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01 Brons – The Fellowship

Wer auf melodiösen, kletisch beeinflussten Progressive Rock steht, also z.B. auf Iona oder Dave Bainbridge, kommt an dieser Platte nicht vorbei. Wobei uns hier auch wieder altbekannte Protagonisten wie Troy Donnockly und Sally Minnear begegnen. Ich steh auf solche Musik. Voll. (20.05.)

02 Elder Trough Zero

Ich wollte schon schreiben, dass diese Band bisher an mir vorbeigegangen ist, habe dann aber in meiner Datenbank gesehen, dass ich auch die 2017er und 2022er Alben auf der Festplatte habe. Die haben aber scheinbar keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Das hier finde ich klasse. Heavy-Psych-Prog-Rock oder so ähnlich. Der Gesang kommt ohne Gegrunze aus, was mir schon mal sehr entgegenkommt. Musikalisch sehr abwechslungsreich und ich denke, dass man da mit jedem neuen Durchlauf wieder was feines entdecken kann. (29.05.)

03 Robert Jon & The Wreck – Wreckage Vol.3

Das ist guter Southern Rock mit zum Teil straken Tracks. (25.05.)

Alphabetisch:

35 Tapes – Veil On Life

Dieser mellotronschwangere Prog ist instrumental toll umgesetzt. Bloß der Gesang geht mir mit der Zeit auf den Zeiger. Schade ….. (05.05.)

Tori Amos – In Times Of Dragons

DoCd mit 17 Tracks. Zu viel, um das beim ersten Mal für sich zu erschließen. Klingt aber großartig. (17.05.)

Anekdoten – Vemod (1993 / 2026 Deluxe Edition)

Dass bei der Anekdoten-Platte, die ich noch nicht hatte, ausgerechnet der Bonustrack der absolute beste Track überhaupt ist…… Die Nummer spielt sich locker in meine Top-5 Hymnen aller Zeiten. Das ist soooooo großes Kino … (13.05.)

Marc Atkinson – Voices

Angepriesen als Mischung aus Art Rock und Singer-Songwriter ….. ääääähm …. *gääääähn* … *ratz* … *schnarch* … schon lange nicht mehr so was langweiliges gehört …. (13.05.)

Bruther – Kaleidospe

Hippiemusik der 60er und 70er als Vorbild. Ja, ok. Ganz ok ….. (26.05.)

Amani Burnham – Roots & Wings

Der 20jährige Burnham, der optisch ein bisschen an Hiram Bullock erinnert, legt hier sein Debut vor. Die Kompositionen erfinden das Blues-Rock-Rad gewiss nicht neu, aber die Stimme ist ok und sein Gitarrenspiel auch. Blues Rock Afficionados dürfen hier mal ein Ohr wagen. (29.05.)

Crown Lands – Apocalypse

CD des Monats im Eclipsed Magazin. Und obwohl ich Rush seit vielen Jahre verehre, wei ich nicht so recht, was ich hiermit anfangen soll. Ich bin derzeit scheinbar ziemlich weit weg von Prog, wenn ich bedenke, dass mir die ebenfalls heute gehörte Reckoners (Classic Rock mit Spuren von Blues, Country und Soul) deutlich besser gefällt (15.05.)

Matthew Curry – One For The Ride

Blues Rock, Southern Rock, Americana …. und die CD fängt mit den ersten drei Tracks richtig bärenstark an. Hält das aber nicht auf voller Distanz durch. Mal sehen, wie die Hördurchläufe sich so entwickeln. (04.05)

The Grimm – Grimm Fairy Tales

Ich habe keine Ahnung, ob das Westcoast, Americana oder einfach Rock ist. Aber es gefällt mir. Mal wieder ein Zufallsfund aus dem Spotify Release Radar (12.05.)

High Fade – Twice As Nice

Letzten Monat habe ich erst ihr 2024er Album entdeckt. Auch beim aktuellen gilt wieder: so könnte RHCP klingen, wenn sie nicht ne doofe Mainstreamkapelle geworden wären. Auch das hier groovt wie Sau. Allerdings emfinde ich – wie immer – eine Spielzeit von gearde mal 31 min für eine LP als ziemlich unverschämt. (13.05.)

Allan Holdsworth – Frankfurt ’86 Live (2020)

Ich gucke immer wieder mal, was es denn noch so vom „most outstanding guitarist ever“ gibt, was ich noch nicht habe. Essenziell sind diese Veröffentlichungen allerdings auch nicht. (13.05.)

Robert Jon & The Wreck – Wreckage Vol.2 (Live) (2022)

Vol. 2 ist eine coole Live-CD, u.a. mit einer sehr gelungenen Version von „The Weight“ (27.05.)

Keimzeit – Ach, die Menschen

Von dieser Band habe ich noch nie was schlechtes gehört. Ob es die Texte sind, die immer wieder wirklich überraschenden Akkordwendungen oder die Arrangements. Nicht von ungefähr haben wir in meiner Band „AnderCover“ einige ihrer Klassiker im Programm. Ob es von der neuen Platte Songs in die Kategorie Klassiker schaffen werden, wird die Zeit zeigen (08.05.)

Legacy Pilots – Camera Obscura Vol. 1 & 2

Eigentlich hat dieses Projekt alle Zutaten, die ich goutiere: einen gehörigen A.O.R. Anteil (es wird ja auch immer wieder auf Toto verwiesen), proggige Momente, gute Sänger (u,a, Finally George und John Mitchell) ….. und trotzdem hat mich noch keine CD wirklich vom Hocker gerissen …… i don’t know … So, gerade Vol. 2 gehört. Ist deutlich progressiver, hlt mich aber auch nicht ab. (22.05.)

Mili – Written In The Stars (2017)

Zufallsfund auf Spotify. Eine mir bis dato unbekannte Sängerin. Aber auf der Platte spielen u.a. Michael Landau, Vinnie Colaiuta und James Genus. Das klingt nach Fusion Pop. Ist es  – im wesentlichen auch. Die ersten Nummern finde ich so geil, wobei es mich an die Musik der Italienerin Eliza erinnert, die ja von Corrado Rustici produziert wurde ….. danach wird es stellenweise etwas jazziger, so dass es an Curtis Stigers erinnert (musikalisch, stimmlich geht das ja nicht …..)  (06.05.)

