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Rock History: 1975

Argent – Circus

Die Band um Rod Argent und Russ Ballard, die einen Hit hatte mit God gave Rock ‘n’ Roll to you, so wie Russ Ballrd ja eh ein bekannter Komponist im AOR-Genre wurde, veröffentlichte 1975, da schon ohne Ballard ein thematisches Konzeptalbum, welches sich stilistisch bedient an den guten Zutaten der damaligen Zeit, in dem leicht progressive und leicht jazzrockige Elemente in die Songs eingewoben wurden. Gehört sicherlich eher zu den unbekannteren Werken, verdient aber eine Entdeckung. (wobei ich persönlich mich heutzutage schwer tue, Musik, die ich damals nicht wahrgenommen habe, heute noch für mich zu entdecken).

Armageddon – Armageddon

Das einzige Album dieser Hard-Rock Band um Keith Relf  mit nur fünf – dafür aber etwas längeren – Titeln hatte auch einen festen Platz in den Playlisten meiner damaligen Musikfreunde.

Jeff Beck – Blow by blow

Jeff Beck gehört eh zu den größten und eigenständigsten Gitarristen auf diesem Planeten (obwohl mir sein Jammerhaken-Gewimmer zunehmend auf den Sack geht). Seine stärkste Phase hatte er imho in den 70gern mit diesem Album sowie “Wired” und “Jeff Beck & Jan Hammer Live”. Sctterbrain, Freeway Jam und vor allem Cause we’ve ended as lovers gehören ja auch zu den Klassikern in seinem Titelkatalog.

Herbie Hancock – Manchild

Diese wunderbar repetitiven Patterns von Bass, zwei Rhythmusgitarren, die sich langsam aufbauen und unwiderstehlich dazu anregen, seinen Körper zu bewegen (und ich bin ein Tanz-Legastheniker vor dem Herrn), das, was wir mit dem kurzen Wort FUNK definiert habe, das wurde von Herbie mit diesem Album, sowie “Headhunters” und “Secrets” definiert.
Stilprägend wie vieles, was er – auch später – gemacht hat. Aber als Kind der 70ger sind diese drei genannten Alben DIE Klassiker.

Harmonium – Si on avait besoin d’une cinquieme saison

Da brachte ein Klassenkamerad aus Kanada diese LP mit und sowas hatte ich vorher noch nie gehört. Folk Rock mit jazzigem Anklang, wenn man denn Kategorien benennen müsste. Und mit Mellotron und einem Track, der eine ganze LP-Seite umfasst, könnte man auch Folk-Prog sagen. Dieses sowie der Vorgänger (also das Debut) sind definitiv bei den 200 Platten für die Insel. Weil das so wunderbare Musik zum wegträumen ist. Ich weiß nicht, ob es das auf Spotify gibt, aber bei jpc gibt es definitv Hörproben.
Kraan – Live

Was für ein Live-Album. Kraan und diese jazzrockige Variante des Kraut-Rock waren nie vorher und nie nachher besser als auf diesem Album. Das ist von der ersten bis zur letzten Minute pure Energie und Groove. Und ein Album, was ich auch heute noch gerne höre.

Magma – Live

Viele Jahre lang war diese Doppel-LP das einzige Werk, welches ich von Magma besessen habe. Der Bassist einer befreundeten Band gab mir die Platte mit dem Hinweis, der Bassist müsse wahnsinnig sein.

Ihrgendwann bin ich dann in den Magma-Kosmos eingestiegen, bzw. wurde infiziert und heute habe ich so gut wie alles und Magma gehören für mich (mit Zappa) zu den herausragendsten Acts überhaupt.
Das hier ist der Grundstein mit meinen Klassikern.

Mahavishnu Orchestra – Visions of the emerald beyond

Das M.O. kannte ich schon vorher. Und ja, “Inner mounting Flame” und “Birds of Fire” sind DIE Klassiker. Hier, in der zweiten Besetzung und ergänzt um Streichquartett und Bläser haben wir es jedoch mit einer Platte zu tun, die ich grundsätzlich nur als Komplettwerk höre, weil irgendwie – bei aller stilistischen Bandbreite – alles genau da ist, wo es logisch hingehört.

Manfred Mann’s Earth Band – Nightinggales ans Bombers

Auch wenn auf dieser Platte keiner der großen Hits drauf ist (von denen ich eh nur Father of Day, Father of Night als DEN Klassiker bezeichne), ist die Platte als Ganzes meine Lieblingsplatte dieser progressiven Band.

Pink Floyd – Wish you were here

Ich bin kein riesengroßer Floyd-Fan und insbesondere ihre kommerziellsten Werke “Dark Side of the Moon” und “The Wall” gehen mir ziemlich am A… vorbei. Ich mag das Frühwerk wie “Atom Heart Mother”, “Umma Gumma” und “Meddle”. Shine on you crazy daíamond ist jedoch das Überwerk. Punkt.

Ruphus – Let your light shine

Zwei Ruphus-Alben finden sich in meiner Smmlung. Skandinavischer Jazz-Rock der eher flockigen Art mit weiblichem Gesang.
Soft Machine – Bundles

Manche Platten erreichen ihren Kultstatus durch ein einziges Stück. Und das ist hier Hazard Profile Pt. 1. Ein Gitarren-Bass-Riff wird gespielt. Eine rhythmisch sehr strange (und gar nicht mal so einfach auszuzählende) Melodie folgt. Und dann setzt Allan Holdsworth zu einem legendären Gitarrensolo an. (Kann man übrigens in der tube sehr gut recherchieren). Und was der Kerl auf der Gitarre spielt, ist eh außerirdisch.

