Fool
02 (03) Bruce Hornsby – Absolute Zero
03 (04) Green Desert Tree – Progressive World
04 (05) Good Fall – Editor’s Letter
05 (06) Wille & the Bandits – Paths
06 (08) Eveline’s Dust – k.
07 (07) Kraan – The Trio Years
08 (09) Here on Earth – Thallium
09 (10) Artificial Silence – Negative Space
10 (13) Thank You Scientist – Terraformer
11 (11) Mt. Amber – Another Moon
12 (12) A.C.T – Rebirth
13 (-) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
14 (14) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
15 (15) Dream Machine – Breaking the Cycle

Eiegentlich kam die heutige CD des Monats ja am 31.08. bei mir an und hätte dann CD des Monats August werden müssen ….. aber auch diesen Monat habe ich schon eine CD im Briefkasten gehabt (Opeth), die ich noch nicht gehört habe und deshalb nächsten Monat an die Reihe kommt…. so here we go:

1. Voyager IV – Pictures at an Exhibition

Ich sammele ja von den Interpretationen dieses Werkes von Mussorgsky alles, was ich in die Finger bekommen kann. Ob das klassische Interpretationen auf diversen Instrumenten ist oder auch Rock- Jazz- oder BigBand Arrangements sind … zumeist wird da ja die Partitur für das jeweilige Instrumentarium arrangeiert. Wenige Versionen/Adaptionen nutzen einen freieren Umgang mit der Vorlage. So hat seinerzeit ELP ja auch nicht das ganze Werk interpretiert, sondern einige Stücke von Mussorgsky mit eigenen Songs kombiniert. Den gleichen Ansatz geht hier der Jazz-Pianist Marcus Schinkel mit dem Projekt Voyager IV, der Stücke des Werkes mit Texten unterlegt und neben seiner Verbeugung vor Keith Emerson auch Greg lake huldigt, denn sowohl Lucky Man (ELP) als auch I talk to the wind (King Crimson) sind auf der CD vertreten und insbesondere ersteres als absolut umwerfende Neuinterpretation. Abgesehen von Marcus Schinkel (an Piano und Synthesizer) und seiner Rhythmusgruppe trägt insbesondere Johannes Kuchta als Sänger dazu bei, aus den Songs absolut eigenständige Nummern zu machen. Und so bewegt sich die Musik zwischen Klassik, Jazz und Rock, muss einfach eklektisch genannt werden. Unter den vielen CDs der „Pictures“ ist diese Neu-Interpretation ganz ganz großes Kino !

https://www.youtube.com/watch?v=lXNpqmpnmBM

2. Blues Poets – All it takes

Neues Ohrenfutter meines deutschen Lieblingsgitarristen. Erstklassige Musik für Freunde von Blues- und Classic-Rock. Und Marcus Deml ist eh der dynamischste Gitarrist, den ich kenne. Und so verwundert es kaum, dass die Titelnummer für mich heißester Kandidat für den Songs des Jahres ist. Transparenter und dynamischer geht Musik in diesem Genre nicht mehr. Kleine Wermutstropfen. Die Cd ist mit neuen Nummern recht kurz geraten und für mich sind die ersten vier Tracks die Highlights. Heißt, das übergeile Niveau der ersten Hälfte kann leider nicht gänzlich gehalten werden. Aber vielleicht relativiert sich dieser Eindruck bei weiterem Hörgenuss noch …

https://www.youtube.com/watch?v=s4_DB1AQR-k&list=PL2q06Ot8JgzckZMH9deKitpux-1Lndmlz&index=1

3. Tool – Fear Inoculum

Ich habe ja immer behauptet, dass ich mit Tool nix anfangen kann. Beistze eine CD (10.000 Days) und hab die seit Jahren nicht gehört. Habe mir dann die neue mal gegeben und was soll ich sagen. Das muss am Stück gehört werden und ist großartig.  So kann das manchmal gehen …

Richard Henshall – The Cocoon habe ich einmal gehört. Was soll ich sagen? Vielleicht, dass Haken für mich mit The Mountain ihr Meisterwerk abgeliefert haben, die Platten danach bei mir nicht so ankamen und ich auch beim Hören des Solowerkes hier kaum irgendwas hatte, was hängenblieb ….

Magic Pie – Fragments of the 5th Element bietet das, was Magic Pie bietet. Also More of the Same. Ist aber schon gut.

Renaissance – Tour 2011 Live ist eine schöne CD/DVD Kombination, bietet sie doch die letzten Aufnahmen mit dem 2012 verstorbenen Michael Dunford. In der ersten Hälfte des Konzertes hatte ich den Eindruck, dass Annie Haslam ganz schön mit der Intonation zu kämpfen hatte. Wird im Verlauf aber besser und Renaissance bin ich eh FanBoy von ….

