CD des Monats (2025.11): Spock’s Beard – The Archeoptimist
Nov. 30th, 2025 by muelrich
01 Spock’s Beard – The Archaeoptimist
Habe ich einmal gehört und kann mir da spontan keine Meinung zu bilden. Geflasht hat mich das jedenfalls nicht ….. und dann kam der zweite Anlauf und Wow, ist die gut ……
02 Steve Morse Band – Triangulation
Endlich mal wieder eine neue CD der SMB. Und die ist richtig gut geworden. Und das liegt nicht nur an den Gastbeiträgen von Eric Johnson und John Petrucci …
03 Smalltape – Tangram
Ja, der Philipp Nespital hat es schon drauf, interessante, spannende, gut produzierte und klingende Musik zu veröffentlichen. Zugleich – wie schon beim Vorgänger – bleibt meine Begeisterung im Rahmen, da ich der Meinung bin, dass das allerbeste Smalltape Album unter dem Namen Mt. Amber erschienen ist …… sorry ….
Elles Bailey – Shining In The Half Life (2022)
Ich mag ja weiblichen Blues Rock, allen voran Joanne Shaw Taylor. Nach der Bailey von 2024 hab ich mir jetzt mal die von 2022 gezogen. Schöne Musik. Tut nicht weh, kann man gut im Auto hören.
Mark Bogert – Antiquity Moon
(Nachtrag vom Oktober) …. Prog-Gitarrist wandelt auf dem Satriani-Vai-Pfad. Cool.
The Bros. Landreth – Dog Ear
Americana, Roots oder wie immer das genannt werden soll. Mag ich.
Deep Energy Orchestra – The Science Of Sound
Der Initiator, Komponist und Bassist dieses Projektes, Jason Everett, war mir bisher unbekannt. Aber die Musikerliste hier ist lang und prominent: Joe Deninzon, Gary Husband, Trey Gunn und Adam Holzman. Dazu noch etliche indische Musiker. Das ist dann Jazz Rock a la Mahavishnu Orchestra oder Shakti. Sehr geil.
Esthesis – Out Of Step
Nicht die erste CD, die ich von dieser Band habe. Aber Wall-of-Sound Art Rock kommt bei mir auch nicht wirklich an ….
Kowa + Klein – Summertime
Es beginnt mit einem rhythmischen Titel mit tiefem Gesang, der mich an Grace Jones denken lässt. Ähm, ja, Frank Itt am Bass sorgt für Groove 😉
Und irgendwo taucht ein recht brachiales frippsches Gitarrensolo auf. Cool.
Und auf der anderen Seite dann diese – für mich – vollkommen verunglückte Version von Summertime . Man kann ja einen Song total heftig reharmonisieren. Aber wenn dann nicht mal die Melodie übrig bleibt…. das geht imho gar nicht auf.
Und so bleibe ich recht ratlos zurück, was ich hier für eine Punktzahl geben würde …..
Jonas Lindberg – Time Frames
Das dritte Werk dieses schwedischen Multiinstrumentalisten. Zwischen Retro- und Symphonic Prog und genau die Musik, die ich mag (wie Karmakanic oder Jakob Rohberge). Klar, in diesem Genre wird kein Rad neu erfunden, aber egal. Wenns gut gemacht ist, ists gut. Hat es – bei der Konkurrenz diesen Monat – aber nicht aufs Treppchen geschafft.
Lunatic Soul – World Under Unsun
Dieses „Nebenprojekt“ von Marius Duda fand ich ja schon immer nicht so prall wie seine Hauptband Riverside. Hier dachte ich bei Track 1 noch „Cool, wie Tangerine Dream mit ohne Synthies“. Aber mit zunehmender Dauer dieser DoCD (90 Minuten) kam immer mehr der Gedanke, dass es sich doch ganz schön zieht. Ich gebe dem noch einen zweiten Durchlauf, bevor ich das Wort langweilig in den Mund nehme …
Moron Police – Pachinko
Diese mir bis dato unbekannte Band erinnert mich in den „poppigeren“ bzw. theatralischen Momenten an die von mir sehr geschätzten A.C.T, allerdings sind die hier viel abgedrehter. Und da bin ich auch schon am Kritikpunkt, denn die über 60 Minuten Musik sind mir dann beim ersten kompletten Hördurchlauf dann doch einiges too much ….. Cool und sehr abwechslungsreich ist das aber schon und aml sehen, wie sich das entwickelt ….
Neal Morse – Late Bloomer (2024)
Neal Morse – Never Been Down This Road
Zwei Alben, die eher den Songwriter-Morse bedienen. Essenziell ist das beides nicht.
Khalil Turk & Friends – Turkish Delight III
Ein Plattenboss schart eine große Menge an Musikern um sich (James LaBrie, Glenn Hughes, Dino Jelusick, Robin McAuley, Doug Aldrich, Mick Box, Mike Slamer, Billy Sheehan, Adam Wakeman, Ian Paice, Steve Wlash, Vinnie Appice .. u.v.m.) und produziert – jetzt wohl zum dritten Mal – eine CD, die zwischen Heavy, Hard und AOR-Melodien richtig gute Musik bietet. Das hat richtig Schmackes. Für die Top-15 fehlt aber das wirklich außergewöhnliche …
Same procedure …. die Top-15 der letzten 12 Monate:
01 (01) Dream Theater – Parasomnia
02 (03) Karmakanic – Transmutation
03 (04) Little Feat – Strike Up The Band
04 (07) Jacob Roberge – The Passing
05 (09) A.C.T – Eternal Winter
06 (08) Voyager IV – Rheingold
07 (12) Solstice – Clann
08 (10) Colosseum – XI
09 (11) It Bites – Live & Natural
10 (-) Darwin – Distorted Mirror
11 (15) Finally George – Painter
12 (14) Solstice – Return To Cropedy
13 (-) Joanne Shaw Taylor – Black & Gold
14 (-) Madrigal Project – 11th Hour
15 (-) Alex Carpani – The Good Man