Steely Dan – Katy Lied

Es gibt eh keine wirklich schlechte Platte dieser Band, die wie keine andere einen Stil geprägt hat. Das erkennt man immer. Und warum gerade die Platte von mir irgendwann mal ausgesucht wurde, in diese Liste zu kommen, weiß ich heute auch nicht mehr so genau. Es hätte auch “Aja” sein können. Am besten holt man sich von denen eh das BoxSet, wo alle CDs vereint sind.

Robert Wyatt – Ruth is stranger than Richard

Es gibt vermutlich unter den Kennern andere Alben des Ex-Soft Machine Musikers, die als Kult bezeichnet werden. Mir ist irgendwann dieses Album in die Hände gefallen und es hat mir gefallen. Ich mag immer wieder solch “merkwürdige” Mucke.

Alles in allem war das ein gutes und abwechslungsreiches Jahr.

(mal sehen, welches jahrich mir als nächstes vornehme)

Rock History: 1970

In unregelmäßigen Abständen – und vermutlich nicht chronologisch geordnet – werde ich hier mal meine persönliche Rock History zusammenstellen. Fangen wir einfach mal mit dem Jahr an, wwelches für mich die Initialzündung gewesen ist, Musikbesessener UND Gitarrist zu werden: 1970

(lang ist es her, oder anders ausgedrückt: Mann, bin ich ein alter Sack  hihi)

Black Sabbath – Black Sabbath

Nach dem Intro mit dem Regen und den Glocken tönt da ein Gitarrenriff und nichts war mehr wie zuvor. Das ist rifflastiger Heavy Rock (Metal sagten wir damals noch nicht). Und klar könnten die ersten vier BS-Alben alle als Klassiker gelten. Eine gewisse Beschränkung werde ich mir hier aber schon auferlegen müssen. Jedenfalls haben Ozzy und Tony Iommi seit Anfang der 70ger die Rockwelt mit geprägt und sind Ikonen.

CCR – Cosmo’s Factory

Für eine gewisse Zeit waren CCR Garanten für Nr. 1 Hits. Daneben war das aber einfach eine coole Band. Und als Gitarrenneulinge haben wir damals auch viele Songs (aus dem Songbook) nachgespielt. Hier sind CCR wohl auf dem Höhepunkt ihres Schaffens (und kurze Zeit später, bzw. nach einem weiteren guten Album, war dann auch Schluss)

Crosby, Stills, Nash & Young – Deja vu

Diese Platte gehört zu den zehn ersten LPs, die ich mir gekauft habe und sie hat für immer die Liebe zum Westcoast-Sound und vor allem zum Satzgesang geprägt. (ich höre schon den ein oder anderen Protest, aber..) Keine Band kann das besser. Und Deja vu ist ein Meilenstein. Da sind ausnahmslos tolle Songs drauf. Wer das (ganz Album) sehr genial gecovert hören möchte, schaut mal nach Fareed Haque. Klasse gitarrenlastige Neuinterpretation.

Deep Purple – In Rock

DAS Album überhaupt. Auch eine der ersten LPs, die ich hatte. Und (gar nicht auf dem Album drauf, war früher leider oft so) Black Night war DER song, weswegen ich (wie sagte mein sehr konservativer Gitarrenlehrer:) WuWu-Gitarre spielen MUSSTE. Das ist auch ein ganz großer Meilenstein der Rockgeschichte. Nur gute Stücke drauf.

Derek & the Dominoes – Layla

Habe ich erst viel später für mich entdeckt, aber E.C. UND der von mir sehr verehrte Duane Allman auf einem Album zusammen, das ist – neben dem Ikonensong Layla – Gitarristenfutter par excellence.

Egg – The polite Force

Dave Stewart taucht ja in der Canterbury-JazzRock-Szene noch an anderen Stellen auf, aber dieses Trio und diese Songs (wer mal richtig krumme Takte hören will, also in jedem Takt einen anderen  höhö), here we go. Ist vllt eher unbekannt, aber ich liebe diese Platte seit vielen Jahren.

Grand Funk – Grand Funk

Schon das Debüt (On Time) zeigt die Marschrichtung an: Harte, laute, Gitarrentrio-Mucke, die aber den Geist von Soul und Funk inhaliert hat und somit lange, bevor es den Begriff überhaupt gab, schon Crossover gemacht hat. Auf dem zweiten – dem roten – Album sind die Songs jedoch stärker. Bis heute finde ich das einfach nur GEIL !

Grateful Dead – American Beauty

Statt 20-minüter Gitarrensoli sind auf diesem Album eher Songs, die man Country Rock nennen kann. Gute Songs. Schönes Album.

Jimi Hendrix – Band of Gypsies

Es ist nicht die Experience, es sind vllt nicht mal seine stärksten Songs. Aber das einzige LiveAlbum (zu Lebzeiten) hat einen festen Platz in meiner Sammlung.

