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Live-Alben finde ich klasse. Die folgende Liste könnte daher viel länger sein….. aber ich habe mir folgende Bedingungen gegeben:

a) die CD beinhaltet ausschließlich gute Musik. Keine Füller oder so. Kann und sollte am Stück gehört werden.
b) die CD hat der Zeit standgehalten und ist seit Jahren unter meinen Favoriten
c) die CD ist repräsentativ für die Band. Anders ausgedrückt: eigentlich würde es ausreichen, genau diese CD von der Band zu haben.

Nun mal los:

1. Thin Lizzy – Live and dangerous

seit Jahren die CD, die mir bei Live immer als erste einfällt. Alles drauf, was wichtig ist und von der ersten bis letzten Sekunde ein Knaller.

2. Pat Travers – Go for what you know

auf Pat Travers habe ich lange gestanden. Was hier zusammen mit Pat Thrall an der 2. Gitarre sowie der superben Rhythmusgruppe geboten wird, groovt wie Sau, ist intelligent arrangiert und haut mich auch nach Jahren immer wieder vom Hocker.

3. Steppenwolf Live

auch ein typisches Beispiel der o.a. Voraussetzungen. Bekannte und unbekanntere Nummern, alles sehr geil und immer wieder gerne gehört.

4. Humble Pie – Rockin’ the Fillmore

oops, schon wieder eine Band mit 2 Gitarren….. scheine ich ja ein Faible für zu haben

5. Rare Earth – Live

Allein Get Ready ist der Hammer. Aber auch die anderen Titel grooven klasse.

6. Gentle Giant – Playing the Fool

in meiner Liste sind ja extrem wenig Sachen aus den Bereichen Progressive oder JazzRock. Vielleicht haben einige meiner Lieblingsbands halt keine “repräsentative” CD am Start, weil das Werk zu groß ist, oder die Studio-CDs sind in diesen Spielarten schon so gut…..cih weiß nicht….

7. Colosseum – Live

und noch so ein Monolith im Schaffen einer Band …

8. Neville Brothers – Alive from Planet Earth

ist die einzige CD neueren Datums, aber das Teil groovt von der ersten bis zur letzten Sekunde so mörderisch ab….
So, vieles bleibt unerwähnt.

9. Magma – Live 75

vielleicht nicht ganz repräsentativ, aber ein genialer Einstieg. War jahrelang die einzige, heute habe ich alles CDs von Magma. Das ist so einzigartige Musik……aber nicht für jedermann geeignet…..

Deep Purple – Made in Japan ist eine ganz tolle Live-CD deckt aber imho die Band nicht ab, weil ich außer der Mark II vor allem die Mark III Besetzung (mit Coverdale und Hughes) sehr gerne höre.

Weitere geile Live-Scheiben (aber halt nicht meine subjektiven Favoriten)
Uriah Heep – Live
Allman Brothers – Live at Fillmore
Yes – Yes Songs
Genesis – Seconds Out
Karthago Live
Lynyrd Skynyrd – Live
to be continued

Viel Spaß, falls irgendwer hier was neues entdecken konnte

So, dieses Jahr zum 2. Mal nach Schöppingen gefahren. und wieder absolutes Glück mit dem Wetter. Weigehend sonning und grundsätzlich trocken. Was will man mehr?

Die Acts der Reihe nach:

Eric Steckel & Bas Paardekooper Band

Netter Einstand zum warmwerden. 2 Gitarristen, 2 x Stratocaster. Die vom Eric klang besser. War ok, aber kein Brüller.

Mark Selby & Band

Hat mir persönlich einen Tick besser gefallen als Eric Steckel, aber auch hier klang die Strat nicht wirklich, wie ne Strat klingen soll.

Michelle Malone & Band

Letztes Jahr hab ich ja noch die Jungs am Mischpult gelobt. Dieses Jahr gab es da deutlich mehr Schatten. Oder lag es an den Wünschen der Musiker? Hier jedenfalls war Frau Malone mit Gitarre und Gesang lauter als alles andere. Die Backgroundsängerin am Tambourin war ebenso wenig zu hören wie der 2. Gitarrist. Von der Mucke blieb nichts irgendwie im Ohr. Für mich das (abgesehen von denen, die ich nicht bewerte) schlechteste Konzert der beiden Tage.

