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1. The Tangent – Proxy  (omg, war das diesen Monat schwierig, da war echt viel gutes dabei ….) The Tangent liefern mal wieder was ab, was durchaus als Canterbury-CD des Jahres herhalten könnte. Das ist abwechslungsreich und interessant.

2. Gungfly – Friendship Rikard Sjoblöm hat mir ja schon bei Beardfish extrem gut gefallen. Was der hier abliefert, ist weit mehr als wenn man das in die Retroprog Schublade packen würde. Das ist ebenfalls sehr abwechslungsreich, interessant, spannend und einfach nur klasse.

3. Steven Wilson – Home Invasion Ich gehöre ja zu den „To the Bone“ Kritikern, die dieses Album echt langweilig finden. Live wird da dann doch ein anderer Schuh draus. Das ist – vermischt mit Titeln aus seinem Solowerk und auch von Porcupine Tree – eine sehr gelungene Sache. Die Band ist klasse und imho spielen die neuen Leute an Gitarre und Drums songdienlicher als Govan / Minnemann, ohne jetzt die spielerische Klasse nicht immer wieder mal aufblitzen zu lassen. Als Konzert (ich habe bisher nur die DVD geguckt, nicht die CDs gehört) ist das wirklich klasse.

Alphabetisch:

BAP – Live und Deutlich. Hab ich erst einmal gehört. Ob das was dabei ist, was man haben muss, kann ich noch nicht beurteilen.

Martin Barre – Road less travelled. Der ehemalige Jethro Tull Gitarrist auf Solopfaden. Man bekommt das, was man erwartet. Gute Sache, ohne herausragend zu sein.

David Crosby – Here if you listen ist ein sehr fragil instrumentiertes neues Werk. Singer Songwriter in Höchstform.

Flower Kings – Manifesto of an Alchemist, oder korrekterweise Roine Stolt’s The Flower King …. Irgendwo las ich: Gebrauchsprog bzw. GebrauchtProg. Stimmt beides. Das ist gewiss nicht schlecht. Kackt aber gegen die Veröffentlichungen von The Tangent bzw. Gungfly (s.o.) ziemlich ab. Ich werde wieder mal in der Meinung bestärkt, dass ich von den FloKis alles habe, was ich brauche.

Karcius – The Fold … kann ich mich grad nicht mal dran erinnern …. hmmmm? Spricht das für sich oder sollte ich das dringenst nochmal hören?

Opeth – Garden of the Titans habe ich ebenfalls als DVD gesehen. Sehr gguter Gig des Band. Und mir ist zum ersten Mal aufgefallen, wie geil der Drummer ist. Landet ganz knapp hinter S.W. … jedoch ist Opeth insgesamt eine Band, die ich geil finde ohne dass die bei mir gaaaaanz weit oben landen …

Royal Tusk – Tusk II erinnert mich ein bisschen an Billy Talent. Das ist Rock mit diversen klassischen und modernen Zutaten. Voll auf den Punkt gespielt und mit Mitgröhl-Hooks vom feinsten. Das geht ins Ohr und in den Bauch. Klasse.

Ron Spielman – Tip of my Tongue Ich halte Ron Spielman für einen der besten deutschen Gitarristen und Musiker. Ich liebe seine „Komplettheit“ als Songwriter, Sänger und versierter Gitarrist. Das neue Album fokusiiert sich nun ausschließlich auf sein Gitarrespiel. Und wenn es dann über eine Stunde lang Gitarrenmelodien und Gitarrensoli zu hören gibt…dann ist mir das too much. Außerdem ist mir diese Platte zu relaxed. Da fehlt irgendwie der Biss.

Alan Stivell – Human / Kelt. Beim Hören dachte ich, dass ich auch von diesem Musiker (und ich liebe keltische/bretonische Folklore / Folk-Rock) schon alles essenzielle habe …

So, das wars…. bald geht es aufs Jahresende zu und somit kommen dann so um Weihnachten rum die TOP-15-CDs ….bis denne

Und hier noch die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Nik Bärtsch – Awase
02 (02) Zappa – The Roxy Performances
03 (04) Chritina Lux – Leise Bilder
04 (07) Southern Empire – Civilisation
05 (06) Blue Poets – Live
06 (05) Gleb Kolyadin – GK
07 (08) Zappa – Halloween 77
08 (11) Argos – Unidentified Dying Objects
09 (09) Põhja Kõnn
10 (12) Malady – Toinen Toista
11 (13) Subsignal – La Muerta
12 (-) It Bites – Live in London
13 (14) Kamasi Washington – Heaven and Earth
14 (15) Perfect Beiings – Vier
15 (-) Mau & Schnella – Oblivion Tales

1. It Bites – Live in London

Diese 5CD-Box präsentiert drei Konzerte aus den Jahren 86 / 88 und 90, also jeweils zu den drei Plattenveröffentlichungen. Dementsprechend fallen auch die Setlisten aus. Wobei das 86er Konzert mit knapp 40 Minuten recht kurz ausgefallen ist. Da ich seit dem Opener der ersten It Bites Platte FanBoy bin, finde ich diese Box einfach nur großartig.