Iron Butterfly – Metamorphosis

Manchmal ist das so. Das Klassikeralbum dieser Band ist sicherlich In-a-gadda-da-vida. Dennoch gehört auch das hier den meine Liste. Denn allein der Song “Butterfly blue” ist ein 15 Punkte-Song.

James Gang – Rides again

Diese Band umd den Gitarristen Joe Wlash hat auch einige Platten dabei, die man gehört haben sollte.
King Crimson – Lizard

Nicht DAS Überalbum (wie das Debüt oder Red), aber ich liebe die ersten drei Songs. Das ist so liebevoll und detailreich arrangiert und einfach nur SCHÖN. Gilt genauso für In the wake of Poseidon.
Led Zeppelin – III

Nicht nur meine erste Zep-Scheibe, auch für mich die beste. Erstens ist sie stilistisch sehr vielfältig. Rock, Blues und eine deutliche Spur Folk. Und zweitens ist da Since I’ve been loving you drauf und das ist für mich die geilste Rock-Voacl-Performance aller Zeiten. Punkt.

Mountain – Climbing

Allein “Theme for an imaginary western” (geschrieben von Jack Bruce) ist diese Platte wert. Eine von mehreren guten Mountain Alben

Pentangle – Cruel Sister

Auch Folk(Rock) darf nicht fehlen und dieses Album dieser wichtigen Band ist mein Favorit. Manchmal kann ich gar nicht wirklich erklären, warum ich ein Album besser finde als die anderen. Zuerst entdeckt? Häufiger gehört? von beidem ein bisschen?

Steppenwolf – Live

Für mich im Rockbereich eines DER großen Live-Doppel-Alben. Kann ich auch am Stück hören. Komplett klasse.

Traffic – John Barleycorn must die

Steve Winwood hat viele Spuren (und gute Alben) hinterlassen. Der Doppelsong “Glad / Freedom Rider” ist einfach nur ein Klassiker.

Neil Young – After the goldrush

Ich mag den akustischen NY. Im Gegensatz zum elektrischen. Dieser Sound, der als die Keimzelle des Grunge gilt, klingt in meinen Ohren fürchterlich.

Aber das Album hier und Harvest, das sind Klassiker. Und dann reicht es mir mit NY auch.
Vielleicht gibt es in dieser Reihe für Euch ja noch was zu entdecken. Viel Spaß

Die zweite Monatshälfte war ich in Urlaub und da habe ich (fast) nur Pino Daniele und Santana gehört. Daher ist das diesen Monat ein bisschen wenig, was da durch meine Ohren rauschte.

1. Southern Empire – Southern Empire

Klarer Sieger. Hat alles, was Retro (?) – Prog für mich haben muss. Abwechselungsreiche Arrangements, richtig klasse Wiedererkennungshooklines im Gesang. Frickelpassagen, von Keyboard und Gitarre gedoppelte Sololäufe (erinnert mich an Saga). Auch wenn das in einschlägigen Progkreisen nur mittelmäßige Kritiken erhält. Ich finde diese CD klasse und wir werden die am Jahresende gewiss auf der TOP-15-Liste sehen.

2. Big Big Train – Folklore

es ist ganz einfach. Wer Big Big Train mag und sich an dieser band noch nicht überhört hat, wird auch dieses Album mögen. Punkt.

3. Tiles – Pretending 2 run

Eine für mich neue Band. Sehr abwechslungsreich, auch stilistisch durchaus breit aufgestellt. Ob das am Jahresende dabei sein wird, werden die nächsten Hördurchgänge zeigen.

Der Rest alphabetisch:

Cyril – Paralyzed ist nach 2 Hördurchgängen nicht so stark wie der Erstling. Das liegt nach vorläufiger Einschätzung daran, dass ich den zweiten Sänger nicht unbedingt brauche, der Songs mit dem spanischen Intro nervt und ich von dieser Band auch keine longtracks brauche. Das ist aber nur der Ersteindruck und Jammern auf sehr hohem Niveau.

Honey Island Swamp Band – Demolition Day ist Blues-Rock-Louisiana-Groove und wer Royal Southern Brotherhood mag, kann unbesorgt hier zugreifen. Erst einmal gehört.

Jelly Jam – Profit klingt durchaus nach den von mir hoch geschätzten King’s X, allerdings fehlt dann doch Doug Pinnick. Auch erst einmal angespielt.

Rhys Marsh – Sentinent ist gewohnt düster-melancholisch und ich steh da ja sehr drauf.

Mercury Tree – Permutations ist nich meins. Zu viel Gefrickel, zu wenig Wiedererkennungsmomente.

Graham Nash – This Path tonight hinterlässt nach einmaligem Hören auch nichts. CSN waren wohl mehr als die Summe der Einzelpersonen !

Red Hot Chili Peppers – The Getaway habe ich noch nicht gehört. Das Interesse an dieser Band ist aber auch vor mdst. zehn Jahren mehr oder weniger erloschen.

Royal Southern Brotherhood – The Royal Gospel Diese Band hat trotz mehrfachen Umbesetzungen noch kein schlechtes Album abgeliefert und auch Nr. 4 reiht sich in diese Liste ein.

XII Alfonso – Djenne st mehr afrikanische Worldmusic als Prog, aber als Album weit konsistenter als das doch sehr zerfahrene 3fach-Opus über Darwin. Werde ich öfter hören.