Zervas & Pepper – Endless Road Restless Nomad Ich mag diese Westcoast Musik mit Anklängen an Crosby, Stills, Nash oder Joni Mitchell. Auch dieses Mal.

Layla Zoe – Gemini (2018) ist eine DoCD. CD 1 enthält Songs, welche (fast nur) zur Akustischen Gitarre laufen. Da stehe ich nicht drauf (auch nicht bei Rory Gallagher’s 3fach Output Blues, wo CD 2 immer übersprzngen wird). Aber die zweite CD ist high energy Blues Rock vom Feinsten. Das liegt nicht nur an der umwerfenden Stimme (für mich ist Layla Zoe eh DIE Reinkarnation von Janis), sondern auch an ihrem kongenialen Partener, dem Gitarristen Jan Laaks. Geiles Zeugs liefern die ab !

 

Und wie jeden Monat, die Top-15 Platten der letzten 12 Monate:

01 (01) Joe Jackson – Fool
02 (02) It Bites – Live in London
03 (03) Bruce Hornsby – Absolute Zero
04 (04) Green Desert Tree – Progressive World
05 (07) Good Fall – Edotor’s Letter
06 (06) Wille & the Bandits – Paths
07 (05) Kraan – The Trio Years
08 (08) Eveline’s Dust – k.
09 (09) Here on Earth – Thallium
10 (-) Artificial Silence – Negative Space
11 (12) Mt. Amber – Another Moon
12 (13) A.C.T – Rebirth
13 (-) Thank You Scientist – Terraformer
14 (10) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
15 (11) Dream Machine – Breaking the Cycle

Gab es denn diesen Monat wirklich nix neues? Oder hab ich nur ollen Kram gehört und Sammlungsvervollständigung betrieben?  Selbst auf dem Treppchen landen keine wirklich neuen Platten ….

1. Allan Holdsworth – Live in Japan 1984
ist zwar als CD 2019 erschienen, bietet aber ein Konzert dieses außergewöhnlichsten aller Gitarristen aus seiner allerbesten Zeit und mit fantastischer Setliste. Alt aber geil !

2. Kate Rusby – Life in a Paper Boat (2016)
habe ich von Spotify vorgeschalgen bekommen. Kannte ich nicht. Finde ich sehr schön. Folkige Singer-Songwriter Musik aus England. Werde ich mehr von hören

3. Fiona Apple – Tidal (1996)
war auch bisher vollkommen an mir vorübergegangen. Tolle, eindringliche Musik.

Carl Carlton – Woodstock & Wonderland Live (2017) bietet more of the same. Gute Kost, reißt mich aber nicht vom Hocker.

Return to Forever – Returns (2008) habe ich ja in dem Jahr in Bonn live gesehen. Diese CD hier ist mir irgendwie durchgerutscht. Was haben die Jungs für eine Spielfreude. Alt aber auch geil.

Iamthemorning – The Bell. Ja, das ist was neues. Aber nach dem Ersthören denke ich (nicht abschließend), dass es more of the same ist …

Renaissance – Live at the Carnegie Hall (Expanded). hab ich mir gegönnt, weil ich Renaissance einfach toll finde.

Tubular Brass – Tubular Bells (2017) ist eine zumindest interessant arrangierte Version des Oldfield Klassikers ausschließlich mit Blechbläsern.

Und nun wieder die Top 15 der letzten 12 Monate:

01(02) Joe Jackson – Fool
02(01) It Bites – Live in London
03(04) Bruce Hornsby – Absolute Zero
04(05) Green Desert Tree – Progressive World
05(03) Kraan – The Trio Years
06(06) Wille & the bandits – Paths
07(08) Good Fall – Editor’s Letter
08(09) Eveline’s Dust – k
09(07) Here on Earth – Thallium
10(10) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
11 (11) Dream Machine – Breaking the Circle
12(12) Mt. Amber – Another Moon
13(13) A.C.T – Rebirth
14(14) Toto – 40 Tours …
15 (-) Stefan Thelen – Fractal Guitar

Stressbrett Vers2019.08

Was war das schwierig diesen Monat, weil die ersten drei Plätze sind im Prinzip austauschbar …

1. Artificial Silence – Negative Space

Ich verweise einfach mal auf eine Rezension in den bbs, weil da alles gesagt ist:

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=18038

2. Thank You Scientist – Terraformer

Ganz großes Kino, was da wieder passiert.