Tommy Castro Band

Persönliches Highlight des ersten Tages. mit 6 Leuten (git, bass, key, drums, sax, tr) auf der Bühne und es groovte wie Sau. Dafür vor allem verantwortlich: Scot Sutherland am Bass. und nicht nur sein Spiel überzeugte. Auch seine Bewegungen, die mich an Floyd, den Bassisten der Muppet Show erinnert haben, war eine Show sondergleichen. Geil geil geil, der Typ !

Eric Sardinas & Big Motor

Ich habe ja mehrere CDs vom Eric und die finde ich richtig gut. Der Auftritt hier war aber nicht zu ertragen. Viel zu laut. Vor allem der Bass war gefühlt etwa doppelt so laut wie notwendig. Und keine Dynamik. Die ersten drei Nummern mit offen gestimmter Gitarre, Capo immer im gleichen Bund…..dann sind wir gegangen …..

Ben Granfelt Band

Der Opener des 2. Tages war direkt das Highlight des ganzen Festivals. OK, Ben spielt nun nicht wirklich Blues. Aber der Gesamtsound stimmte, die Strat klang endlich mal wie eine Strat, der Basser groovte wie Sau und von Jeff Beck über Pat Travers, Robin trower bis Pink Floyd (!) waren die Einflüsse erkennbar. Stilistisch sehr abwechslungsreiche tolle Musik.

Shakura S’Aida fest. Donna Grantis

Letztes Jahr waren ja die drei beteiligten Damen auch drei Highlights des Festivals. Das schaffte diesmal nur Shakura. Sehr geile Stimme, geile Performance und eine junge Gitarristein, die eine guten Job abgeliefert hat. Somit in den TOP 3

Delta Moon

Da wir mal was essen wollten außerhalb der Frittenbudenverpflegung, haben wir dieses Konzert leider weitgehend verpasst. Die beiden Nummern, die wir mitbekommen haben, waren aber wirklich klasse. Einmal lapsteel und einmal Strat mit Slide haben sich prächtig ergänzt.

Cafe R&B

Bis jetzt weiß ich nicht, was ich von diesem Konzert halten soll. Die Zugabe war feinster Soul ala James Brown. Das groovte wie Schmitz Katze. Des Konzert jedoch war zu 80% Slow- und SwingBlues und einfach nur zum einschlafen. Außerdem gab es viel Leerlauf, weil die Sängerin zum backing unheimlich viel rumgelabert hat. Ganz schwach….naja, bis auf die Zugabe  *g*

Jason Ricci & New Blood

Da kommt so ein Typ auf die Bühne, post rum wie wie Jon BonJovi, trötet (und nervt) mit wilden Effekten in seine Harmonika und singt mit einem imho besc….Stimmchen……keine Bewertung möglich….da auch der bei den Blues Awards abgeräumt hat, scheint es wohl Menschen zu geben, die das goutieren mögen. Ich nicht.

Und damit war das Festival zu Ende.

Letztes Jahr waren imho deutlich mehr richtig geile Acts da, aber Blues ist ja bekanntlich eine sehr breit gefächerte Spielwiese und daher ist mein Eindruck …same procedure as every year … vollkommen subjektiv.

Einen Tag nach Scott henderson gabs im Quasimodo Ron Spielman. Das war doch wie gemacht für ein langes Wochenende in Berlin.

Auch den Spielman hab ich letztes jahr schon live gesehen, damals mit dem Trio. Diesmal gab es ein sehr gemischtes Programm. Dabei waren Shannon Callahan (G, voc) Edward McLean (Kontrabass und E-bass), Michael Kersting (drums) und Topo Gioia (perc).

