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Song of the Year: 1983

Meine 83er Rock-History-Liste ist gar nicht mal so lang …..

Ronnie James Dio – Holy Diver
George Duke – Guardian of the Light (meine Lieblings-Duke der 80er)
Peter Gabriel – Live (tolle Platte aus der Frühphase)
Allan Holdsworth – Road Games
Pat Matheny – Travels (ebenfalls gutes Live-Dokument)
Night Ranger – Dawn Patrol
Police – Synchronicity (diese Band hab ich in meinen Listen bisher immer unterschlagen)
Saga – Head or Tales (man beginnt zu schwächeln, was sich auch in kommenden Besetzungswechseln niederschlagen wird)
Tubes – Inside Out (eins von zwei geilen Tubes-Alben, aber kein Wunder, wo Tues drauf steht ist – tlw. – Toto drin …..)
Van Halen – 1984

Aber Song of the Year wird ein Song einer Platte, die ganz anders ist als alles vorher von dieser Band und dennoch ein Meilenstein des Jahres ohne Schwächen:

Yes – Changes

https://youtu.be/omhNnvX3Sx0

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes

Song of the Year: 1982

Ein Jahr mit wenig Einträgen in meiner Rock History Liste und auch nur zwei Platten in der Insel-Liste.

Alex Oriental Experience habe ich damals als Student in der Bonner Jazz Gallerie unzählige Male live gesehen (mit Horst Stachelhaus und Manni von Bohr als Rhythmusgruppe). Sein „Türk-Rock“ auf der elektrifizierten Ouz war schon was besonderes und die Fairytales and Promises ist mein Lieblingsalbum dieser Band.
Asia’s Erstling ist ein Klassiker, auch wenn mir diese Band von tollen (Prog-)Musikern hier zu komerziell agiert.
Iron Maiden haut mit The Number of the Beast einen Klassiker raus >(und das ist auch die einzige LP, die ich von denen habe, weil Heavy Metal ist so gar nicht meins ….)
Joni Mitchel – Wild Things run fast kriegt zwar hier und dort keine so guten Kritiken, aber ich mag das. Klar zeitgeistig, aber ihr damaliger musikalische (und privat?) Partner Larry Klein als Musical director und Bassist war schon cool.
Steve Tibbets – Yr ist ne coel Sache
Toto – IV ist DEr Klassiker mit DEN Hits, aber nicht unbedingt meine Lieblingsplatte meiner Lieblingsbands …. die sollten in Folge noch besser werden …..

Aber ohne lange nachzudenken, war mir der Song of the Year sofort klar !

Irgendwann in unserer Studentenbude fragte mich eine Mitbewohnerin, ob ich mitkommen wollte zu Pekka Pohjola. Pekka wer? Nie gehört …. Sie sagte, der hat mal bei Mike Oldfield mitgespielt. Ok ….. vielleicht war ich auch mehr an der Mitbewohnerin interessiert …. jedenfalls ging ich mit ins Bonn Center … und war gebannt von dieser Mischung aus Jazz Rock, Prog Rock und finnischer Melancholie (ich sag nur Sibelius). Außerdem gehört auch die Musik von Pekka Pohjola zu den wenigen Beispielen im Bereich der Pop-Musik (wie auch die Dixie Dregs), wo sich polyphone Kompositionsansätze finden lassen. Jedenfalls war das mit Pekka Pohjola (im Gegensatz zu der Mitbewohnerin …..) der Beginn einer jahrelangen bzw. bis heute anhaltenden Liebe. Habe alle Platten von ihm und da ist kaum ein Durchhänger dabei. Und der folgende Song – einer der sehr raren Ausnahmen (wenn nicht der Einzige) mit Gesang ist einfach eine der großen Hymnen. Punkt.

Pekka Pohjola – Urban Caravan

https://youtu.be/5o1Mws6Ilhw

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan

Song of the Year: 1981

Ein neues Jahrzehnt bringt neue Musik. Zusätzlich zu schon bekannten Interpreten. Die Liste ist dieses Jahr nicht ganz so lang, dafür aber zahlreiche Platte, die in meiner Inselliste sind …..

