Die Top15 CDs des Jahres 2016, Plätze 5 – 1
Jan. 13th, 2017 by muelrich
Jan. 13th, 2017 by muelrich
Jan. 11th, 2017 by muelrich
Jan. 10th, 2017 by muelrich
So, Freunde der Qualitätsmusik, meine Jahresbestenliste ist fertig.
In den nächsten Tagen gibt es meine persönlichen Favoriten des Jahres 2016. 15 Stück. Ist viel zu wenig. Vielleicht mache ich nächstes Jahr 25. Oder 24 (Atzventzkalender?) ….
Vorab schon mal die Platten, die vermutlich die Plätze 16-25 eingenommen hätten (dann habt ihr ja immer noch genug Möglichkeit, zu raten, was kommt und was ganz “vergessen” wurde ….):
Jan. 10th, 2017 by muelrich
Die 90er. Es geht für mich ja nix über das Jahrzehnt, in welchem ich musikalisch sozialisiert wurde. Das waren die 70er. Danach kam das SynthiePop-Jahrzehnt der 80er (ich sage nur: DX-7 Sounds. Klingen heute gräußlich, gell?). Und dann? Dann kam der Grunge. Für mich, der ich schon jeher den Kopfanteil sehr betone (würde ich sonst Progressive und Jazz-Rock als die Stile haben, wo ich die absolut meisten Platten habe?), die absolute Hölle. Musik , die klingt, als wäre nicht nur das technische Behrsschen des Instrumentes überflüssig, sondern sogar noch Gitarre stimmen entbehrlich?
Was mag da wohl an interessanter Musik übrig bleiben? Aber keine Sorge, auch ohne großes Airplay gab es in jedem Jahrzehnt genug Musik aus einer breiten Stilpalette, die den Weg auf meinen Plattenteller, bzw. in den CD-Schacht gefunden hat. Fangen wir also an:
Dan Ar Braz – Borders of Salt
Der bretonische Gitarrist, der in den frühen 70ern bei Alan Stivell gespielt hat, hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Veröffentlichungen gemacht. Da ist sehr viel Licht, aber auch viel Schatten (unhörbarer Schmalz teilweise) dabei. Diese Cd hier ist großes Kino. In Gedanken sitze ich da in der Bretagne auf einem Felsen und schaue aufs Meer. Großes Kino.
Be Mine or Run – Be Mine or Run
Das Berliner Trio (voc, g. b) um den schottischen Gitarristen Ian Melrose hat in den frühen 90ern mehrere CDs veröffentlicht mit SongwriterMusik, die durch die instrumentale Finesse der beiden Saitenzauberer (ich sag nur: fretless bass !) sehr spannend ist. Bzw. war. Lange nicht mehr gehört.
Crash Test Dummies – The Ghost that haunts me
Folk Rock, wie er damals von mehreren Bands (siehe auch weiter unten) gespielt wurde, habe ich auch immer gerne gehört.
Francis Dunnery – Welcome to the real world
Nach dem Ende von It Bites war ich traurig. Diese CD war seinerzeit nur als japanischer Import (für 70 DM) erhältlich. Musste ich haben. Ist bis heute meine liebste Dunnery, weil er danach zunehmend auf das virtuose Gitarrenspiel verzichtete (siehe shice-90er Grunge *g*) und damit für mich langweilig wurde.Das hier ist auch ganz großes Kino.
Heartland – Heartland
Ich mag ja AOR. Leicht härterer Rock mit deutlichen Songstrukturen und großen hooklines (wenns nicht gerede Bon Jovi ist *g*). So wie in den 80ern Honeymoon Suite. Das hier ist auch sowas. War damals ein Hit bei mir …. heute längst vergessen.
Ronnie Johnson – Give em enough rope
Keine Ahnung, wo dieser englische Gitarrist herkam und was der sonst so gemacht hat. Instrumentaler Gitarrentrio-Rock. Mit einer sehr gelungenen Coverversion von Zappas “Sofa”.
Ronnie Jordan – The Antidote
Jazz Gitarrist des Smooth- oder Acid-Jazz, das Spiel erinnert an Goerge Benson. Geniale – und sehr schnelle – Version von So what (Miles Davis), welche ich so auch schon in der Setliste hatte.
Kenny Loggins – Leap of Faith
Quer durch alle Jahrzehnte sind auch immer wieder Songwriter dabei. Wenn die Musik dann auch noch so wunderbar arrangiert wurde wie hier, ist alles gut.
Van Morrison – Hyms to the Silence
Für mich einer der wirklich großen Songwriter. Allerdings sind weder alle Werke klasse noch oftmals komplette CDs. Das hier ist eine meiner Lieblingsplatten von ihm.
Mr. Big – Lean into it
Wie die erste, ist auch das hier großes Rock-Gefrickel, gleichzeitig jedoch schöne Songstrukturen. Ist auch lange her. HairMetal (u.ä.) war ja wegens dieser DilletantenMucke nicht mehr angesagt. Das hier ist immer noch klasse. Allerdings habe ich auch diese Band sehr lange nicht mehr gehört.