Ganz am Anfang kam Ron auf die Bühne, nur begleitet von seiner Akustikgitarre und hat erst mal ein Lied gesungen (Looking down, welches ich aber auf keiner seiner CDs gefunden habe)….. und schon nach einer Minute hatte ich Gänsehaut. Genau das ist es: wenn ein Lied allein mit der “Wander”gitarre funktioniert und einen dann auch noch emotional berührt.

Dann kamen seine Mitstreiter auf die Bühne und u.a. wurden Titel von der “The Finest” CD gespielt (naja, waren ja auch 4 der 5 dort beteiligten Musiker dabei). Sehr interessant dabei war zu beobachten, was Ron auf der E-Gitarre an Begleitung zu den Songs spielt, da ja noch eine Akustikgitarre beteiligt war. Das gab mir Inspirationen für meine eigene Band. So muss songdienliche Gitarren”verzierung” aussehen, die sich nicht in den Vordergrund drängt. Sehr geil auch die interessanten Voicings der vom Prizip her harmonisch relativ einfach gehaltenen Songs. Gegen Ende des ersten, sowie auch im zweiten Set gab es dann auch noch einige mehr elektrifizierte Titel, dabei eine sehr gelungene Coverversion von “Norwegian wood” sowie mit “Home” mein Lieblingsstück.

Die Band klang sehr ausgewogen und agierte mit großer Spielfreude. Sound und Allgemeinlautstärke waren auch super.

So früh im Jahr und schon ein Anwärter auf das Konzert des Jahres !

Hallo,

den Scott henderson habe ich ja vor knapp 2 Jahren schon mal im Quasimodo live gesehen. Mein Review dazu gibt es hier:

Scott Henderson 2008

Nun war er am 29.Feb. wieder im Quasimodo in Berlin. Gleiche BEsetzung, also mit John Humphrey am Bass und Alan Hertz an den Drums. Soviel vorweg, die Rhythmusgruppe war klasse, hin und wieder hatten die auch einen Solospot, aber ganz klar im Vordergrund der Chef.

Vor zwei Jahren war Scott ja extrem “schüchtern”, was mich ziemlich verwirrt hat. Diesmal total wie ausgewechselt: er sprach mit dem Publikum, ja, der Kerl hat sogar Witze erzählt.

Die Setliste war gegenüber dem ersten Konzert auch anders. Angefangen mit All Blues wurden mehrere Joe Zawinul Titel gecovert, u.a. auch Mysterious Traveller. Eine Nummer von Horace Silver und zum Abschluss “Dolemite”, eh meine Lieblingsnummer. Den Rest hab ich tlw. schon gehört, aber ich kann keine Titel zuordnen und angesagt wurden die Nummern auch nicht.

Scotts Stressbrett war schon groß. 11 Tretminen lagen da rum, wobei für die abgespaceten Delay- u. Modulationseffekte weitgehend ein Boss Multi verantwortlich war, der auf dem Amp lag. Er hatte diverse Zerrer dabei, die aber nur in Nuancen unterschiedlich klangen. Eigentlich klang Scott, wie eben Scott Henderson klingt.

Gitarrenmucke für Gitarristen. Das war schon von allerfeinsten. Auch wenn ich diese Musik immer noch nicht ansatzweise verstehe…..;-)

2009 im Rückblick

was war denn los bei mir im CD Schacht…

Also: die üblichen Verdächtigen:
Dream Theater, Porcupine Tree, Gov’t Mule, Joe Bonamassa, Greg Koch, Dave Matthews, Steve Morse und sogar Magma haben dieses Jahr zwar alle neue CD’s rausgebracht, aber nix davon hat mich umgehauen.

Hier die TOP10, äh: 13 in alphabetischer Reihenfolge:

Agog – Some frump punk
Gitarre, Bass, Drums. Jazz(rock) aus Holland. Irgendwie anders und sehr cool

Airtime – Liberty Manifesto
was neues von Rik Emmett (Triumph) AOR. Klasse Songs, geile Arbeit