Miles Davis – The Man with the Horn ist meine Lieblingsplatte von diesem Künstler.
Journey – Captured bringt als Live CD quasi eine Best of. Starkes Werk für Freunde von AOR und Stadion Rock.
King Crimson – Discipline Im neuen Jahrzehnt mit neuer Besetzung und neuer Musik setzt diese Band ein starkes Zeichen. Und auch wenn Kinc Crimson in meiner Liste der „untouchables“ ist …. und mich jetzt einige Hardcore-Fans steinigen wollen …. ist das die letzte wirklich geile Platte con Crimson … *duckundwech*
Die Lounge Lizards beiten mal was ganz anderes.
Pat Metheny – As falls Wichita …. tönt auch sehr fein.
Rush – Exit Left Stage fast die geilste Zeit dieser Band als Live-Best-Of gut zusammen.
Saga – Worlds Apart als viertes Werk immer noch eins der besten.
Tubes – The Completion Backward Principle … auch eine von zwei geilen Tubes Platten
UndAndreas Vollenweider – Behind the Gardens … habe ich damals live gesehen. War fantastisch

Aber die Songs des Jahres stammen von weitgehend „neuen“ Künstlern. Dieses Jahr gibt es mal die Top-3:

03 Japan – Visions of China
Eine der wenigen „typischen“ 80er Bands, die bei mir voll eingeschlagen sind. Mit dem Gesang habe ich mich eine Zeitlang schwer getan, aber David Sylvian ist schon sehr geil. Und was die Mitmusiker (bei dem Song: der Bass !) abliefern, ist einfach nur exzellent. Die ganze CD ist toll und somit klaro in der Insel-Liste!

https://youtu.be/ll37rY-yiQQ

02 Judie Tzuke – I am the Phoenix
Das lief 1981 dauernd im Radio und ich wusste lange nicht, wer das ist. Dann hab ich das rausbekommen und mir die Platte gekauft, welche komplett toll ist (auch Insel-Liste) und Judie Tzuke (die Liste Ihrer Platten ist ellenlang, obwohl hier in Deutschland ziemlich unbekannt) ist seit dem unangefochten meine Lieblingssängerin ! Und die Musik hat auch noch ein bisschen Jazz-Rock-Einschlag ….

https://youtu.be/72r_3GRWB6g

01 Triumph – Fight the good Fight
Die erste CD, die ich von dieser Band hatte, war Just a Game und da war meine Leidenschaft erwacht. Seitdem gehört Triumph sicherlich zu den Bands, die mich am meisten als Gitarrist und Songwriter inspiriert haben. Der Song hier ist mein absoluter Lieblingssong und wurde von mir seinerzeit dauernd im Auto mitgegröölt. Was meine Kids jedesmal zum Spruch verleitete: „Dad, Du kannst nicht singen!“ LOL

https://youtu.be/OvOMyXOy_uk

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight

 

 

 

Song of the Year: 1980

Ein neues Jahrzehnt beginnt. Das Jahrzehnt, von dem ich immer behaupte, dass es da soviel „shice-Mucke“ gab. Dabei stimmt das gar nicht. Klar, die Zeit der Prog-Dinos war genauso vorbei wie auch Southern Rock am Boden lag. Und die Plastik-Synthiesounds übernahmen sowie die „eierlosen“ androgynen Jammer-Sänger …… aber dennoch gab es auch da jedes Jahr eine ganze Latte an geiler Musik…..

Bill Bruford legt mit Gradually Going Tornado sein drittes starkes Soloalbum vor.
George Duke zelebriert mit Brazilian Love Affair sein Faible für brasilianisches.
Michael Franks with Crossfire – Live ist eine von vielen tollen Platten dieses – unterbewerteten – Sängers.
Die erste Ideal ist genauso eine Inselplatte wie die Spliff Radio Show.
Max Webster – Universal Juveniles ist das letzte Album dieser genailan Band, bevor Sänger/Gitarrist Kim Mitchell seine – hier auch nahezu unbeobachtete – Solokarriere startet.
Joni Mitchell – Shadows and Light ist eine geniale Live-Platte mit extrem geiler Besetzung aus dem Jazz-Umfeld.
Ozzy Osbourne – Blizzard of Ozz ist Ozzy erstes Solowerk und zugleich eines der stärksten. Mit dem genialen Randy Rhoads an der Gitarre.
Saga – Silent Knight ist vermutlich auch der Höhepunkt dieser Band.
Toto’s Zweitwerk Hydra ist mdst so gut wie der Vorgänger …..

