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Song of the Year: 1975

Heute gibt es eine persönliche Geschichte …. daher hab ich mir gar nicht erst die Mühe gemacht, detailliert zu recherchieren.

Das mache ich jetzt. Was gab es denn in dem Jahr sonst noch so?

Jeff Beck legt mit Blow by Blow ein Mesiterwerk vor.
Brian Auger – Live Oblivion ist auch Musik, die ich bis heute immer noch geil finde.
Harmonium – Le Cinquieme Saison ist fantastisch.
Kraan – Live … Hammergeil
Mahavishnu Orchestra – Visions of the emerald beyond (in meiner All Time Top 12 Liste)
Pink Floyd – Wish you were here
Ruphus – Let yout light shine
Soft Machine – Bundles (mit dem genialen Allan Holdsworth an der Gitarre)
Steely Dan – Katy lied
Robert Wyatt – Ruth is stranger than Richard
just to  name a few ….. ja, war schon ein geiles Jahr ….

So, nun zu meiner Geschichte:
In meiner Schule gab es damals eine Schülerband mit dem Namen M. Soa Dag (eine Stufe über mir), die mich sehr geprägt hat. Nicht nur, dass ich mir bei dem Gitarristen so einiges abgucken konnte. Die hatten auch eine Besetzung (violine, g, b keyb, dr), die immer wieder bei meinen Favoriten vorkomen sollte (Mahavishnu Orchestra, Dixie Dregs). Und die spielten sehr unterschiedlich Covernummern, wie z.B. Hang on to a dream (Nice), For the last time (Rory Gallagher) und irgendwas celtic folk artiges (vermutlich von Clannad). und Eigenkompostionen drogeninduzierter Natur mit Titeln wie „Tod einer Ameise“ ….. Ähm, hallo?>>
Und irgendwann kam mal der Bassist zu mir, drückte mir eine Platte in die Hand und meinte nur: Das hier hat der Bassist auf H gespielt ….. keine Ahnung, ob da überhaupt was dran war, aber dann hörte ich die seltsamste Musik, die ich bis dato jemals gehört hatte. Und die faszinierte mich. Jahrelang war diese Live-Platte die einzige Platte, die ich von dieser Band besaß, bis mich irgendwann die Sammelleidenschaft überkam und ich inzwischen (nahezu) alle CDs und DVDs von dieser Band habe …..

Magma – Hhai

https://youtu.be/QTpM9-nOZRY

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai

 

Song of the Year: 1974

Wooaaah …… was für ein schwieriges Jahr !

Vielleicht eines der besten in der gesamten Geschichte der Rockmusik ….

Can’t get enough von der ersten Bad Company ist ein Klassiker.
Barkley James Harvest – Live bietet Mockingbird
Die ersten Soloplatte von Stanley Clarke und noch besser, eines meiner All-Time-Top-12-Alben … Return To Forever – Where have I known you before …
Deep Purple mit Strombringer ist für mich das letzte der richtig geilen Purple-Plattem
Doldinger’s Jubilee ist genauso ein Klassiker wie die Irish Tour von Rory Gallagher.
Gentle Giant hauen mit The Power and the Glora auch eins ihren besten Alben raus.
Harmonium – 1
Gordon Lightfoot – Sundown
Lynyrd Skynyrd – Second Helping
Joni Mitchell hat mit Court and Spark auch eins ihrer besten Alben am Start
Traffic – When the eagle flies
Weather Report – Mysterious Traveller (einer meiner beiden Favoriten dieser Band)
Und auch Zappa mit Roxy & Elsewhere ist mit einem absoluten Klassiker am Start.
Aber „hymnentechnisch“ konnte da noch mehrfach draufgesetzt werden:

Platz 3: Supertramp – School
Die Crime of the Century ist imho ihr Meisterwerk und diese Nummer hier ist weit proggiger als vieles, was folgen sollte. War in Dauerrotation in unserer Jugenddisco