Tom Petty – Into the great white open
War meine erste Petty Platte, ist immer noch meine liebste.
Pippo Pollina – Nuovi giorni di settembre
Habe ich erst viel viel später entdeckt. Von der ersten bis zur letzten Note eine schöne Platte. Und bei “Madre” könnte ich jedesmal Pippi in die Augen kriegen …
Red Hot Chili Peppers – Sex Blood Sugar Magik
Vielleicht waren sie vor dieser Platte rauher und ungeschliffener, auf jden Fall waren sie danach nie wieder so gut. Neben der ersten Living Colour für mich die Blaupasue des Crossover-Funk-Rock.
Spirit of the West – Go figure
Folk-Rock aus Canada. Einige Songs dieser CD, vor allem “Far too canadian” waren damals Ohrwürmer für mich.
Curtis Stigers – Curtis Stigers
“I wonder why” war nicht nur ein Radio-Ohrwurm. Er war für mich zugleich der Beweis, dass mehrere Aspekte von Musik dazu führen können, dass ich einen Aha-Effekt habe. Das ist nicht nur eine wunderschöne Ballade. Das ist mein Lieblingsrhythmus, nämlich ein geshuffelter 3/4. (ganeu wie das Zappa-Stück Sofa, welches eines der wenigen ist, deren Melodie ich mal komplett transkribiert habe. Und dabei habe ich mir verdammt lange einen “abgeklopft”, bis ich die Ta-ta-ta Ta-ta-ta Ta-ta-ta Rhythmik verinnerlicht hatte)
Gino Vannelli – Live
DIE große G.V. Platte ist natürlich Brother to brother, wobei das gewiss nicht die einzig tolle CD ist. Viele Jahre später quasi eine Live-Best-Of hat mich sehr erfreut (wobei das nun auch wieder ein Indiz dafür ist, dass ich in den 70ern hängengeblieben sein könnte *g*)
Stevie Ray Vaughan – The Sky is crying
Fand ich damals gar nicht soo toll. Blues Rock war in den 90ern nicht meins. Habe ich erst später erkannt, was für ein wirklich großer Gitarristdas war. Ist gewiss nicht seine einzige gute CD.
Chris Whitley – Living with the law
Spätere Platten sind ja noch rauher und tlw. sparsamer instrumentiert. Das hier fand und finde ich wirklich großes Kino.
Frank Zappa – Make a Jazz Noise her
Die zweite DoCD mit Songs seiner 88er LiveBand, die wirklich großartig war (und die ich live gesehen habe). Vllt. nicht ganz so überragend wie die The best Band you never heard…, aber egal. Zappa geht (fast) immer.
Ich finde, das ist eine ganz schön bunte Palette an Musik (auch ohne Grunge höhö). Was mir allerdings auffällt, ist, dass im Gegensatz zu vielen wirklichen Klassikern aus den 70ern, ausdieser Liste der überwiegende Teil heute für mich nur sehr selten bis gar nicht mehr gehört wird. Bin halt doch ein Kind der 70er ….
Aber da kommen ja noch ein paar Jahre dieses Jahrzehnts.
Vielleicht kann der ein oder andere Leser dieses blogs ja was füpr sich entdecken.
Nov. 27th, 2016 by muelrich
Ist es ein Zeichen dafür, dass diesen Monat nicht viel bemerkenswertes reingekommen ist? Oder zuviel und nichts davon wirklich intensive gehört wurde? Weil die CD des Monats habe ich schon seit 12.2015, aber die ist komplett durchgerutscht und erst jetzt wieder rausgekramt worden und richtig häufig gelaufen.
1. Native Construct – Quiet World
Ich möchte an dieser Stelle mal auf die www.babyblaue-seiten.de verweisen. Dort wurde diese CD auch ausführlich besprochen. Was diese jungen Burschen da an ProgMetal (gewürzt durch einige andere eklektische Zutaten) abliefern, ist schon sehr bemerkenswert. Hoher Frickenfaktor. Und was die allein im ersten Track an Ideen unterbringen, reicht bei anderen für ne ganze CD. Sollte aber bewusst und nicht nebenbei gehört werden. Dann kann einen das leicht überfordern.
2. Alin Coen Band – Alles was ich hab – Live
Ich habe diese Sängerin ja bereit vor einiger Zeit live gesehen und war sehr begeistert. Insbesondere von den außergewöhnlichen Arrangements der Band haben es mir angetan und machen den besonderen Reiz aus. Jetzt live auch auf CD. Ich freu mich.
Patricia Kaas – Patricia Kaas
Ich liebe diese Sängerin seit Jahren. Also, ähm, ihre Musik. Und nach vielen Jahren des Wartens (dazwischen gab es einige Cover-Projekte, die mich nicht interessiert haben) gibt es nun wieder eine neue CD mit eigener Musik und die ist gewohnt klasse.
Obwohl ich dachte, diesen Monta war nicht viel, war es doch viel. Bloß, dass wenig wirklich nachhaltig hängengeblieben ist.
