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Auch in diesen Sparten gab es viel neues, viel gutes, aber wenig für mich wirklich aufregendes ….

Wired Ways – Wired Ways erinnert an die Beatles und dennoch bleibt letztendlich wenig hängen. Hab ich mal mit meiner Freundin im Auto gehört und hinterher guckten wir uns an und ich sagte: „für die Top-15 taugt das aber auch nicht“.

Dawn Patrol – Bring On The Good Times erinnert wiederum ein bisschen an Steely Dan, aber da gab es dieses Jahr noch was besseres ….. (was evtl. in den Top-15 gelandet ist)

Shearwater – The Great Awakening habe ich erst vor 2 Wochen entdeckt, daher keine Chance für die Top-15. Aber das ist richtig gute Musik !

Charly Klauser – Mehr ist deutsche Singer-Songwriter-CD. Hat mich aber auch nicht sooo gepackt.

Nun noch zum A.O.R.:

Journey – Freedom klingt nach den alten Zeiten. Aber ob man dann nicht die alten Platten rauskramt …

Lonerider – Sundown hat mich genau so wenig gepackt – im Gegensatz zum Vorgänger wie Perfect Plan – Brace For Impact

So, die Tage kommt dann noch als Teil 4 alles, was an Progressive Rock los war, was es nicht in die Top-Liste schaffen wird …

Immer wieder tauchen aus diesen Stilgruppen einzelnen Alben in meinen Top-15-Listen auf, wie z.B. Kama Quartet – A Love Supreme oder auch das Jakob Manz Projekt …..

Dieses Jahr gab es zwar einige recht gute CDs:

Nils Eikmeier – Stories
Fazer – Plex
Johannes Ludwig – Vagabond Souls
Lydian Collective – Return
Redman Mehldau McBride Blade – Long Gone
Rosenwinkel & Brodbeck – The Chopin Project
Schon aus 2021, aber beinahe in der Liste: Rebacca Trescher Tentet – Paris Zyklus

Auch im Jazz Rock gab es gutes Sachen:
Evans Ford – Common Ground
Gavin Harrison – Sanity & Gravity 25th
Vismala & Neander – Digital Shaman
Simon Philips – Protocol V hätte es am ehesten noch geschafft, aber auch hier gilt: alles schon mal gehört, wenn auch auf sehr hoher Qualität.
Daher wird diese Stilgruppe in meiner Liste wohl nicht vertreten sein.
Einizige Ausnahme für die Liste:  lasst Euch überraschen …..

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und da will ich mal schauen, was es musikalisch denn so alles neues zu entdecken gab.

Im Blues Rock hatten zahlreiche namhafte Künstler dieses Jahr was neues am Start:

Henrick Freischlader – Recorded … II
Laurence Jones – Destination Unknown
Marcus King – Young Blood
Anysley Lister – Along For The Ride
Erja Lyytinen – Waiting For The Daylight
Joanne Shaw Taylor – Nobody’s Fool
Robin Trower – No More Worlds To Conquer
Layla Zoe – The World Could Change

Alles solide Kost, nichts erfindet das Rad neu. Und nichts (bis auf eine Ausnahme) hat mich so geflasht, dass es auch nur annähernd für die Top-15 (die gibt es ab 21.Dezember auf diesem Blog) reichen würde ….
Im Southern & Jam Rock gab es direkt vier mal Tedeschi Trucks Band. Und die finde ich sowas von überbewertet. Da passiert „IMHO“ nichts, was ich nicht woanders schon besser gehört habe.

Auch die neue CD von den Whiskey Myers hab ich mal gehört, ohne dass der Funke …..

Kommen wir zum Classic Rock…..

Beth Hart – A Tribute to Led Zeppelin hat mich auch nicht erreicht. Die vorab eingespielte Musik ist zu nah am Original und Beth Hart kann ja schon singen. Aber Zep Songs höre ich dann doch lieber von Robert Plant.

Lonerider – Sunddown hat mich auch nicht so überzeugt wie der Vorgänger.