Bill Evans + WDR Bigband – Van’s Joint
feat. Mark Egan and Dave Weckl. Eigentlich mag ich doch gar kein Saxophon….aber dieser BigBand Fusion ist einfach klasse
Henrik Freischlader – Recorded by …
kurz vor dem Fest erst reingekommen, seitdem dauernd im Player. Wohlseie beste CD bisher
Monte Montgomery – Mirror
ist nicht von diesem Jahr, aber erst dieses jahr gekauft. Nach dem grandiosen Live-Album aus der TOP10 letztes Jahr diesmal ein Studiowerk. Er schreibt tolle Songs und ist auch noch ein guter Sänger

Ron Spielman – Hilltop Garden
meine Entdeckung des Jahres 2009, live gesehen im Quasimodo.
Hier mit dem Akustikprojekt. “Home” ist derzeit mein Lieblingsstück überhaupt.

Ron Spielman – Live
er kanns auch im Trio. Elektrischer und jazziger als oben. Zur Zeit meine Nr.1
und der Benny Greb trommelt sooo klasse….
Corey Stevens – Bring on the blues
auch kein Album von diesem Jahr, määt evver nix. Auch ne Neuentdeckung. Naja, wer sich stilistisch neu orientiert, hat auch einiges Neues zu entdecken, gell?

Hank Shizzoe – Live

siehe ein Eintrag oben, gilt hier ebenso. “Low Budget” geht mir auch nicht aus dem Kopf
Stoppok – Auf Zeche Live
hab ich auch erst dieses Jahr entdeckt. Alles CDs von ihm sind richtig gute Musik. Diese DVD hier ist ein toller Gig, außerdem der supergeile drummer Benny Greb dabei.
Joanne Shaw Taylor – White sugar
fand ich live beim Blues Caravan die schlechteste (besser: die anderen waren besser), das Album war dieses Jahr auf heavy rotation, vor allem im Auto
The Finest – Long story short
und nochmalwas von Ron Spielman. Sooo wunderschön…..
Zappa plays Zappa (DVD)
ok, auch schon von 2007. Hab ich zum Geburtstag bekommen. Oh Mann. Ich kann das alles mitsingen……

So, wirklich viele Neuerscheinungen aus 2009 sind ja nicht dabei. Aber doch für mich einige unübliche Sachen (0 aus 13 Progressive und nur 3 aus 13 JazzRock, wenn ich Zappa dazuzähle…….)

Gruß Uli

Mann, war das klasse. Mein Review dazu gibt es hier:

http://www.aussensaiter.de/forum/messages/158/158142.html 

oder hier:

http://www.guitarworld.de/forum/18-grolsch-blues-festival-in-schoeppingen-t20639.html 

Blues Caravan 2009

Am 13.02.2009 gastierte der Blues Caravan im Quasimodo in Berlin. Dieses Jahr spielten dort Joanne Shaw Taylor, Oli Brown und Erja Lyytinen, unterstützt von einem Rhythmusgitarristen (sorry, den Namen hab ich vergessen), Mike Griot am Bass und ? Palatin an den Drums.

Nach einem gemeinsamen Eröffnungsstück ging es los mit Joanne Shaw Taylor. Diese spielt normalerweise ja eine Telecaster mit Humbucker am Hals. Heute jedoch hatte sie ihr Geburtstagsgeschenk im Einsatz, eine Höfner Colorama mit P90 Pickups, welche sie über einen Fender Deluxe spielte. Dazwischen war nur ein Tuner und der grüne Ibanez Zerrer. Was auf ihrer CD knallhart auf den Punkt gespielt ist, kommt live sehr rüde, rotzig und rüpelhaft rüber. High Energy Blues im Trio, fast mit einer punkigen Attitüde.

http://www.youtube.com/watch?v=eDIYn6pIxQI&feature=related

Der zweite Act, ebenfalls im Trio, war Oli Brown. Der spielt eine Stonetree Halbresonanzgitarre, wobei er grundsätzlich nur den Halspickup benutzt. Oli Brown spielt mit Daumenpick und Fingern und das verdammt souverän. Für seine 18 Jahre ist er der viruoseste der drei Protagonisten, wahrscheinlich ist der schon mit ner Gitarre auf die Welt gekommen. Auch Oli Brown hatte lediglich einen Tuner und den Grünen vor einem Fender Combo, vermutlich ein Blues Deluxe.