Rick Miller – Temporal Illusion

Ich zitiere die „Just for kiks“-Seiten: tief verwurzelt im klassischen Progressive Rock der 70er-Jahre … Atmosphärische Klanglandschaften … cineastische Weite … Pink Floyd … Tiefe, Atmosphäre und musikalische Erzählkraft …. ICH dagegen mache es kurz: schlaff und langweilig. Punkt. Weder Harmonik, Dynamik, noch sonst irgendwelche Ingredienzien, die mich packen ….. (26.05.)

Nautilus – A Castle Full Of Secrets

Ähm, das ist langweilig, banal und teilweise – wie z.B. in Track 2 die rockige Gitarre – auch noch schlecht gespielt. Sorry, nach 2 Tracks war Schluss ….. (20.05.)

Reckoners – Where The Hell Am I?

Classic Rock mit Spuren von Blues, Country und Soul. Gefällt mir wie schon der Erstling, den ich ja auch erst diesen Januar entdeckt habe. (15.05.)

Einar Solberg – Vox Occulta

Von Progressive Metal Growls zu brachialen Gitarrenriffs über balladenartiges bis zu opernhaften Arien mit großem Orchester ist das hier ganz großes und abwechslungsreiches Kino. Aber gefällt mir das? … (21.05.)

Stephen Wilson Jr. – Son Of Dad (Deluxe)

Ein Freund schickte mir den youtube.link zu dem Song „I’m a song“. Was für eine Dynamik, was für eine Emotion. Das Deluxe-Album hier bietet 34 Tracks auf fast 2,5 h Laufzeit. Ok, 10 der Songs gibt es nochmal als Acoustic-Version. Aber das ist letztendlich dann doch zu eintönig, um das am Stück zu konsumieren. Vielleicht hätten die 10 Acoustic-Songs plus die beiden Live-Nummern zu Beginn auch gereicht …. (12.05.)

Wie immer, die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Darwin – Distorted Mirror
02 (02) A.C.T – Eternal Winter
03 (03) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
04 (07) Goose – Chain Yer Dragon
05 (08) Fearful Symmetry – I’ve Started…
06 (06) Spock’s Beard – The Archeoptimist
07 (13) Minor Gold – Way To The Sun
08 (09) Finally George – Painter
09 (10) Steve Morse Band – Triangulation
10 (11) Marcus Deml – Pure
11 (12) Dave Bainbridge – On The Edge
12 (14) Big Big Train – Woodcut
13 (-) Moron Police
14 (15) Neal Morse Band – LIFT
15 (-) Green Desert Tree – Fighting Dragons

 

01 Green Desert Tree – Fighting Dragons

Hier verweise ich mal auf meine Einzelkritik …..

02 High Fade – Life’s Too Fast (2024)

Wer Musik mag, die wie die Red Hot Chili Peppers abgeht, bevor diese eine Langweilige Pop-Kapelle wurden, ist hier genau richtig. Das groovt und funkt wie Hulle. Sehr coole Band. Gibt es unzählige Videos auf YouTube. Und die kommen in Kürze sogar nach Deutschland (19.04.)

03 Mike Finnigan – Mike Finnigan

Den Keyboarder und Sänger Mike Finnigan kenne ich schon seit 1980 in der Ludek-Finnigan-Krueger Band. Das jetzt posthum veröffentliche Album bietet eine Melange von Blues, Rock und Soul, wie es einst auch The Band oder Little Feat dargeboten haben. Auf derartige Musik stehe ich derzeit viel mehr als auf irgendwelches Gefrickel oder irgendwelche „Auspeitschmucke“.  (10.04.)

Alphabetisch:

Lari Basilio – Your Love (2022)

Das hier ist nicht ihre neueste Veröffentlichung, aber wer auf instrumentale Gitarrenmusik in der Richtung Joe Satriani steht, kommt an Lari nicht vorbei. Geschmackvoll und gut. Wie alle ihre Alben. (20.04.)

Jimi Barbiani Band – Still In Love

Italienischer Blues Rock Gitarrist. Trak 3 ist ne schöne Southern Rock Ballade. Und das Gitarrensolo in Purple Rain ist auch cool. Aber beide Nummern werden durch den sehr mittelmäßigen Gesang versaut. Wie auch der Rest ….. (27.04.)

Selwyn Birchwood – Electric Swamp Funkin‘ Blues

Irgendwas, was mich aufhorchen lässt? Coole Stimme, geile Hooklines, geile Gitarrenriffs, Gitarrensound …. alles Fehlanzeige. Daher: just another blues-rock-guitar-album ….. (27.04.)

Cold Night For Alligators – With All That’s Left

Ähm, ja, das ist abwechslungsreich und cool gemacht. Ist das Prog Metal? Keine Ahnung. Und nein, Begeisterung kommt bei mir nicht auf …. (05.04.)

John Corabi – New Day

Zitiert aus dem Rocks-Magazin: Zwischen lockerem Classic Rock und Singer-Songwriter-Vibe …. die 12 Songs gehen runter wie Öl …. Zynische Stimmen könnten behaupten, das liege daran, dass Ecken und Kanten fehlen …“ In meinem Worten. Es ist gute Rockmusik, erfindet nichts neu. Ob das häufiger läuft und sich dann irgendwas festsetzt, wird sich zeigen. (25.04.)

Dr. John – Live At Rockpalast 1999

Cooler Gig. Auch wenn meine Lieblingsalben erst später (2001 und 2004) rauskamen … (06.04.)

Robben Ford – Two Shades Of Blue

Klar ist Robben Ford einer der Großmeister des Blues. Und ja, da gibt es auch CDs von, die in meiner Insel-Liste sind. Aber das hier hab ich grad einmal durchgehört …. und das Gedudel nervt … *shocked* (17.04.)

Green Carnation – A Dark Poem Part II: Sanguis

Part One hab ich vor zwei Monaten gehört. Hat sich scheinbar nicht eingeprägt. Das hier mag ich. Melancholische Grundstimmung zwischen Härte und Balladen. (09.04.)

Bruce Hornsby – Indigo Park

An sein 2019er Meisterwerk „Absolute Zero“ kommt das Album zwar auch nicht ran, aber für abwechslungsreiche und teils sperrige Mucke reicht es immer. Coole Sache. (08.04.)