Und wenn ich jetz was vergessen habe ……. egal. In Kürze komt dann der Rückblick für Jazz und Jazz Rock

Diesen Monat habe ich – da ich ja gerade die richtig dicke Bio über Miles Davis lese – fast nur diesen gehört, daher ist an aktuellen Sachen kaum was hängen geblieben ….

01 Henrik Freischlader – Recorded by Martin Meinschäfer II

Blues Rock geht dieses Jahr sowas von an mir vorbei. Joanne Shaw Taylor, Marcus King, Laurence Jones, usw….. nix davon hat mich wirklich geflasht… Ok, auch H.F. erfindet das Rad nicht neu, aber erstens ist der Typ als Gitarrist (und Sänger und Bassit und Drummer ….) richtig klasse und zweitens klingt diese CD einfach saugut ! Und zu erstens: wenn Musiker ihre Platten komplett allein einspielen, ist es ja durchaus nicht unüblich, dass man sagt: ok, die Drums hätte auch jemand spielen können, der das kann ….. das ist hier NICHT der Fall !

02 Mad Fellaz – Road To Planet Circus

Diese Band liefert regelmäßig gute Qualität. Auch dieses Mal, ohne dass es mich jetzt wirklich umhaut.

03 Roland Bühlmann – Emnalóc

Das ist was für Freunde von King Crimson oder Marcus Reuter. Coole Musik. Wird in den Top-15 dennoch nicht vertreten sein.

Alphabetisch:

Laurence Jones – Destination Unknown hab ich – wie vieles – einmal gehört, ohne dass da irgendein Aha-Effekt dabei war.

O.R.c – Screamnasium  … dito

Perfect Plan – Brace For Impact hat mich auch nicht so spontan angefixt wie der Vorgänger

Retrospective – Introvert … einmal gehört, keine Beurteilung möglich

Threshold – Dividing Lines … dito

Layla Zoe – The World Could Change müsste eigentlich gut ankommen, weil auch diese CD (fast) komplett von Henrik Freischlader eingespielt wurde, blieb aber auch irgendwie nix hängen ….

Same procedure as every month: die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (02) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
02 (01) Cap Outrun – High On Deception
03 (03) Lalu – Paint The Sky
04 (04) Kaipa – Urskog
05 (05) Kite Parade – The Way Home
06 (06) JPL – Sapiens 3/3
07 (08) Birth Control – Open Up
08 (09) Moonshine Oversight – The Frame
09 (11) Galaxy – Runaway Man
10 (12) Cold Night For Alligators – The Hindsight Notes
11 (-) Arena – The Theory Of Molecular Inheritance
12 (14) Dave Bainbridge – To The Far Away
13 (13) Robby Steinhardt – Not in Kansas Anymore
14 (15) PreHistoric Animals – TMMM2
15 (-) Malady – Ainavihantaa

01 Arena – The Theory Of Molecular Inheritance

Ich und NeoProg? Ja, kommt gelegentlich vor. Da war vor Jahren mal eine CD von IQ ganz weit oben. Und nun halt dieses Werk. Clive Nolan (keyb) und John Mitchel (g) liefern ab und Damian Wilson (voc) ist als Sänger eh jenseits irgendwelcher Kritik. Großes Kino, was die Jungs ab abgeliefert haben.

02 Dead Daisies – Radiance

Die zweite CD dieser Band mit Glenn Hughes ist viel stärker als der Vorgänger. So muss Rock heute klingen.

03 Erja Lyytinen – Waiting For The Daylight

Den reinen Blues Rock hat Erja Lyytinen längst hinter sich gelassen. Aber Songs, Gesang und Gitarrenarbeit sind nach wie vor klasse.

In alphabetischer Reihenfolge:

Oren Ambarchi – Ghosted ist minimalistische Stimmungsmusik und von diesem, mir bis dato unbekannten Multiinstrumentalisten gibt es 2022 sogar noch ein weiteres Album. Musik für die ruhigen Momente.