Viel Spaß beim stöbern und entdecken (war viel Prog dabei, gell?)

Diesen Monat habe ich fast nix an CDs gekauft (a biserl was ist auch noch im Rückstand) und dafür viel gestreamt. Naja, vielleicht habe ich auch beim Streamen nichts viel entdeckt, was ich physisch gerne hätte … (siehe weiter unten)

1. Frequency Drift – Last

Diese band hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm. Jetzt wirken da Martin Schnella und Melli Mau mit und da musste ich doch mal reinhören. Und das ist ganz klar der Gewinner des Monats. Alles drin, was mein proglastiges Musikerhirn so anspricht. Abwechslung, tolle Melodien, schöne Arrangements, hervorragende Gitarrenarbeit und eine Stimme, die scheinbar alles kann. Und in diesem Kontext mehr als an einer Stelle an die von mir sehr verehrte Annie Haslam (von Renaissance) erinnert. Klasse.

2. Three Trapped Tigers – Silent Earthling

Diese instrumentale Progressive Band klingt für mich wie nichts, was ich kenne. Das ist herausfordernd, aber keinesfalls so schräg und kompositorische Fragmentzusammenstückelung wie andere CDs, die diesen Monat so durchgerauscht sind. Braucht mehrere Hördurchgänge, bis es richtig greift, aber dann ist es sehr cool.

3. Elysian Fields – Ghosts of No

Ich mag ja düsteren, melancholischen (fast depressiven) Gesang und diese mir bis dato vollkommen unbekannte Band gehört zu der Kategorie. Dream Pop, Art Rock, Independent sagt das engliche Wiki dazu. Egal, wie man es etikettiert, mir gefällt es.

Der Rest in alphabetischer Reihenfolge:

Für die progressive Abteilung empfehle ich Explosions in the Sky – The Wilderness, was eher getragen daherkommt, Knifeworld – Bottled out of Eden, welches ich besser finde als den Vorgänger, ich mir aber den kommenden Monat noch mal genauer zu Gemüte führen muss, Long Distance Calling – Trips, was von den hier gelisteten nur knapp das Treppchen verpasst hat, Messenger – Threnodis, was ich auch noch mal genauer hören muss und Pervy Perkin – ToTeM, was zu späte reinkam, daher nur beim Ersthören einen starken Eindruck gemacht hat.

Hiromi – Spark ist Klavier-Trio-Jazz mit Anthony Jackson und Simon Philips und bietet gewohnt hochkarätigen, virtuosen Frickel-Jazz.

Bent Knee – Say So wird in Progkreisen hochgelobt. Ich kann da nichts mit anfangen und mag insbesondere den Gesang nicht. Nicht meine Band. Punkt.

Tonbruket – Forevergreens wird in den Musikzeitschriften ebenfalls sehr gelobt, insbeondere ob des eklektizistischen Ansatzes, sprich, des fehlenden roten Fadens. Genau das hat mich beim Hören sehr gestört. Da kommen Songs hintereinander, als hätte man auf einem stilistisch sehr breit gefächerten Sampler die Shuffletaste gedrückt.

Und zu der Bad Company – Live 1977&1979 kann ich noch nichts sagen, muss ich für Juni durchhören.

Viel Spaß beim Reinhören.

Puuh, was war das diesen Monat schwer, weil soooooo viel. Da habe ich etliche CDs wirklich nur ein einziges Mal gehört. Vielleicht kommen die dann ja nächsten Monat noch zu einer etwas ausführlicheren Würdigung.

1. Kristoffer Gildenlöw – The Rain

Diese CD kam schon Ende März und wurde dann Anfang April rauf und runter gehört. Schon der Vorgänger (Rust) hat es seinerzeit in die TOP-Jahreswertung geschafft und der Nachfolger steht dem in nichts nach. Wunderbare Stimmung wird hier erzeugt und es macht einfach Freude, diese CD ganz konzentriert und in einem Durchgang zu hören und sich ausschließlich auf den Hörsinn zu konzentrieren.

2. Iamthemorning – Lighthouse

Hier gilt das gleiche wie schon für The Rain: CD einlegen, hinlegen, genießen. Dieser Kammerpop ist einfach schön. Und wirklich gut gemacht. Arrangements, Bandspeiol, Sound. Alles chic.

3. Tigran Hamasyan – Mockroot

Diese CD aus 2015 habe ich jetzt erst entdeckt. Klavierjazz mit armenischen Wurzeln. Sehr geil ! Leute, hört da mal rein. Das lohnt sich.

So, und dann kommen die, die eigentlich auch einen Platz auf dem Treppchen verdient hätten:

Franz Schubert – Symphonies. Mit dem Namen Schubert habe ich immer Lieder zur Klavierbegleitung in Verbindung gebracht und damit kann ich nix anfangen. Dass der auch wunderschöne Symphonien geschrieben hat, habe ich diesen Monat entdeckt. Mit dieser 5er CD-Box für kleines Geld.

Santana – IV. jaja, wird in einschlägigen Kreisen gerne verrisssen. Ich finde die weit besser, als etliche der CDs der letzten zehn Jahre. Klar hat man das alles irgendwie schon mal gehört. Aber ich finde, die Jungs hatten Freude an den Sessions und das hört man. Außerdem hat mich diese CD dazu gebracht, mir mal wieder den Katalog des Herrn Carlos vorzunehmen und das war jede Menge Hörfreude.