Rebecca Johnson – Handbrake Free Zone (2009)

Diese australische Bassistin und Sängerin kenne ich eigentlich nur durch Facebook bzw. YouTube. Da hab ich mal geguckt, was es davon auf Spotify gibt. Nur eine einzige CD und dann auch noch ganz schön alt. Aber Soul& Funk& Groove. Käme als aktuelle Veröffentlichung gewiss eine Zeitlang in die Top-15-Ränge.

Senri Kawaguchi – Cidre: Hot&Sweet (2016)

Nicht aktuell, aber Senri geht immer. Jazz Fusion. Cool

Matteo Mancuso – Route 96

Matteo Mancuso ist wohl der talentierteste und innovativste Gitarrist, der aktuell am Start ist. Von daher schön, dass es was neues gibt. Ob sich das im Verlauf des Jahres oft im Player wiederfindet, wird sich zeigen. (24.04.)

Dave Mason – A Shade of Blue (2025)

Oh, den gibt es auch noch …. Die Titelauswahl klingt erst mal durchaus vielversprechend (2 Titel von Traffic, Born under a bad sign, u.a.), aber das hat man alles irgendwo schon besser gehört. Und der Rest ist zu akustisch, traditionell, lahm, was auch immer …… (11.04.)

Pat Metheny – Side-Eye III+

Hochgelobt, dass Pat Metheny wieder spannende Musik macht, plätschert das Album bei mir so nebenher…. Zündet beim ersten Hören nicht wirklich. (08.04.)

Mike Seal – Danger Ranger

Bisher nur als Sideman in Erscheinung getreten, ist das die erste eigene Platte des Gitarristen, der weit mehr kann als Chickenpicking Country Rock. Instrumentale, abwechslungsreiche Gitarrenmusik. Aber auch keine Kandidat für die Top-15. (20.04.)

Philline Sonny – Virgin Lake

Habe ich zufällig im MoMa gesehen. Daher mal vorgemerkt. Wird als Indie-Americana gelabelt. SingerSongwriter könnte man auch sagen. Mit 14 Tracks und fast einer Stunde ganz schön voll, die CD. (24.04.)

Terravia – A New World

Angepriesen als Mischung von Pink Floyd, Dream Theater und Opeth …. habe ich die Vermutung, dass ich derzeit auf einem anderen Planeten (Blues Rock, Southern, Americana) unterwegs bin. Daher bin ich scheinbar nicht der Richtige für eine Besprechnung. Mal sehen, was der zweite Hördurchlauf mit mir macht. (01.04.)

Robin Trower – Live! (50th Anniversary Edition)

In dieser Version gibt es das komplette Konzert mit 12 Titeln. Die zweite CD enthält die ursprüngliche Platte mit 7 Titeln. Das hätte ich nicht doppelt gebraucht. Aber ansonsten ist das schon eine gute Zusammenfassung der frühen Sachen. (04.04.)

Wie immer: die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Darwin – Distorted Mirror
02 (01) A.C.T – Eternal Winter
03 (03) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
04 (04) Little Feat – Strike Up The Band
05 (05) Jacob Roberge – The Passing
06 (06) Spock’s Beard – The Archeoptimist
07 (12) Goose – Chain Yer Dragon
08 (14) Fearful Symmetry – I’ve Started…
09 (08) Finally George – Painter
10 (09) Steve Morse Band – Triangulation
11 (10) Marcus Deml – Pure
12 (13) Dave Bainbridge – On The Edge
13 (-) Minor Gold – Way To The Sun
14 (-) Big Big Train – Woodcut
15 (-) Nal Morse Band – LIFT

Als deren erste CD rauskam, war das bei mir recht hoch plaziert. Dann kam Corona und die Band lag auf Eis. Jetzt neu formiert (die Rhythmusgruppe ausgetauscht und der Ex-Bassist ist jetzt der Sänger) gibt es mit einer neuen CD endlich wieder ein Lebenszeichen.

Ein erster Durchlauf, ein Vergleich mit der alten CD …. weniger Bratgitarren, weniger sperrige Elemente …. wie drücke ich mich aus? Homogener? Langweiliger? …. Meine Freundin meinte nach einmaligem Hören der Songs „The Storyteller“ , dass das nix für nebenbei wäre, durchaus hörbar, aber auch irgendwie immer das gleiche …… mmmmmh?

Ich bin ja jetzt schon beim mdst vierten Durchlauf und ja, der Song besteht im wesentlichen aus zwei Gesangsteilen (nennen wir die Strophe und Refrain). Das wird aber sehr geschickt aufgebaut und variiert. Zunächst die Strophe, im wesentlichen begleitet durch eine „Jahrmarkts“-Orgel. Dann der erste Refrain, auch das noch nicht rockend. Dann wird es rockiger, denn die erste Strophe kommt instrumental noch mal wieder. Dann der Refrain rockig. Eine Abwechslung kommt im ersten Mittelteil, auch weil der Dreivierteltakt verschwindet. Die nächste Strophe verbindet dann die instrumentale Melodie mit der gesungenen …. usw  (hab ich jetzt mal aus dem Gedächtnis rekapituliert). Jedenfalls ist das alles andere als langweilig und wächst mit jedem Hördurchlauf.

Und diese Beschreibung passt auch auf die anderen Tracks der CD.

Im Pressetext (den abzuschreiben, spare ich mir) werden Referenzen angegeben, die ich nicht dementieren möchte, meine Assoziationen waren allerdings andere:
Melodie oder auch Synthsound des instrumentalen Openers ließen mich an Camel denken.
Die Jahrmarkstorgel von Track 2 an die von mir geliebten A.C.T.
Weitere Assoziationen waren Argos (obwohl hier keinerlei Canterbury erkennbar ist) oder auch Finally George (was den melodischen, aber nicht rockenden Gesang betrifft).
Freunde der genannten Bands sowie eh alle Retro- oder Neo-Prog Afficionados sollten hier definitiv mal reinhören. Lohnt sich.

Und vielleicht erlebe ich diese Band jetzt endlich mal auf einer Bühne. Bei der Berliner Prog Night 2020 sollte GDT ja eigentlich spielen, was dann aber nicht klappte. Naja, Mt. Amber und Voyager IV waren damals aber auch hammergeil ,-)

01 The Sheepdogs – Keep Out Of The Storm

Southern Rock und Americana mit Anklängen an gute Bands des Genres. Mag ich. Das Album von 2022 hab ich direkt nachgeschoben. Fällt gegen das aktuelle ab. (01.03.)

