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Das war ja ein richtig guter Monat !

01 Flying Colors – Third Stage (Live in London)

Diese Prog-Supergroup im Live-Video zu sehen, diese Spielfreude, das macht einfach Spaß. Außerdem stimmt hier alles: Casey McPherson ist ein toller Sänger (und die Melodien sind verdammt hoch !), die hooklines sind geil. Steve Morse klingt hier viel mehr nach Steve Morse als bei Deep Purple, Neal Morse verliert sich nicht in 30-minütigen Longtracks, Mike Portnoy muss an den Drums nix mehr beweisen und Dave LaRue am Bass hält die ganze Truppe fantastisch zusammen. Außerdem, wer mich und meine Vorliebe für „AOR“-Prog kennt, alles, was ich an Zutaten für mir gefallende Musik brauche, kommt hier zusammen (naja, fast alles …) Daher gabs für den Monatssieger keine andere Wahl.

02 Jakko M Jakszyk – Secrets & Lies

Hätte den Monatssieg ebenso verdient gehabt, denn das ist eine ganz tolle CD geworden. Drei der Tracks hatte Jakko eigentlich für King Crimson geschrieben. Die wurden aber von Fripp abgelehnt. Unter Mitwirkung von Fripp, Collins, Levein und Harrison klingt es aber nach Crimson. die übrigen Tracks sind teilweise viel ruhiger bzw. atmosphärischer. Dennoch ist das in der Summe wunderschöne Musik geworden.

03 Wobbler – Dwellers of the Deep

Retroprog, derkompositorisch und von Instrumentierung her die guten alten 70er anklingen lässt. Da hört man hier Yes raus und dort Caravan usw…. Im Prinzip auch großes Kino. Wenn ich nicht den Gesng als kleinen Schwachpunkt ausmachen würde und die Tatsache, dass da wenig im Ohr bleibende Hooklines auszumachen sind. Tolles Werk dennoch.

Rasm Almashan – Yemenia bedient meine Vorliebe nach arabischem World-Music-Pop. Schöne Mucke.

Blue Oyster Cult – The Symbol Remains finde ich ganz in Ordnung. Da diese Band bisher vollkommen an mir vorbeigegangen ist, kann ich das aktuelle Album aber nicht wirklich einordnen.

Joe Bonamassa – Royal Tea hab ich einmal gehört und auch hier stelle ich wieder fest, dass die Zeiten, wo ich Bonamassa-Fan war, lange vorbei sind.

Bill Bruford – Rock goes to College ist das einzig existierende Video-Dokument dieser grandiosen Band. Leider ist das Video mit knapp über 40 min nicht das längste, die Tonqualität nicht die beste und die Kameraführung unterirdisch (wer will bei Holdsworth-Solo seine rechte Hand sehen. Die linke wäre wichtig gewesen ……)

Fish – Weltschmerz kann ich nichts mit anfangen. Die Texte interessieren mich nicht, der Sprechgesang vermag meine Aufmerksamkeit ebensowenig einfangen wie die Hintergrundsmusik …. (duck und wech)

Good Harvest – Dream of June ist sehr schöne mehrstimmige Frauen-Singer-Songwriter-Musik. Das 2017er Album (habe ich auch erst diesen Monat entdeckt) finde ich aber schöner.

Kraan – Sandglass groovt locker flockig daher ohne an die Highlights der 70er ranreichen zu können.

Terramaze – I Wonder hab ich erst einmal gehört, ich bin ja mit dem 2019er Werk noch nicht durch.

Yacobs – Beautiful hab ich auch erst einmal gehört, daher keine Bewertung möglich

Zum Schluss wieder same procedure as ev’ry month … die 15 Platten der letzten 12 Monate:

01 (01) Mrs. Kite – Flickering Lights
02 (03) Sound Diary – Anamnesis …
03 (02) Jennifer Kowa – Slow Down
04 (04) Nektar – The Other Side
05 (05) Rubber Tea – Infusion
06 (06) Klone – Le Grand Voyage
07 (07) Soulsplitter – Salutogenesis
08 (09) Louise Patricia Crane – Deep Blue
09 (13) Teramaze – Are We Soldiers
10 (11) Wishbone Ash – Coat of Arms
11 (12) Anika Nilles – For a colorful Sound
12 (-) Pineapple Thief – Versions of the Truth
13 (14) SL Theory – Cipher
14 (15) Virgil Donati – Ruination
15 (-) Zopp – Zopp

Wow, was für ein Monat mit so vielen Neuerscheinungen. Und so viel richtig geiles Zeugs dabei.

01 Chaosbay – Asylum

Prog-Metal aus deutschen Landen, der geile Melodien und Refrains mit heftigen Double-Bass-Gewittern und Djent-Riffs vereint. Sehr abwechslungsreich und klasse. (Die diesjährige Jahresliste wird vermultich von deutschen Bands dominiert …)

02 Perfect Plan – Time for a Miracle

AOR-Melodic Rock aus Schweden. Geiler Gesang, geile Hooks, tolle Soli. So muss AOR klingen (auch wenn das Rad gewiss nicht neu erfunden wird). Ab und zu mag ich dieses Genre gerne und hier ist es perfekt zusammengestellt.