An Endless Sporadic – Magic Machine ist abgefahrene eklektische Mucke, bei der der erste (und einzige) Hördurchgang nicht für ein abschließendes Statement reicht.
Blind Ego – Liquid hab ich auch nur einmal gehört. Mit RPWL kann ich nicht so besonders viel anfangen und hier stört mich insbesondere der Metal-Sänger. Auch wenn ich der Presse das Konzept mit den mehreren Sängern gelobt wird, hätte ich mir hier bei Beschränkung auf den Sänger von Subsignal mehr Konsistenz gewünscht. Aber dann hätte ich vermutlich auch ne Subsignal CD hören können …
Ob nach der Trennung von Triumph noch irgendwas von Herrn Emmett musikalisch relevant war, muss jeder Hörer für sich beantworten. Jedenfalls fand ich das Projekt Airtime – Liberty Manifesto von 2007 ziemlich gelungen. Die neue CD ist ok. Kann man hören. Essenziell ist das gewiss nicht.
Free Human Zoo – Freedom Now! ist eine französische Band, bei der der Chef der Drummer ist. Kommt bekannt vor? Naja, Vergleiche mit Magma treffen nur ganz marginal zu. Ebenso Vergleiche mit Gong. Höchsten noch mit Pierre Moerlen’s Gong. Das hier ist Jazz-Rock mit hohem Improvisationsanteil, viel Gebläse und immer wieder Gitarrensoli, die an Zappa erinnern. Abgefahrener Shice. Geil.
Für Glenn Hughes – Resonate gilt das gleiche, wie bei Rik Emmett. Solide, aber nicht essenziell. Dazu muss ich aber anmerken, dass meine Lieblings-Hughes seit eh und je die Feel ist, weil es da viel souliger (Stevie Wonder lässt grüßen) klingt, als auf allen folgenden CDs (auch wenn die Produktion recht mittelmäßig ist).
Izz – AMpersand Vol. 2 ist wieder eine Sammlung von Outtakes wie Vol. 1. Ja, Izz ist toll. Die Trademarks, für die ich diese Band liebe, sind auch vorhanden. Dennoch sind mir einige andere Alben als Gesamtwerk viel lieber.
Eric Johnson – EJ ist ein Akustikalbum meines ehemaligen Lieblingsgitarristen. Und ja, das ist schön. Dennoch: Eric Johnson, dass IST der Trademarksound mit Legato-Gitarren. Fehlt hier. Also: ein nettes Akustikalbum ohne EJ drin.
Markus King – The Marcus King Band ist das von Warren Haynes produzierte Zweitwerk dieses jungen und begnadeten Gitarristen. Die Band ist inzwischen zum Sextett erweitert worden (zwei Bläser). Irgendwie gefällt mir der Erstling besser. Das ist auf der einen Seite etwas ungeschliffener und roher. Auf der anderen Seite finde ich, dass die neue CD in weiten Teilen einen ziemlich intransparenten Sound hat. Und sowas mag ich nicht.
Travis Larson – Annica ist ein Gitarrist, den ich erst dieses Jahr entdeckt habe. Instrumentale Gitarrenmucke irgendwo zwischen Vai. atrinai, Johnson und anderen Virtuosen. Ohne jetzt nur auf Virtuosität und Gefrickel zu setzen. Die Live-CD Shift happens habe ich dieses Jahr häufiger gehört.
Aynsley Lister – Eyes wide open wird den Fan nicht enttäuschen. Punkt.
Meller Golyzniak Duda – Breaking Habits ist ein neues Projekt unter Mitwirkung von Marius Duda. Nein, Riverside ist da nicht drin. Das ist roherer Trio-Rock. Sehr geil die mehrfach vorkommenden Stellen, wo über einen Ein-Akkord-Groove ein Slidegitarrensolo läuft. Bei Silde sollte man jetzt aber nicht an Derek Trucks denken. Das hier ist elegischer. Sehr stimmungsvoll. Werde ich mir häufiger reinziehen.
Riverside – Eye of the Soundscape ist nur was für Fans der Ambient-Seite dieser Band. Das, was Riverside für mich einzigartig macht, fehlt hier. Wer Tangerine Dream (was ich tue), mag das hier goutieren (was ich nicht tue).
Stick Men – Prog Noir wird gewiss in einschlägigen Kreisen dieses Jahr sehr weit oben gehandelt. Da ich sehr wenig mit den 90er Crimson anfangen kann, hat mich dieses Album beim ersten Hören auch nicht erreicht. …
Sting – 57th & 9th macht wieder Rock. Ok. Schön. Weiter im Text …
Den Multiinstrumentalisten Dean Watson kannte ich nicht. Solche Geheimtipps gibt es immer in der progrock-dt community. Zwischen 2010 und 2014 sind drei Alben erschienen, die allerfinstes JazzRock-Gefrickel mit tollen Keyboards und ebenso virtuosen Gitarren enthalten. Die Fantasizer! von 2014 wird es dieses Jahr in die Top15 Liste schaffen. Geiler Shice !
war doch verdammt viel ….. viel Spaß beim Entdecken und schöne Atzventzkrantzkertzen *lol*
Und ab jetzt bin ich schon dabei, die Top-15 Liste für 2016 aufzustellen.