Leider bisher viel zu wenig gehört, aber mit sehr gutem Ersteindruck sind Henrik Freischlader – Openness, dem die Pause und die Reduzierung aufs Trio gut getan hat und Haken – Affinity, die auch spontan toll klingt, wobei das Meisterwerk (The Mountain) vermutlich nicht getoppt werden kann.

Für Freunde des Hard Rock, Blues Rock, Roots Rock empfehle ich, mal in folgende Sachen reinzuhören:

Black Mountain – IV

Black Stone Cherry – Kentucky

Simo – Let the love show the way (fand ich zunächst nicht so berauschend, bis die 10-Minutennummer mit dem ellenlangen Gitarrensolo über Bass/Drums kam…… WOW)

Spiritual Beggars – Sunrise to Sundown (Purple, Rainbow und Heep lassen grüßen)

Steepwater Band – Shake your faith

Zakk Wylde -Book of Shadows II (habe ich auch erst einmal gehört, kommt an das “Original” nicht ran)

Und dann habe ich mir noch drei alte Alben von A.C.T (Today’s Report, Imaginary Friends, Silence) sowie die neue Live-CD (Trifles and Pandemonium) gegönnt. Auch wenn diese Band in den babyblauen Kritiken nur durchschnittlich abschneidet, Circus Pandemonium war eine meiner Top-CDs in dem Jahr und auch die anderen Werke mag ich einfach.

Drei CDs von ZAZ (Recto Verso, Live Tour, Paris, encore!) kamen gestern an, daher noch keine Aussage möglich. Ich mag diese Musik. Mehr als eine CD am Stück geht aber nicht ….

Puuh, hoffentlich wird der Mai ruhiger ….. *grins*

Hier die Top 3:

1. Marcus King Band – Soul Insight

Wenn man als Einflüsse Allman Brothers, Warren Haynes oder stellenweise Sea Level hört, könte das schon mal gut werden. Und ja, der Kerl singt verdächtig wie W.H., es groovt, es rockt, der spielt ne klasse Gitarre und die Akustik-Ballade am Schluss der CD ist Hammer. Und so – was ja bei mir inzwischen selten vorkommt, ist mal wieder eine Blues-Rock-CD vorne.

2. Motorpsycho – Here be Monsters

Hat mich vom ersten Hördurchlauf an gepackt. Sehr stimmungsvoll. Kommt nicht an ihr Meisterwerk (The death defying unicorn) ran, aber Motorpsycho steht immer für Überraschung und Qualität. Und diese CD packt mich mehr als der Vorgänger.

3. Ed Bernard – Polydactyl

Kam schon – wie einige andere CDs, s.u. – Ende letzten Monats an, und war Anfang März Kandidat für den Monatssieger. Der Gitarrist der Prog-Band Druckfarben bioetet von Jazz-Rock Einflüssen bis Folkigeres (Einsatz von Madoline) ein sehr abwechslungsreiches Programm, bei dem sich Melodien und Frickelanteile ausgewogen vereinen. Daher verdient auf dem Treppchen.

Der Rest von A bis Z:

Schon im Februar kamen A Kew’s Tag – Silence of the Sirens, Ampledeed – BYOB und Comedy of Errors – Spirit. Alles ganz ok, aber teilweise zu frickelig, komisch oder nicht zündend. Nichts davon werden wir am Jahresende in den TOP 15 wiederfinden (prophezeihe ich jetzt mal)

Joe Bonamassa – Blues for Desperation habe ich noch nicht ganz durchgehört, sollte ich vielleicht besser nächsten Monat besprechen. Aber für mich ist das einfach eine weitere J.B.. Ich vermute, dass – wie bei vielen Bands – meine Reise weiterzieht. Jedenfalls finde ich den Monatssieger weit spannender als die x-ste CD von bekanntem Interpreten.

Jesu – & Sun Kil Moon – same Was mit Baritone-Gitarre und sparsamem Arrangement sehr eindringlich klingt (die letzte Sun Kil Moon), kann mich in der elektrifizierten Variante nicht erreichen.

Supersonic Blues Machine – West of flushing, South of Frisco ist ein Blues Rock Trio mit Lance Lopez, wobei auf der CD zahlreiche Gastgitarristen aus dem Gerne mitmischen, was die Sache interessant macht. Habe ich für eine abschließende Bewertung noch nicht oft genug gehört.

Und ganz frisch reingekommen und ein heißer Kandidat fürs Treppchen nächsten Monat ist Kristoffer Gildebnlöw – The Rain.

Viel Spaß beim Entdecken.