2. Riverside – Wasteland

Die erste Platte nach dem Tod ihres Gitarristen. Die erste Platte nach Love, Fear…. welche bei mir CD des Jahres gewesen ist. Und letztere hat definitiv die stärkeren Einzelsongs. Die neue funktioniert imho aber als Gesamtplatte sehr gut.

3. Kraan – The Trio Years Live

Kraan ist auch im Trio ein Garant für Groove. Natürlich ist die Kraan Live (75) DER Meilenstein und imho war kraan auch mit Saxophon am besten. Dennoch funktioniert diese einzigartige Musik auch im Trioformat. Geile Mucke. Immer noch …

So, der Rest wie immer alphabetisch. Vorbemerkung: in diesem Monat habe ich ca 40 Platten gehört. Vieles davon nur einmal. Und nichts (!) konnte mich spontan vollkommen überzeugen. Und dabei tauchen da gleich einige hochkarätige Namen auf …

Richie Arndt – Back to bad ist Blues Rock elektrisch. Das ist gut (weil Richie einfach immer gut ist). Aber meilenweit vom Charme der „At the End of the Day“ entfernt.

Beatles – Sgt. Pepper … (Anniv. Edition) habe ich mir gegönnt und war überrascht, wie geil dieses Musik auch nach 50 Jahren noch ist !

Doyle Bramhall II – Shades habe ich gehört, ohne dass es nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat ….

Bob Daisley & Friends – Moore Blues for Gary ist eine schöne Erinnerung an diesen fantastischen Gitarristen. Aber da krame ich lieber die Gary Moore in Montreux Box raus und höre das Original.

Greta van Fleet – Anthem of the peaceful Army. Zwischen „wow, der klingt wie der junge Robert Plant“ und „boah, was für ne nervige Stimme“ schwankt der Höreindruck. Sind ein paar nette Tracks drauf. Den Hype kann ich nicht nachvollziehen (Classic Rock von aktuellen Bands? Können Siena Root besser …)

Haken – Vektor. Haken’s „The Mountain“ war für mich der Höhepunkt. Zu der Zeit hab ich die auch live gesehen. Schon Affinity mochte ich nicht. Und die neue Platte? Tja, wenn ich Prog Metal grad gut finden würde, wäre das gewiss geil. Weil die Jungs ihre Instrumente schon extrem beherrschen. Ich kann aber aber aktuell nicht wirklich was mit anfangen.

Iamthemorning – Ocean Sounds. Ich habe drei CDs dieser Band und beim Hören der neuen CD den Eindruck, dass das auch reicht …

Marcus King Band – Carolina Confessions Ich bin ja schon Blues-Southern-Rock Fan. Der erste Hördurchgang hat mich aber nicht erreicht ….

Regal Worm – Pig Views hörte ich, weil in einer Rezi das Wort Canterbury auftauchte. Kann mich an nichts erinnern…

Semantic Saturation – Paradigms Instrumentales Höher-Schneller-Weiter-Gebolze. Aktuell nichts für mich.

Umphrey’s McGee – Hall of Fame: Class of 2017 Vier Stunden Jam Rock. Und die Jungs haben es wirklich drauf. Kein Track unter 10 Minuten. Aber 4 Stunden am Stück kann ich das auch nicht hören. Und nach vier Stunden bleibt keine einzige Melodie hängen.

Viriditas – Red Mars steht in meiner Liste. Ich kann mich an nichts erinnern *shocked*

Dhafer Youssef – Sounds of Mirrors Normalerweise liebe ich Dhafer Youssef. Die aktuelle Besetzung Gesang, Oud, Klarinette plus Perkussion funktioniert für mich nicht.

Und dann hab ich noch vier Alben von Patricia Kaas gehört und finde das auch nach 25 Jahren immer noch wundervolle Musik.

So, das wars. Ob von den genannten Sachen doch geile Mucke dabei ist, müsst ihr schon selber checken. Viel Vergnügen.

Die TOP-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Nik Bärtsch – Awase
02 (01) Zappa – Roxy Performances
03 (03) Johannes Luley – Qitara
04 (05) Christina Lux – Leise Bilder
05 (04) Gleb Kolyadin – G.K.
06 (07) Blue Poets – Live
07 (08) Southern Empire – Civilisation
08 (06) Zappe – Halloween 77
09 (09) Põhja Kõnn
10 (10) Mystery – Second Home
11 (13) Argos – Unidentified Dying Objects
12 (11) Malady – Toinen Toista
13 (12) Subsignal – La Muerta
14 (-) Kamasi Washington – Heaven & Earth
15 (-) Perfect Beings – Vier

1. Pineapple Thief – Dissolution Diese Band ist – warum auch immer – bisher an mir mehr oder weniger unbemerkt vorbeigegangen. Dabei machen die großartige Musik. Die Nähe zu der anderen Band mit den Initialen PT ist gegeben. Jetzt vielleicht noch mehr, trommelt doch Gavin Harrison jetzt bei den Ananasdieben. Das tut der Musik gut.