Okt. 30th, 2016 by muelrich
1. Joe Krieg – Homegrounded
Da ist die CD des Monats schon zum zweiten Mal hintereinander aus dem Bereich Jazz. Aber hier kann ich nicht anders. Wenn ein Jazz Gitarrist im Quartett musiziert, dann kann das eine schöne Sache sein. Wenn die Stücke dann noch für einen 5-köpfigen Bläsersatz arrangiert sind, dann ist die Chance sehr groß, dass ich das mag. So ist z.B. die Quiet vom Scofield meine Lieblings-CD von ihm, und zwar nicht, weil er da akustische Nylonstring spielt und somit gar nicht nach Scofield klingt, sondern, weil da ein größerer Bläsersatz dabei ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Hier beim Joe aus Würzburg stimmt jedenfalls alles: Songs, Performance, Arrangements. Großes Kino !
2. King Crimson – Radical Action …
Jetzt beiße ich mich ja sowas von in den Allerwertesten, dass ich die dieses Jahr nicht live gesehen habe. Ich konnte mir das aber auch nicht wirklich vorstellen. K.C. hat mich ja seit den 90gern nicht mehr so geflasht wie vor allem in den 70gern. Und dann noch mit drei Drummern. Was soll das bloß geben. Tja, auf der 3-fach Live kann man sich davon überzeugen. Die Setliste beinhaltet zahlreiche Klassiker aus allen Phasen und die Performance stimmt. Geile CD.
3. Hundred Seventy Split – Tracks
Anfang 2015 habe ich die live gesehen und danach das Live-Album montaelang rauf- und runtergehört. So ein Überflieger ist das neue Studioalbum nicht. Das ist alles sehr solide und handwerklich gut, aber es ist und bleibt Blues Rock, wie schon tausendmal gehört. Ist mir aber egal. Ich mag diese Band. Punkt.
Desweiteren:
Blackberry Smoke – Like an Arrow ist für Freunde des Genres genauso eine Empfehlung wie Doyle Bramhall II – Rich Man. Gute Mucke, kommt insbesondere im Auto rüber.
Gong – Rejoice! I’m dead! zeigt, dass auch ohne Daevid Allen der Spirit dieser Band weiterlebt.
Oceans of Slumber – Winter liegt irgendwo im Grenzbereich von Metal und Prog (ohne ProgMetal zu sein … hihi) und verdient einen Hördurchgang.
Opeth – Sorceress kann mich nach zwei Hördurchgängen nicht so vom Hocker reißen wie der Vorgänger, vielleicht kommt das noch.
John Scofield – Country for old men wollte ich zunächst gar nicht hören. Weil, ähm, nach einigen doch eher schwachen Alben spielt der auf die alten Tage jetzt auch noch Country? Das ganze ist aber viel jazziger als ich es erwartet habe.
Shamblemaths – Shamblemaths ist eine Melnage aus ganz vielen Zutaten zumeist progressiver Art und muss häufiger gehört werden, weil sich das zu entdecken lohnt. Glaub ich jedenfalls. Ist aber auch eher anstrengend, oops, fordernd, als entspannend.
Und wer vom Meister nicht genug bekommen kann, sollte sich Frank Zappa – Road Tages Venue 2, Helsnki 1973 reinziehen, weil hier eine der besten Zappa-Bands aller Zeiten auf der Bühne stand.
Und die neuen von Bonamassa und Clapton hab ich zwar, aber noch nicht gehört, weil mich das nicht wirklich interessiert ….
Sep. 30th, 2016 by muelrich
1. Steps Ahead – Steppin’ out
Nach vielen Jahren endlich wieder mal was neues von dieser tollen Band. So richtig neu sind die Songs nicht, aber die Arrangements. Denn hier treffen Mikle Mainieri (vib), Chuck Loeb (g), Bill Evans (sax), Tom Kennedy (b) und Steve Smith (dr) auf eine 14 köpfige Bläsersektion der wdr bigband. Ich mag alles von StepsAhead, egal in welcher Besetzung und große Bläsersätze liebe ich auch. Was soll da noch schiefgehen.
2. Kansas – The Prelude Implicit
War ja – Vorfreude auf das neue Output einer meiner (vielen) Favoriten aus den “guten” alten Tagen – heißer Kandidat auf den Montassieg. Die vielen Kritiken innerhalb der Prog-community sehen dieses Album ja eher (unter)durchschnittlich. Ok, verglichen mit den Großtaten ist das auch sicherlich kein Meisterwerk. Klar fehlen Steve Walsh und Kerry Livgren. ABER: es sind kansas-typische Melodien, Refrain, hooks. Es ist der Wiedererkennungseffekt der Geige. Es gibt krumme (progaffine) Takte. Und mit The voyage of eight eighteen sogareinen Titel, der den Vergleich mit den großen Werken nicht wirklich scheuen muss. Ich mag dieses Album. Punkt.