03 Pineapple Thief – Versions of the Truth

Habe ich schon als Monatssieger gehandelt. Und das bei der Konkurrenz, die da noch gelistet wird. Ganz starkes Werk einer Band, die ich bis dato zwar gut, aber nie umwerfend fand.

Alphabetisch:

Abel Ganz – The Life of the Honey Bee … ist für mich die erste Begegnung mit dieser Band. Im Empire Magazin wird die CD hochgelobt, in den bbs mittelmäßig gehandelt. Abschließendes Urteil ist nach einmal hören nicht möglich, aber der Track Sepia and White ist großes Kino.

The Backstage – Isolation …Jonas Reingold, Craig Blundell & Rob Townsend und einige Gäste spielen Jazz-Rock. Weitere Durchläufe erforderlich, um es zu bewerten.

Diazpora – Ping Pong Powerplay dürfte allen Freunden von Soul&Funk gefallen. Tower of Power, Neville Brothers oder Manu Dibango seien als Bezugspunkte genannt. Ob das aber fürs Jahresfinale reicht ….

Tigran Hamasyan – The Call Within hab ich nur einmal gehört …

I Am The Manic Whale – Things Unseen … dito

Kings Of The Valley – Same ist AOR. Und ok. Verliert aber gegen Perfect Plan.

Michael Landau – Liquid Quartet Live hab ich auch erst einmal gehört. Rutsch vermutlich durchs Raster.

Legacy Pilots – Aviation kann mit trotz prominenter Musiker-Gäste-Liste genauso wenig vom Hocker reißen wie der Vorgänger.

Lonely Robot – Feelings Are Good soll ja John Mitchell’s It Bites Musik fortsetzen. Da höre ich nur wenig von. Ist ok, aber mehr wohl nicht.

Jakob Manz Project – Natural Energy hätte auch einen Platz auf dem Treppchen verdient, weil diese blutjungen Musiker hier Jazz/Jazz-Rock präsentieren, der einfach nur geil ist. Ohne die anderen beiden Musiker herabzusetzen … geiler Saxophonist, megageiler Bassist.

Melanie Mau & Martin Schnella – Through the Decades bietet wieder sehr eigenständige CoverVersionen unterschiedlichster Stilrichtungen in gewohnt hochklassigen Arrangements.

Motorpsycho – The All Is One habe ich in vier Häppchen gehört. War vermutlich ein Fehler, weil es nicht gezündet hat. Bisher …

Oceans Of Slumber – Oceans of Slumber sollte mir doch eigentlich gefallen, wenn ich Prog-Metal (so wie Chaosbay) goutiere. Tut es aber nicht. Zu viel wirklich abtörnendes Gegrunze dabei.

Pain Of Salvation – Panther habe ich mich total drauf gefreut, weil doch der Vorgänger CD des Jahres war … Zündet auch nicht. Teilweise total geniale Momente (z.B. diese komischen Rhythmiken am Ende von Restless Boy) stehen anderen Details (80er Keyboard-Sounds in Accelerator oder das Gerappe im Titelsong) gegenüber, die ich einfach nicht mag. Mal sehen, wie sich das entwickelt…

John Petrucci – Terminal Velocity finde ich kompositorisch schwächer als das erste Solowerk. Und damit bleibt Gitarrengewichse übrig ….

Poor Genetic Material – Here Now Schöne Platte. Aber zu unspektakulär, um sich diesen Monat herauszuheben.

Røsenkreütz – Divide Et Impera ist deutlich proggigerer AOR und eine gute CD….. wäre da nicht die Konkurrenz diesen Monat so stark ….

Terje Rypdal – Conspiracy hat mich gar nicht gepackt. Weitestgehend viel zu ruhig.

Faraj Suleiman – London Jazz Festival 2019 bietet eine schönbe Melange aus Jazz und orientalischer World-Music.

Rick Wakeman – The Red Planet. Nett. Mehr nicht …..

Und jetzte folgen wie immer die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Mrs. Kite – Flickering Lights
02 (03) Jennifer Kowa – Slow Down
03 (05) Sound Diary – Anamnesis …
04 (04) Nektar – The Other Side
05 (06) Rubber Tea – Infusion
06 (07) Klone – Le Grand Voyage
07 (10) Soulsplitter – Salutogenesis
08 (09) Cheeto’s Magazine – Amazingous
09 (14) Louise Patricia Crane – Deep Blue
10 (11) Flying Colours – Third Degree
11 (12) Wishbone Ash – Coat of Arms
12 (13) Anika Nilles – For a colorful Sound
13 (-) Teramaze – Are We Soldiers
14 (15) SL Theory – Cipher
15 (-) Virgil Donati – Ruination