3. Farmhouse Odyssey – Fertile Ground

Auch hier gibts es einen schönen link

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=18127

Und dann:

Allman Betts Band – Down to the River halten auf Platte nicht das, was die Leute im Netz über die vermeintlich grandiosen Live-Konzerte sagen … mal sehen, wie sich das entwickelt.

Chick Corea Spanish Heart Band – Antidote Ich liebe „My Spanish Heart“ (Das album gehört zu den vier bis sechs unverzichtbaren Platten von CC. Daher kein Wunder, dass auch diese „Neuauflage“ klasse ist. Chick Corea klingt halt immer nach Chick Corea.

Gov’t Mule – Bring on the Music – Live … ist ne schöne Live-Platte. Allerdings habe ich von dieser Band bereits so viele Live-CDs, dass das hier doch more of the same ist …. Dagegen ist Richie Kotzen – Live 2015 der Knaller. Als Richie von Cornford Amps auf Fender wechselte, fand ich seinen Sound dünn. Jetzt spielt er Marshall und es passt wieder. Dass der als Songwriter, Sänger und Gitarrist einer der komplettesten aktuellen Rockmusiker ist, steht eh außer Frage.

Scott Henderson – People Mover bietet gewohnte Kost, ist derzeit aber nicht mein Ding.

Hundred Seventy Split – Live Woodstock 69′ ist cool. Die Jungs um den Ten Years After Bassisten spielen das TYA-Set von Woodstock. Feine Sache.

Dominic Miller – Absinthe ist eine fein klingende ruhigere Musik. Schönes Teil.

Heather Nova – Pearl – einmal gehört, hat nicht gezündet …

Rendevous Point – Universal Chaos fiel wohl der Tatsache zum Opfer, dass im Progbereich da oben drei so Knaller auf dem Treppchen stehen … muss ich nochmal hören.

Welcome Inside The Brain – Queen ot the Day Flies ist eher Psychedelic Rock als Progressive, aber durchaus interessante Scheibe.

 

Und wie jeden Monat, Die Top 15 CDs der letzten 12 Monate:

01 (02) It Bites – Live in London
02 (03) Joe Jackson – Fool
03 (05) Kraan – Trio Years
04 (07) Bruce Hornsby – Absolute Zero
05 (06) Green Desert Tree – Progressive Worlds
06 (08) Wille & The Bandits – Paths
07 (12) Here On Erath – Thallium
08 (15) Good Fall – Editor’s Letter
09 (-) Eveline’s Dust – k
10 (09) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
11 (10) Dream Machine – Breaking the Cycle
12 (13) Mt. Amber – Another Moon
13 (14) A.C.T – Rebirth
14 (-) Toto – 40 Tours
15 (-) Mad Fellaz – III

 

 

 

1. Tangerine Dream – In Search of Hades ist eine 16 CD + 2BR Box mit Musik dieser Elektronik-Pioniere von 1973 – 1979. Neben den regulären Alben ist hier jede menge bis dato unveröffentlichtes Material drauf. Habe ich noch nicht komplett durch, aber da diese Phase (insbesondere Rubycon, Ricochet und Encore) meine liebste dieser Band ist, kann diese Box nur großartig sein.

2. Santana – Afrika Speaks habe ich erst einmal durch, scheint aber mal wieder was besseres vom Meister Carlos zu sein.

3. Ihlo – Union ist diesen Monat das einzig neue im Bereich Progressive.

Für die Blues-Rocker hier interessant ist Rory Gallagher – Blues mit unveröffentlichten Aufnahmen auf 3 CDs (elektrisch, akustisch, live, tlw. mit illustren Gästen).

Ebenso mit vielen Gastmusikern – und diesmal nicht Jazz Rock sondern Blues: Ali Neander’s Blues Bang – Family Reunion.

Und was neues gibt es auch von Kenny Wayne Shepherd – The Traveler.

Über die neue Magma – Zess kann ich nach einmaligem Hören noch nichts zu sagen. Ich vermute aber mal, dass dieses Werk nicht zu meiner Favoritenliste dieser Band gehören wird.

Mandoki’s Soulmates – Wings of Freedom ist eine Live Do-BR mit großartiger Besetzung. Allein die Bläsersektion ist mit Klaus Doldinger, Hohn Helliwell, Bill Evans, Till Brönner und Randy Brecker prominent besetzt. Al DiMeola an der Gitarre und zahlreiche Sänger: Bobby Kimball, Nick van Eede, Chris thompson, Tony Carey und David Clayton-Thomas … das Ergebnis hinterlässt dann einen sehr ambivalenten Eindruck. Die zahlreichen Coversongs (Smoke on the Water, Hold the Line, Davy’s on the Road again, usw.) klingen iwei schon nach Alte Männer singen bei Rock meets Classic … das muss nicht sein und insbesondere Bobby Kimball ist ja echt fertig …. wenn diese Truppe dann jedoch Mandoki Songs spielt und sich in längeren jazz-rock-artigen Improvisationen ergeht, dann ist das ganz großes Kino ….