Bei Deaton Lemay Project – The Fifth Element werden in den Reviews zahlreiche Verweise auf bekannte Größen des Progs genannt. Mir fällt da vor allem Keith Emerson ein. Gute Platte.

Bill Evans & Robben Ford – Common Ground ist Jazz Rock Fusion auf dem Niveau, welches man von den Protagonisten erwarten kann.

David Longdon – Door One ist natürlich was besonderes, weil posthum erschienen. Leider erst einmal gehört, daher keine Bewertung.

Lydian Collective – Return ist stilistisch breiter aufgestellt als der Vorgänger, für mich leider somit auch unstimmiger.

Magma – Kartehl ist zwar was neues von einer meiner Lieblingsband, habe ich aber auch noch nicht so ausführlich gehört. Ich wage zu bezweifeln, dass es an die Großtaten heranreicht.

Bjorn Riis – A Fleeting Glimpse. Fangen wir mal damit an, dass ich es unverschämt finde, wenn für eine EP der volle Preis aufgerufen wird …. Und wie ich bis dato weder mit Airbag noch mit B. Riis was anfangen konnte, wird das mit dieser Veröffentlichung nicht anders …

Joanne Shaw Taylor – Nobody’s Fool wurde von Joe Bonamassa und Josh Smith produziert. Das sind große Namen. Leider hat ma das Gefühl, dass die Herren Joanne zwar haben klasse singen lassen, ihre Gitarrenarbeit aber an die Kandarre genommen. Spontan eins ihrer schwächsten Werke ….

And now for something….. sae procedure ….

01 (01) Cap Outrun – High On Deception
02 (02) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
03 (03) Lalu – Paint The Sky
04 (05) Kaipa – Urskog
05 (04) Kite Parade – The Way Home
06 (06) JPL – Sapiens 3/3
07 (07) Christina Lux – Lichtblicke
08 (09) Birth Control – Open Up
09 (08) Moonshine Oversight – The Frame
10 (10) Marcus Deml – Healing Hands
11 (15) Galaxy – Runaway Man
12 (13) Cold Night For Alligators – The Hindsight Notes
13 (14) Robby Steinhardt – Not in Kansas Anymore
14 (-) Dave Bainbridge – To The Far Away
15 (-) PreHistoric Animals – TMMM2

01 Leendert Haaksma – 12 Combustions

Als Fan der holländischen Band Blowbeat habe ich mit Freude bemerkt, dass deren aktueller Leadgitarrist in 2021 ein Soloalbum herausgebracht hat. 12 instrumentale Tracks jenseits von bloßem Gitarrengewichse. Abwechslungsreich, spannend, gitarrenorientiert. Geile Sache.

02 Enneade – Withered Flowers and Cinnamon

Bevor ich mir heir was aus den Fingern sauge …:

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=20484

03 Esthesis – Watching Worlds Collide

Auch hier der link:

https://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=20522

Alphabetisch:

Anders Buaas – The Edinburgh Suite hat schon ein bisscen was von Oldfields Tubular Bells, aber Countrymusik mit Gitarrensound a la Gary Moore ist schon ne „deftige“ Mischung. Ob mir das gefällt, weiß ich nocht nicht.

Colosseum – Live at Rockpalast 2003 beweist, dass diese Band auchnach 1971 noch in der Lage war, gute Songs zu schreiben, vor allem welche, die live funktionieren. 6 der 10 Tracks hier sind von den Alben aus 1997 und 2003.

Nils Eikmeier – Stories bietet Gitarrenjazz. Einal gehört. Kein Urteil möglich.

Fractal Sextet – Fractal Sextet. Wenn in einem Projekt Stephan Thelen und der Ex-PT-Bassist Colin Edwin mitwirken, ist klar, was einen erwartet. Instrumentale, teils minimalistische Musik mit hypnotischer Wirkung. Wieder mal starkes Zeugs …

Ghost Of Thh Machine – Scissorgames ist Symphonic Prog ohne großartige Herausstellungsmerkmale. Imho verzichtbar. (will nicht sagen, dass das schlecht ist …)

Marcus King – Young Blood. Seine erste Platte war ja sehr vielversprechend. Danach für mich eher durchwachsene Sachen. Das hier gefällt. Mehr nicht.