Kommen wir zu den Songs:

Ozzy Osbourne – Crazy Train ist nicht nur als Song stark. Es enthält – in komprimierten 16 (?) Takten eines der geilsten Gitarrensoli aller Zeiten !

John Martyn – Sweet Little Mystery ist eine meiner all-time Lieblingsballaden. Von seinem Album Grace and Danger, produziert und getrommelt von Phil Collins. John Martyn habe ich aber erst später entdeckt und dann sollte er mein Lieblings-Singer-Songwriter werden. Mit Abstand !

Gewonnen aber hat ein Track der imho besten Platte einer Band, die zu diesem Zeiatpunkt (zusammen mit den Dixie Dregs) meine Lieblingsband war. Und diese CD ist nicht nur in meiner All-Time-Top-12, sondern auch eine jener CDs, die mir immer spontan einfallen, wenn es um ein 15/15-Punkte Album geht, wenn es ein Album sein soll, bei dem nicht nur kein schlechter Song drauf ist, sondern JEDE Note perfekt ist !
Die Auswahl des Songs fällt mir auch nicht leicht, weil da mdst zwei drauf sind, die zu meinen absoluten Favoriten dieser Band gehören …

Rush – Free Will

https://youtu.be/OnxkfLe4G74

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will

Song of the Year: 1979

Ja, auch dieses Jahr ist nicht arm an guten Platten.

Bill Bruford – One of a Kind
Dixie Dregs – Night of the living dregs
Dan Fogelberg – Phoenix
Gamma – 1 mit Ronnie Montrose
Saga – Images at twilight
Pat Travers – Go for what you know Live (in meiner All-Time-Top-12 Liste !)
Triumph – Jsu a Game, nicht ihre erste LP, aber die erste für mich und der Beginn einer lang anhaltenden Begeisterung …. kommt noch mal vor in dieser Reihe
Weather Report – 8:30 (tolles Live-Album dieser tollen Band)
Und natürlich hatte auch Zappa geiles am Start …..

Aber – vielleicht sogar am Ende des Jahrzehnts quasi als Abgesang dieser Stilrichtung – hauen direkt drei Southern Rock Bands Hymnen raus:

Henry Paul – Grey Ghost
Blackfoot – Highway Song

… und, mein Song des Jahres, weil ich das mit einer meiner Bands auch schon mal gecovert hatte … und weil das einfach ein geiler Song mit geiler Hookline und schönen Twin-Gitarren (no keyboards – no problems) ist:

38 Special – Rockin‘ into the night

https://youtu.be/p9xMCaGTydQ

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night

Song of the Year: 1978

Es hört ja gar nicht auf mit den geilen Jahren ……

Bill Bruford – Feels good to me ist der Beginn der „2. Generation Jazz Rock“ mit den Alben von Bruford, Holdsworth und anderen
Chic ist so ziemlich die einzige Disco-Mucke, die ich geil finde … *duckund wech*
Die erste Dire Straits ist ein Klassiker.
Die erste Nina Hagen ebenfalls (und in meiner Insel-Liste)
Dale Jacobs – Cobra und Neil Larsen – Jungle Fever gehören in die Rubrik Fusion. Von einigen meiner Bekannten verschmäht, habe ich dieses Genre seinerzeit recht oft gehört.
Pat Metheny beginnt seine lange Karriere …..
The Outlaws haben ein schönes Live-Album am Start.
Saga veröffentlichen ihr Erstwerk. Wird dann eine meiner Lieblingsbands für die komenden Jahre.
Die erste Toto ist nicht ihre beste, aber hier beginnt mein Fanboy-Sein bis hin dazu, dass Toto heute meine Lieblingsband ist.
Die erste U.K. ist in diesem Jahr eine von zwei All-Time-Top-12 Alben.
Van Halen’s Erste setzt ein Zeichen.
Und Eberhard Weber  hat mit Silent Feet eine seiner stärksten Platten am Start. Auch hier der Beginn einer bis heute andauernden Liebe.