Sodele, mal wieder ein Monat um und es gab viel neues:

Tante Edith:
Den ganzen Monat dachte ich, dass die neuen CDs bei weitem nicht so einen Eindruck hinterlassen haben wie die vom Januar.
Wenn nun die Top 3 diejenigen sind, die bei wiederholtem Hören das breiteste Grinsen erzeugten, dann gilt wie folgt:
1. Abigail’s Ghost -Black Plastic Sun
2. Trixie Whitley – Porta Bohemica
3. Ashby – Fragmental

1. Trixie Whitley – Porta Bohemica

Schon der Vorgänger von 2013, Forth Corner, landete bei mir in den Jahresfavoriten. Und so musste ich die neue natürlich auch haben. Und ja, auch diese CD finde ich wieder ganz großes Kino. Selbst wikipedia schweigt zu stilistischer Einordnung. Also hört selbst (hihi)

2. Tedeschi Trucks Band – Let me get by

Diese Band ist wie guter Wein. Sie reift. Und in dieser Melange aus Blues, Rock, Soul und den Aromen der Südstaaten groovt das sehr lässig mit tollen Songs. Und nicht mal das Slide-”Gegniedel” von Derek Trucks nervt …. höhö

3. The Mute Gods – Do nothing till you hear from me

Schon wieder ein Star-Trio mit Nicky Beggs. Diese CD zündet bei mir aber nicht so unmittelbar wie Lifesigns 2013. Muss man häufiger hören, dann entwickelt sich das.

Und der Rest in alphabetischer Reihenfolge:

Von Herbie Hancock habe ich mir die 34CD Box (1972 – 1988) gegönnt. Vollbedienung eines der einflußreichsten Musiker im JazzRock Fusion (und Funk) Bereich.

Neal Morse – Morsefest 2014 gibt auf 4 CDs zwei Livekonzerte wieder, bei denen jeweils eins seiner Werke komplett plus einige Zugaben gespielt werden. Da ich die beiden Studioalben nicht habe, kann ich nicht vergleichen. Aber Neal Morse Fans werden seltenst enttäuscht von seinen Veröffentlichungen.

Rikard Sjöblom – The unbendable sleep. Tja, ähm, weiß nicht, was ich davon halten soll. Muss ich mir nochmal anhören. Und dann nochmal anhören.

Layla Zoe – Breaking free. Wieder mal hat sich L.Z. einen deutschen Gitarristen als Partner ausgesucht, diesmal Jan Laacks. Den Namen habe ich vorher noch nie gehört. Aber der Bursche hats drauf und die CD bietet bestes Futter für alle Fans im Bereich Blues/Blues Rock.

Und dann natürlich noch Dream Theater – The Astonishing. Ich habe wohl keine CD diesen Monat häufiger gehört. Ja, ich wollte ihr eine Chance geben. Und nein, Mike M. spielt nicht wie Mike P., er klingt auch nicht so und das wird auch wohl nie so sein. Und nochmal nein, John Myung hört man immer noch nicht. *grins* Und Ja, da sind gewiss tolle Sachen auf dieser CD (wäre sie bloß eine EinzelCD und der ganze Musical-Krempel würde fehlen). Und nein, ab CD2 Track 9 wird es ziemlich ungenießbar …. Also: es bleibt dabei, für mich haben DT nach Octavarium nichts essenzielles mehr veröffentlicht.

Und soeben reinbekommen, einmal gehört und somit schon mal eine Vorschau auf den Monat März: Ampledeed, A Kew’s Tag, Ed Bernard und Comedy of Errors

May the groove be with you !

CDs des Monats:

1. Ashby – Fragmental

Diese deutsche ProgMetal Band hat nach einer EP nun den ersten Longplayer raus und was da aus den Boxen tönt, ist allererste Sahne. Da ist alles bei, was der Progressive Fan an dieser Art von Musik mag und das auf sehr hoehem Niveau. Die etwas rauchige Stimme der Sängerin (könnte bestimmt auch gut Blues und Soul singen) gibt dieser Band dann noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Pflichtkauf.

2. Steven Wilson – 4 1/2

Der geneigte Leser dieses Blogs weiß ja, dass ich mich mit Hand.Cannot.Erase sehr schwer getan habe. Einerseits sind Konzeptalben eh selten mein Ding und der unerträgliche Hype um Herrn Wilson war meineserachtens schon grenzwertig. Klar sind da richtig gute Sachen drauf, aber insgesamt konnte mich höchstens die Hälfte der Songs überzeugen. Jetzt gibt es ein neues Output und fernab jeglichen Hypes (” das ist ja nur ein Zwischenwerk”) ist da ganz einfach nur gute Musik drauf. Song 1 hat in knapp zehn Minuten alles, was de SW Fan so mag und auch der ruhige 2. Track ist keineswegs Füllmaterial sondern in seiner Stimmung einfach nur schön. Und so geht es weiter bis Don’t hate me, welches mit der Sängerin enorme Ausstrahlung hat. Ich mag diese CD. Punkt

3. David Bowie – Black Star

Ich war nie der große Bowie Fan. Klar gibt es diverse Klassiker, die die Zeit überstanden haben aber für mich auch vieles, was mich zu seiner Zeit nicht wirklich erreicht hat und das auch heute noch nicht tut. Black Star ist – vor dem Hintergrund, dass es sein bewusstes Vermächtnis ist – großes Kino. Diese fragile Melodie des Titelsongs geht unter die Haut. Und welche Stimmung mit nur zwei Akkorden in Lazarus erzeugt wird, ist großes Kino (und erinnert mich an David Sylvian, den ich ja sehr verehre). Sieben Songs, allesamt klasse. Tolle CD.

Und jetzt die Hörtipps, wie immer in alphabetischer Reihenfolge (und weil im Dezember der Jahresrückblick dran war, sind da auch noch einige Reste vom Vormonat dabei):

Abigail’s Ghost – Black Plastic Sun hab ich schon im Dezember bekommen, aber erst jetzt mal bewusst gehört. Und ja, der zweite Hördurchgang hat sich gelohnt. Guter Art Rock.