02 Tedeschi Trucks Band – Future Soul

Obwohl ich ja eigentlich kein großer Fan der Band bin … das Slide-Gegniedel geht mir meistens auf den Sack … und die Stimme von Frau Tedeschi empfand ich bislang auch sehr als begrenzt … gefällt mir das neue Output ziemlich gut. Kurze knackige Songs ohne großes Gegniedel und abwechslungsreich. Auch die Stimme finde ich aktuell recht ansprechend …… (20.03.)

03 Hot Like Mars – The Red Tapes

Zweieinhalb Stunden Funk und Groove. Mit großem Jam-Faktor. Die Nummern sind bis zu 33 min lang …… Ja, Groove ist geil. Hätte man aber auch auf die Hälfte kürzen können …. (25.03.)

The Black Crowes – A Pound Of Feathers

Hier und da mal n guter Groove oder ein interessanter Riff, aber da ich noch nie ein Fan der Krähen war, in der Summe: not my cup of tea (16.03.)

Gong – Bright Spirit

Beim Ersthören gab es Momente, wo ich dachte „typisch Gong, wie es klingen sollte seit 50 Jahren…“ und andere, wo es mich nicht erreichte ….

Goose – Chain Yer Dragon (siehe 09/25)

Wiederentdeckt. Diese Band bezeichnet sich als Indie Groove Rock. Passt in die Schublade Jam Rock. Da gibt es ganz viele Live-Outputs mit zahlreichen Songs über 20 min…
Nicht so jazz-proggig wie Umphree’s McGee, nicht so westcoast-country wie Grateful Dead, aber selbst auf der Studio-Cd jede Menge Momente, wo ich Dinge höre, die meinen Ohren Freude bereiten. Jetzt entdecke ich den Live-Katalog

Goose – Ted Tapes (2021)

Auch wenn ich Goose gerade sehr hype, über eine Stunde instrumentales Gitarrengegniedel ist schon etwas anstrengend …..

Goose – Everything Must Go (2025)

Und noch eine Platte dieser Band. Diesmal wieder mit Vocals, was das ganze dann schon wieder chicer macht. Das Output der Band ist unüberschaubar ……

Iron & Wine – Hen’s Teeth

Hochgelobtes Singer Songwriter Album. CSN&Y höre ich da allerdings nicht raus. Erstdurchlauf hat mich nicht geflasht. Mal sehen ….. (01.03.)

Laughing Stock – Life In Seven Days

Hochgelobt. Ersteindruck nicht beeindruckend. mmmmmmh ? (04.03.)

Lazuli – Être Et Ne Plus Être

Lazuli mag ich. Aber auch nicht alles. Nicht auf Dauer … einer ganzen CD. Aber der achteinhalbminütige Abschlusstrack ist ganz ganz großes Kino. (09.03.)

M. Walking On The Water – e

Diese Band mochte ich mal sehr. Besonders klasse finde ich das Album „Pictutes of an Exhibitionist“, wo sie auf sehr krestive Weise Klassiker des Progressive und Hard Rocks interpretieren. Vielleicht ist es ein Fehler, neue Platten so beim Kochen nebenbei zu hören, aber das hier plätschert so herum, ohne irgendwelche Aufhorcheffekte zu verursachen ….. (01.03.)

Snarky Puppy feat. Metropole Orkest – Somni

Das ist ganz fett und groß und bombastisch. Zugleich bezweifele ich, dass das auf Dauer meinen Ohren schmeichelt …… (09.03.)

Soft Machine – Thirteen

Hier wechseln sich schöne Passgen ab mit (freejazzartigem) Krach. Landet bestimmt auch unter ferner liefen …..

Transatlantic – Kaliveoscope (2014)

Kaleidoscope ist das einzige Transatlantic-Album, welches ich nicht physisch besitze. Daher habe ich mir jetzt das zugehörige Live-Album besorgt. Für Morse Fans wieder ein Fest. Die DVD habe ich noch nicht geguckt.

Tritop – Tritop 120

Neben einem kurzen Intro drei Tracks zwischen neueneinhalb und 23 Minuten. Das müsste das Herz der Retro-Prog / Symphonic-Prog Fans doch eigentlich höher schlagen lassen. Aber entweder bin ich keiner (bloß warum höre ich dann Neal Morse) oder das dargebotene lässt für mich interessante Ingredienzien vermissen. Nach dem Ersthören dachte ich jedenfalls: viel zu verkopft… (17.03.)

Same procedure …. die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) A.C.T – Eternal Winter
02 (05) Darwin – Distorted Mirror
03 (06) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
04 (03) Little Feat – Strike Up The Band
05 (04) Jacob Roberge – The Passing
06 (10) Spock’s Beard – The Archeoptimist
07 (079) Solstice – Clann
08 (09) Finally George – Painter
09 (11) Steve Morse Band – Triangulation
10 (12) Marcus Deml – Pure
11 (13) It Bites – Live & Natural
12 (-) Goose – Chain Yer Dragon
13 (14) Dave Bainbridge – On The Edge
14 (-) Fearful Symmetry – I’ve Started…
15 (15) Solstice – Return To Cropedy

 

01 NBM (Neal Morse Band) – L.I.F.T.

Jaja, morse of the same, die zwölfndrölfzigste Morse …. unk unk unk. Die Jungs verstörmen eine derartige Spielfreude, dass ich mich mal wieder als Morse-Fan outen muss. Und das ist nicht selbstverständlich, die beiden letzten Soloveröffentlichungen fand ich ja eher mau.

02 Big Big Train – Woodcut

Diese Band stand bei mir mal hoch im Kurs. The English Electric z.b. oder die beiden Live-Alben: „A Stone’s Throw From The Line“ oder „Merchants Of Light“. Danach stellte sich eine gewisse Sättigung bei mir ein (was bei fast allen Bands so spätestens nach 5-6 Alben passiert) und die folgenden CDs liefen nicht mehr in die Top-15 Region. Das hier hab ich grad zum ersten Mal und in voller Länge gehört. Gefällt mir gut.