Mit dem Song of the Year tue ich mich heute richtig schwer ….. daher mal ein Ranking:

04 Saga – Humble Stance
Geile Nummer. Vor allem das Keyboard/Gitarren-Solo am Schluss haut mich bis heute von den Socken ….

03 Toto – Girl goodbye
Toto ist mehr als Hold the line, Rosanna und Africa. Vor allem können die auch bombastisch rocken. So wie hier.

02 Gino Vannelli – Brother to Brother
Pop-Rock mit deutlicher Jazz-Rock-Schlagseite und Frickelfaktor. Was allein in dieser einen Nummer abgeht, ist sowas von geil !

And the Winner is …… meine Lieblingsplatte von meiner damaligen Lieblingsband und meinem Lieblingsgitarristen hat mehrere absolut geile Songs daruf, aber diese hier – schon fast klassisch polyphone (und das ist in der Popmusik eher selten) – Komposition ist meinabsolutes Lieblingslied dieser Band:

01 Dixie Dregs – Night meets Light

https://youtu.be/lxkVD5Ol1wQ

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light

Am 03.03.2023 erscheint mit „Falling“ das neunte Album der schwedischen Pop-Prog Band A.C.T und es ist die dritte EP (nach „Rebirth“ von 2019 und „Heatwave“ von 2021) in einer geplanten Reihe von vier. Über den Sinn oder Nicht-Sinn von EPs lässt sich ja streiten, ich persönlich hätte zwei reguläre Alben ja besser gefunden ….

Seit „Circus Pandemonium“ von 2014 bin ich Fan dieser Band. Interessant und abwechslungsreich arrangierte und interpretierte Musik mit schönen Hooklines und tollen Vocal-Arrangements, das ist was, was mir gefällt. Gelegentlich kommen – gerade wegen des Gesangs – Assoziationen auf wie Queen oder Electric Light Orchestra. Aber A.C.T ist jederzeit als A.C.T erkennbar. Das ist auch schon einer der möglichen Kritikpunkte, wie die eher durchschnittlichen Bewertungen auf www.babyblaue-seiten.de zeigt: A.C.T machen das, was sie können, immer wieder. Aber wenn das numal von solcher Qualität ist, dann stört mich das überhaupt nicht.

Laut Angaben auf der Bandcamp-Seite hat die CD ein eher dystopisches Thema. Das findet sich imho in der weitgehend „freundlichen“ Musik nicht unbedingt wieder. Ich habe mich mit den Texten jedoch nicht näher beschäftigt.

Für meine Top-15 Liste wird mich das EP-Format vermutlich stören, aber schauen wir mal, wie sich das Jahr so entwickelt.

Die Trackliste:

01 Fall in (00:038)
02 Digging a hole (04:57)
03 The girl without a past (03:58)
04 Breathe (05:41)
05 A race against time (03:15)
06 One last goodbye (05:22)
07 The earth will be gone (05:06)
08 Fall out (01:07)

A.C.Tors:

Peter Asp – Electric & synth bass
Thomas Lejon – Drums
Ola Andersson – Lead & backing vocals, electric & acoustic guitars
Herman Saming – Lead & backing vocals
Jerry Sahlin – Lead & backing Vocals, synthesizers, sound effects

Many thanks to Ola Andersson for making possible to pre-listen

War gar nicht so einfach diesen Monat. Da waren noch „Reste“ von Ende 2022. Dann hatte ich eine CD, die war Kandidat …. die wurde abgelöst … und die dann auch, ganz einfach, weil der Monatssieger immer wieder so hervorragend abliefert …