King’s X – Three Sides of One. Natürlich war ich sehr erfreut, dass eine meiner sehr geschätzten Bands endlich mal wieder was neues am Start hat. Habs aber erst einmal gehört. Wirklich vom Hocker gerissen hat es mich nicht …

Lonely Robot – A Model Life John Mitchell mag ich ja vor allem bei It Bites, wo er eine tolle Leistung abgeliefert hat, ohne wie ein Klone von Francis Dunnery zu klingen. Hier ist das „solide Hausmannskost“. Nicht schlecht, aber es bleibt auch nix hängen. Jedenfalls nicht spontan.

Johannes Ludwig – Vagabond Souls ist nochmal Jazz. Auch hier keine Bewertung möglich nach einmaligem Hören …

Moon Letters – Thank You From The Future ist noch so eine Progscheibe, die ich einmal gehört habe und wo nicht wirklich was hängengeblieben ist …

Philosophobia – Philosophobia …. dito …

Redman, Mehldau, McBride, Blade – Long Gone. Allein die Besetzungsliste bürgt für Qualität. Das Jazz-Rad neu erfinden die allerdings auch nicht …

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon Pts. III & IV komme ich einfach nicht dran, die häufig geäußerste Begeisterung zu teilen. Das ist vermutlich ähnlich wie bei Little Feat. Diese Band ist bei mir auch nie wirklich angekommen …

Wired Ways – Wired Ways habe ich auch bloß einmal gehört. Ich glaube aber, dass es sich lohnt, da mal genauer aufzupassen ….

 

Same procedure:

01 (01) Cap Outrun – High On Deception
02 (02) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
03 (03) Lalu – Paint The Sky
04 (09) Kite Parade – The Way Home
05 (07) Kaipa – Urskog
06 (06) JPL – Sapiens 3/3
07 (05) Christina Lux – Lichtblicke
08 (08) Moonshine Oversight – The Frame
09 (-) Birth Control – Open Up
10 (09) Marcus Deml – Healing Hands
11 (11) Rachel Flowers – Bigger On The Inside
12 (11) Dream Theater – A View From …
13 (13) Cold Night For Alligators – The Hindsight Notes
14 (14) Robby Steinhardt – Not in Kansas Anymore
15 (-) Galaxy – Runaway Man

 

 

 

 

Hallo Freunde des guten Musikgeschmackes … 😉

Diesen Monat hab ich relativ viel Musik gehört, aber vieles davon wirklich nur einmal ….

01 Galaxy – Runaway Men

Diese Musik ist eigentlich schon 25 Jahre alt, wurde aber aus irgendwelchen Archiven rausgekramt und erst jetzt gemastert und veröffentlicht. Und was soll ich sagen: Diese Mischung aus A.O.R. und Progelementen ist genau mein Ding. Der Eröffnungstrack ist ein Ohrwurm und bietet einen (für mich) Gänsehautrefrain. Dabei aber mit 6:00 nicht unbedingt Singlelänge. Ichbglaube, ich habe diesen Monat keine CD häufiger im Player gehabt.

02 The Cyberiam – Connected (2021)

Wieder einmal ist Verlass auf die Freunde der Facebook-Progrock-dt Community. Danke für den Tipp. Das grauenhafte Cover lässt nicht darauf schließen, dass wir es hier mit lupenreinem Prog zu tun haben, der zuweilen sehr an Rush erinnert, ohne dass der Sänger jetzt soooo hoch wie Geddy Lee singt. Sehr geil !