2. Finally George – Life is a Killer ist auch so eine melancholische, melodieselige Art-Rock Platte, die gut zum Temperatursturz passt. Ob das am Jahresende Bestand haben wird, wird sich zeigen. Auf die Dauer einer ganzen CD ist die Grundstimmung zu gleichbleibend.

3. Charles Pillow – Pictures at an Exhibition (2005). Es ist immer wieder spannend, wie viele Interpretationen es von Mussorgskis Meisterwerk gibt. Das hier ist Jazz (-Rock). Recht frei interpretiert. Spannend.

Joe Bonamassa – Redemption. Ja, ist ok. Meine Begeisterung für JB liegt Jahre zurück. Und daran ändert auch seine neue CD nichts.

C.A.R. – Look behind you wird im Bekanntenkreis hochgelobt. Für mich nette Hintergrundsmucke, mehr nicht. Dafür passiert da zu wenig.

Friendly Rich – Pictures at an Exhibition (2009) Noch eine freie und recht schräge Interpretation.

Godsticks – Spiral Vendetta (2010) ist die zweite Neuentdeckung nach PT. Kannte ich nicht. Gefällt mir.

Glenn Hughes – Official Bootleg Vol. 1 ist eine dicke Box mit Live Aufnahmen. Teilweise auch in bootleg Soundqualität. Ich habe mir davon das Konzert Club Citta Japan, 1994 gezogen, ergänzt durch eine Aufnahme von Mistreated. Das reicht mir. Aber Glenn Hughes ist einfach ein begnadeter Sänger !

Kingcrow – The Persistence wird im Progrock-dt-Forum hochgelobt. Ähm, überbewertet.

Renaissance – A Symphonic Journey. Ja, auch wenn von der Originalband außer Annie keiner mehr dabei ist. Die Dame kann es mit 70 immer noch. Fast mühelos quer durch die Oktaven. Und die Musik hat für mich nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ich bin Renaissance-Fanboy und daran hat sich über all die Jahre nichts geändert.

Henrik Schwarz / Metropole Orkest – Scripted Orkestra ist wie der Vorgänger eine interessante Melange, wie man Dancefloor Musik im orchestralen Gewand erklingen lassen kann, was dann schon wieder was von minimal music hat.

Uriah Heep – Living the Dream ist stärker als vermutet. Aber op man das jetzt braucht, ist die gleiche Frage wie beim Spätwerk von Deep Purple.

Dean Watson – Track of Days Dieser Multiinstrumentalist aus Canada macht Jazz-Rock-Fusion-Prog und sollte Leuten gefallen, die irgendwo zwischen Derek Sherinian und Allan Holdsworth stehen.

Wytch Hazel – II: Sojourn ist ein Tipp für Twin-Guitars-Freund. Wishbone Ash, Thin Lizzy oder NWOBHM klingt hier durch.

Yes feat. ARW sind definitiv die aktuell bessere Ausgabe dieser Prog-Institution. Mal sehen, was das wird, wenn die neues Material rausbringen werden.

Die Top15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Zappa – Roxy Performances
02 (04) Nik Bärtsch – Awase
03 (03) Johannes Luley – Qitara
04 (05) Gleb Kolyadin – G.K.
05 (07) Christina Lux – Leise Bilder
06 (06) Zappa – Helloween 77
07 (10) Blues Poets – Live
08 (15) Southern Empire – Civilisation
09 (09) Põhja Kõnn
10 (08) Mystery – Second Home
11 (11) Malady – Toinen Toista
12 (12) Subsignal – La Muerta
13 (-) Argos – Unidentified Dying Objects
14 (13) Tangent – Slow Rust …
15 (-) Schnella & Mau – The Oblivion Tales

1. The Swindlers – Talk. Wenn eine Band in der Besetzung Gesang, Bassklarinette, Kontrabass und Schlagzeug King Crimson interpretiert, dann ist das interessant. Und das Ergebnis finde ich sehr gelungen. Ok, man muss sich auf den Gesang einlassen, der schon etwas anders ist. Aber auch M. Wlaing on the Water haben mit Pictures of an Exhibitionist eine Cover-CD mit sehr „strangen“ Versionen eingespielt, die ich liebe.