Zunächst mal ein paar Vorbemerkungen, weil ich gelegentlich nach den Regeln meiner Top-15-Jahreslisten gefragt werde.
Vor einiger Zeit habe ich alles akzeptiert, was ich im jeweiligen Jahr entdeckt habe. So kam es z.B. dazu, dass 2014 eine CD CD des Jahres wurde, die bereits 2011 erschienen war. Ebenfalls habe ich CD(-Boxen) akzeptiert, die zwar im jeweiligen Jahr erschienen sind, aber „alte“ Musik enthielten, wie z.B. die Roxy Performances vom Zappa.
Das habe ich inzwischen klarer abgegrenzt: In 2020 nehme ich in meine monatlichen Wertungen nur noch CDs auf, die ich aktuell entdeckt habe und die max. vom Vorjahr sind. Und Veröffentlichungen alter Mucke (z.B. erschien 2020 die Rockpalast-CD von Vitesse aus 1978….) spielen auch nicht mehr mit. Es sollte ja auch darum gehen, neue Musik zu entdecken.
So, genug der Vorrede …

01 Teramaze – Are We Soldiers (2019)
ist zwar aus dem Vorjahr, aber das hat mich extrem geflasht. Ich schrieb dazu schon auf Facebook:
„Progressive Metal höre ich in letzter Zeit ziemlich selten.Aber wenn es große Melodien, wuchtige Grooves und geile Gitarrenarbeit hat, dann ist das großes Kino“.
Und daran hat sich nichts geändert. Da entdecke ich bei jedem Hördurchgang neues. Sehr spannend !

02 Deep Purple – Whoosh!

Hätte ich nicht für möglich gehalten, dass ich mal ein Deep Purple Album mit Steve Morse so toll finde. Es hat auch drei Durchläufe gebraucht. Es sind gute Songs mit guten Hooklines. Da bleibt was hängen. Die Rhythmusgruppe groovt, Gillan singt in seinem Stimmumfang gut und die Solisten glänzen ebenfalls. Natürlich ist das keine Großtat wie „In Rock“, aber das Album macht Spaß.

03 Allman Betts Band – Bless Your Heart

Den Erstling fand ich noch durchwachsen. Jetzt hat sich diese Southern-Rock (und mehr) Kapelle eingespielt und das merkt man. Die stilistische Bandbreite ist groß, die Einflüsse hörbar und spätestens beim Track Savannah’s Dream weiß man, wer das Erbe der Allman Brothers Band würdig angetreten hat.

Bruce Hornsby – Non-secure Connection führt den Weg fort, den er mit „Absolute Zero“ eingeschlagen hat. Das Vorjahresalbum war ja bei mir in den Top-3. Ob es das aktuelle Album schaffen wird, in die Jahresliste zu kommen, kann ich noch nicht beurteilen. Einerseits ist der „Wow, das ist ja ungewöhnlich“-Effekt weg und zum anderen gibt es einige Tracks (z.B. der Titelsong), die mir von der Melodieführung zu atonal sind oder vom Arrangement zu „sparsam“ … mal sehen.

Robby Krieger – The Ritual Begins At Sundown fand ich beim ersten Hören richtig gut. Auch das Zappa-Cover von Chunga’s Revenge finde ich sehr gelungen. Insgesamt erinnert das aber dann doch sehr an 80er Jahre Fusion des GRP-Labels. Nette Musik, kann man beim Autofahren dudeln lassen. Kein „Wow“-Effekt

The Tangent – Auto Reconaissance hat mich bei Track 1 umgehauen. Den finde ich richtig richtig stark. Nach komplettem Durchlauf bleibe ich entwas unentschlossen zurück… neine, das kann mit den Großtaten dieser Band (für mich immer noch die ersten drei Platten) nicht mithalten. Da ist zuviel … ich weiß gar nicht, wie ichs formulieren soll, Füllmaterial trifft es nicht, langatmig? Egal. Wird sich am Jahresende nicht in der Liste befinden.

Zappa – The Mothers 70 spielt nach meinen oben erläuterten Regeln ja eh keine Rolle. Will aber nicht unerwähnt lassen, dass ich mir vom Gespann George Duke – Ian Underwood irgendwie mehr versprochen habe. Aber diese Inkarnation der Mothers gehört eh nicht zu meinen Liebelingsbesetzungen ….

Und dann hätte ich noch die Gurke des Monats anzubieten:

In der Facebook-Gruppe „progrock-dt“ wurde Neptunite – Sensor mit folgenden Worten angepriesen:
„So, ich muss mal eben eine Lanze für eine neue (!), deutsche (!!) Progband brechen: Neptunite. Deren Musik erinnert mich an eine gelungene Hochzeit mitten in den 70igern mit 5 wohlschmeckenden Gängen zwischen den early Pink Floyd, Mike Oldfield, der Berliner Schule und sogar Phideaux (jedoch mit einer großen Brise Eigenständigkeit versehen).“
Und ich habs ungehört gekauft.
Das ist musikalisch so einschläfernd wie Airbag und banal wie (vieles von) Eloy. Weder kompositorisch noch von den instrumentalen Fertigkeiten aller Beteiligten ist da auch nur ansatzweise irgendwas, was mich errreichen könnte. Vermutlich der Fehlgriff des Jahres *sorry, your milage may vary

Und, same procedure as every month, die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
02 (04) Mrs. Kite – Flickering Lights
03 (02) Jennifer Kowa – Slow down
04 (03) Nektar – The Other Side
05 (05) Sound Diary – Anamnesis…
06 (11) Rubber Tea – Infusion
07 (10) Klone – Le Grand Voyage
08 (06) Blue Poets – All It Takes
09 (07) Cheeto’s Magazine – Amazingous
10 (13) Soulsplitter – Salutogenesis
11 (08) Flying Colours – Third Degree
12 (09) Wishbone Ash – Coat of Arms
13 (12) Anika Nilles – For a colorful Sound
14 (-) Louise Patricia Crane – Deep Blue
15 (14) SL Theory – Cipher

War gar nicht so viel an Musik diesen Monat.