http://www.youtube.com/watch?v=3cZ72CfZSZA 

Erja Lyytinnen ist von den dreien ja schon am längsten am Start. Sie hatte zwei G&L Asat (eine Special für normales Spiel und eine Z3 fürs Slide, in diversen Open Tunings). Erja hatte als einzige ein Stressbrett vor den Füßen, mit mehreren Mad Professor Pedalen und einem Wahwah. Das ganze in einen mir unbekannten (älteren?) Peavey Combo. Was Frau Lyytinen mit dem Slide anstellt, ist großes Kino (zumindest für mich, der vom Slide spielen keine  Ahnung hat). Bei ihr war auch der mir leider unbekannte Rhythmusgitarrist dabei, der aber kaum weiter aufgefallen ist (G&L „Strat“ über Fender „The Twin“). Auch Erja spielte mit DaumenPick und einem Pick am Mittelfinger. Sehr locker und mit deutlichem Spaß im Gesicht *g* kam dieser Set daher.

http://www.youtube.com/watch?v=4a77qdmiR4U&feature=related 

Anschließend gab es dann noch einen Set mit allen drei Protagonisten sowie mehrere Zugaben. Insgesamt gut 3 Stunden Blues Unterhaltung vom feinsten.

http://www.youtube.com/watch?v=yxiv2zmXhW8&feature=related 

Der Drummer spielte ein sehr solides Fundament und war mit großem Spaß bei der Sache.

Der heimliche Star (für mich) war jedoch der musiklaische Leiter des ganzen, Mike Griot am Bass. Der hatte einen Pedulla 5-string über einen GallienKrüger Amp an 4×10 Box. Ob er mit dem Daumen relaxed gezupft, mit den Fingern oder auch mal geslappt hat, stets war das ein souveränes Fundament. Und er hätte auch sparsamer spielen können. Aber immer wieder mal, ohne sich je in den Vordergrund zu spielen, kamen da kleine Schmankerl aus den Fingern, bei denen man merken konnte, wie souverän und cool der Typ ist. Mike Griot. Merken !

Tja, die 2009er Tour ist nun vorbei. Wer nicht da war, hat definitiv was verpasst.

CD Bestenliste 2008

Ja, ich auch …..Bestenlisten liebe ich ja sehr.

Die folgenden CDs sind zum Teil nicht 2008 erschienen, sogar erstaunlich viele.
Einige habe ich nicht mal 2008 gekauft. Aber das sind die CDs, die ich in diesem Jahr entdeckt habe bzw. für mich als wichtigt erachte.

Erstaunlich wenig Frickelkram, d.h. kaum Progressive und kaum Jazz Rock. Aber guckt selbst.

In alphabetischer Reihenfolge:

Abigail’s Ghost Selling Insincerity (2007)

Dieser Band wird vorgeworfen, ein Porcupine Tree Clone zu sein. Na und? Ich mag Porcupine Tree und AG schreiben geile Songs und spielen geil. Das ist sozusagen die beste Porcupine Tree CD, die Porcupine Tree nicht aufgenommen hat  *g*

Abigail’s Ghost

Jeff Beck – Performing this week (2008)

Nicht viel neues unter der Sonne, aber der Altmeister kanns noch immer, die Titelauswahl ist klasse und die Band sehr tight. Außerdem spielt Tal Wilkenfeld Bass und das verdammt juut

Jeff Beck & Tal Wilkenfeld – Cause we’ve ended as lovers

Joe Bonamassa – A new day yesterday (2001)

Tja, manchmal ist die erste CD eines Künstlers auch schon die Beste. Habe ich erst dieses Jahr entdeckt. Sind nur geile Titel drauf und mit ‘Miss you hate you’ eh mein Lieblingsstück

Joe Bonamassa – Miss you

Klaus Doldinger – To Morocco (2006)

Klar habe ich die neue LiveCD von 2008. Aber die hier ist besser. Schöner JazzRockFusion mit WorldMusic Einflüssen. Und meine Affinität zum arabischen Raum kann ich eh nicht verleugnen.