2. Barrett Martin Group – Transcendence. Dieses Nonett bietet (klar, der Leader ist Drummer) sehr geile Grooves und heftiges Gebläse. Ohne dabei jedoch zu derb zu agieren. Das ist einigen in der Progressive-Community schon wieder zu brav. Ich mag es. Sehr cool und eine wirkliche Neuentdeckung.

3. Big Big Train – Merchants of Light. Schon wieder eine Live-Veröffentlichung. Aber ich mag BBT. Für mich derzeit die beste Band, wenn ich auf klassischen RetroProg mit Schönklang und Melodeien stehe.

Alphabetisch:

3.2 – The Rules have changed. Robert Berry knüpft sich Ideen von Keith Emerson vor und bastelt im Alleingang ein neues Album draus. Ja, das hat was. Ist aber gleichzeitig schon etwas anachronistisch. Wird es kaum in meine TOP15 schaffen.

Duane Betts – Sketches of American Music. Der Sohn von Dickey Betts legt eine EP vor, auf der singt und klingt wie sein Daddy. Nicht essenziell.

Engand – Garden Shed ist schon von 1977. Wie konnte diese grandiose Musik an mir vorbeigehen? Klassischer Prog.

Fauré Quartett – Pictures at an Exhibition. Nur einmal gehört. Nicht intensiv genug zugehört. Noch keine Wertung.

Greg Koch – Unrepentant. Das Problem – wie so oft: ich hab schon so viel von Greg Koch, dass ich eigentlich nix mehr brauche. Wobei das hier nicht schlechter als gewohnt ist.

Magpie Salute – High Water. Nachdem diese Black Crows-Nachfolgeband auf dem Erstling mit 11 Musikern live ordentlich gejammt haben, präsentiert der auf ein Sextett geschrumpfte Nachfolger Americana-Blues-Rock-Songs. Und hier liegt imho das Problem: diese Songs – in Live-Jams zelebriert – wären vermutlich der Hammer. Hier ist mir das alles zu kurz geraten. Die Solisten-Fraktion wird nicht befriedigt ….

Tower of Power – Soul Side of Town. Gewohnt stark. Nix Neues. Aber groovt 😉

Ultraphonix – Original Human Music. Wenn George Lynch (Dokken, Lynch Mob, KXM) und Corey Glover (Living Colour) was zusammen machen, dann ist das endlich wieder ne Crossover-Mucke, die ich geil finde. Zumal auch die Rhythmusgruppe (Namen sind mir unbekannt) klasse Druck macht. Ganz knapp am Treppchen vorbei.

Und zum Schluss, wie immer, die Top-15 der letzten 12 Monate

01 (02) Zappa – Roxy Performances
02 (03) Steve Winwood – Greatest Hits Live
03 (04) Johannes Luley – Qitara
04 (07) Nik Bärtsch – Awase
05 (05) Gleb Kolyadin – G.K.
06 (06) Zappa – Helloween 77
07 (08) Christina Lux – Leise Bilder
08 (09) Mystery – Second Home
09 (10) Põhja Kõnn
10 (–) Blue Poets – Live
11 (15) Malady – Toinen Toista
12 (13) Subsignal – La Muerta
13 (11) Tangent – Slow Rust …
14 (12) Motorpsycho – The Tower
15 (–) Southern Empire – Civilisation

 

Am 25.08 findet zum vierten Mal die „Live Stage“ statt.

Es spielen für Euch:

Frank Faßbutter (voc., ac-g.)
Nathalie Aretz (voc.)
Helmut Aretz (voc., ac-g., e-g.)
Wolfgang Drzisga (voc., ac-g.)
Melanie Mau (voc.)
Amrtin Schnella (voc., ac-g.)

Uli Müller (e-g.)
Robert Damm (hammond)
Anja Prusseit (sax., fl., voc.)
Jörn Lindmaier(b.)
Christina Seyffert(dr.)
Joachim Oppermann(perc.)

Und hier mal ein Auszug aus dem, was Euch bei der Live Stage erwartet …. Musik von:

AC/DC, Allman Brothers, The Animals, Brainbox, J.J. Cale, CCR, Eric Clapton, Clueso, Joe Cocker, The Doors, Free, Keimzeit, Neil Larsen, Mamas & Papas, Marshall Tucker Band, John McLaughlin, Philipp Poisel, Police, Minnie Ripperton, Calvin Russell, Santana, Sting, Ike & Tina Turner, Stevie Wonder, ZZ Top … usw.

Mit folgenden Acts

1. Frank Fabutter & Live Stage Band

2. Nathalie Aretz & Helmut Aretz  & Live Stage Band

3. Wolfgang Drzisga & Live Stage Band

4. Melanie Mau & Martin Schnella

5. Latin BBQ (aka Live Stage Band)

1. Southern Empire – Civilisation. Der Vorgänger war 2016 CD des Jahres. Hier werden jetzt statt extrem griffiger 7-Minüter 4 Longtracks geboten. Ob das am Ende des Jahres wieder für den Sieg reicht, weiß ich noch nicht. Aber im Gegensatz u den Longtracks von Neal Morse, mit denen ich nichts anfangen kann, finde ich hier Crossroads gelungen, schlüssig und schlicht episch.