03 Ryo Okumoto – The Myth of the Mostrophus

Prog mit Melodien und Frickelfaktor, trotz der Gästeliste nicht sehr weit von seiner Stammband Spock’s Beard entfernt. Gefällt, wird aber am Jahresende nicht in den Top-15 landen …

Alphabetisch, was ich sonst so gehört habe:

Avant Garden – Maelstrom ist aus 2001 und wurde in FB vorgestellt. Kann imho mit den Meisterwerken des Jazz-Rock nicht mithalten.

A-Z – A-Z bewegt sich zwischen Prog und Hard Rock, einmal gehört, keine Wertung

Birth – Born ist Classic Rock, der so auch in den frühen 70ern hätte entstehen können. Gut, aber auch nix für die Top-15

Chaosbay – 2222 ist moderner Prog-Metal. Erreicht mich derzeit nicht.

Charly Klauser – Mehr ist schöne Singer/Songwriter Mucke mit deutschen Texten. Bemerkenswert hier, dass die Drummerin (!) der Carolin Kebeus Band hier alle Instrumente selber gespielt hat. Talentierte Frau !

Motorpsycho – Ancient Astronauts sowie auch My Sleeping Karma – Atma stellen mit ihren langen (ereignisarmen) Jams nicht das an Musik dar, was mich derzeit erreichen kann.

David Paich – Forgotten Toys ist natürlich tolle Musik (wie alles von Toto und Umgebung), ABER viel zu kurz. Dafür (< 30 min) den Preis einer regulären CD aufzurufen, ist schon ect unverschämt.

Perfect Storm – No Air habe ich am 1.8. gehört und kann mich an nichts erinnern …

David Readman – Medusa … ja, das ist ein sehr geiler Hard-Rock-Sänger. Die CD erreicht mich dennoch nicht. Derzeit scheinbar nicht mein Genre …

Six by Six – Same kann ich auch nichts zu sagen, da erst einmal gehört.

Andy Timmons – Electric Truth ist Gitarrenmusik für Gitarristen. Gut gemacht. Aber derzeit auch nicht das, was ich oft in den Player lege …

Robin Trower – No Mor Worlds To Conquer ist ein reifes und entspanntes Spätwerk des Gitarristen, der in den 70ern den ein oder anderen Klassiker draußen hatte.

Universal Totem Orchestra – Mathematical Mother (2016) kann aufgrund des Alters ja nicht mehr in meine Jahreswertung kommen, wäre aber sonst Platte des Monats geworden. Ist das ein geiler Shice !

Vanden Plas – Chronicles of the Immortals – Netherworld II diente der Komplettierung und zeigt aml wieder, dass es in D vermutlich keine bessere Prog-Metal Band gibt.

Vismala & Neander – Digital Shaman ist Jazz-Rock mit weiteren Zutaten, aber mit 16 Tracks viel zu lang. Das kann man in einem Hördurchlauf gar nicht alles erfassen …

Whiskey Myers – Tornillo ist Southern Rock mit Zutaten aus Americana und anderen Stilen. Ist gut. Aber auch nix für die Liste ….

And now, same procedure ….

Die Top-15 CDs der letzten 12 Monate:

01 (01) Cap Outrun – High On Deception
02 (02) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
03 (03) Lalu – Paint The Sky
04 (09)  Kite Parade – The Way Home
05 (06) Christina Lux – Lichtblicke
06 (08) JPL – Sapiens 3/3
07 (13) Kaipa – Urskog
08 (07) Moonshine Oversight – The Frame
09 (10) Marcus Deml – Healing Hands
10 (11) Rachel Flowers – Bigger On The Inside
11 (14) Dream Theater – A View From …
13 (15) Cold Night For Alligators – The Hindsight Notes
14 (-) Robby Steinhardt – Not in Kansas Anymore
15 (-) Dave Bainbridge – To The Far Away

Diesen Monat habe ich ziemlich wenig Musik gehört. Hatte persönliche Gründe ….

Daher fällt die Liste auch recht knapp aus.