Klaus Doldinger

Fury in the Slaughterhouse – Acoustic Grand Cru (2005)

Auch hier habe ich mir die neue LiveCD (Goodbye & Farewell Tour 2008) gekauft. Aber dieses Unplugged-Album ist unerreicht. Ganz großes Kino.

(Video gibts nicht mehr)

It Bites – The Tall Ships ()

Endlich mal was von 2008. Endlich mal was (ansatzweise) proggiges. Tja. It Bites sind zurück. Ohne Francis Dunnery, aber 100% It Bites. Im diesem Album steckt alles, was It Bites so geil macht. Knüpft nahtlos an die Alben der Originalbesetzung von vor 20 Jahren an. Eine der CDs des Jahres !

It Bites bei Youtube

Richie Kotzen – Live in Sao Paulo (2008)

Hey, mein Lieblingsgitarrist darf doch nicht fehlen. Besonders nicht mit diesem Live Album. Erstaunlich viele langsame Nummern drauf. GEIL GEIL GEIL.

Richie Kotzen bei Youtube

Aynsley Lister – Aynsley Lister (1999)

Habe ich auch erst diese Jahr entdeckt. Junger geiler Bluesgitarrist. Die folgende Nummer kommt einem zwar sehr bekannt vor, aber das ist das , worauf ich stehe. So ne Mucke würde ich gerne spielen….haha

Aynsley Lister – Angel of mine

Monte Montgomery – Live at the Caravan of Dreams (2002)

Habe ich auch erst dieses Jahr entdeckt. Und neben dem allgemeinen Hype um die Art und Weise, wie Monte Akustikgitarre (!) spielt, wird oft übersehen, dass es einfach tolle Songs sind, der typ ne gute Stimme hat, die Band groovt wie Sau und das ganze Live sehr starken Jam-Band-Charakter hat. Läuft bei mir sehr häufig

Monte Montgomery – Six string wooden friend

Project Z – Project Z (2000)

Hey, ein bisschen Frickel-Fusion darf doch auch nicht fehlen. Jimmy Herring (habe ich zuerst im Dunstkreis von Gov’t Mule entdeckt) ist ja nun auch einer der geschmeidigen Flinkefinger.

Project Z feat. Jimmy Herring

Steve Stevens – Memory Cash (2008)

Jau, endlich mal was neues von ihm. Sehr geile SoloScheibe.

Steve Stevens

Stolen Babies – There be squabbles ahead (2006)

So ganz ohne irgendwas abgedrehtes gehts bei mir doch auch nicht, oder….
Und das hier ist sehr strange, brauchte einige Hördurchläufe, bis ich es absolut toll fand.

Stolen Babies bei MySpace

Hoffe, mit den Tipps kann irgendwer was anfangen, viel Spaß beim Entdecken

Uli

Hallo Progfreunde,

nach längerer Denkpause mal wieder was neues vom Frickelbeauftragten *g*

Nur kann ich es hier kurz machen. Ich fand The Tangent klasse. Die drei bisherigen Studio- sowie das Live-Album sind immer wieder gern gehörte Musik. Die Verbindung von Retro-Prog mit Canterbury, die tollen Songs und das tlw. jazzige Feeling waren eine bereichernde Abwechlsung im Genre.

Dieses Album hier wird allerdings dem Titel voll gerecht. Wobei: das Buch hab ich nicht gelesen, daher kann ich nur die Musik beurteilen. Canterbury? Fehlanzeige. Irgendwas, was hängenbleibt? Fehlanzeige. Zudem wird insbesondere bei diesem Werk deutlich, dass Andy Tillison maximal ein mittelmäßiger Sänger ist. Dem zudem auch noch die Ideen fürs melodische irgendwie ausgegangen sind.

Diese CD ist imho überflüssig.

Weitere, durchaus abweichende Rezensionen findet ihr hier:

Babyblaue-Seiten

Mir fehlen die Worte. Danke, dass ich Dich kennenlernen durfte. Danke, dass wir zusammen musiziert haben. In tiefer Trauer.

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