03 Minor Gold – Way To The Sun

Eine Vorankündigung in der örtlichen Tageszeitung (die spielen jetzt in Magdeburg und ich bin da nicht da ….) machte mich neugierig. Singer Songwriter Westcoast mit zweistimmigem Gesang. Entgegen der Zeitung, die auf Simon & Garfunkel verweist, höre ich da ab und zu eher America raus. Jedenfalls gefällt mir das ausgesprochen gut. Die Vorgängeralben ziehe ich mir auch noch …

Alphabetisch:

Joe Bonamassa . B.B. King’s Blues Summit 100

Die Idee, mit unzähligen Gästen die Musik abzufeiern, ist ja schon toll (und auch zum größeren Teil gut umgesetzt), aber 32 Tracks BLUES auf zweieinhalb Stunden …. das ist schon Hard Core ……

Green Carnation – A Dark Poem Pt.1 – The Shores Of Melancholia

In unserer progrock-dt Facebookgruppe gibt es das geflügelte Wort der „Auspeitschmucke“, wenn es denn härter und grunziger wird. Und auch ohne Growls gehört diese Platte hier für mich in diese Kategorie, die man auch „not my cup of tea“ nennen könnte. Wenn Teil 2 noch härter werden wird, wie angekündigt, dann ist das nix mehr für mich ….. ähm, das hier ist schon nix für mich.

Elise Frank – I Didn’t Pay For It

Aktuell mit dem Blues Caravan unterwegs. Gitarrespielende Bluessängerinnen oder singende Bluesgiarristinnen … wie auch immer … da habe ich schon ein Faible für, allen voran Joanne Shaw Taylor. Andere finde ich ganz ok, aber mehr nicht. Das hier tönt erstmal ganz vielversprechend. Der Gitarrenton stimmt, die Licks und Riffs auch. Ja, das könnte was werden …..

Hällas – Panorama

Was für ein Lob in der Rezension im Eclipsed Magazin. Kann ja auch sein, dass das musikalisch alles ziemlich interessant ist. Aber für mich geht der imho unterirdische Gesang gar nicht. Das macht für meine Ohren alles kaputt. Sorry ….

Half Past Four – Finding Time (06.2025 … neu entdeckt)

Warum das jetzt noch in meiner spotofy-playlist rumgeisterte, weiß ich auch nicht. Und dass ich dass vor nem halben Jahr schon mal mit „insgesamt zu sperrig“ abgetan hatte, weiß ich auch nicht. Das ist – bis auf den gelegentlich etwas zu schrägen Gesang – richtig spannende und innovative Musik. Geiler Shice sozusagen …

Tigran Hamasyan – Manifeste

Piano Jazz. Trifft es aber nicht, denn Tigran Hamsyan macht schon einzigartige Musik. Das ist wieder mal sehr cool. Zugleich glaube ich nicht, dass das am Ende des Jahres in die Top-Liste kommen wird. Dafür höre ich soclhe Musik zu selten.

Marleen Lohse – Wide Awake

Ich bin da nicht objektiv, weil ich diese Sängerin, ähm Schauspielerin für eine der schönsten Frauen halte…… ähm, zurück zum Thema. Nette kleine Songs, mit fragiler Stimme intoniert, CD knapp über 30 min. lang ….. Ähm, ich weiß nicht, weil … ähm. ich bin da nicht objektiv ….. *grins*

Perfect Beasts – Perfect Beasts

Seit der Reunion von It Bites mit „The Tall Ships“ bin ich Fan von John Mitchell, dem es dort gelungen ist, Francis Dunnery zu ersetzen, obwohl er gar nicht nach Francis Dunnery klingt. Diese Platte gehört auch zu meinen etwas über 250 „Inselplatten“- Das war mit dem Nachfolger schon anders, der mir aus unerklärlichen Gründen bis heute nicht gefällt. Und viele seiner Projekte (Frost*; Lonely Robot) kommen da auch nicht dran. Und vermutlich geht es mir mit seinem allerneusten Projekt auch mal wieder so. Aber das kam erst kurz vor Monatsende (25.02) rein, wurde erst einmal gehört und kann durchaus im Verlaufe des Jahres noch wachsen. Schaun wir mal …

Anton Roolaart – The Ballad Of General Jupiter

Vielleicht bin ich ungerecht … oder zu hart … aber: plätscher plätscher …. und der Gesang ist grenzwertig (jaja, ich bin pingelig und der Sänger von VdGG geht imho am allerwenigsten….)

Yes – Tales From Topographic Oceans (Super Deluxe Edition)

Auch wenn das eine meiner Lieblingsplatten von Yes ist … diese Dröhnung mit 12 CDs … ich weiß ja nicht. Hab da mal in CD10, also eine der Live-Sachen reingehört. Und neee, ich brauche das nicht. Mir reicht die Original-CD.

Darryl Way – Vivaldi’s Four seasons In Rock (2018)

OMG, wie g.r.ä.s.s.l.i.c.h ……..*hüstel *würg *brech

Same procedure ……

01 (02) Karmakanic – Transmutation
01 (03) A.C.T – Eternal Winter
03 (04) Little Feat – Strike Up The Band
04 (05) Jacob Roberge – The Passing
05 (06) Darwin – Distorted Mirror
06 (07) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
07 (09) Solstice – Clann
08 (10) Colosseum – XI
09 (11) Finally George – Painter
10 (-) Spock’s Beard – The Archeoptimist
11 (14) Steve Morse Band – Triangulation
12 (13) Marcus Deml – Pure
13 (12) It Bites – Live & Natural
14 (-) Dave Bainbridge – On The Edge
15 (15) Solstice – Return To Cropedy

 

Vorbemerkung:
Am 12.12.2025 rief mich ein Berufskollege (zwei Jahre jünger als ich) aus dem Krankenhaus an, er hätte die K-Diagnose und ob ich sein Vertreter sein könnte bzw. nach seinem Tod sein Büro abwickeln würde. Wir wollten uns Anfang Januar zusammensetzen, damit ich mir seine Büroabläufe abgucken kann. Dazu kam es nicht mehr. am 15.1.2026 ist er verstorben. *FUCK*
Vielleicht ist das der Grund, warum meine Plattenvorstellung diesen Monat so begeisterungsschwach ausfällt …… vielleicht habe ich auch einfach die falsche Musik gehört ….

01 Fearful Symmetry – I’ve Started So I’ll Finish

Ja, ich weiß, das ist schon irgendwann 2025 erschienen. Aber bei Spotify haben die sich mit der Veröffentlichung bis dato zurückgehalten (also nur homöopatische Häppchen serviert), so dass ich mir das anderweitig ziehen musste. Und ja, ich finde die Musik prima. Ob das allerdings schon ein Höhepunkt des Jahres sein wird, wage ich mal zu bezweifeln.