BAP – Lebenslänglich Ist schön, hatte aber zu viele Mitbewerber fürs Podest. Als Gitarrist möchte ich mal was zu dem oft geäußerten Einwand sagen, dass BAP ohne den Major nicht mehr gut ist. Ich war nie der große Major-Fan, weiß aber, dass er die BAP-Musik in seiner Zeit mit geprägt hat. Aber sptestens, seit ich die 2013 live gesehen habe, war klar, dass auch Jens Krumminga ein ausgesprochen toller Gitarrist ist. Und nicht anders ist es jetzt mit Ulrich Rode. Auch der Mann ist klasse.
Earthside – A Dream in Static ist auch klasse Mucke, hat mich aber insgesamt nicht ganz so geflasht wie Ashby.

Adam Ben Ezra – Can’t stop running ist Jazz aus Israel. Wie Avishai Cohen ist Ezra Kontrabassist und spielt weitgehend im Trio. Wer Cohen mag, mag auch Ezra. Sehr schöne CD

Dana Fuchs – Broken Down Acoustic Sessions Ich mag die Stimme von Frau Fuchs. Ich mag auch unplugged Musik. Wenn das jedoch wie hier ausschlißlich aus Schrammel-Gitarre mit Begleitung von entweder Slide oder Harmonica passiert, dann ist mir das zu dünn. Mit Bass und Percussion wäre das deutlich besser geworden. So hab ich nach Track 5 gecancelt.

Magma – Köhnzehrt Zünd Diese 12er Live Box ist für Magama Fans ein MUSS !

Mystery – Delusion Rain Beim ersten Hördurchgang war mir das zu viel Schönklang. Gewinnt aber bei mehrmaligem Hören. Und ja, die Reminiszenzen an Rush sind deutlich vernehmbar.

Erja Lyytinen – Live in London, Dan Patlansky – Dear Silence Thieves, Primar Fear – Rulebreaker, Skunk Anansie – Anarchytecture sind alles CDs, die nach einmaligem Hören unter “interessiert mich nicht” abgelegt wurden.

Und da ich die neue Dream Theater gerade zum ersten Mal höre, kommt die nächsten Monat dran. Aber schon jetzt sage ich mal: so schlecht, wie die Kritiken sind, ist die nicht.

Viel Spaß beim Entdecken.

Platz 5:
Barock Project – SkylineZuerst habe ich diese Band in einem i-net prog Radiosender gehört. Dann die neue CD in die Finger bekommen. Was soll ich sagen: Wenn eine Cd mit so einem Chorsatz anfängt, hab ich einfach mal ein breites Grinsen im Gesicht. Dann folgen elegische Melodien, feinste Arrangements und wie es sich gehört, wird auch ordentlich abgefrickelt.
Und während bei den babyblauen Seiten hohe Punktzahlen verteilt werden, fristet diese CD beim progrock-dt Poll ein Schattendasein. Das ist imho unverdient.

Hört das folgende Stück mal ganz. Da ist wirklich alles drin, was den prog-Freund erfreut.

https://www.youtube.com/watch?v=dQNV_ENS0pA

Platz 4
Fjieri – Words are all we have

Nach dem Erstling vergingen fünf Jahre, bis der Nachfolger erschien. Es hat sich gelohnt. Mit den Mitstreitern Gavin Harrison und Jakko M. Jakszyk haben sich die Mannen um Stefano Panunzi genial verstärkt. Wie bereits auf dem Vorgänger tauchen beim Hören die Namen Japan, David Sylvian oder Porcupine Tree auf.
Für mich ist Words are all we have schlicht das beste Album, was Steven Wilson nicht gemacht hat … LOL

https://www.youtube.com/watch?v=hy5GpkC9DLs 

Platz 3:
Revolution Saints – Revolution Saints

Jetzt verlassen wir mal das Genre Progressive. Man könnte ja meinen, ich würd nix anderes hören lol

Ich war schon immer Fan von vielen Bands in der Schnittmenge Hard Rock und AOR. Ob Whitesnake oder Journey, da das war lange meine Ding. Und gelegentlich tauchen Alben auf, die diesen Geist der 80ger perfekt transportieren und ganz einfach tolle Songs haben.

Mit Revolution Saints kommt eine Supergroup aus dem Nichts, die aus allen diesen Quellen schöpft, sind doch die Mitglieder langjährig in Top-Bands dieses Genres unterwegs gewesen:

Ich zitiere mal das engl. Wiki:

“Revolution Saints is an American supergroup formed by Jack Blades of Night Ranger, Damn Yankees and Shaw Blades; Deen Castronovo of Journey, Ozzy Osbourne, Bad English and Hardline; and Doug Aldrich of Whitesnake, Dio, Lion, Bad Moon Rising and Burning Rain.”

Und dann legen diese drei Leute ein Album hin, wo jeder Song ein Ohrwurm ist. Und ganz nebenbei klingt Deen C., der bei Journey ja der Drummer war, als Leadsänger wie seinerzeit Steve Perry.