3. Travis Larson – Shift happens Live
irgendwo im Netz diesen Namen aufgeschnappt und mal bei spotify (ich weiß, das böse Wort …..) reingehört. Instrumentales Gitarren-Trio. Ja, es hat Anleihen an Joe Satriani oder Eric Johnson oder andere aus diesem Bereich. Dennoch ein Gitarrist mit eigenständiger Stimme. Könnte man sich mehr von geben.
Und dann waren da noch:
The Blues Poets – The Blue Poets
Marcus Demls neues Projekt ist mehr Blues Rock, auch wenn die Instrumentierung des Quartetts (Voc, g, b, dr) keine andere ist als bei der alten Band. Mit “goodbye” gibt es auch direkt voll was auf die Ohren. Ein klasse Blues-Rock-Riff. Geht leider nicht so weiter, was allerdings ja sicherlich iwann ermüdend bzw. langweilig wäre. Sehr schön ist der Gitarrensound, das ist alles sehr transparent und ohne viele Overdubs. Schöne Platte, wobei ich noch nicht genau weiß, warum ich das nicht (noch) besser finde.
Dhafer Youssef – Diwan of beauty and odd
Ich mag einfach alles von diesem genialen Musiker, wobei nach zweimaligem Hören auch diese CD nicht so überwältigend ankommt wie einige der Vorgänger. Vllt habe ich mein persönliches Meisterwerk von D.Y. halt schon gefunden.
Und dann habe ich (auch spotify) mal in Marillion – FEAR reingehört. Aber mit dieser band werde ich in diesem Leben nicht mehr warm. Das plätschert (musikalisch) für mich alles relativ belanglos vor sich hin. YMMV
Und dann wars das diesen Monat auch schon. Leider hatte ich nicht sooo viel Zeit zum Mucke hören. Aber nächsten Monat gibts Kommentare zu den neuen Werken von Opeth, King Crimson, Gong, Andreas Kümmert und einigen anderen ….
Sep. 29th, 2016 by muelrich
Diese Liste ist nicht wirklich lang. Woran mag das liegen? Vielleicht hatten einige meiner Helden ihre besten Werke bereits veröffentlicht, einige andere wollten noch entdeckt werden … oder diese Zeit markiert den Übergang der 70er zu den 80ern. In der Nachbetrachtung halte ich dieses Jahrzehnt ja immer für musikalisch relativ unergiebig. Was aber nicht wirklich stimmt. Klar war es für mich nicht so gewaltig stilbahnedn wie die 70er, in denen ich – musikalisch – groß geworden bin. Und auch wenn einige Stilarten des Rocks (z.B. Prog, Southern) in den 80ern nicht gerade einen Hochphase hatten, so gab es doch anderes zu entdecken. Fangen wir einfach mal an:
Bill Bruford – Gradualla going tornado
Die ersten vier Bruford-Scheiben (tlw. mit Allan Holdsworth) habe ich rauf und runter gehört. Geiler Jazz Rock der zweiten Generation
Larry Carlton – Strikes twice
Dieser Studiogitarrist, der auf tausenden Platten zu hören ist, hat auch viele gute CDs unter eigenem Namen gemacht. Manches eher Fusion, manches auf Akustikgitarre. Das Frühwerk ist moch Jazz-Rock beeinflusst.
George Duke – A brazilian love affair
Vom Zappa-Musiker über sehr funkigen Jazz-Rock hin zu ziemlich schmalzigem Fahrstuhl-Schmuse-Fusion hat der George Duke ja alles hinbekommen. Daher ist das Werk mit Vorsicht zu genießen. Hier verbindet er funkygen Fusion mit Latin. Das kann man ohne Bedeken aus seinem Werk empfehlen.
Mike Flemming – Mike Flemming
Manchmal kriegt man Platten in die Finger, wo man sich fragt, woher man das hat. Weil es Interpreten sind, über die man eigentluch nichts weiß, heute im Netz nichts findet und die auch sonst kaum wer kennt. Das hier gehört dazu und habe ich seiner Zeit viel und gerne gehört.
Michael Franks – Crossfire Live
Ich liebe diese Fusion-Pop Musik und diesen Sänger mit der unaufgeregten vibratolosen Stimme. Und habe viele Platten davon. Diese hier ist eine der schönsten.
Hired Help Band – Hired Help Band
Jazzige Rockmusik a la Chicago bzw. Blood, Sweat & Tears von einer deutschen Band mit amerikanischen Musikern. Diese Band war eine der Stammbands in der Bonner Jazz Gallerie. Hab ich daher sehr oft live gesehen/gehört.
Ideal – Ideal
“Deine blauen Augen machen mich so sentimental” … schallte es aus allen Radios. Und auch wenn ich mit NDW fast gar nix anfangen konnte und kann, ich habe Ideal live in den Bonner Rheinterrassen gesehen und das war der Oberhammer. Diese saucoole blonde Frau an ihrer Orgel, EffJott an der Gitarre und eine minimalistisch und dennoch schweinegeil groovende Rhythmusgruppe. Und dann diese Texte. Das hier ist ein Klassiker.