02 Elles Bailey – Can’t Take My Story Away

Wie bereits die Vorgängeralben gute, solide Musik im Dunstkreis von Songwriter und Americana.

03 Lucinda Williams – Plays The Beatles From Abbey Road (2024)

Hatte ich auch noch nie was von gehört. Weder von der Künstlerin noch von dieser Platte. Beatles Cover sind ja oft bis meistens dem Original nicht gewachsen (so ganz im Gegensatz zu Bob Dylan Songs *lol*). Das hier gefällt mir ausgesprochen gut. Bis auf die Version von The Long And Winding Road. Die geht irgendwie gar nicht. Aber ansonsten ist das eine sehr hörenswerte Platte.

Atomic Rooster – Circle The Sun

Ja, die Orgel röhrt. Und die ersten Songs erinnern immer wieder mal ein bisschen auch an Deep Purple. Auf die gesamte Spiellänge hin stellt sich aber keinerlei Begeisterung ein.

Danny Bryant – Nothing Left Behind

Blues Rock. Ganz am Anfang ein Aufhorchen: was für ein geiler Gitarrensound mit der Stratocaster. Etwas später: oh, da röhrt die Hammond …. aber mit zunehmender Spieldauer schleicht sich das Gefühl ein, dass das hier auch nur das zwölfndröfzigste Blues Rock Album in meiner Sammlung sein wird, ohne dass sich da noch weitere Aufhorchmomente eingestellt hätten. Definitiv kein Kandidat für das zumeist einzigste Blues-Rock-Top-15 Album jedes Jahr.

Olivia Dean – The Art Of Loving

Popmusik, die im TV beworben wird. Das kann ja eigentlichnur dieser moderen Hüpfdohlen-Shice sein, der sich oftmals R&B schimpft, damit im eigentlichen Sinne aber rein gar nichts zu tun hat …..
Neee, hier ist das anders. Das ist – auch wenn das keine essenzielle Neuentdeckung darstellt – gut gemachte, gelegentlich leicht ange-soft-jazzte Popmusik mit einer angenehmen Stimme.

Martin Griffiths – The Beggar

Ich mochte Beggar’s Opera (zumindest mdst. zwei Alben) und ich mochte auch die Stimme von deren Sänger, Martin Griffiths. Daher mag ich auch diese Veröffentlichung.
Aber: auch wenn ich sonst ja oft kritisiere, wenn Platten nicht mal 40 Minuten lang sind, so sond diese 75 Minuten imho zu lang. Nicht nur die vier akusitischen Bonustracks von 1975 sind irgendwie entbehrlich, auch die 15 regulären Tracks haben durchaus den ein oder anderen Hänger. Gekürzt auf 11-12 Titel gibt das aber ne recht kurzweilige und angenehm zu hörenden Sache.

Yasmine Hamdan – I Remember I Forget

Oriental Pop. Ne alte Platte von ihr fand ich – afair – ziemlich gut. Eigentlich müsste mir das auch jetzt gefallen. Vielleicht sind mir da aber zu viele moderen Beats/Sounds am Start. Auch das hier löst keine Begeisterung aus.

Ines – Hunting The Fox (1994, 2025 Remaster)

Ist mir damals durchgerutscht. Jetzt reingehört. Fazit nach 2 songs: das braucht sich vor den internationalen Größen des Neo-Progs nicht verstecken. Fazit nach Ende: ähm, ja, Neo-Prog halt. Mit Längen. Und gesanglich tu ich mich mit deutschen Produktionen ja regelmäßig schwer ….

Van Morrison – Somebody Tried To Sell Me A Bridge

So schnell da nächste Album von Van the Man ….. Diemal geht es ausschließlich um Blues. Und das ganze 20 Titel lang. Obwohl ich keinen Ausfall ausmachen konnte, finde ich das dennoch zu lang, um über die volle Distanz zu überzeugen. es ist gut, zugleich auch nichts anderes als alter Wein in neuen Schläuchen …..

Alan Morse – So Many Words

Einmal gehört. Für ein Rockalbum nicht rockig genug, für ein Progalbum nicht proggig genug. Keine Ahnung warum, aber da hat mich nichts dran begeistert …

Reckoners – Reckoners

Das ist auch schon von 2024. Irgendwas im Umfeld von Rock, Blues und Soul. Gefällt.

Tief gegraben in den alten Tagen: eine Band, die bei mir total unter dem Radar gelaufen ist: Tempest. Und das, obwohl dort die Rhythmusgruppe von Colosseum (Mark Clarke und Jon Hiseman) sowie Allan Holdsworth (!) und sein späterer Sänger Paul Williams (der mich durchaus vom Timbre her an Jack Bruce erinnert) mitmischen. Und so ist auch die erste Tempest – Tempest (1973) ein richtig geiles Jazz-Rock Album mit recht individueller Melodik, welches ich jedem Jazz-Rock Fan wärmstens ans Herzen legen kann. Tempest – Living In Fear nat mit Jazz Rock so gut wie nichts mehr zu tun und Holdsworth und Williams sind von Bord gegenagen und wurden durch Ollie Halsall ersetzt. Keine schlechte Musik, aber dem Vorgänger weit unterlegen. Tempest – Under The Blossom: The Anthology bietet außer diesen beiden Alben noch eine BBC Session der ersten Besetzung, was sich dann wieder lohnt.

 

Und wie jeden Monat: die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Dream Theater – Parasomnia
02 (02) Karmakanic – Transmutation
03 (03) A.C.T – Eternal Winter
04 (04) Little Feat – Strike Up The Band
05 (05) Jacob Roberge – The Passing
06 (06) Darwin – Distorted Mirror
07 (12) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
08 (07) Voyager IV – Rheingold
09 (08) Solstice – Clann
10 (10) Colosseum – XI
11 (09) Finally George – Painter
12 (11) It Bites – Live & Natural
13 (14) Marcus Deml – Pure
14 (-) Steve Morse Band – Triangulation
15 (13) Solstice – Return To Cropedy

Am Ende des Jahres gab es diesmal nicht viel neues. War auch wenig Zeit. Dezember ist im Büro immer viel zu tun, dann musste ich noch kurz vor Weihnachten nach Köln, Weihnachten musste überlebt werden (Nein, dieses Jahr war es sehr ruhig und schön) und die letzten Tage des Jahres droht schon der Jahresabschluss in der Firma …..

