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Schon wieder ein Monat um … und “eigentlich”, wenn es nach dem Häufigkeit des Hörens gehen würde, wäre die CD des Monats September (Meike Koester – Seefahrerherz) schon wieder Gewinner gewesen …. aber, ich will ja hier neues vorstellen. Also, der Reihe nach:

Jimmy Barnes – Hindsight. Diesen Sänger kenne ich jetzt nur nur von der Ozzy-Tribute Band Living Loud und da geht mir sein Gesang ganz gewaltig auf die Nerven. Mag ich überhaupt nicht. Jetzt, hier, in diesem völlig anderen Kontext, ist das eine runde Sache und ich danke meinem Namensvetter für die Empfehlung.

Stanley Clarke – Up verbindet die 70ger mit der heutigen Zeit und liefert von diversen Phasen seines Schaffens inspirierte neue Musik oder Neueinspielungen bekannter titel. Starkes Album.

Fair to Midland – Arrows & Anchors ist zwar schon aus dem jahr 2011, aber es gibt halt immer wieder Mucke, die man später entdeckt. Hier war es ein youtube-video, was jemand in Facebook gepostet hat. Klang sehr vielseitig und interessant. Und deshalb ist es die CD des Monats geworden.

Mehr war diesen Monat nicht, wie schon im Eingang gesagt, ich habe nach wie vor die Meike Koester rauf und runter gehört …

Mir bis dato völlig unbekannt, habe ich Meike Koester kürzlich in Quedlinburg live gesehen. Singer-Songwriter-Musik mit grooviger Gitarre und mich berührenden Texten. Irgendwie wie Christins Lux und doch wieder ganz anders. Mir die CD gekooft und die läuft nun nicht nur in Dauerrotation, sie Songs laufen auch schon in meinem Hirn ab. Ohrwürmer. Daher ist diesmal Meike Koester – Seefahrerherz die CD des Monats.

Aber das war ne schwere Auswahl, weil es da mdst drei bis vier Kandidaten für gab. Dann mal in alphabetischer Reihenfolge:

BAP – Das Märchen vom gezogenen Stecker. Da dachte ich, naja, schon wieder ne BAP, schon wieder live und unplugged, da gabs doch schon die Radio Padora und die letzte Niedecken ist auch nicht so wirklich bei mir angekommen. Und dann diese Überraschung. Was die – für diese Tour zusammengestellte Band (im übriegen ohne den Stammgitarristen der E-Band) da arrangiert hat und aus den BAP-Rockern für akustsiche Kleinode gebastelt hat … ganz großes Kino !

Der fleißige Joe Bonamassa – A Different Sahde of Blue  hat mich in letzter Zeit ja eher gelangweilt bis enttäuscht, diese CD mit ausschließlich Eigenkompositionen gehört zu den besseren in seinem Katalog.

Erroehead – Evolution. Da ist wirklich ne Evolution passiert. Marcus Deml ist zweifelsohne ein begnadeter Gitarrist, seine Band groovt wie Hölle, aber bislang klang das immer wie Marcus Deml Trio plus Gesang. Jetzt, hier, auf der neuen CD klingt die Band endlich wie eine Band. Auch diese CD ist nur ganz knapp am Monatssieg vorbeigeschrammt. Anhören !

Flying Colors – Second Nature hat mich beim ersten Hördurchgang enttäuscht. Diese grandiosen Songs wie auf dem Erstwerk, wo sind sie …. Das fängt mit einem Longtrack an, der drei Minuten (und mehrere zusammenhanglose Teile) braucht, bis der Gesang kommt. Sowas stört mich schon bei Transatlantic. Die folgenden Tracks zünden dann auch nicht so wirklich …. aber beim zweiten Hören entdecke ich, dass die Tracks 6-8 doch an die erwartete Klasse ranreichen und der abschließende Longtrack sich auch sehr schön entwickelt und zudem mit einem Bass-Solo aufwartet, was mich an den von mir verehrten Pekka Pohjola erinnert. Ich bin sicher, diese CD hat in 3-6 Monaten einen höreren Stellenwert.