Jeff Lorber – Wizard Island
Ja, die 80er waren das Jahrzehnt, wo Jazz Rock eher Fusion war. Wenns so locker kommt wie hier, wars auch ne feine Sache.
John Martyn – Grace and Danger
Das hier ist bestimmt nicht seine beste CD und der (mainstreamige-kommerzielle) Einfluss von Phil Collins, der diese CD produziert (und eingetrommelt) hat ist auch nicht zu unterschätzen, aber diese CD war der Einstieg in das Werk dieses bis heute weit unterschätzten Songwriters. und mit ‘Sweet little mystery’ ist auch einer meiner Lieblingssongs auf der Platte. Ich habe inzwischen alles von J.M. Das sagt doch eine ganze Menge. Für mich einer der größten Songwriter aller Zeiten.
Max Webster – Universal Juveniles
Die kanadische Band um Sänger/Gitarristen Kim Mitchell ist hierzulande genau so weitgehend unbekannt, wie Band bzw Gitarrist in Kanada zu den MegaActs zählten. Ist Mitchell im Solowerk etwas mainstreamig/AOR-artiger unterwegs, so haben die Kompositionen von Max Webster oftmals einen etwas skurrilen Touch. Von den regulär erschienenen Platten ist das hier imho die insgesamt stärkste. Wer diese Band nicht kennt: antesten !
Joni Mitchell – Shodows and light
Die kanadische Grand-Dame des Songwritings, umgeben von renomierten “Begleit”-Musikern aus der Jazz-Szene, mit einer Setliste, die die Essenz ihres damaligen Werkes darstellt. Das kann nicht schiefgehen. Im Gegenteil. Höchstleistung aller Beteiligten.
Ozzy Osbourne – Blizzard of Ozz
Der Beginn der Solokarriere von Ozzy war verbunden mit dem komentenhaften Aufstieg seines Gitarristen, Randy Rhoads, der dann ja leider viel zu schnell von uns gegangen ist. Daher ist es immer Spekulation, was dieser Saitenmagier noch für eine Entwicklung genommen hätte. Für mich ist das Solo in Crazy Train das geilste Rockgitarrensollo aller Zeiten. In 16 Takten ist alles drin, was es an Gimmicks so gibt und die Dramaturgie ist perfekt. Und auf der CD sind einige weitere Klassiker aus Ozzys Repertoire enthalten.
Rush – Permanent Waves
Ist bis heute meine Lieblings-CD von Rush, auch wenn es diesmal nicht die Erste war, die ich in den Fingern hatte. Und auch wenn viele Proggies das Nachfolgewerk ‘Moving Pictures’ für das beste der Band halten, das hier ist mein Favorit. Diese CD habe ich inhaliert. 6 Songs, kein Durchhänger, keine Note, die nicht da ist, wo sie hingehört. Definitiv eines meiner TOP10-Alben aller Zeiten !
Saga – Silent Knight
Sagas Erstling hatte bereits einige Klassiker (Humble Stance mit dem geilen Soloteil), das Zweitwerk war eher umstritten, auch wenn ich es genau so liebe, aber ich denke, der klassische Saga-Sound findet auf Silent Knight seine Vollendung.
Spliff – Radio Show
Nach dem Bruch der Nina Hagen Band machte die Band als Spliff weiter und legte sofort mit der Spliff Radio Show ein Meisterwerk hin. Als Konzeptalbum, welches sich mit der Musikindustrie beschäftigt, musizieren sich die vier Musiker durch die ganze Bandbreite des Rock (von Reggae bis JazzRock) und das auf einem hohen Niveau. Konzeot und Songs stimmen auch, so dass das ganze eine runde Sache ist. (habe ich damals auch live in Bonn gesehen)
Toto – Hydra
Toto fand ich schon vor Rosanna geil. Und ein Song wie Hydra geht ja wohl fast als Progressive durch.
So, den Rest findet ihr in den Jahren zuvor bzw. danach.
Aug. 29th, 2016 by muelrich
1. Gov’t Mule – The Tel Star Sessions
Die letzten CDs von Gov’t Mule sind alle irgendwie nicht wirklich bei mir angekommen. Ich kenne auch den Grund. Diese band hatte ihre beste Zeit als Trio und das mit dem leider verstorbenen Allen Woody am Bass. Und nun sind die ersten Aufnahmen dieser Band, also noch vor der ersten regulräen CD, nach 20 Jahren editiert und veröffentlicht worden. Und dort findet sich genau die Trio-Qualität, die ich auf den dann folgenden 3-4 CDs für mich entdecken und lieben konnte. Einige der Tracks wurden später für die CDs neu aufgenommen, einige andere sind Cover-Songs und auch die zeigen bereits, was diese Band für ein geiles Repertoire hat, selbst, wenn es die Songs nicht geschrieben hat. Daherkann ich gar nicht anders, als diese CD zur Platte des Monats zu machen.