01 Journey – Freedom

11 Jahre nach dem Vorgänger gint es eine neue CD von Journey. AOR-Rocker und Stadion-Balladen, wie es (außer Toto) wohl keine Band so gut hinbekommen hat, bekommt man auch auf der aktuellen Scheibe in gewohnter Qualität geboten. Einige Zutaten, die ich für diese Band nicht sofort verorten würde, machen das Ganze interessant. Vielleicht ist die CD mit 15 Tracks 2-3 Tracks zu lang.

02 Anne Paceo – S.H.A.M.A.M.E.S

Viel Getrommel, viel Gesang. Ethno-Minimal-Art-Pop. Hat was magisches. Tolle CD

03 Phaneronaut – Anabasis

Wer auf elektronische Musik (jenseits der Berliner Schule) steht und sich durchaus überraschen lassen möchte … und übern Tellerrrand schauen will … der wird hier fündig. Mehrere Hördurchläufe bringen einem das Werk näher.

Bubblemath – Turf Ascension und Green Asphalt – Green Asphalt sind grad die Tage erst rein, habe ich noch nicht komplett gehört (habe ich – persönliche Gründe, siehe oben – auch nicht den Kopf frei) werde ich wohl erst nächsten Monat besprechen können.

An Fazer – Plex, Hats Offf Gentelmen… – Nostalgia For infinity und Inhalo – Sever kann ich mich nicht mal erinnern ….

Lothar Jahn – Dreams of 75 verdient auch eine genauere Betrachtung. Wer auf Multiinstrumentalisten wie Mike Oldfield steht und es etwas krautig mag, wird hier sicherlich fündig. Keine abschließende Meinung möglich, spontan ist es mir harmonisch etwas zu simpel gehalten … was bei näherer Betrachtung ein Trugschluss ist. Aber wie gesagt – aus persönlichen Umständen hatte ich wenig Zeit und Muße, Musik intensiver zu hören.

Rosenwinkel & Brodbeck – The Chopin Project ist toller Jazz, basiernd auf Kompositionen von F. Chopin. Da ich mit dessen Werk nicht wirklich vertraut bin, kann ich wenig zu der Umsetzung sagen. Die Musik gefällt.

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon I & II … mit dieser Band werde ich nachhaltig nicht wirklich warm. Ich finde das ok, kann das vielmals vorgetragene überschwängliche Lob jedoch nicht nachvollziehen ….

 

Same procedure: Die besten CDs der letzten 12 Monate:

01 (01) Cap Outrun – High On Deception
02 (04) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
03 (02) Lalu – Paint The Sky
04 (03) Azure – Of Brine …
05 (05) Neal Morse Band – Innocence & Danger
06 (06) Christina Lux – Lichtblicke
07 (08) Moonshine Oversight – The Frame
08 (12) JPL – Sapiens 3/3
09 (14) Kite Parade – The Way Home
10 (09) Marcus Deml – Healing Hands
11 (10) Rachel Flowers – Bigger On The Inside
12 (11) Marriage Material – Marriage Material
13 (15) Kaipa – Urskog
14 (13) Dream Theater – A View From …
15 (-) Cold Night For Alligators – The Hindsight Notes

Dieser Monat war nicht besonders von Musik geprägt, daher fallen die Tipps recht knapp aus.

01 Birth Control – Open Up

Die Rhythmusgruppe groovt, die Hammond faucht, Gitarrenriffs und Hooklines stimmen. Hier passt alles, wenn man auf Classic Rock steht. War echt ne Überraschung. Ob die Plätze 2 und 3 nicht am Jahresende doch weiter vorne liegen, wird sich zeigen. Die habe ich nämlich erst jeweils einmal gehört. Die Birth Control lief dagegen häufig.

02 Porcupine Tree – Closure / Continuation

Die Platte wird in den Foren aus ausgiebig diskutiert und das durchaus kontrovers. Zunächst mal ist es toll, dass es PT überhaupt wieder gibt. Und durch die Aufteilung der Kompositionen auf alle Beteiligte ist das auch mehr Bandprojekt als SW-Solo. Der ja zuletzt wirklich weit vom proggigen Kosmos abgedriftet war (hab ich das jetzt halbwegs wertfrei formuliert?). Und ja, in C/C ist alles drin, was man von PT kennt und schätzt. Und nein, das Prog-Rad erfinden sie nicht neu. Dafür machen sie das, was sie machen, auf sehr hohem Niveau. Nur mal konzentriert auf Gavin Harrison gelauscht. Was der drauf hat, ist unglaublich.