Iamthemorning – Belighted. Was war das Erstlingswerk für einen bezaubernde Mischung aus elfengleichem Gesang, klassikangehauchtem Klavier und Bomabst und Prog und überhaupt. Die neue Cd hab ich erst zweimal (nebenbei) gehört und alles was hängenblieb, ist, das das doch irgendwie nach Kate Bush klingt. Muss ich mir wohl noch mal intensiver geben, bevor ich das endgültige Urteil abgeben kann.

Medeski, Scofield, Martin & Wood – Juice. Laaaaaaangweilig. Und die Coverversionen peinlich. Punkt.

Jörg Nassler – Stabile Saitenlage. Habe ich ebenfalls diesen Monat live gesehen/gehört. Wunderbare Weltmusik auf der Gitarre.

Opeth – Pale Communion. GEIL ! Die alten Growl-Opeth sind bei mir nie sie hoch im Kurs gewesen und den Vorgänger fand ich gut, ohne dass das jetzt so der Überflieger war. Diese CD hier ist RetroProg und das vom allerfeinsten. Auch kanpp am Monatssieg vorbei.

Simon Phillips – Protocol II. Für Freunde des FusionJazzRocks. Das klingt (abgesehen von den Keyboardsounds) so wie Billy Cobhams Spectrum. Und mit Andy Timmons an der Gitarre ist das auch für die Saitenfraktion was feines.

So, hört es Euch an. Habt Spaß, wenn ihr was neues entdecken konntet.

So, bestimmt noch ein Nachklang des Urlaubes. Diese CD hab ich in Carnac auf dem Flohmarkt gekauft. Blind. War billig. *grins*. Neee, die Besetzung mit Biniou, Bombarde, Quetschebüggel, Gitarre und Bass klang vielversprechend. Und so ist es auch. Tief verwurzelt im bretonischen Klangkosmos, den Melodien und den jeweiligen Tänzen wird das ganze dennoch verwoben mit moderneren Mitteln (Rock, Jazz). Cool. Sehr cool.

Der Rest wie immer in alphabetischer Abfolge:

Kaukasus – I ist was für Freunde des melancholischen Skandinavien-Progs. Kommt zwar nicht ganz an Rhys Marsh (der hier einer von drei Mitwirkenden ist) Solowerk ran, aber dennoch ein Tipp.

Keimzeit Akustik Quintett – Midtsommer steht auf der Liste, weil Keimzeit CDs da drauf gehören (auch wenn diese schon vom Vorjahr ist, ich sie aber erst jetzt bekommen habe)

Tokyo – One World Der Name kam mir bekannt vor und richtig, diese deutsche AOR-Band gab es schon vor vielen Jahren mal. Schön, dass es eine Reunion gibt, denn diese CD ist ein ganz heißer Tipp für alle Leute, die Toto, Journey u.ä. lieben. Nur Knallernummern drauf und wäre beinahe CD des Monats geworden … (sch… Bretonen aber auch … GRÖÖL)

Und die weiteren CDs, die so reinkamen, habe ich noch nicht genug gehört …. wenig Zeit diesen Monat

Urlaubsbedingt gibt es diesen Monat keine Tipps neuer CDs, ist schlicht nix reingekommen.

Da ich aber in der Bretagne war, dudelten im Auto alles CDS von Dan Ar Braz et l’Héritage des Celts, also 4 Stück, rauf und runter. Das war ein Projekt von Dan Ar Braz Mitte der 90ger, wo er teilweise mit bis zu 50 Leuten auf der Bühne das Erbe der Kelten zelebrierte. Wer bretonische Mucke mag, reinhören, das ist vielfältig und spannend.

Nächste Monat gibt es dann wieder neue CDs.

Passend zur Fußball-WM die brasilianische Gute-Laune-Mucke. Maria Gadú ist eine junge Sängerin und Gitarristin. Tolle Songs, locker und flockig, schon instrumentiert und arrangiert. Läuft bei Sonnenwetter dauernd im Auto.

21Octayne – Into the Open. Yeah, so muss Rock-Musik klingen. Aus deutschen Landen firsch auf den Tisch. Geilomat. Laut hören !

California Breed – California Breed  ist die neue Band und gleichnamige CD von Glenn Hughes. Diesmal im Trio. Habe ich erst einmal gehört, härter und rockiger als sonst. Hat mich aber spontan jetzt nicht geflasht.