01 Kansas – The Absence of Presence

Jo, klingt wir Kansas, ist alles an Zutaten drin, was Kansas ausmacht. Klar gibt es die Klassiker. Daran kommt auch die neueste CD nicht ran. Aber gut ist es schon. Und das würde ich mir auch live gerne antuen.

02 Harem Scarem – Change the World

Auch hier könnte man sagen, das wäre auch wieder nur „more of the same“. Ist es irgendwie auch. Aber die Songs sind gut gemacht, haben hooklines und die Gitarrenarbeit ist gut. Wer auf A.O.R / Stadion Rock der 90er steht, könnte sein Gefallen an der Platte finden.

03 Haken – Virus

Nach der genialen „The Mountain“ habe ich mich mit dieser Band zunehmend schwerer getan. ich könnte auch sagen, es hat mir nicht mehr gefallen. Nach einmaligem Hören komme ich zum Zwischenergebnis, dass das vermutlich die stärkste Haken-Platte seit „The Mountain“ ist. Ich höre aber Prog-Metal inzwischen so selten (ungerne), dass ich nicht glaube, dass diese Platte am Ende des Jahres eine rolle spielen wird.

Alphabetisch:

Course of Fate – Mindweaver habe ich vor ca. 3 Wochen gehört und kann mich an nix erinner ….n ….. Mhhhhh

Frost – Others hat auch keinen Eindruck hinterlassen. Ist hörbar, aber mehr auch nicht.

GoGoPenguin – GoGoPenguin wird ja in einigen Jazz-Gruppen in Facebook sehr gelobt. Aktuell finde ich Aaron Parks spannender.

Magic Bus – The Earth Years ist noch was, was bis dato nicht gezündet hat.

Eric Steckel – Grandview Drive erfindet das Rad des Blues Rock auch nicht neu, ist für Freunde des Genres aber einen Hördurchlauf wert.

Klassikfreunden empfehle ich Lars-Erik Larsson – Orchestral Works Vol. 1-3. Wird bei jpc gerade fürn kleinen Taler angeboten und gefällt mir ausgesprochen gut.

Die Sampler-Reihe Kraut! Teil 1 – Der Norden und Kraut! Teil 2 – Die Mitte ist auch eine spannende Entdeckungsreise durch längst vergangene Zeiten (insgesamt werden es iwann 4 Teile sein).

So, same procedurs as every month … die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
02 (04) Jennifer Kowa – Slow down
03 (03) Nektar – The Other Side
04 (06) Mrs. Kite – Flickering Lights
05 (05) Sound Diary – Anamnesis…
06 (08) Blue Poets – All It Takes
07 (09) Cheeto’S Magazine – Amazingous
08 (10) Flying Colours – Third Degree
09 (11) Wishbone Ash – Coat of Arms
10 (13) Klone – Le Grand Voyage
11 (-) Rubber Tea – Infusion
12 (12) Anika Nilles – For a colorful Sound
13 (-) Soulsplitter – Salutogenesis
14 (15) SL Theory – Cipher
15 (-) Virgil Donati – Ruination

Die Auswahl dieses Monats war recht einfach, gehört der Monatssieger doch zu den absoluten Highlights des ersten Halbjahres:

01 Rubber Tea – Infusion

Ganz hervoragender RetroProg mit Canterbury-Anleihen. Lest die Rezi:

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=18857

02 Phish – Sigma Oasis

Phish geht immer. Hab ich längere Zeit nicht gehört. Dieser Jam Rock groovt. Feine Sache.

03 Arabella Steinbacher – Four Seasons

Ich stelle hier selten Klassik-Platten vor. Die Gegenüberstellung der Vier Jahreszeiten von Vivaldi und von Piazzolla ist hervorragend. Ganz großes Kino.

Fleesh – In the Mist of Time (A Renaissance Tribute) mag ja entbehrlich sein, wenn man eh schon alles von Renaissance hat. Allerdings muss man das auch erst mal singen können. Und dieses brasilianische Duo hat bereits andere Tribute-Projekte veröffentlicht. Checkt die einfach mal an

Flying Circus – 1968 habe ich zuerst sehr hoch eingeschätzt. Nach mehrmaligem Hören stört mich da aber was dran, ohne das ich konkret sagen kann, was ….