2. Kamasi Washington – Heaven and Earth. Wie bereits beim Vorgänger wird hier das Jazz-Rad gewiss nicht neu erfunden. Die Mischung der Zutaten und die Fülle des Albums machen es allerdings groß. Ich mag das sehr.

3. Argos – Unidentified Dying Objects. Das ist Canterbury, wie ich ihn mag. Gute Musik aus deutschen Landen.

Und der Rest in alphabetischer Reihenfolge:

Alco Frisbass – Le bateleur kommt aus Frankreich, wird im CD-Magazin als Canterbury bezeichnet. Erreicht mich bis dato nicht.

Cowboy Junkies – All that reckoning findet im Feundenkreis Anklang. Einmal gehört. Urteil steht noch aus. Also zumindest kein Spontan-Zünder.

Fates Warning – Live over Europe würde mir vermutlich gut gefallen, wenn ich mich noch für Prog-Metal interessieren würde. Tue ich zur Zeit aber nicht.

Florence and the Machine – High as Hope hab ich erst einmal gehört. Keine Wertung.

Michael Franks – The Music in my Head. Ich bin ja großer Fan von Michael Franks. Vocal-Fusion, immer unterstützt von der Creme de la creme der L.A. Musiker. Aber irgendwann hat man genug Platten und so finde ich seine neuste Veröffentlichung schlicht entbehrlich.

Fuchs – Station Songs hab ich jetzt dreimal gehört und weiß nicht, warum das nicht so wirklich zündet. Da wurde schon alles richtig gemacht, das ist auch gute Musik. Aber irgendwie knallt es einfach nicht rein. Selber entdecken und bewerten …

I am the manic Whale – Gathering the Waters ist zwar schon von 2017, aber das ist RetroProg, wie ich ihn mag. Sehr knapp am Treppchen vorbei. Starkes Album !

Mystery – Lies and Butterflies. Eigentlich mag ich diese Band. Aber der Ersteindruck der neuen Platte ist: das habe ich alles schon mal gehört. Und zwar von Mystery. Tja, was nun?

Night Flight Orchestra – Sometimes the World ain’t enough. Boah, welch Aneinanderreihung von Clichès. Ich hab den Erstling nach Spotify-Testhöeren schon nicht gekauft. Das wird hier gewiss nicht anders.

Paul Rodgers – Free Spirit Live. Mit jungen (?) Musikern spielt Paul Rodgers Free Songs. Da ich allergrößter Rodgers-Fan bin und auch Free liebe, finde ich das klasse. Klar könnte man auch die Originale hören ….

So, war ganz schön viel. Ich hoffe, ihr könnt was schönes für Euch entdecken.

Und wie üblich folgen die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 Allman Brothers – The Fox Box (letztmalig)
02 Zappa – Roxy Performances
03 Steve Winwood – Greatest Hits Live
04 Johannes Luley – Qitara
05 Gleb Kolyadin – G.K.
06 Zappa – Halloween 77
07 Nik Bärtsch – Awase
08 Christina Lux – Leise Bilder
09 Mystery – Second Home
10 Pöhja Könn
11 Tangent – The Slow Rust …
12 Motorpsycho – The Tower
13 Subsignal – La Muerta
14 Big Big Train – The second brightest Star
15 Malady – Toinen Toista

1. Malady – Toinen Toista. Malady machen Canterbury. Und mit Canterbury assoziiere ich immer sofort „In the Land of grey and pink“ von Caravan. Und wenn irgendwas auch nur annähernd wie diese Platte klingt, mag ich das.

2. The Blue Poets – Live Power. Marcus Deml und seine neue Band habe ich vor kurzem Live in Berlin gesehen. Ich kenne keinen Gitarristen, der dynamischer spielt. Großes Gitarrenkino !

3. Stefan Grasse – Entre Cielo e Tierra. Stefan grasse ist ein Nylonstring-Gitarrist, der schon Tango gemacht hat. Oder Minimal-Music. Hier hat er Musik zwischen World Jazz und Klassik gemacht mit einer interessanten Instrumentierung (u.a. Akkordeon, Klarinette, Vibraphon). Schöne Musik.

Und dann gab es da noch:

Ulla Haesen – Rio. Noch eine deutsche Nylonstring- Gitarristin. Brasilianischer Samba aus der Eifel. Schöne Sommerplatte.

Haken – L-1VE gibt einen guten Überblick über das bisherige Schaffen, allerdings klingen die Stücke live fast wie die Studioversionen. Dürfte es daher kaum in meine Jahreswertung schaffen.