2. Needlepoint – Aimless Mary
Wenn irgendwo das Label “Canterbury” genannt wird, horche ich auf, bin ich doch seit vielen Jahren ein Fan dieses Genres und gehört doch Caravan’s In the land of grey and pink gewiss zu meinen TOP-20 Platten aller Zeiten. Und was da (leider bisher nur via spotify) aus den Boxen tönt, ist Canterbury. Und zwar vom feinsten. Mehr muss ich dazu nicht sagen. (Die älteren CDs dieser Gruppe sollen stilistisch anders sein, aber davon habe ich mich noch nicht überzeugen können)
3. Universe Effects – In the haze that surrounds us
Wer auf ProgMetal steht, Dream Theater und ähnliches mag, der sollte sich das hier mal anhören. Songwriting, Arrangements, musikalisches Können, Frickelfactor, alles vorhanden und zwar reichlich. Gute Band, gute CD.
So, eigentlich dachte ich, diesen Monat bekomme ich kaum was empfohlen, da ich wenig Musik gehört habe. Während der Olympia-Zeit hab ich Sport geguckt, den ich sonst vier Jahre lang nicht sehe (bzw. zu sehen bekomme), dann war ich noch ein paar Tage unterwegs und außerdem geht auch einiges an Zeit für die Organisation der Live Stage 2016 drauf, die ja auch bald stattfinden wird. Dennoch bin ich erstaunt, was da noch alles zusammen gekommen ist, auch wenn ich das meiste nur 1-2 mal über spotify quergehört habe. Ich weiß, dieses Medium ist für Musiker der Sündenfall, weil das dort verdiente Geld nicht da ankommt, wo die Leistung generiert wurde. Zugleich ist das eine Hörquelle für Ersteindrücke, die mich zumindest vor etlichen Fehlkäufen waren kann ….. ambivalentes Thema ….
Barock Project – Vivo
Das war ja eine der im letzten Jahr neu entdeckten Bands für mich. Jetzt gibt es eine Live DoCD. Nur kurz reingehört. Scheint gut zu sein.
Blackfoot – Southern Native
Ricky Medlocke hat diese Band reanimiert, fungiert aber nur noch als Producer. Also spielen da jetzt vier Jungs, die mit der Band, wie wir sie kennen aus den 80ern, nichts zu tun haben. Ob man das gutfinden muss, weiß ich nicht. Die Musik ist nett, aber ob man das braucht, mag ich auch noch nicht abschließnend bewerten. Rockt aber ganz ordentlich los.
Gary Hoey – Dust and Bones
Für Blues-Rock Freunde könnte das ne gute Sache sein. Insgesamt finde ich das ganze Genre in letzter zeit relativ austauschbar. Sind aber so ca. 3 Kracher drauf, die ich jederzeit auf einen Sampler packen würde.
Drew Holcomb & the Neighbors – Live at the Ryman
Die beiden Studio CDs habe ich eine Zeitlang rauf und runter gehört. Live klingt es country-lastiger. Weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll.
Lithium Dawn – Tearing back the Veil I: Ascension
Modernerer ProgMetal mit Ambient und Dub-Zutaten. Interessant, aber ohne dass da wirklich nach 2-maligem Hören was hängengeblieben ist.
Katharina Maschmeyer Quartet – Duck on Ice, flying Cow
Auf einen Facebook-Tipp hin, hab ich das gesucht, das neue Album nicht gefunden und auch das hier gibt es nur in Ausszügen (bei Spotify), aber die vier dort verfügbaren Nummern klingen gut. Eher Jazz-Rock als Jazz in der Besetzung sax, g, b, dr. Ja, schöne Sache.
Snarky Puppy – We like it here
Das ist eigentlich eine DVD. Hab ich mir von youtube als audio runtergezogen, ums auch mal im Auto hören zu können. Was bei youtube ständig breitestes Grinsen ins Gesicht zaubert, kommt als Audio – zumindest im Auto – nicht an. Jedenfalls nicht an dem Tag, wo ich das gehört habe. Neuer Versuch muss her …. (und dabei wäre das fast Tipp des Monats geworden).
Riley Walker – Golden sings that have been sung
Ganz anders als der Vorgänger und doch ganz Riley Walker. Ich höre immer noch gewisse Anklänge an John Martyn. Werde ich bestimmt noch häufiger hören.
Viel Spaß beim Entdecken.
Juli 29th, 2016 by muelrich
1. Philophobia – New Horizons
Ich höre normalerweise so gut wie keinen Heavy Metal. Bin da somit auch kein Spezialist. Und wenn mein Freund Oli Zangl jetzt sagt, er hätte nach vielen Jahren endlich mal wieder ein Heavy Metal Album gemacht, dann wäre ich spontan nicht darauf gekommen, dieses hier mal zu besprechen. Aber: ich bin mir beim Ergebnis gar nicht so sicher, ob diese Schublade überhaupt so passend ist. Vielleicht ist da ja auch ein Schuss AOR/Stadion Rock drin? Vielleicht gefällt dieses Album ja dem Night Ranger Fan eher als dem von Iron Maiden ?