01 Dhafer Youssef – Stree of Minarets

Ich zitiere mal aus theaterakademie.de:
„Dhafer Youssef ist ein musikalischer Globetrotter. Dieses „Worldmusic“-Ausnahmetalent verbindet handfesten Jazz mit arabischen Melodien und überirdisch schönem Gesang zu einer bisher ungehörten Melange in fast schon mystischer Sufi-Tradition. Dhafers poetisches Oudspiel, sein feines Gespür für komplexe Kompositionen und die faszinierende Linienführung seiner unglaublich klaren, intensiven Stimme überzeugen weltweit. Mit seinen treibenden Beats und seiner Offenheit gegenüber neuen Klängen hat er seine Musik auch für ein junges Publikum hochattraktiv gemacht – mit stets einem klaren Ziel vor Augen: „Ich will Schönheit erzeugen.“
Seit Jahren begeistern mich seine CDs mit fast spiritueller Qualität aufs neue und immer hat er richtig gute Mitmusiker an seiner Seite.

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/dhafer-youssef-street-of-minarets/hnum/11087118

02 Riverside – ID.Entity

Bei der Vorabveröffentlichung des Tracks Friend or Foe (Single Edit !) war ich ja ziemlich enttäuscht. „Blöde“ 80er Keyboardsounds, Pop-Mucke, die nach A-Ha klingt ……. meeeh … aber (!) als ich das Album in Gänze gehört habe, war der Eindruck ein ganz anderer. Das hier ist wieder Riverside in Höchstform. Nach dem doch eher enttäuschenden Wasteland ist das hier eine deutliche Steigerung. Diese CD wird nicht nur in der Progressive-Comunity am Jahresende weit oben landen, auch in meiner Top-15 wird das höchst wahrscheinlich sein. Hat ja auch lange genug Zeit, Punkte zu sammeln…

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/riverside-id-entity/hnum/11073238

03 Cydemind – The Descent

Ich mag ja seit Urzeiten instrumentale Bands mit der Besetzung v, g, keyb, b, dr wie z.B. Mahavishnu Orchestra, Jean- Luc Ponty oder Dixier Dregs. Wenn diese Besetzung dann noch Prog-Metal a la Dream Theater zelebriert, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass mir das gefällt, schon ziemlich hoch. Für die Top-15 fehlen jedoch die Hooklines. Das kann man halt weder so nebenbei hören noch mitsingen ……

David Crosby – Live At The Capitol Theatre ist in kleiner intimer (Quartett) Besetzung das Vermächtnis dieses großartigen Künstlern, der nicht nur die Pop-Musik (Byrds, CSN) geprägt hat sondern auch im hohen Alter seit 2014 noch tolle CDs (5 Stück !) am Start hatte.

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/david-crosby-live-at-the-capitol-theatre/hnum/11059683

Damanek – Making Shore mit Guy Manning, Sean Timms (Southern Empire !) und meinem Freund Marek Arnold hat es zwar nicht ganz in die Top 3 geschafft, aber dieses Album will entdeckt und mehrfach genossen werden. Das entwickelt sich noch …

Grice – Polarchoral ist vom letzten Jahr erst Ende Dezember bei mir angekommen (den Jahreslisten meiner Freunde in der progrock-dt comunity sei Dank) und bietet Art Pop für Chöngeister

Jukka Haavisto – Reflections bietet Jazz-Rock-Fusion mit skandinavischem Flair. Muss ich noch genauer checken.

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/jukka-haavisto-reflections/hnum/11042584

Nduduko Mhakhatini – In The Spirit Of Ntu ist Jazz mit afrikanischem Einschlag. Wird in Kreisen hoch gehandelt. Ob das bei mir so doole einschlägt, weiß ich noch nicht …

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/nduduzo-makhathini-in-the-spirit-of-ntu/hnum/10911442

Sunchild – Exotic Creatures And A Stolen Dream bietet RetroProg mit 2 Longtracks. Wird mit Transatlatic verglichen, kommt da aber bei weitem nicht ran.