Gregor Hilden Organ Trio – First Take. Auch was feines für ne Autofahrt im Sommer.

Loreena McKennitt – Lost Souls. Wenn ich schreibe „klingt wie immer“, dann ist das Jammern auf höchstem Niveau. Das ist – wie immer – ganz großes Kino.

Not a good Sign – Icebound einmal gehört, keine Wertung

Ring van Möbius – Past the Evening Sun  dito

The Sea Within – The Sea Within Immerhin schon zweimal gehört. Und auch wenn ich Fanboy von Stolt und Gildenlöw bin, reißt mich das spontan auch nicht vom Hocker. Das ist gut. Aber „Gut“ ist bei den beiden Protagonisten irgendwie zu wenig …

Umphrey’s McGee – It’s you ist ne runde und coole Sache.

So, das wars im wesentlichen für diesen Monat. Reicht ja auch, gelle?

Und hier die Top15 der letzten 12 Monate:

01 Smalltape – The Ocean
02 Allman Brothers – The Fox Box
03 Zappa – Roxy Performances
04 Steve Winwood – Greatest Hits Live
05 Johannes Luley – Qitara
06 Gleb Kolyadin – GK
07 Zappa – Halloween 77
08 Mystery – Second Home
09 Christina Lux – Leise Bilde
10 Nik Bärtsch – Awase
11 Põhja Kõnn
12 The Tangent – Slow Rust …
13 Motorpsycho – The Tower
14 Big Big Train – The second brightest Star
15 Matthew’s Southern Comfort – Like a Radio

Zuerst sachte ich ja, da kommt diesen Monat nix. Bzw. ich hätte keine Zeit. Ich hab nämlich mit nem Kumpel Festpattentausch gemacht … und nun hab ich ca 300 „neue“ CDs auf der Platte. Aber fast nur Kram aus dem 70gern … aber zum Monatsende hin wares die Veröffentlichungen zahlreich, daher kam da dann doch noch ne Menge zeugs bei rum:

1. Nik Bärtsch – Awase. Ich mag diese Band generell. Aber was die hier im Bereich Minimal Jazz wieder abgeliefert haben, ist snesationell. Und schön, dass ich das bei einem Gewinnspiel der progrock-dt – Community gewonnen habe.

2. Dirty Soul Revival – Brave New World klingt wie eine recht harte Version von Lynyrd Skynyrd. Ja, das hat man alles irgendwie schon mal gehört. Aber mit welchem Drive die Jungs diese Musik zelebrieren, ist echt Klasse.

3. Toundra – Vortex Ja, in den Communities wird geunkt, dass diese Form des Instrunetalen Rock von anderen Bands besser dargeboten wird. Ich mag diese Platte. Auflegen, laut hören, sich drin verlieren.

Tja, und der „Rest“ in alphbetischer Reihenfolge.

Arena – Double Vision. Ich kenne fast nichts von dieser Band. Daher weiß ich jetzt so spontan nicht, ob das ne gute, ne bessere oder ne überflüssige CD ihres Outputs ist. Der Ersteindruck ist ok undich höre mir das noch mal genauer an.

I am the manic Whale – Everything beautiful in Time ist zwar schon vo 2015, aber wer Retro-Prog mag, sollte sich diese Band mal geben. Da ist incl. zweier Longtracks alles drin, was des Proggerherz erfreut. Außer er mag es derb-deftiger.

Lazuli – Saison 8 ist zwar angekommen, hab ich aber noch nicht geschafft, zu hören.

Lunatic Soul – Under the fragmented Sky. Ich mag Duda. Ich mag seine Melodien. Ich magauch, wenn er seine Musik mit worldmusic Elementen versieht. Seine moderneren Sounds mag ich nicht. Hier scheinen davon weniger vorhanden zu sein als auf dem Vorgänger.

Needlepoint – The Diary of Robert Reverie ist wie der Vorgänger weitgehend Canterbury Musik. Das mag ich. Wenn aber eine CD nur 34 Minuten lang ist, finde ich das unverschämt kurz. Und wenn jedesmal, wenn die Band sich grad (so bei Minute 3:30) eingegroovt hat und bei Caravan ein zehnminütiges Orgelsolo anstünde, der Song ausgeblendet wird, finde ich das voll doof. Punktabzug.

The Sheepdogs – Changing Colours ist Americana, Westcoast und Southern Rock. Zumeist ziemlich kurze Stücke und ob mir das wirklich gefällt, zeigt ein zukünftiger Hördurchgang.

Spock’s Beard – Noise Floor ist im Endeffekt mehr Prog, als der vorabveröffentliche Track vermuten ließ. Trotzdem bleibt da nix hängen. Irgendwie ist das kompositorisch durchschnittlich. Oder was auch immer. Aber nach einem recht konzentrierten Hördurchgang gefällt es mir einfach nicht.

