CD des Monats (2026.05): Brons – The Fellowship
Mai 31st, 2026 by muelrich
01 Brons – The Fellowship
Wer auf melodiösen, kletisch beeinflussten Progressive Rock steht, also z.B. auf Iona oder Dave Bainbridge, kommt an dieser Platte nicht vorbei. Wobei uns hier auch wieder altbekannte Protagonisten wie Troy Donnockly und Sally Minnear begegnen. Ich steh auf solche Musik. Voll. (20.05.)
02 Elder Trough Zero
Ich wollte schon schreiben, dass diese Band bisher an mir vorbeigegangen ist, habe dann aber in meiner Datenbank gesehen, dass ich auch die 2017er und 2022er Alben auf der Festplatte habe. Die haben aber scheinbar keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Das hier finde ich klasse. Heavy-Psych-Prog-Rock oder so ähnlich. Der Gesang kommt ohne Gegrunze aus, was mir schon mal sehr entgegenkommt. Musikalisch sehr abwechslungsreich und ich denke, dass man da mit jedem neuen Durchlauf wieder was feines entdecken kann. (29.05.)
03 Robert Jon & The Wreck – Wreckage Vol.3
Das ist guter Southern Rock mit zum Teil straken Tracks. (25.05.)
Alphabetisch:
35 Tapes – Veil On Life
Dieser mellotronschwangere Prog ist instrumental toll umgesetzt. Bloß der Gesang geht mir mit der Zeit auf den Zeiger. Schade ….. (05.05.)
Tori Amos – In Times Of Dragons
DoCd mit 17 Tracks. Zu viel, um das beim ersten Mal für sich zu erschließen. Klingt aber großartig. (17.05.)
Anekdoten – Vemod (1993 / 2026 Deluxe Edition)
Dass bei der Anekdoten-Platte, die ich noch nicht hatte, ausgerechnet der Bonustrack der absolute beste Track überhaupt ist…… Die Nummer spielt sich locker in meine Top-5 Hymnen aller Zeiten. Das ist soooooo großes Kino … (13.05.)
Marc Atkinson – Voices
Angepriesen als Mischung aus Art Rock und Singer-Songwriter ….. ääääähm …. *gääääähn* … *ratz* … *schnarch* … schon lange nicht mehr so was langweiliges gehört …. (13.05.)
Bruther – Kaleidospe
Hippiemusik der 60er und 70er als Vorbild. Ja, ok. Ganz ok ….. (26.05.)
Amani Burnham – Roots & Wings
Der 20jährige Burnham, der optisch ein bisschen an Hiram Bullock erinnert, legt hier sein Debut vor. Die Kompositionen erfinden das Blues-Rock-Rad gewiss nicht neu, aber die Stimme ist ok und sein Gitarrenspiel auch. Blues Rock Afficionados dürfen hier mal ein Ohr wagen. (29.05.)
Crown Lands – Apocalypse
CD des Monats im Eclipsed Magazin. Und obwohl ich Rush seit vielen Jahre verehre, wei ich nicht so recht, was ich hiermit anfangen soll. Ich bin derzeit scheinbar ziemlich weit weg von Prog, wenn ich bedenke, dass mir die ebenfalls heute gehörte Reckoners (Classic Rock mit Spuren von Blues, Country und Soul) deutlich besser gefällt (15.05.)
Matthew Curry – One For The Ride
Blues Rock, Southern Rock, Americana …. und die CD fängt mit den ersten drei Tracks richtig bärenstark an. Hält das aber nicht auf voller Distanz durch. Mal sehen, wie die Hördurchläufe sich so entwickeln. (04.05)
The Grimm – Grimm Fairy Tales
Ich habe keine Ahnung, ob das Westcoast, Americana oder einfach Rock ist. Aber es gefällt mir. Mal wieder ein Zufallsfund aus dem Spotify Release Radar (12.05.)
High Fade – Twice As Nice
Letzten Monat habe ich erst ihr 2024er Album entdeckt. Auch beim aktuellen gilt wieder: so könnte RHCP klingen, wenn sie nicht ne doofe Mainstreamkapelle geworden wären. Auch das hier groovt wie Sau. Allerdings emfinde ich – wie immer – eine Spielzeit von gearde mal 31 min für eine LP als ziemlich unverschämt. (13.05.)
Allan Holdsworth – Frankfurt ’86 Live (2020)
Ich gucke immer wieder mal, was es denn noch so vom „most outstanding guitarist ever“ gibt, was ich noch nicht habe. Essenziell sind diese Veröffentlichungen allerdings auch nicht. (13.05.)