Anthony and the Johnsons – Cut the world ist wiedermal was für die depressiven melancholischen Momente des Lebens. Erinnert mich von der Stimmung an Rhys Marsh, ist aber irgendwie auch wieder ganz anders. Bitte einfach mal reinhören.

Als großer Fan von Magma habe ich natürlich Magma – Zühm Wöhl Ünsai – Live 1974 gekauft. Ok, dann bin ich wohl kein HardcoreFan. Nix, was es nicht irgendwo zumindest in besserer Aufnahmequalität gibt und ein 20minütiges Drumsolo brauche ich auch nicht.

Die CDs von Lone Crows und Mother Road habe ich leider noch nicht gehört. Ebenso die neue von John McLaughlin. Das muss dann im Juli besprochen werden.

Ian Melrose – Around the Corner in 80 Minutes ist zwar schon von 2009, habe ich aber auch erst jetzt gekauft. Schöne CD dieses wundervollen Gitarristen. Teils instrumental, teils mit Gesang, zahlreiche Gastmusiker. Feine Sache.

Schon wieder ein Monat um, also gibts jetzt wieder was auf die Ohren:

Richie Arndt ist mit At the end of the Day ein wunderbares , weitgehend akustisches Album gelungen. Schöne Songs, schön arrangiert, abwechslungsreich durch Gastmusiker. Fast Album des Monats … wäre da nicht:

Beat Crazy – Lowbridge Ich habe ja in einem Gitarrenforum die Entstehung des Albums mitbekommen, daher bin ich nicht ganz objektiv, da es sich um die CD der Band eines Freundes handelt. (aber ich habe auch schon von Forenbekannten CDs bekommen, über die ich hier kein Wort verloren habe ….) Beat Crazy sieht sich selber weitgehend in der Beatles / BritPop Tradition, ich für meinen Teil höre da auch Anleihen an die Byrds oder Tom Petty. Fast jeder Songs hat Ohrwurmcharakter. Da sind ganz starke Melodien drauf. Großes Kino. Und dass auf der CD relativ wenige Gitarrensoli drauf sind, stört in diesem Fall überhaupt nicht.

IQ – The Road of Bones ist der Monatstipp für alle Proggies. IQ ist eh ne Institution. Hier haben sie ein sehr starkes Album abgeliefert. Anspieltipp (so für youtube oder so …) ist der Titelsong.

Markus Rill – My Rocket Ship ist feinstes Americana aus deutschen Landen. Tolle Songs und feine Gitarrenfills

Woodkit -The Golden Age ist der Tipp für alle, die mal was neues/anderes ausprobieren möchten. Erinnert mich in seiner melancholischen Verschrobenheit an Rhys Marsh, obwohl es auch wieder ganz anders ist. Einfach mal anchecken.

Ach ja, die neue Santana – Corazon finde ich auch besser als vorher (nach seinen letzten unerträglichen Ergüssen) befürchtet *g*

Eine gezupfte Gitarre. Gesang mit schöner Melodie. Dynamischer Aufbau. Dramaturgie. Steigerung. Bombast. Epischer Refrain … all das findet sich im ersten Track “Betlehem” auf Leafblade – The Kiss of Spirit and Flesh. Ich liebe sowas. Ganz großes Kino.

Der Rest (und es war gar nicht mal so wenig diesen Monat) in alphabetischer Reihenfolge:

Ian Anderson – Homo Erraticus. Wer Jethro Tull mag, mag auch diese CD. Nicht mehr, nicht weniger.

Brimstone (Solar Radiation Band) – Mannsverk. Die Namensverkürzung führt nicht dazu, dass die stilistische Vielfalt, welche schon immer in dieser 60ger angehauchten Psychedelic-Mucke vorhanden war, kleiner geworden ist. Ich mag diese Band.

Crimson ProjeKct – Live in Tokyo. Ich mag ja von allen Crimson-Inkarnationen die aus den 70gern am liebsten. Mit dem Spätwerk tue ich mich dagegen schwer(er). Und ob das hier gebotene irgendein neues Licht auf das Werk werfen kann, muss jeder für sich entscheiden. Ich brauche diese CD jedensfalls nicht.