01 Dominique Fils-Aimé – Live At The Montreux International Jazz Festival

Vocal Jazz aus Montreal. Nie vorher gehört. Da sind einige auch moderne Elemnete, die sehr geschmackvoll in das Genre intergriert werden. Gefällt.

02 Goncalo Rubalcaba – Goncalo Plays Pino

Auch wenn ich ja eher ein Fan von Pino Daniele in den 90ern bin, ist das ganz tolle Musik. Danke an Mathias Diehl für den Tipp.

03 Detroit Symphony Orchestra – Marsalis Blues Symphony

Eine Geschenk von Salvatore. Sehr interessant. Anspruchsvoll. Erfordert Konzentration. Noch nicht bis zum Ende geschafft. Man müsste mehr Zeit haben …..

Dream Theater – Quarantième: Live in Paris

Ja, Mike Portnoys Rückkehr zu DT ist richtig.
Ja, Insomnia ist ein bockstrakes Album geworden, was wieder so klingt ie DT zw. Metropolis und Train of Thought.
Dass das jetzt veröffentlichte Live-Album von einem Auftritt in 2024 stammt und somit nur einen einzigen Titel aus Insomnia enthält, finde ich persönlich etwas merkwürdig, auch wenn der Live Set hier mit ca. 2:30 deutlich länger war als das 25er Konzert in Leipzig.
Essenziell ist das eh alles nicht, wenn man schon diverse Live DVDs von Anfang der Nullerjahre besitzt.

Im Prinzip keine neue Musik, sondern eine Kompilation von Coverversionen von teilweise recht unbekannten Interpreten (und mdst. die Hälfte ist auch entbehrlich, was bei insgesamt 6 CDs auch nicht wirklich verwundert) bieten:

Various Artists – We Can Work It Out – Beatles Cover 1962-1966
Various Artists – With A Little Help From My Friends – Beatles Cover 1967-1970

Und das wars dann auch mit 2025.

Wie immer (und wer mal meinen Blog zurückverfolgt, erkennt, wie lange die Dream Theater da schon die Liste anführt):

01 (01) Dream Theater – Parasomnia
02 (02) Karmakanic – Transmutation
03 (05) A.C.T – Eternal Winter
04 (03) Little Feat – Strike Up The Band
05 (04) Jacob Roberge – The Passing
06 (10) Darwin – Distorted Mirror
07 (06) Voyager IV – Rheingold
08 (07) Solstice – Clann
09 (11) Finally George – Painter
10 (08) Colosseum – XI
11 (11) It Bites – Live & Natural
12 (13) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
13 (12) Solstice – Return To Cropedy
14 (-) Marcus Deml – Pure
15 (-) Dave Bainbridge – On The Edge …

 

Meine Top-15 ermittele ich ja durch zwei Scoring-Listen, wobei insgesamt 40 Punkte erzielt werden können (falls das irgendwen interessiert, wie bekloppt ich bin mit diesen Listen, erzähle ich das ….)

Und dieses Jahr war das echt eng, weil zwischen Platz 5 und Platz 1 nur wenig Unterschied war (31, 33,5, 35, 35, 35). Und mit dreimal 35 Punkten musste ich für das Treppchen auswählen, welche dieser CDs im Verlaufe des Jahres weiter vorne war.  Und bei meiner derzeitigen Pop-Affinität ist das fast eine kleines Wunder, dass alle fünf CDs Progressive sind …..

05 Karmakanic – Transmutation

Bei RetroProg das Rad neu erfinden, ist ja nicht möglich. Aber auf hohem Niveau musizieren sehr wohl. Und da ich auch John Mitchell als Sänger sehr gerne mag, war diese CD häufiger gast im CD-Schacht.

https://www.youtube.com/watch?v=MAavyLQTMrE&list=PLyIhNZsfiY8SxDWM_2t45SzoE09oR-h7n&index=3

04 Darwin – Distorted Mirror

Diese CD hätte vielleicht sechs Wochen früher rauskommen müssen, weil Sie seit Anbeginn bei 15 Punkten liegt, also mein Favorit – und geheime Platte des Jahres – ist. Diese Mischung aus sehr geilen Hooklines und virtuosem Gefrickel ist halt genau meins. Naja: Derek Sherinian, Greg Howe, Mohini Dey und Simon Philips ist halt auch ne Supergroup. Der folgende Track ist dann auch mein Song des Jahres !

https://www.youtube.com/watch?v=86LlGvMG6YY&list=RD86LlGvMG6YY&start_radio=1

03 A.C.T – Eternal Winter

Diese „EP“ ist der letzte Teil von vier Veröffentlichungen dieser schwedischen Prog-Pop Band, die ich seit ihrer 2014er Platte „Circus Pandemonium“ total geil finde. Ja, eigentlich finde ich EPs ja doof (vor allem, wenn die zum regulären Preis angeboten werden), aber diese hier landete dann doch sehr häufig im Player und sammelte daher fleißig Punkte. Diese Musik, die mich immer an Queen, ELO, Supertramp und ander erinnert und dabei gleichzeitig immer A.C.T ist, mag ich einfach. Gehört aktuell zu meinen fünf am liebsten gehörten Prog-Bands …

https://www.youtube.com/watch?v=dBUM0fab_qg&list=OLAK5uy_mjhkx7Ub4q_coOIJjcsuJMTzASvkzXozM&index=9

02 Circe Link & Michael Nesmith – Arcana

Ja, die ist schon von 2024, habe ich im November entdeckt und seitdem immer wieder gehört. Endlich mal wieder was neues. Und wenn es dann so retromäßig klingt und einfach toll komponiert, arrangiert und gespielt wird, dann sammelt es halt Punkte.

https://www.youtube.com/watch?v=vaQlG1kkSVA&list=RDvaQlG1kkSVA&start_radio=1

01 Dream Theater – Parasomnia

Ich schrieb ja schon, dass eigentlich Platz 4 meine CD des Jahres sein müsste. Aber da im ersten Halbjahr halt so rein gar nichts spannendes reinkam, sammelte diese CD soviele Punkte, dass ihr letztendlich der Sieg nicht mehr zu nehmen war.
JA, ich habe mich sehr gefreut, dass Mike Portnoy wieder zurück in der „Famile“ ist. Irgendwie ist Portnoy die Seele dieser Band. Die Diskussion, ob nun Mike Mangini der (technisch) bessere Drummer war, erspare ich mir daher. Und da Parasomnia wieder klingt, wie Dream Theater zu ihren für mich besten Zeiten (Sex Degrees, Train of Thought), finde ich diese Platte richtig geil. Man könnte kritisieren, dass diese Platte halt klingt wie recycelt …. geschenkt.

https://www.youtube.com/watch?v=JwOjMJB0Q2k&list=RDJwOjMJB0Q2k&start_radio=1

So, das wars für 2025……. die Tage muss ich noch die Tipps für Dezember schreiben, aber das wird schmal, weil ich kaum Zeit zum Musik hören hatte und daher auch (fast) nichts reingekommen ist.