Robert Jon & The Wreck – Wreckage Vol.2 (Live) (2022)
Vol. 2 ist eine coole Live-CD, u.a. mit einer sehr gelungenen Version von „The Weight“ (27.05.)
Keimzeit – Ach, die Menschen
Von dieser Band habe ich noch nie was schlechtes gehört. Ob es die Texte sind, die immer wieder wirklich überraschenden Akkordwendungen oder die Arrangements. Nicht von ungefähr haben wir in meiner Band „AnderCover“ einige ihrer Klassiker im Programm. Ob es von der neuen Platte Songs in die Kategorie Klassiker schaffen werden, wird die Zeit zeigen (08.05.)
Legacy Pilots – Camera Obscura Vol. 1 & 2
Eigentlich hat dieses Projekt alle Zutaten, die ich goutiere: einen gehörigen A.O.R. Anteil (es wird ja auch immer wieder auf Toto verwiesen), proggige Momente, gute Sänger (u,a, Finally George und John Mitchell) ….. und trotzdem hat mich noch keine CD wirklich vom Hocker gerissen …… i don’t know … So, gerade Vol. 2 gehört. Ist deutlich progressiver, hlt mich aber auch nicht ab. (22.05.)
Mili – Written In The Stars (2017)
Zufallsfund auf Spotify. Eine mir bis dato unbekannte Sängerin. Aber auf der Platte spielen u.a. Michael Landau, Vinnie Colaiuta und James Genus. Das klingt nach Fusion Pop. Ist es – im wesentlichen auch. Die ersten Nummern finde ich so geil, wobei es mich an die Musik der Italienerin Eliza erinnert, die ja von Corrado Rustici produziert wurde ….. danach wird es stellenweise etwas jazziger, so dass es an Curtis Stigers erinnert (musikalisch, stimmlich geht das ja nicht …..) (06.05.)
Rick Miller – Temporal Illusion
Ich zitiere die „Just for kiks“-Seiten: tief verwurzelt im klassischen Progressive Rock der 70er-Jahre … Atmosphärische Klanglandschaften … cineastische Weite … Pink Floyd … Tiefe, Atmosphäre und musikalische Erzählkraft …. ICH dagegen mache es kurz: schlaff und langweilig. Punkt. Weder Harmonik, Dynamik, noch sonst irgendwelche Ingredienzien, die mich packen ….. (26.05.)
Nautilus – A Castle Full Of Secrets
Ähm, das ist langweilig, banal und teilweise – wie z.B. in Track 2 die rockige Gitarre – auch noch schlecht gespielt. Sorry, nach 2 Tracks war Schluss ….. (20.05.)
Reckoners – Where The Hell Am I?
Classic Rock mit Spuren von Blues, Country und Soul. Gefällt mir wie schon der Erstling, den ich ja auch erst diesen Januar entdeckt habe. (15.05.)
Einar Solberg – Vox Occulta
Von Progressive Metal Growls zu brachialen Gitarrenriffs über balladenartiges bis zu opernhaften Arien mit großem Orchester ist das hier ganz großes und abwechslungsreiches Kino. Aber gefällt mir das? … (21.05.)
Stephen Wilson Jr. – Son Of Dad (Deluxe)
Ein Freund schickte mir den youtube.link zu dem Song „I’m a song“. Was für eine Dynamik, was für eine Emotion. Das Deluxe-Album hier bietet 34 Tracks auf fast 2,5 h Laufzeit. Ok, 10 der Songs gibt es nochmal als Acoustic-Version. Aber das ist letztendlich dann doch zu eintönig, um das am Stück zu konsumieren. Vielleicht hätten die 10 Acoustic-Songs plus die beiden Live-Nummern zu Beginn auch gereicht …. (12.05.)
Wie immer, die Top-15 der letzten 12 Monate:
01 (01) Darwin – Distorted Mirror
02 (02) A.C.T – Eternal Winter
03 (03) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
04 (07) Goose – Chain Yer Dragon
05 (08) Fearful Symmetry – I’ve Started…
06 (06) Spock’s Beard – The Archeoptimist
07 (13) Minor Gold – Way To The Sun
08 (09) Finally George – Painter
09 (10) Steve Morse Band – Triangulation
10 (11) Marcus Deml – Pure
11 (12) Dave Bainbridge – On The Edge
12 (14) Big Big Train – Woodcut
13 (-) Moron Police
14 (15) Neal Morse Band – LIFT
15 (-) Green Desert Tree – Fighting Dragons