Und dass ich mir mit Caravan – The Decca/Deram Years Anthology mal wieder ne Box aus der „guten alten Zeit“ gegönnt habe, tut hier nix zur Sache …

Und zum Schluss … die Top 15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Voyager IV – Pitures at an Exhibition
02 (02) Artificial Silence – Negative Space
03 (03) Nektar – The Other Side
04 (05) Jennifer Kowa – Slow Down
05 (05) Sound Diary – Anamnesis …
06 (07) Mrs. Kite – Flickering Lights
07 (06) Thank You Scientist – Terraformer
08 (08) Blue Poets – All it takes
09 (09) Cheeto’s Magazine – Amazingous
10 (10) Flying Colours – Third Degree
11 (12) Wishbone Ash – Coat of Arms
12 (11) Anika Nilles – For a colorful Sound
13 (13) Klone – The grand Voyage
14 (14) Tool – Fear Inoculum
15 (15) SL Theory – Cipher

Ich hab für mich beoabachtet, dass ich so ungefähr seit der Corona-Quarantäne lieber Musik höre, die ich schon kenne ….

So fanden physisch zu mir:

King Crimson – Audio Diary 2014 – 2018

Rush – Permanent Waves 40th Anniversary

Renaissance – Turn of the Cards (3 CD Renasterd & Expanded Edition

… um nur mal einige zu nennen. Mit den Veröffentlichungen des aktuellen Jahres dagegen tue ich mich schwer. Alles, was gleicht folgt habe ich einmal, im selteneren Fall auch zweimal gehört …

01 Aron Parks – Little Big II: Dreams of a Mechanical Man

Auch wenn Aron Parks Pianist/Keyboarder ist, auf dieser CD ist die Gitarre sehr prominent und erinnert häufiger an die frühen Pat Metheny Sachen. Schöne Scheibe

02 Henri Texier – Chance

Dieser französische Kontrabassist war mir bis dato auch unbekannt. Hier mit Gitarre, 2 Saxophonen und Drums sehr coole Jazz Mucke.

03 Lousie Patricia Crane – Deep Blue

Singer Songwriter Art Pop. Jakko Jakzyk hat mitgewirkt. Hat was.

Und dann alphabetisch:

Caligula’s Horse – Rise Radiant habe ich einmal gehört. Kein Urteil möglich.

Green Carnation – Leaves of Yesteryear hab ich heute das erste mal gehört. Gefällt. Ob es sich etablieren kann, mal sehen …

Jazz Sabbath – Same spielt Black Sabbath Songs als Jazz. Sehr weit entfernt von den Originalen. Müsste man mal nacheinander hören … wird vermutlich verstauben …

Pattern-Seeking Animals – Perehensile Tales weckte große Erwartungen, weil ich ja so ein melodiesüchtiger AOR-Progger bin. Erfüllt es aber nach dem zweiten Durchlauf nicht. Keine Ahnung warum …

Verneri Pohjola – Pekka (2017). Pekka Pohjola Songs im Jazz-Format. Vielleicht reißt es die Songsauswahl nicht, vielleicht liebe ich die Originale zu sehr. Auch nicht der Brüller.

The Ancestry Program – Tomorrow. Auch diese in Proggerkreisen hochgelobte Platte hat mich nach dem zweiten Hören noch nicht abgeholt …

Thus Unspoken – Prying Fiction. Einmal gehört … ich kann nichts (!) dazu kommentieren. Mir fehlt jegliche Erinnerung daran …

Und jetzt höre ich endlich die Bonus-CD der Permanent Waves *grins*

Und, last but …..
Die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Voyager IV – Pictures of an Exhibition
02 (02) Artificial Silence – Negative Space
03 (03) Nektar – The Other Side
04 (05) Jennifer Kowa – Slow Down
05 (06) Sound Diary – Anamnesis …
06 (04) Thank You Scientist – Terraformer
07 (14) Mrs. Kite – Flickering Lights
08 (07) Blue Poets – All it takes
09 (08) Cheeto’s Magazine – Amazingous
10 (09) Flying Colours – Third Degree
11 (10) Anika Nilles – For a colorful Sound
12 (11) Wishbone Ash – Coat of Arms
13 (-) Klone – The grand Voyage
14 (12) Tool – Fear Inoculum
15 (-) SL Theory – Cipher

01 Zopp – Zopp

Wenn ich Orgeln und Keyboards a la David Sinclair höre, dann ist die Canterbury Welt für mich in Ordnung. So auch hier. Detailliert nachzulesen hier:
https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=18768

02 Kristoffer Goldenlöw – Homebound

Der dritte Output von K.G. ist ja für die Vorbesteller zumindest als download verfügbar. Es ist ruhiger und unspektakulärer als die Vorgänger. Ob das für die Jahres-Top-15 reichen wird, wage ich stark zu bezweifeln.

03 Vitesse – Live at Rockpalast 1979

Altes gilt ja eigentlich nicht. Da ich aber schon immer Vitesse-Fan insbesondere dieser Besetzung war, ist das ne geile CD/DVD

Desweiteren:

Al DiMeola – Across the Universe. Ja, natürlich kann der was. Aber angefixt hat mich das nicht.