 

Weiter gehts:

10 Solstice – Clann

Das ist so eine Band, die ich – wie Iona – immer gerne höre. Die letzten Platten landeten auch in meinen Top-15. Dieses Jahr gab es direkt zwei Platten, nämlich noch eine Live-CD. Daher war die Aufmerksamkeit geteilt. Und der Longtrack auf der Clann hat irgendwie in der Mitte einen Hänger. Daher hat es nicht für weiter oben gereicht. Aber insgesamt finde ich diese Hippie-Attitüde sehr charmant.

https://www.youtube.com/watch?v=BMJMTdOHaV4&list=RDBMJMTdOHaV4&start_radio=1

09 Little Feat – Strike Up The Band

Das ist so ne Band, mit der ich in den 70ern nie richtig warm geworden bin. Ich fand z.B. Sea Level immer besser, groovender. Daher war das eine große Überraschung, wie die z.T. alten Säcke aktuell richtig cool groovende Mucke machen. Hab ich dieses Jahr immer wieder gerne gehört.

https://www.youtube.com/watch?v=G4NWWsOsn4o&list=PLDhajrZgo0TJpBgIimNugQNH4aTB-SYJ9

08 Finally George – Painter

Die beiden früheren CDs liefen irgendwie eher unterm Radar. Gehört, ja, war ganz ok, aber hat mich nicht wirklich geflasht. Obwohl, wenn ich die heute höre, sind die auch nicht schlechter ….
Art Rock der melancholischeren Art. Ich höre die gerne und das ist musikalisch und arrangementtechnisch wirklich klasse gemacht.

https://www.youtube.com/watch?v=CRp4E4lrAho&list=OLAK5uy_mmRwksBNYB23j2TDsrFoX3yhlhuYAfjIg&index=2

07 Joanne Shaw Taylor

Ja, einmal Blues Rock darf bei mir nicht fehlen. Und auch wenn JST meine Favoritin unter den Blues-Rock-Gitarristinnen ist, hat diese CD erst gezündet, nachdem ich beim Live Konzert war.

https://www.youtube.com/watch?v=bV3tPGoBgAQ&list=RDbV3tPGoBgAQ&start_radio=1

06 Jacob Roberge – The Passing

Ein neuer Name im Prog Universum. Und reiht sich mit dieser wirklich tollen Platte direkt neben alten Bekannten wie Jonas Lindberg oder Karmakanic ein.
Details zu der Platte gibt es auf den babyblauen Seiten:

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=22250

https://youtu.be/r5R6zJyw_Oc?si=pHuJv8N4ANISXej0

Und morgen kommen dann die Top-5 ….

 

 

So, jetzt geht es los:

15 Dave Bainbridge – On The Edge Of What Could Be

Ich mag Iona total. Und auch die letzte Bainbridge Solo-CD kam in die Jahres-Top15. Dieses Jahr hab ich mich mit dem reinhören etwas schwerer getan. Eine DoCD ist irgendwie too much und muss mehrmals konzentriert …… jaja, die Zeit sollte man sich nehmen, es lohnt sich (wie immer)

https://www.youtube.com/watch?v=JMiFXkID9go&list=RDJMiFXkID9go&start_radio=1

14 Colosseum – XI

Dass es nach dem Tod von Jon Hiseman überhaupt noch Colosseum gibt, ist ja schon prima (ich mag die Band seit dem Live Album 71). Dass die aber auch noch neue Musik aufnehmen, ist auch cool. Ok, an die Meisterwerke von früher kommen die gewiss nicht mehr ran, aber das ist hörenswert. Auch wenn Farlowe live nur nur bei der Hälfte der Songs mitmachen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=S1kV5CLxDkU&list=OLAK5uy_nE6t3LxmQYKp_ERrp8lq-Arlg3y2dRF4k&index=2

13 Voyager IV – Rheingold

Als diese Band ihre – sehr freie Version der „Bilder einer Ausstellung“ veröffentlicht hat, war das für mich einer der Hits. Nicht nur, weil ich Johannes Kuchta seit Jahrzehnten kenne und als Sänger sehr schätze, sondern, weil ich von den „Bildern“ bestimmt über 20 verschiedene Versionen (von russischen Zupfinstrumenten bis Big Band Zazz) habe. Ihr neuester Output (bis dato nur digital erhältlich) macht es mir da schon schwieriger, weil ich mit dem Werk von Wagner nicht wirklich vertraut bin, daher also Wiedererkennungsmomente fehlen. Ist trotzdem wieder sehr gelungen.

https://www.youtube.com/watch?v=zCFAID7riGs

12 WIZRD – Elements

Eine von zwei Platten, die schon Ende 2024 rauskamen (bzw. von mir entdeckt wurden). Im weiteren Sinne enthält das Canterbury-Prog und das kommt bei mir immer wieder gerne vor.

https://www.youtube.com/watch?v=S9V-rUybdks&list=RDS9V-rUybdks&start_radio=1

11 Marcus Deml – Pure

Ich wiederhole mich ja bei jeder Rezi über Musik von Marcus Deml, dass das für mich der dynamischst spielende Gitarrist ist, den ich kenne. Die Variationsbreite jeder einzelnen Note von Flüstern bis Kreischen – und das nur mit der Anschlagsdynamik – ist sowas von faszinierend ….. Dass die Platten auch noch geile Musik, tolle Kompositionen, virtuose Musiker usw. enthalten, sollte dabei nicht unerwähnt bleiben.

https://www.youtube.com/watch?v=fw-5PcW2vFE&list=RDfw-5PcW2vFE&start_radio=1

 

Sodele, morgen habe ich keine Zeit, aber am 25.12. geht es dann weiter mit den Plätzen 10-6

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