Sodele, bis Juli dann …

Und hier noch die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Southern Empire – Civilisation
02 (03) It Bites – Live in London
03 (04) Joe Jackson – Fool
04 (05) Argos – U.D.O.
05 (06) Kraan – The Trio Years
06 (12) Green Desert Tree – Progressive World
07 (-) Bruce Hornsby – Absolute Zero
08 (-) Wille & the Bandits – Paths
09 (08) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
10 (09) Dream Machine – Breaking the Cycle
11 (10) Kamasii Washington – Heaven & Earth
12 (11) Here on Earth – Thallium
13 (-) Mt. Amber – Another Moon
14 (13) A.C.T – Rebirth
15 (-) Good Fall – Edotor’s Letter

1. Panzerpappa – Sumarisk Suite

Diesen Monat gab es echt viel an guten neunen Platten, vor allem im weiten Umfeld des Prog. Einige alte Bekannte tauchen weiter unten auf. Ich habe mich für panzerpappa entschieden, weil das für mich absolutes Neuland ist und diese Musik weit ab von bekannten Retro- oder Neo-Prog Clichés anzusiedeln ist.
Nachzulesen z.B. hier:
http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=18030

2. Pinn Drop – Perfectly Flawed

Sehr spannender Prog aus Polen (mal nicht nach Riverside klingend). Auch hier verweise ich mal auf ein schöne Rezi:
http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=17802

3. Awaiting Dawn – Leave no Trace

ProgMetal aus deutschen Landen. Erfinden das Rad gewiss nicht neu, machen ihre Sache aber richtig gut.
http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=16384

Alphabetisch … nein, diesmal nicht.

Starke Alben, die die bisherige gewohnte Qualität halten:
Big Big Train – Grand Tour. Während diese Band derzeit mit das Beste ist, was England an RetroProg zu bieten hat, kommt das amerikanische Gegenstück IZZ – Don’t panic diesmal mit deutlichen Anklängen an Yes daher.

Weitere Anspieltipps ohne besondere Bewertung sind:
The Black Fall – Clear Perception
Gong – The Universe also collapses
(hab ich nur einmal gehört, keine Wertung möglich)
Orenda – Next (dafür, dass diese Platte so hochgelobt wird, hats beim ersten Hören nicht gezündet …)
Bjorn Riis – A Storm is coming (dafür, dass ich den Riis und seine Stammband bisher als sehr langweilig empfunden habe, ist die Platte gar nicht mal schlecht)
Swifan Eolh & The Mudra Choir – The Key (kann ich nix zu sagen, muss ich wohl nochmal hören)
United Progressive Fraternity – Planetary Overload Part 1: Loss (einmal gehört, nicht gezündet)
Viriditas – Red Mars

Und dann noch:
Whitesnake – Flesh & Blood hab ich auch nur einmal gehört und weiß nicht, ob ich das brauche …..

Wie immer, die Top 15 der letzetn 12 Monate:

01 (01) Southern Empire – Civilisation
02 (02) Blue Poets – Live
03 (04) It Bites – Live in London
04 (08) Joe Jackson – Fool
05 (05) Argos – Unidentified Dying Objects
06 (06) Kraan – Trio Years
07 (10) Malady – Toinen Toista
08 (11) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
09 (13) Dream Machine – Breaking the Cycle
10 (12) Kamasi Washington – Heaven & Earth
11 (14) Here on Earth – Thallium
12 (-) Green Desert Tree – Progressive Worlds
13 (-) A.C.T – Rebirth
14 (15) Mad Fellaz – III
15 (-) Big Big Train – Merchants of Light

Was für ein Monat. Ich muss dringend mal was am Hörverhalten ändern. Ich habe soooooo viele neue Sachen angecheckt und kaum was davon mehr als einmal gehört …..

1. Bruce Hornsby – Absolute Zero

Den Mann hatte ich seit Jahrzehnten nicht mehr auf dem Schirm. Aufgrund diverser positiver Rezensionen reingehört und das könnte eine ähnlich geile (und damit Kandidat für die Jares-Top-15) Sache werden wie die neue Joe Jackson. Das ist absolut eigenständige und spannende Musik.