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/sunchild-exotic-creatures-and-a-stolen-dream/hnum/11123361

Tim Sund Electrified – The Future On Our Doorstep ist instrumentaler Keyboard-Prog, der in einigen Tracks den Helden vergangener Tage (Emerson, Wakeman….) huldigt. Cooler Ableger von Green Desert Tree. Für die Top-15 aber auch eher nicht …

T – Pareidoliving gehört ganz gewiss zu den Top-Veröffentlichungen aus deutschen Landen. Ich tue mich bisher schwer mit den CDs von Thomas Thielen, aber diese hier kommt bei mir an. Auch schon aus 2022

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/thomas-thielen-pareidoliving/hnum/10837311

Ueberschaer – Flow Of Time habe ich zu selten gehört, um das wirklich beurteilen zu können. Musikalisch spannend, beim Gesang tue ich mich (wie so oft bei deutschen Acts) etwas schwer…

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/ueberschaer-flow-of-time/hnum/10848815

Uriah Heep – Chaos And Colour ist ein ertaunlich gutes Album dieser nicht tot zu kriegenden Hard-Rock Dinosaurier.Man mag ja Heep für zweitklassig halten, ich mochte die frühen Alben mit David Byron. Das war damals schon eine meiner oft gehörten Bands. Und auch das neue Album bietet alles, was man an dieser Band mögen kann …

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/uriah-heep-chaos-colour/hnum/11092387

WIZRD – Seasons ist auch noch was, was Ende 2022 reinkam und bietet spannenden Retroprog

https://partner.jpc.de/go.cgi?pid=267&wmid=cc&cpid=1&target=https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/wizrd-seasons/hnum/11057359

Und außer Konkorrenz, weil es keine neue Musik ist, bietet Frank Zappa – Waka/Wazoo dem Fanboy zusätzliche Versionen einer spannenden Inkarnation der Zappa Bandgeschichte.

So, auch heute wirde die Top-15 der letzten 12 Monate:

01 (01) Jonas Lindberg – Miles From Nowhere
02 (03) Kaipa – Urskog
03 (04) Kite Parade – The Way Home
04 (05) JPL – Sapiens 3/3
05 (06) Birth Control – Open Up
06 (07) Galaxy – Runaway Man
07 (09) Arena – The Theory Of Molecular Inheritance
08 (10) Cold Night For Alligators – The Hindsight Notes
09 (11) Dave Bainbridge – To The Far Away
10 (13) Henrik Freischlader – Recorded II
11 (12) Robby Steinhardt – Not in Kansas Anymore
12 (14) PreHistoric Animals – TMMM2
13 (-) Porcupine Tree – P/C
14 (-) Simon Philips – Protocol V
15 (-) Green Asphalt – Green Asphalt

Song of the Year: 1977

Und schon wieder so ein übervolles Jahr. Naja, 1977 war ich 18. Und noch mitten in der Prägephase. Wobei es von den Helden der frühen 70er nun langsam weniger wird und neue Helden sich hervortun.

Dan Ar Braz – Douar Nevez. Sein erstes Album und das erste in einer ziemlich langen Liste, wobei vieles grandios ist (ich liebe bretonische Musik) und anderes ganz fürchterlicher Schmalt ist …..
Jeff Beck with Jann Hammer Live ist das dritte geile Album von Jeff.
George Benson – In Flight ist zwar schon deutlich kommerzieller als seine klassischen Jazz Alben. War aber seinerzeit (ON Broadway – nicht von dieser Platte – lief rauf und runter) ziemlich angesagt.
Carsten Bohna Bandstand lieferten mit Humor Frumor eins von drei tollen Alben ab.
Gary Boyle – The Dancer ist ein Klassiker im Brand X Umfeld.
Jackson Brown – Running on Empty auch so eine Platte für die Insel ohne einen einzigen schwachen Song.
Dixie Dregs – Free Fall ist ihre erste, aber nicht die erste, die ich kennenlernte … von meiner späteren Lieblingsband
Doobie Brothers, Les Dudek, Earth Wind & Fire, Fleetwood Mac, Meat Loaf …..
Gentle Giant – Playing the Fool … ihr Meisterwerk, und eins meiner All-Time-Top-12 Alben !
Ian Gillan wandelt mit Clear Air Turbulence auf jazz-rockigne Pfaden. Sehr geil !
Kansas bringen mit Point of Know Return ihr wohl erfolgreichstes Album raus
Lake – 1 … die deutschen Toto. Tolle Platte von mehreren dieser Band.
Lynyrd Skynyrd – One more from the Road … geiles Live Album
Nova – Wings of Love mit dem grandiosen Corrado Rustici. Auch eine Inselplatte (auch wenn da nicht alle Songs genial sind)
Santana – Moonflower ist wohl so die letzte richtig gute Platte vom Carlos
Während Sea Level als ABB-Ableger auf ihrem Debut Southern Rock mit Fusion verschmelzen und mir als Band immer besser gefielen als Little Feat ….
Steely Dan – Aja, wohl ihr Meisterwerk
Tangerine – Encore, meien Lieblingsplatte von TD
Thin Lizzy’s Live & Dangerous ist wohl eins der besten Live-Alben aller Zeiten
Und Zappa in New York gehört auch zu den besten Platten des Meisters …..