Subsignal – La Muerta ist auch viel eher A.O.R. als Prog. Aber wenn man die Progbrille absetzt, ist das richtig geile Mucke. Hätte einen Platz auf dem Treppchen verdient und ich möchte nicht ausschließen, dass das am Jahresende noch auftauchen wird.

Riley Walker – Deafman Glance. Seine erste fand ich toll. Die zweite ist an mir vorbeigegangen und diese hier hab ich erst einmal gehört. Ähm, spontangeflasht hats mich nicht, aber wer weiß?

Und hier noch die Top15-Liste der letzten 12 Monats

01 Smalltape – The Ocean
02 Allman Brothers – Fox Box
03 Gov’t Mule – Revolution come …
04 Johannes Luley – Qitara
05 Frank Zappa – Roxy Performances
06 Erjy Lyytinen – Stolen Moments
07 Steve Winwood – Greatets Hits Live
08 Frank Zappa – Halloween 77
09 Gleb Kolyadin – GK
10 Mystery – Second Home
11 Christina Lux – Leise Bilder
12 Tangent – Slow Rust
13 Motorpsycho – The Tower
14 Big Big Train – The second brightest Star
15 Põhja Kõnn – Põhja Kõnn

Diesen Monat war ich privat ziemlich eingespannt, daher gibt es fast nichts zu berichten. Zwar gebit es in meiner Musikdatenbank 71 neue Einträge, aber das sind weitgehend Sammlungsvervollständigungen mit 70er Jahre Musik.

1. Philipp Rumsch Ensemble – Reflections. Bevor ich mir hier einen beim Beschreiben abbreche, teile ich lieber einen link. Ob diese Platte am Jahresende in meinem Top15 auftauchen wird, wage ich mal zu bezweifeln. Aktuell mag ich die gebotene Musik sehr gerne entdecken.

Philipp Rumsch Ensemble

2. The Avengers – On a Mission ist zwar auch schon von 2012, aber kam gerade frisch rein und das ist Jazz Rock, wie ich ihn mag. Der mir bis dato vollkommen unbekannte Gitarrist Beledo (und wer Henderson, Holdsworth oder Scofield mag, darf das hier gerne testhören), Adam Holzman (keyb) und die eingespielte Rhythmusgruppe Lincoln Goines (b) und Kim Plainfield (dr) frickeln sich einen ab und das gekonnt. Hier wird das (Jazz-Rock) Rad nicht neu erfunden, aber auf hohem Niveau zelebriert.

3. JCM – Heroes, das sind Jon Hiseman, Clem Clemson und Mick Clarke und somit 3/6 von Colosseum. Als Blues-Rock-Gitarrentrio sind die jetzt am Start und das ist fein. Besonders, wenn bekannte Stücke wie The Kettle (Colosseum) oder Four Day Creep (Humble Pie) interpretiert werden. Die eigenen Stücke sind solide. Auch hier gilt, dass das Rad nicht neu erfunden wird.

Sarah Kim – Dances ist Klassik, interpretiert auf einer großen Orgel. Ich denke immer, so eine Orgel, das ist Bombast und Dynamik. Und wenn ich das dann höre, fehlt mir genau diese Dynamik. Vermutlich höre ich das zu Hause zu leise ….. *grübel*

Juha Kujanpää – Niin kauas kuin siivet kantaa ist die dritte CD dieses finnischen Musikers und imho die, die mir am wenigsten gefällt. Während die beiden Vorgänger an etlichen Stellen an dem von mir geliebten Pekka Pohjola erinnern, gibt es hier nur wenige für mich zündende Momente, dafür zu viel „plärrende“ Folklore.

Und damit bin ich für diesen Monat auch schon durch.

Hier noch die Top15 der letzten 12 Monate:

01 Smalltape – The Ocean
02 Allman Brothers – Fox Box
03 Erja Lyytinen – Stolen Moments
04 Gov’t Mule – Revolution come …
05 Johannes Luley – Qitara
06 Frank Zappa – Roxy Performances
07 Steve Winwood – Greatest Hits Live
08 Frank Zappa – Halloween 77
09 Mystery – Second Home
10 Eveline’s Dust – The Painkeeper
11 Gleb Kolyadin – G.K.
12 The Tangent – Slow Rust …
13 Motorpsycho – The Tower
14 Big Big Train – The second brightest Star
15 Christina Lux – Leise Bilder

 