Glass Hammer – Dreaming City. Ok, bei Track 12 klingt es wirklich wie Rush zu Zeiten von A Farewell to Kings. Aber reicht das? Bei Track 1 stört mich die viel zu leise Abmischung des Gesangs. Der ist eh kein Highlight auf der CD. Mal männlich, mal weiblich, ohne Alleinstellungsmerkmal. So wie ich auch die stilistische Vielfältigkeit eher als unhomogen empfinde. Was macht da in der Mitte so ein – relativ kurzer – Track, der nach Tangerine Dream klingt. Neee. das hat mich beim ersten Hören alles andere als überzeugt.

Pure Reason Revolution – Eupnea hab ich mehrfach gehört. Denke ich nach zwei Tracks ja noch „ganz interessant“, wird mit zunehmender Dauer der CD dann doch der Eindruck stärker: mag ich nicht.

Das gleiche gilt übrigens auch für The Ancestry Program – Tomorrow. Das ist mir auf Dauer viel zu verworren …..

Und ansonsten habe ich diesem Monat total viel King Crimson gehört. Und DVD geguckt. Wer King Crimson – Meltdown / Live in Mexico noch nicht kennt: KAUFEN !

Und nun, wie immer, die Top 15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
02 (05) Artificial Science – Negative Space
03 (12) Nektar – The Other Side
04 (07) Thank You Scientist – Terraformer
05 (13) Jennifer Kowa – Slow Down
06 (11) Sound Diary – Anamnesis …
07 (08) Blue Poets – All it takes
08 (09) Cheeto’s Magazine – Amazingous
09 (10) Flying Colours – Thrid Degree
10 (-) Anika Nilles – For a colorful Sound
11 (-) Wishbone Ash – Coat of Arms
12 (15) Tool – Fear Inoculum
13 (-) Soulsplitter – Salutogenesis
14 (-) Mrs. Kite – Flickering Lights
15 (-) Panzerpappa – Sumarisk Suite

Es mag ja sein, dass ich in Zeiten der Corona-Quarantäne zwar viel Musik höre, mich aber irgendwie nicht so begeistern kann … vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich viel Klassik oder Altes im CD-Schacht hatte. Und Alben wie z.B. Renaissance – A Song for all Seasons (3CD Deluxe) spielt in dieser Liste nun mal keine Rolle ….

Dennoch taucht diesen Monat die erste CD auf, bei der ich ziemlich sicher bin, dass die am Jahresende weit vorne liegen wird.

1. Mrs. Kite – Flickering Lights Diese Kölner Band hat inzwischen zum dritten Mal den Preis des deutschen Rock&Pop Musikverbands gewonnen. Und diese Mischung aus New Artrock und Modern Prog ist wirklich dermaßen spannend, dass ich die beiden Vorgängeralben direkt mal mitgeordert habe. Gibt es alles fürn kleinen Taler auf der Seite www.mrskite.de

2. Thoughts Factory – Elements könnte für Freunde des ProgMetals interessant sein. Auf den babyblauen Seiten gibt es zwei recht gegensätzlich Rezensionen (7 bzw. 11 Punkte)

3. Rory Gallagher – Check Shirt Wizard (Live ’77) für mich als alten Rory-Fan natürlich ein Muss. Hier ist er zeitlich kurz vor seinem Stilwechsel in rockigere Gefilde. Einige sehr schöen Nummern drauf, wobei ich persönlich seine Akustiksachen weniger mag. An die Meilensteine Live in Europe und Irish Tour kommt das Album daher auch nicht ganz ran.

Harem Scarem – Change the World Was wirklich schlechtes hat diese Band aus dem Genre Hard Rock / AOR noch nie gemacht. Aber ob das hier jetzt essenziell ist …..

Jonathan Hultén – Chants from another Place. Mehrstimmig arrangierter Gesang zu sehr sparsamer Instrumentierung (oft nur eine Akustikgitarre). Ist das jetzt eindringlich oder auf Dauer doch etwas zu ruhig?

Lazuli – Le fantastique envol de Dieter Böhm Nichts von dieser Band ist je schlecht gewesen. Der Vorgänger war jedoch so stark, da wird es der Neuling schwerer haben.

Pendragon – Love over Fear zweimal gehört. Not my cup of tea.

Siena Root – The Secret of our Time. Ob es daran liegt, dass ich den weiblichen gesang bei dieser Band nicht mag (das macht die jetzt im Classic-Rock Genre austauschbarer) oder weil ich die Songs erschreckend eindimensional finde …. aber die beiden mir bekannten älteren Veröffentlichungen fand ich viel stärker.

Das wars für diesen Monat dann auch schon.

Bleibt alle gesund !

Die Top 15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Bruce Hornsby – Absolute Zero
02 (02) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
03 (04) Good Fall – Editor’s Letter
04 (06) Mt. Amber – Another Moon
05 (05) Artificial Silence – Negative Space
06 (07) Eveline’s Dust – k.
07 (08) Thank You Scientist – Terraformer
08 (09) Blue Poets – All it takes
09 (10) Cheeto’s Magazine – Amazingous
10 (11) Flying Colors – Third Degree
11 (-) Sound Diary – Anamnesis…
12 (-) Nektar – The Other Side
13 (-) Jennifer Kowa – Slow Down
14 (13) Toto – 40 Tours…
15 (15) Tool – Fear Inoculum

 

Eigentlich müsste eine ganz andere CD mein Monatsfavorit sein. Da hörte ich in einem Film einen Song, startete schnell mal shazam am iPhone und dann war es „Breathe“ von Alexi Murdoch. Nie gehört diesen Namen. Also die entsprechende CD Alexi Murdoch – Time without Consequence gehört. Dieser schottische Songwriter erinnert mich sowohl vom Gesang als auch vom Gitarrespiel ein wenig an den von mir abgöttisch verehrten John Martyn. Sehr geile Platte. Leider von 2006 und daher hier außer Konkurrenz.