2. Good Fall – Editor’s Letter

Ein Kumpel in der Facebook Gruppe  [progrock-dt] hat diese Platte vorgestellt und mein erster Kommentar dazu war: „Bei den Stilrichtungen, die Du hier listest, weiß ich, dass das nix für mich ist“. Antwort: „Schade, Du verpasst was“. Recht hatte er …… das ist Prog, so wie Prog im Jahr 2019 Klingen kann. Spannendes Ding !

3. Animal Society – Rise

Der Tipp kam vom gleichen Kumpel. Hier ist es Jazz-Rock der nicht funny“ riecht, sondern so klingt, wie Jazz-Rock im Jahr 2019 klingen kann. Ebenfalls spannend !

Und mit diesen Neuentdeckungen habe ich mich gegen zwei übliche Verdächtige entschieden, die hier aufs Treppchen gehören:

Zappa in New York 40th Anniversary 5-CD Edition

Über diese CD braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Mit (oder nach) Roxy&Elsewhere sicherlich das beste, was zu Lebzeiten an Live-Platten gekommen ist. Grandiose Besetzung, grandiose Setliste. Und jetzt hier als Komplettprogramm …. sehr geil !

Toto – 40 Tours around the Sun

Toto ist immer geil. Die Setliste ist evtl. nicht ganz so spannend wie bei der 35th in Poland. Aber die Rhthmusgruppe ist klasse. Die backing vocals sind klasse. Joesph Williams ist in Form und Luke ist eh der Größte.

In alphabetischer Reihenfolge:

Appearance of Nothing – In Times of Darkness ist Prog-Rock aus der Schweiz, besser gesagt Prog-Metal. Toll gemacht, derzeit nicht meine bevorzugte Stilrichtung

Cyril – The Way through bietet die Qualität, für die Marek Arnold seit Jahren steht.

Eveline’S Dust – k. klingt beim Ersthören sehr vielversprechend. Läuft bestimmt häufiger.

Chris Forsyth – All Time Present ist Jam Rock. Er singt wenig (was auch besser so ist), dafür kommen die Gitarrenriffs und Licks mit fast minimalistisch-repetitiver Intensität.

Veronique Gayot – Wild Cat ist produziert und eingespielt von Timo Gross. Geile Sängerin, gute Produktion.

Huis – Neither in Heaven (2016) ist NeoProg und für Fans des Genres hörenswert, ohne irgendwas großartig neues zu bieten.

Louise Lemón – A broken Heart is an open Heart Diese Sängerin wird mit Anna von Hauswolff verglichen. Kann ich nicht nachvollziehen. Insbesondere, weil hier statt einer Orgel das Piano das beherrschende Instrument ist. Ob ich das mag, weiß ich noch nicht.

Lonely Robot – Under Stars ist noch weniger Prog als die letzte Kino …. mal sehen, was Hördurchlauf Nr. 2 an weiteren Erkenntnissen bringt.

Lucy in Blue – In Flight … kann ich nichts zu schreiben … scheint keinen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben.

Maraton – Meta auch nicht, obwohl ich das erst vorgestern gehört habe …

Monkey3 – Sphere klingt ziemlich fett. Wo das im Schaffen dieser Band steht, kann ich nicht beurteilen. Erstkontakt.

Mother of Millions – Artefacts wurde einmal gehört. Kein Urteil…

Mt. Amber – Another Moon ist die neue Band von Philipp Nespital (Smalltape). Ob das so einschlagen wird, wird sich zeigen.

OVRFWRD – Blurring the Lines … ist Instrumantal Prog, sehr abwechslungsreich und nach einmaligem Hören auch nicht zu beurteilen

Seven Steps to the Green Door – The?Lie Qualitätsarbeit von Marek Arnold, deutlich progressiver als Cyril

….. puuh, war das viel.

Und wie immer: die Top 15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Southern Empire – Civilisation
02 (02) Blue Poets – Live
03 (03) Nik Bärtsch – Awase
04 (04) It Bites – Live in London
05 (05) Argos – Unidentified Dying Objects
06 (06) Kraan – Trio Years
07 (07) Lazuli – Saison 8
08 (13) Joe Jackson – Fool
09 (08) Subsignal – La Muerta
10 (09) Malady – Toinen Toista
11 (10) Fido plays Zappa – Atlantis & Elsewhere
12 (11) Kamasi Washington – Heaven & Earth
13 (14) Dream Machine – Breaking the Circle
14 (12) Here on Earth – Thallium
15 (15) Mad Fellaz – III

 

 

Older Posts »