1. Christina Lux – Leise Bilder. Christina Lux hat uns Fans lange (seit 2011) auf ein neues Studioalbum warten lassen. Diesmal ist es ein Album ganz in deutsch geworden. Und auch diesmal ist es wundervoll geworden. Live oft gesehen und dabei zumeist als Solokünstlerin, liebe ich Ihr Songwriting, ihre Grooves und die zuhörneswerten Texte. Was dem ganzen dann noch das Sahnehäubchen aufsetzt, ist, wenn es im Studio kongeniale Partner gibt, die aus den Songs Arrangements überbordender Fülle machen. Ohne jetzt die Essenz zu verschleiern. Also bereichernd statt zukleisternd. 2011 gelang dies in Zusammenhang mit dem wundervollen Reentko Dirks. Und das Album Playground ist auch bis heute mein Favorit. Bei der aktuellen CD ist es Oliver George, der eine ganze Band an Instrumenten bedient und eine absolut hervorragende Arbeit abgeliefert/beigetragen hat. Des weiteren gibt es Gäste, aber bitte entdeckt dieses Album selber. Zu bestellen bei Christina.

2. Gleb Kolyadin – Gleb Kolyadin. Der Pianist von Iamthemorning hat ein Solowerk herausgebracht, welches konzertanten Progressive mit Elementen des Jazz Rock verbindet, eine fantastsiche Band bietet mit zahlreichen bekannten Namen und tolle, spannende Musik enthält.

3. Põhja Kõnn – Põhja Kõnn aus Estland klingen wie die wiederauferstandenen Gentle Giant. Und da das eine meiner ewigen Lieblingsbands war/ist, finde ich diese CD klasse.

Diesen Monat habe ich fast 60 neue (und alte) CDs durchgehört bzw. der Sammlung zugefügt, allerdings auch einige (Sammel)Boxen, wie von Earth, Wind & Fire oder Weather Report. Auch ne Menge richtig altes Zeug war dabei, wie zB alle CDs von Frumpy. Die aktuellen Entdeckungen in alphabetischer Reihenfolge:

Dukes of the Orient – Dukes of the Orient mit John Payne und Eric Norlander setzen da an, wo Asia feat. John Payne aufgehört haben. Das ist leicht bombastischer AOR. Gut gemacht. Nicht essenziell.

Electric Swan – Windblown ist Retro-Blues-Rock und macht Spaß.

Steve Gadd Band – Steve Gadd Band mit u.a. Michael Landau und Jimmy Johnson ist recht entspannter Jazz. Könnte imho mehr Ecken und Kanten haben.

Anna von Hausswolff – Dead Magic ist wie schon der Vorgänger (und mehr kenne ich nicht) gr0ßes Kino, allerdings nix für nebenbei. Muss ich noch mal konzentrierte durchhören.

Gregor Hilden & Richie Arndt – Moments bietet eineige Klassiker im Gitarren-Duo-Arrangement. Schön entspannt musiziert. Kenne von Richie jedoch CDs, die für mich größeres Kino bieten.

Kino – Radio Voltaire wird in Prog-Kreisen ja sehr kontrovers diskutiert bzw. tlw. richtig niedergemacht. Kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt jede Menge gute hooklines, schöne Keyboard-Arbeit von John Beck (It Bites) und auch einige nette Gitarrensoli. Das ist keine Platte des Jahres, aber durchaus hörbar. Wer AOR mit einer Prise Porg mag, kann da reinhören.

Michael Landau – Rock Bottom. Mit dem Solowerk tue ich mich schwer, solange da nicht Burning Water draufsteht. Und das Schwertun hört auch auf dieser CD nicht auf. *grübel*

Matthews Southern Comfort – Like a Radio ist nur ganz ganz knapp am Treppchen vorbeigeschrammt. Das ist große Singer-Songwriter-Kunst. Tolle Songs in tollen Arrangements. Sehr lekker !

Mile Marker Zero – The 5th Row wurde mir in der Prog-Community vorgeschlagen. Leider stehe ich derzeit nicht auf Frickel-Gedengel. Das ist technisch hervorragend, berührt mich aber nicht.

Perfect Beings – Vier hab ich jetzt fünfmal gehört und ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll. Das fängt so dermaßen geil an … und verliert sich dann in einer stilistischen Vielfalt, die mich, ja was? Überfordert? Keine Ahnung, ich habe es noch nicht rausgefunden …

Und das wars im wesentlichen. Reicht ja auch, oder?

Und hier wieder die TOP15 der letzten 12 Monate:

01 Smalltape – The Ocean
02 Erjy Lyytinen – Stolen Moments
03 Allman Brothers – The Fox Box
04 Gov’t Mule – Revolution come …
05 Johannes Luley – Qitara
06 Eveline’s Dust – The Painkeeper
07 Frank Zappa – Roxy Performances
08 Mystery – Second Home
09 Steve Winwood – Greatest Hits Live
10 Frank Zappa – Halloween 77
11 The Anchoress – Confessions …
12 Motorpsycho – The Tower
13 The Tangent – Slow Rust …
14 Big Big Train – The second brightest Star
15 Becca Stevens – Regina

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