03 The Tangent – Songs from the hard Shoulder

Hab ich auch erst einmal gehört. und da es hier fast nur Longtracks gibt, gebügt das für ein ausführliches Review natürlich nicht. Klingt auf jeden Fall vielversprechend. Wobei ich einfach mal festhalten muss, dass für mich die ersten drei Veröffentlichungen die Mesiterwerke sind, an die diese Band danach nie wieder rankam. (Liegt evtl. auch da dran, dass da mit Stolt, Reingold und Csórz gleich drei Flokis mitgewerkelt haben)

Lonerider – Sundown packt mit beim Ersthören nicht so wie der Vorgänger von 2019.

Und das wars dann auch schon an Neuigkeiten in diesem Monat. Schon jetzt kann ich verraten, dass in der Playlist-pipeline für Juli einiges an Jazz dabei ist …

And here the results …..same procedure ….Die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Cap Outrun – High On Deception
02 (04) Lalu – Paint The Sky
03 (02) Azure – Of Brine …
04 (06) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
05 (03) Neal Morse Band – Innocence & Danger
06 (05) Christina Lux – Lichtblicke
07 (07) Smalltape – The Hungry Heart
08 (11) Moonshine Oversight – The Frame
09 (09) Marcus Deml – Healing Hands
10 (10) Rachel Flowers – Bigger On The Inside
11 (11) Marriage Material – Marriage Material
12 (13) JPL – Sapiens 3/3
13 (12) Dream Theater – A View From …
14 (14) Kite Parade – The Way Home
15 (-) Kaipa – Urskog

1. Kaipa – Urskog

Ich stelle immer mehr fest, dass ich auf Symphonic Prog bzw. Retro Prog stehe. Schöne Melodien und Hooklines und ausgiebiges Gefrickel im Wohlfülsound. So mag ich das.

2. Dawn Patrol – Bring On The Good Times

Steely Dan Ersatz. Und Steely Dan zu den großen gehören, gefällt das.

3. Colosseum – Restauration

In neuer Besetzung neue Musik und besser als befürchtet. Klar hört man Colosseum wegen der alten Hits. Aber live (Blues Garage Isernhagen) gab es einen schönen Mix aus alt und neu.
Clem Clemson und Mark Clarke sind richtig gute Musiker und auch die neuen Mitglieder liefern ab. Bei Farlowe reicht es immer noch für die Hälfte des Sets.

Karfagen – In The Land Of Green And Gold habe ich einmal gehört, daher keine Beurteilung

Das gleiche gilt auch für Melanie Mau & Martin Schnella – Invoke The Ghosts. Das muss ich mir noch mal intensiver reinziehen.

Pineapple Thief – Give It Back (Rewired) finde ich sehr gelungen,muss aber dazsagen, dass ich die ursprünglichen Versionen nicht kenne.

Und das wars auch schon für diesen Monat …..

As usual: Die besten Platten der letzten 12 Monate:

01 (04) Cap Outrun – High On Deception
02 (02) Azure – Of Brine …
03 (03) Neal Morse Band – Innocence & Danger
04 (06) Lalu – Paint The Sky
05 (05) Christina Lux – Lichtblicke
06 (12) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
07 (07) Smalltape – The Hungry Heart
08 (11) Moonshine Oversight – The Frame
09 (09) Marcus Deml – Healing Hands
10 (10) Rachel Flowers – Bigger On The Inside
11 (11) Marriage Material – Marriage Material
12 (15) Dream Theater – A View From …
13 (-) JPL – Sapiens 3/3
14 (-) Kite Parade – The Way Home
15 (-) Robby Steinhardt – Not In Kansas Anymore

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