Druckfarben – Second Sound und Glass Hammer – Ode to Echo sind Tipps für die Progressive Ecke. Letztere CD gefällt mir dabei noch eine Spur besser. Ist jedenfalls von allen GH CDs, is eich besitze, einer der richtig guten.

Florian Hofer – Reaching hätte CD des Monats werden können. Der Typ spielt ne astreine Gitarre, singt ein bisschen wie Richie Kotzen und seine Songs sind ähnlich funky. Bloß die Abmischung ist im ersten Teil der CD (die von wem anderen gemischt wurde als der zweite Teil) in meinen Ohren als grässlich zu bezeichnen. Auch hier gilt: your mileage may vary.

KXM – KXM Wo Doug Pinnick dabei ist, erwarte ich immer, dass es wie King’s X klingt (weil ich diese Band liebe !). Das tut es hier nicht und – verglichen mit Pinnick, Gals Pridgen – kackt diese CD ziemlich ab.

Motorpsycho – Behind th Sun. Spätestenes seit dem Album The Death Defying Unicorn sthet Motorpsycho bei mir ganz weit oben. Dieses Album ist vermutlich auch nicht zu toppen. Die neue CD bringt einige grandiose Songs, allerdings auch einige wenige, die imho überflüssiger, ziemlich unstrukturierter Krach sind.

Vandenberg’s Moonkings standen bei mir gar nicht aufm Einkaufszettel. Grandioser Hard Rocj mit deutlichen Genen in den frühen 70gern (ich sage mal vorsichtig: Led Zep). Geiler Sänger !

The Wood Brothers – Smoke Ring Halo Americana (?) oder sowas ähnliches mit einigen verdammt groovendes Songs und dem Beweis, warum nix über nen Kontrabass geht. Love it !

So, Leute, da habt ihr genug Material zum checken. Viel Spaß dabei

Tja, da ist sie nun, die zweite CD von Flaming Row – Mirage – A Portrayel of Figures. Noch abwechslungsreicher als das Erstlingswerk. Da finden sich jetzt neben den schon bekannten Zutaten jede Menge keltische Einflüsse, was ich sehr mag. Auch sind einige Passagen richtig funky, was ich auch gerne mag. Diese CD sollte man auf jeden Fall 1. in Ruhe hören und 2. einige Male hintereinander. Das erschließt sich nicht alles auf Anhieb und es gingt jede Menge zu entdecken. Immer wieder neue Details. Großes Kino.

Endlich auch wieder was neues von einem meiner ergangenen Favoriten: Franics Dunnery – Frankenstein Monster hat auf den ersten Höreindruck zwar nicht die Klasse der alten It Bites oder seiner ersten Solo-CD. Aber endlich macht der wieder progressive angehauchte Musik und es finden sich viele richtig geile Gitarren momente / Soli wieder. Gut so.

Und dann habe ich Michael Lee Firkins – Yep auf den tisch bekommen. War das doch früher eher so ein Flitzefinger, der aber auch immer mal wieder (wie auch Steve Morse) so Countrysachen hat einfließen lassen, so spielt der jetzt Blues Rock, jede menge Slide-Gitarre und klingt als Sänger wie Zakk Wylde auf seinen eher southernmäßigen Scheiben. Man könnte glatt unken, der Firkins wolle sich mit der Scheibe bei den Allman Brothers bewerben. Tolle CD, die seit Monaten hier rumliegt und nun in Dauerrotation im Auto läuft.

Die Neue Robben Ford – A Day in Nashville het auch einige schöne Momente, obwohl mir das ganze doch eher etwas zu traditionell geraten ist und – man verzeihe mir die gitarristische Sicht – der Posaunist überflüssig erscheint *g*

Das wars für diesen Monat auch schon, die drei CDs haben meine Aufmerksamkeit beansprucht und einiges andere ist ungehört liegen geblieben.

Check it out – play it loud !

So, sorry, für die Verspätung … ich habs irgendwie vergessen. Vielleicht auch, weil mich vieles neue nicht sooo geflasht hat?

A.C.T. Circus Pandemonium ist ne sehr interessante CD, die man auch häufiger hören muss, weil da richtig viel passiert. Die Anteile, die für mich nach Jahrmarktsmusik tönen, sind mir aber zu hoch.