1. Jennifer Kowa – Slow Down

Dann gewinnt halt eine andere Platte aus dem Songwriter Kosmos. Bereits der Opener ist an Lässigkeitsgroove kaum zu überbieten. Ganz feine Musik. Ich zitiere mal:
»Musikalisch auf sehr angenehme Weise entschleunigt, singt sie göttlich und bewegt sich musikalisch im weiten Feld zwischen (Slow-)Rock und Folk (mit Schlenkern gen Pop). (…) …und das mit Substanz. Sowohl musikalisch als auch inhaltlich.« (Good Times, Dezember 2019 / Januar 2020)

2. Wishbone Ash – Coat of Arms

Das klingt nach den klassischen Wiaghbone Ash wie lange nicht mehr. Liegt vermutlich am neuen zweiten Gitarristen, der den Sound der 70er Jahre Band wie Muttermilch eingsogen haben muss. Twingitarren und Songs mit tollen Melodien. Diese Platte hat alles, was den W.A. Fan erfreut. Hätte ich nicht so stark erwartet.

3. Mariana Semkina – Sleepwalking

Das Solowerk der Iamthemorning-Sängerin gefällt mir besser als der letzte Band-Output. Schöne Musik irgendwo zwischen Kate Bush, Renaissance und Stammband

Alphabetisch gehts weiter:

The Almost Three – It’s just Music ist ein deutsches Trio, geführt vom Gitarristen der Band Birth Control. Schnörkellos rockig und funkig. Mit einigen recht interessant arrangierten Coversongs (u.a. von Jeff Beck). Gute Mucke fürs Auto.

Blind Ego – Preaching for the Choir zweimal gehört. Ganz ok. Viel hängengeblieben ist spontan nicht. Wird wohl am Ende des jahres nicht daebi sein.

Deep Energy Orchestra – The Return Jazz-World-Indisch. U.a. mit Trey Gunn. Interessant. Aber auch kein Top-15 Kandidat.

Virgil Donati – Ruination Jazz-Rock-Prog-Fusion Futter für die Frickelfreunde. Ziemlich cool.

Tyler Dory Trio – Unsought Salvation ebenfalls für die Frickelfraktion. Gefällt mir nicht ganz so wie Donati.

Godsticks – Inescapable ist als Band für mich eine Neuentdeckung. Progressive-(Metal)-Rock. Ob das aber zu meinen Favoriten zählen könnte, muss die Zeit zeigen.

Guranfoe – Sum of Erda … hat scheinbar keinen Eindruck hinterlassen. Keine Ahnung mehr, was das war …. tz tz tz

Klone -Le Grand Voyage ist schöner Art Rock für Freunde von Riverside, Porcupine Tree, Anathema. Weitgehend im Midtempo, kaum heftigere Ausbrüche. Aber gut.

McLaughlin Mahadevan Hussain – Is that so? hab ich nur einmal gehört. Kein Urteil …. auf jeden Fall recht außergewöhnliche Musik

Psychotic Waltz – The God-shaped Void Devon Graves kenne ich eher von Dead Soul Tribe. Das Werk hier kann man hören. Ist aber auch kein Kandidat für die Top-Platzierungen.

Jakub Zytecki – Nothing Lasts, Nothing’s Lost dieser junge Gitarrist hat schon einen erstaunlich eigenständigen Stil gefunden. Sehr interessant. Lohnt die weitere Beschäftigung.

War ganz schön viel im Februar. Insgesamt muss ich jedoch sagen, dass nach zwei Monaten in 2020 für mich bisher noch kein einziges Album dabei war mit der Möglichkeit eines Top-5 Kandidaten…… aml sehen.

Und dann, wie immer, die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Bruce Hornsby – Absolute Zero
02 (05) Voyager IV – Pictures of an Exhibition
03 (03) Green Desert Tree – Progressive World
04 (04) Good Fall – Editor’s Letter
05 (06) Artificial Silence – Negative Space
06 (09) Mt. Amber – Another Moon
07 (08) Eveline’s Dust – k.
08 (10) Thank You Scientist – Terraformer
09 (11) Blue Poets – All it takes
10 (12) Cheeto’s Magazine – Amazingous
11 (14) Flying Colors – Third Degree
12 (13) A.C.T – Rebirth
13  (15) Toto – 40 Tours around the Sun
14 (-) Stefan Thelen – Fractal Guitar
15 (-) Tool – Fear Inoculum

Auf ein neues Jahr !

Viel gehört diesen Monat, aber so richtige Kracher waren da vermutlich nicht dabei. Ich bin mal gespannt, was es von den folgenden Sachen am Jahresende schaffen wird ….