Aber der Gewinner klingt erstmal unspektakulär. Wieder ist es Southern Rock. Diesmal eine mich sehr berührende Ballade mit einem grandiosen Gitarrensolo. Also quasi eine Hymne ……

Dickie Betts & Great Southern – Bougainvillea

https://youtu.be/Tc0XemHkpMM

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea

Song of the Year: 1976

Holy shit, ist meine Liste an tollen Platten aus diesem Jahr lang …… und da sind etliche wirkliche Klassiker dabei !

Jeff Beck hat mit Wired den zweiten Klassiker am Start.
Die erste Boston ist klasse.
Brand X , Stanley Clarke, Al Di Meola; Jan Hammer, Jaco Pastorius, Jean-Luc Ponty, Janne Schaffer, Weather Report…. Jazz Rock blüht
Chick Corea – My spanish heart ist eine von vier Corea-Platten in meiner Insel-Liste
Eagles – Hotel California
Genesis liefern mit A Trick of the Tail mein Lieblingsalbum der Band während Gentle Giant mit Interview das letzte wirklich gute Album rausbringen
Golden Earring – To the Hilt mag ich sehr. Das ist anders als sonst von dieser Band.
Karthago – Live at the Roxy ist ein saustarkes und groovendes Live-Album.
Lucifer’s Friend – Mind Explosion ist wie bei Golden Earring einzigartig für diese Band.
Malicorne – Almanach ist einer der großen Klassiker im Folk
Steve Miller – Fly like an Eagle
Joni MItchell – Hejira
Alan Parsons Project – Tales of Mystery and Imagination
Renaissance – Live. Was für eine grandiose Band
Al Stewart – Te Year of the Cat
Robin Trower – For Earth Below

Und doch ragen drei Platten/Songs raus:

Stevie Wonder – Songs in the Key of Life gehört zu meinen All-Time-Top-12 Alben. Fällt mir aber schwer, da einen speziellen Song auszuwählen. I wish gefällt  mir in einer Coverversion besser als das Origianl (dazu an einem anderen Tag mehr) und Isn’t she lovely gewinnt erst an Bedeutung, seit wir diese Nummer in unserer Setliste hatten.

Auch Kansas – Carry on wayward son ist zwar als Song eine wenn nicht gar die Hymne der Band, aber damals war die Point of Know Return meine Lieblingsplatte. Auch der Song wurde erst später einer meiner Lieblingssongs.

Und daher fällt die Wahl heute auf einen Song (ein Album) eines Gitarristen, der – nach Rory Gallagher – der Zweite war, wo ich dachte: “ so möchtest Du gerne spielen können.
Und was auf dieser Platte geboten wird, ist eine geniale Mischung aus Allman Brothers (ich liebe diese Triolen in Dur-Pentatonik) und Toto. Spielen doch mit David Paich, Jeff Porcaro und David Hungate gelich drei spätere Toto-Musiker hier mit. Und das Gitarrenintro sowie das Solo kann ich heute noch mitsingen. Das ist sooooooo geil !

Les Dudek – It can do

https://youtu.be/2yvgn_8NTlQ

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do

 

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