Lee Abraham – Distant Days ist auch was feines, kommt aber an das Meisterwerk Black&White bei weitem nicht ran.

Airbag – The greatest Show on Earth wird in proggigen Fachkreisen hoch gelobt. Ich finds insgesamt eher langweilig.

Caravan – Paradise Filter ist endlich mal neue Mucke, klingt fein nach Canterburx und trademark-Zutaten, kommt aber an die Glanztaten auch bei weitem nicht ran.

Ed Palermo Big Band – Oh No! Not Jazz! ist eine DoppelCD. CD 1 bringt Zappa-Cover, imho aber nicht so toll wir auf der “Take your clothes off when you dance”. CD2 bringt eigenes Material, welches sich aber ohne Probleme in den Zappa-Cosmos einfügt und – komischerweise – sogar besser rüberkommt als CD1.

Pippo Pollina – L’Appartenenza ist eine schöne Sache. Auch hier habe ich andere CDs von ihm, die meine persönlichen Highlights sind.

Rock Candy Funk Party – Takes New York / Live bringt auf DoCD-Länge die Songs der Studio-CD. Spielfreunde ohne Ende. Es funkt und groovt. Cool. (Tanzmucke  höhö)

David Crosby – Croz hat nach vielen Jahren mal wieder eine Solo CD veröffentlicht. Und alles, was man an dieser Art von Musik (also Crosby, Stills, Nash & Young) mag, findet sich hier wieder. Große Melodien, Satzgesang, coole Arrangements und im ersten Track einer der besten Gitarrenbeiträge, die ich von Mark Knopfler kenne.

Und was sonst noch so bei mir reinkam, hab ich nicht geschafft zu hören. Aber der März ist ja auch bald um …. CU

Im Jahresrückblick des Eclipsed-Magazins wurden 100 CDs beschrieben, was für mich natürlich wieder mal eine Fundgrube für potentielle Neuentdeckungen war. Und was mich bei Jonathan Wilson – Fanfare erwartete, war schlicht umwerfend. Im Internet wird sein Stil als “Folk, psychedelic rock, Countra, Rhythm and Blues” beschrieben. Ähm, ja. Hört Euch mal auf youtube den Song “Dear Friend” an. Das fängt mit einem (etwas merkwürdigen) Krimes-Walzer in der Strophe an, der im B-Teil in einen schönen Rocker (mit sehr groovenden Basslinien) übergeht, einen tollen Break hat und nach zwei A-B Teilen in ein psychedelisches GItarresolo mündet .. stilistische Vielfalt auf über 7 Minuten. Und mit Ausnahme einiger etwas kürzerer Stücke trifft diese Beschreibung von Vielfalt auf fast alle Nummern dieses Albums zu. Ganz großes Kino.

Transatlantic – Kaleidoscope. Mit dieser Supergruppe des Prog hatte ich bislang so meine Schwierigkeiten, Longstracks sind ja was feines, aber bei längen von über 30 Minuten hab ich schon mal Schwierigkeiten, bei den hinteren Teilen den Zusammenhang zu den vorderen noch zu erkennen …. *g*
So, nun sind auch auf dem vierten Longplayer wieder zwei Tracks drauf, die die 20-Minuten-Marke bzw sogar die 30 überschreiten, aber irgendwie finde ich diese CD insgesamt zugänglicher. Vielleicht bin ich auch schlicht und einfach jetzt reif genug …

Und dann passiert es immer wieder mal, dass ich – obwohl ich ja behaupte, ein wandelndes Rock-Lexicon zu sein – was ganz altes neu entdecke. So auch gerade eben wieder passiert. Ok, Jake E. Lee, Ray Gillen, Ozzy, Sabbath … die Zusammenhänge sind ja schon klar, aber Badlands – Badlands kannte ich noch nicht. Rockmucke mit den Genen von Zep, Free und Grand Funk. So muss das sein. Tolle Band (auch wenn die Cd schon 25 Jahre alt ist.

Stoppok – Auf Sendung Solo ist auch ne nette DVD/CD-Kombination. Einige Titel sind grandios, einige gefallen mir nicht so. Er ganz allein, wenn er dann so soliert, das ist schon etwas frickelig …

Mehr war diesen Monat nicht. Viel Spaß beim Entdecken

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