1. Nektar – The Other Side

Nach dem Tod des Masterminds Roye Albrighton hat ja Keyboarder Klaus Henatsch die Band als New Nektar weitergeführt und auch ein Album mit neuem Material veröffentlicht. Nun kam diesem Monat eine CD unter dem Banner Nektar raus und dort versammeln sich einige Gründungsmitglieder (Derek Moore – bass, Ron Howden – drums, Mick Brockett – visual conceptions) und ehemalige Mitglied wie z.B. Ramndy Dembo und haben (laut Aussage im eclipsed Magazin) auf Ideen aus den 70ern zurückgegriffen. Soweit zur allgemeinen Verwirrung (das gibt es bei anderen Bands Yes, BJH …. ja auch). Und wie klingt diese Platte denn nun? Und das ist die große Überraschung. Die klingt, wie Nektar klingen soll. Ich habs jetzt zweimal komplett gehört und bin ziemlich begeistert.

2. Lari Basilio – Far More

Gitarrenmuisk für Gitarristen. Kann was. Ist auch nicht nur belangloses Gegniedel oder der oft bemühte …. ähm, das Wort spare ich mir, da spielt eine Lady ….. schöne Musik mit Technik UND Gefühl.

3. Jake Willson – A Piece of the Action

Auch das ist Gitarren- bzw. Gitarristenmusik. Bei all den musikalischen Wendungen (besonders in Track 1) könnte das aber auch dem ein oder anderen Progfan gefallen.

Blank Manuskrit – Krasna Hora habe ich erst jetzt entdeckt, hat einige sehr tolle Tracks, ist aber keine durchgängig höchstkarätige Sache.

Suzan Köcher – Suprafon ist …. ähm, ja was? Indie Pop mit Mellotron…hmmm, weiß gar nicht, wie man das eintüten soll. Singer Songwriter Band mit weiteren Zutaten? Auf jeden Fall schöne und spannende Musik.

Moving Oos – Romancer klingt wie ne Kreuzung aus Grand Funk Railroad (wenns mit Keyboards ist) und Rare Earth (ohne Bläser). Groovt ziemlich geil. Könnte wachsen …

Anika Nilles – For a Colorful Sound ist Jazz Rock einer sehr begnadeten und groovenden Drummerin. Schöne Platte. Wird am Jahresende aber vermutlich keine Rolle spielen.

Revolution Saints – Rise waren vor Jahren mit der ersten CD bei mir weit oben gelandet, ganz einfach, weil ich AOR a la Jurney geil finde. Und Deen Castronovo klingt ja auch wie Steve Perry. CD Nr. 2 klang irgendwie anders und kam bei mir nicht an. Der Neuling weist wieder eher in die ursprüngliche Richtung. Obs einschlägt, wird die zeit zeigen.

Frank Rohles – Trapped in a new World Pts. 1-2 ist schöner Prog. Das im Abstand weniger Monate veröffentlichte Doppelwerk braucht aber noch einige Durchläufe zur abschließenden beurteilung.

SoundDiary – Anamnesis: Letter in a Bottleist eine konzeptionelle Progmucke zwischen Art Rock und RetroProg. Erzählt in 5 Kapiteln und 30 Tracks eine Geschichte. Wäre weit oben gelandet, wenn nicht irgendwann für einige Minuten dieser grässlich schiefe Kindergesang erklingen würde.

Jochen Volpert – Mr. X

Mein Freund Jochen ist mit seinem 4. Silberling am Start. Beinhalteten die ersten beiden CDs noch weitgehend Coverversionen, so gibt es mit den CDs 3 und 4 Eigenkompositionen von Jochen und seiner Carola. Das alles irgendwo zwischen Blues, Funk und Soul. Und wenn auch die vokalen und instrumentalen Ergebnisse wieder einmal absolut überzeugen, so habe ich nach zweimaligem Hören den Eindruck, dass – und das ist jetzt absolut subjektiv – die Kompositionen auf dem Vorgänger stärker waren. Hier ist mir einfach zu viel Blues drauf. Aber das ist nur mein Eindruck und soll auch nicht nach Jammern klingen.

Gehört, aber keine Bewertung:

Robert Brenner – Nocalize

Infringement – Alienism

SL Theory – The Life and Death of Mr. Ess

Frank Wyatt & Friends – Zeitgeist

 

Und, wie jeden Monat:
Die Top-15 der letzten 12 Monate

01 (01) Joe Jackson – Fool
02 (02) Bruce Hornsby – Absolute Zero
03 (03) Green Desert Tree – Progressive World
04 (04) Good Fall – Editor’s Letter
05 (06) Voyager IV – Pictures at an Exhibition
06 (05) Artificial Silence – Negativ Space
07  (07) Wille & The Bandits – Paths
08 (08) Eveline’s Dust – k.
09 (10) Mt. Amber – Another Moon
10 (11) Thank You Scientist – Terraformer
11 (12) Blue Poets – All it takes
12 (15) Cheeto’s Magazine – Amazingous
13 (13) A.C.T – Rebirth
14 (-) Flying Colors – Third Degree
15 (-) Toto – 40 Tours around the Sun

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