Ist auch wurscht, es ist nämlich einfach sehr sehr gute Musik drauf. Mehrmaliges Hören bringt folgendes zu Tage: 1. ist es schön, dass man immer wieder neue Details entdeckt (da hat der Oli auch mächtig viel Herzblut reingesteckt !), 2. entwickeln sich einige Tracks zu Ohrwürmern und 3. sollte man die CD ganz durchhören, weil die ersten drei Tracks (imho) nicht die stärksten der CD sind. Kaufempfehlung !
2. Jacob Collier – In my House
Schon die vielen youtube Videos, wo Jacob Collier entweder a cappella songs umarrangiert oder aber alle Instrumente selber spielt, zeugt von der Genialität dieses noch sehr jungen Musikers. War also nur eine Frage der Zeit, wann der entdeckt und produziert würde. Nach einmaligen Hören erinnert mich viel an die genialen Songs from the key of live von Stevie Wonder. Allerdings ist es mein Spontanempfinden, dass vieles an dieser CD hier auch etwas überambitioniert ist. Das ist an vielen Stellen einfach ein Tuck zu viel. Falls das verständlich ausgedrückt ist. Es ist großartig. Zur Genialität fehlen noch ein paar Jahre Erfahrung.
3. Scorpion Child – Acid Roulette
Robert Plant ist für mich ja DER Rocksänger überhaupt. Von daher ist alles, was auch nur annähernd so klingt, schon mal hörenswert. Und diese CD ist für mich aktuell das beste, was die Sparte Retro Rock zu bieten hat.
Thema Retro Rock: Pristine – Reboot finde ich gut, Wucan – Sow the Wind schlagen die Brücke von RetroRock zu KrautRock, Wolvespirit – Free und Palace of the King – White bird, burn the sky habe ich auch diesen Monat gehört und für gut befunden.
Anderson / Stolt – Invention of Knowledge
Wenn zwei so wichtige Musiker des Progressive Rock gemeinsame Sache machen, dann ist die Erwartungshaltung riesengroß. Tja, jetzt habe ich das Album zweimal gehört und festgestellt, dass man fast 15 Minuten auf das erste Gitarrensolo warten muss. Anders ausgedrückt, beim Hören dachte ich sehr häufig: warum singt der Anderson denn so viel? *grins* Entdeckt es selber und bldet Euch ein eigenes Urteil
Ayreon – The Theatre Equation
The Human Equation besitze ich nicht. Daher kann ich zur Studioversion nichts sagen. Als DVD ist das eine interessante Gechichte, die man sich sicherlich mehrmals geben muss, um die Story und die einzelnen Charaktere zu checken. Musiklaisch hat mich Herr Lucassen noch nie wirklich vom Hocker gerissen. Das ist hier auch nicht anders.
Jeff beck – Loud Hailer
Einmal gehört. Ohne Wertung. Becks Gitarrengewimmer geht mir zunehmend auf den Senkel.
Radiohead – A Moon shaped Pool
Ich bin kein Kenner dieser Band, habe außer OK Computer auch nix und bin somit gewiss kein FanBoy. Was ich hier höre gefällt mir.
Ricinn – Lian
Metal-Prog-Oper-Chormusik-Melange der anderen Art. Weiß ich selber noch nicht, was ich davon halten soll. Ist was für die “Über-den”Tellerrand-Gucker/Hörer”.
Siggi Schwarz – Heart & Soul
Wenn man sich zwei wirklich tolle Sänger/Innen wie Andreas Kümmert und Jessy Martens sowie einen klasse Gitarristen wie Geoff Whitehorn ins Boot holt und eine durchaus attraktive Setlist von Coversongs beackert, könnte das richtig geil werden. Warum diese Produktion trotzdem über weite Stellen blutleer klingt, kann ich mir auch nicht erklären. Vllt sind es die (langweiligen) Arrangements, ick weeß et niche ….
Steven Tyler – We’re all somebody from somewhere
Der Sänger von Aerosmith veröffentlicht ein Soloalbum und das klingt über weite Strecken nach Country Rock. Passt erstaunlich gut zusammen und auch in dem Genre ist Tyler als Sänger einfach ne Bank.
Unitopia – The Garden
Meine letzte CD des Monats (Southern Empire) ist ja quasi die Nachfolgeband von Unitopia. Also konnte ich nicht widerstehen, mir von denen auch ein Album zu besorgen. Und dann auch noch eine DoppelCD. Folglich ist da soviel Material drauf, dass ich das auch erst zweimal gehört habe. Gut, ohne mich jetzt spontan so zu flashen wie Southern Empire.
Und obwohl ich dachte, diesen Monat wäre ja kaum was passiert, ist es doch wieder recht viel Zeugs zum entdecken geworden. Viel Spaß mit dem neuen Ohrenfutter.