Dieses Album ist für mich DIE Gesangsleistung des Jahres !

https://www.youtube.com/watch?v=FrF1WMe-ysk

Platz 2
Hunderd Seventy Split – The Road Live

Blues Rock war dieses jahr bei mir eher nicht so präsent. Eine Band jedoch, die ich im Frühjahr auch live erlebt habe, hat mit ihrem Live-Album so eingeschlagen, dass diese CD bis mdst Ende Juni einer der ganz wenigen CDs war, wo ich wusste, dass die am Jahresende ganz ganz weit oben liegt. Und genau so ist es auch gekommen. Die ganze DoCD ist von vorne bis hinten der Hammer.

https://www.youtube.com/watch?v=oF-AFCMZREE 

Platz 1 (CD of the Year)
Riverside – Love, Fear and the Time Machine

Rapid Eye Movement (nr. 3) war meine erste Riverside und lange auch meine liebste. Die ersten beiden kurze Zeit später nachgekauft, fand ich diese Trilogie ziemlich klasse. ADHD war mir dann etwas zu hart und S.O.N.G.S. ist irgendwie bei mir nicht angekommen bzw. untergegangen. Nachdem ich dieses Jahr die ersten Kritiken gelesen hatte, hab ich die einfach mal gekauft und sofort beim ersten Hören haben mich die Songs 1,2,3 und 5 ziemlich geflasht und mit jedem Hören kam noch ein Song dazu. Dann hab ich die Band auch noch live in Berlin gesehen und das war so klasse, dass diese CD letztendlich meine persönliche CD des Jahres wurde. Und gang nebenbei gefallen mir inzwischen auch die CDs Nr. 4 und 5.

https://youtu.be/CYkostBSeJI

Platz 10
Toto – XIV

Ich bin Toto-Fan der ersten Stunde. Ich fand die schon immer toll. Wenn ich an Girl Goodbye (I) oder Hydra (II) denke, waren da auch schon immer Stücke dabei, die man durchaus progressiv nennen kann. Und egal ob mit Jeff Porcaro oder mit Simon Phillips, diese Band hat immer tierisch gegroovt. Und nein, Toto IV ist für mich nicht das größte Album der Band.
Und nach dem man ja denken konnte, da kommt nichts mehr, hat sich einen großartige Besetzung wiedergefunden und ein Album eingespielt, welches klingt, wie Toto klingen muss. Und im Sommer habe ich die live gesehen und das rockte noch ne Portion mehr.

https://www.youtube.com/watch?v=vsBf9hSkOPQ 

Platz 9
Jane Getter Premonition – On

Ist das Progressive? Oder Jazz-Rock? Egal, diese Schubladen sind doch durchlässig …. jedenfalls spielt da eine Top-Besetzung (LINE UP INCLUDING ADAM HOLZMAN, CHAD WACKERMAN, ALEX SOLKNICK, BRYAN BELLER & COREY GLOVER) Instrumentalmusik, die tlw. schon sehr nach Mahavishnu Orchestra klingt. Und das wars aus diesem Genre für dieses Jahr dann auch schon.

https://www.youtube.com/watch?v=vs8LERUjgEQ 

Platz 8
Special Providence – Essence of Change

Und weiter geht es mit Instrumentalmucke. Diesmal Progressive Metal aus Ungarn. Das vierte Album dieser Band ist für mich das zweite, welches ich habe. Witzigerweise habe ich das sehr häufig gehört, weil, wenn ich im Auto einen USM-Stick neu anschließe, spielt der immer automatisch irgendeine CD ab, bevor die Daten alle eingelesen sind und ich selber wählen kann. Auf einem meiner Sticks wurde also immer wieder Special Providence abgespielt und da ich diese Musik klasse finde, habe ich oft das ganze Album gehört, bevor ich dann was anderes ausgewählt habe.
Die Jungs frickeln zwar, was das Zeug hält, verlieren dabei aber nie den Sinn für Songstrukturen und das Arrangement.

https://www.youtube.com/watch?v=BU6A-S9yh3E 

Platz 7
Melli Mau & Martin Schnella – Gray Matters

Da kommt zum Nikolaus diese CD zu mir und schleicht sich mir nichts dir nichts in die TOP 15 Liste.

Hier stimmt alles: die Songsauswahl ist klasse. Die Arrangements sind sowohl instrumental als auch vocal vom allerfeinsten und überhaupt: es macht einfach Spaß, diese CD zu hören !

https://www.youtube.com/watch?v=mk_5k7ONTqA

Platz 6
Seven Steps To The Green Door – Fetish

Der Name Marek Arnold begegnete mir zum ersten Mal 2004, als ich die CD Retrotox Forte zum ersten Mal hörte. Seit dem bin ich Fan und es ist ja so, dass der Marek noch bei anderen Projekten mitmischt bzw. der musikalische Kopf ist. So auch bei SSTTGD. Denen begegnete ich 2006 mit der CD The Puzzle und später kam dann Step into my world., die ich noch besser fand. Das Konzeptwerk The Book hat mir im Erscheinungsjahr weniger gefallen und nun ist Fetish rausgekommen. Und das Mitwirken von Martin Schnella an Gitarren, Gesang und Gesangsarrangements bringt diese tolle Band nochmal einen gewaltigen Schub nach vorne. Das ist Prog von zart bis hart, tolle Songs, tolle Instrumentalarbeit, tolle Vocals und läuft wirklich häufig bei mir. Reinhören !

https://www.youtube.com/watch?v=NXpsjRspIfY

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