Platz 2: King Crimson – Starless
Genauso wie ich nie weiß, ob das hier meine Lieblingsnummer von Crimson ist und nicht Epitaph, so müsste dieser Song „eigentlich“ auch unangefochten Song of the Year sein. Weil das eine sooooo umwerfend grandiose Nummer ist …… aber: die Genialität hat sich mir erst viel viel später erschlossen. Und da ich in dieser Reihe gerne einen Bezug zur damaligen Zeit herstellen möchte, gab es noch einen anderen Song, der mich damals mehr geflasht hat, insbesondere, weil ich mir irgendwann mal die Mühe gemacht habe, das auf der Gitarre rauszuhören. Und auch die zugehörige LP ist in meiner All-Time-Top-12-Liste …. daher Platz 1:

Camel – Lady Fantasy

https://youtu.be/UgL-Pvuklcc

So far:

1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy

 

 

 

Song of the Year: 1973

Irgendwie sind ja alle Jahre der frühen 70er sowas von voll mit Klassikern. Auch in diesem Jahr gab es eine ganze Reihe von absolut fantastischen Platten:

Alquin – The Mountain Queen
Brain Auger – Closer to it
Billy Cobham – Spectrum (mit dem Überhammer Stratus !)
Focus – At the Rainbow
Genesis – Selling England
Herbie Hancock – Headhunters
Nektar – Remember the Future
Mike Oldfield – Tubular Bells
Wishbone Ash – Live Dates
Yes – Tales from Topographic Ocean
Frank Zappa – Overnite Sensation (eins meiner Top-12-All-Time Favorite-Alben !)

Und dennoch fiel mir die Wahl ziemlich leicht, weil der folgende Song für mich die absolute Nummer 1 aller Bombasthymnen ist.

Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night

https://youtu.be/BHATtfzCVVc

So far:

1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 –  Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night

Song of the Year: 1972

Und noch so ein Jahr mit zahlreichen wirklich tollen Platten (jede Menge Klassikeralarm), wie z.B.:

Allman Brothers – Eat a Peach
Amazing Blondel – England
America – Homecoming
Chick Corea – Return to Forever
ELP – Trilogy
Grand Funk – E Pluribus Funk
Mahavishnu Orchestra – Inner Mounting Flame
Rare Earth – In Concert
Uriah Heep – Demons and Wizards
Neil Young – Harvest
Frank Zappa – The Grand Wazoo

Und dennoch fiel mir die Wahl nicht schwer.
Während zu der Zeit Deep Purple meine Lieblingsband war, gab es einen Gitarristen, der der erste in einer (kleineren) Liste derjenigen war, wo ich gedacht habe: Ja, so möchtest Du spielen können : Rory Gallagher

Und die Live in Europe war meine erste LP von Rory … daher hier the results of dä dschörmen Televischen ……

Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid

https://youtu.be/KJSVWY_WiOE

Die Liste so far:

1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid

Song of the Year: 1971

Eine spontane Entscheidung hat heute den Ausschlag gegeben.

Wobei das auch ein grandioses Jahr war.

Aphrodite’s Child – The four horsemen
Caravan – Winter Wine
Deep Purple – Fireball
Carole King  gleich mehrer Songs ihres Überalbums Tapestry
Jethro Tull – Aqualung
Gong – You can’t kill me
und vermutlich noch einiges mehr.

Aber die Entscheidung fiel ganz knapp aus für die beiden Songs, die mir als erstes eingefallen sind:

Beggar’s Opera – Time machine

und, tataaaa:

Yes – Roundabout

https://youtu.be/DwPWGUhEtP0

Die Liste wächst:

1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout

 

Song of the Year: 1970

Hier musste ich gar nicht lange überlegen. Ich habe noch nicht mal nach möglichen Alternativen gesucht.

Als ich diesen Song das erste Mal im Radio (RTL Mittelwelle 1440…da gab es damals Samstags die Sendung „Die großen 8“ als wöchentliche Hitparade) gehört habe, war es passiert.
Das war die Initialzündung für mich als (Rock-)Musik-Besessener, als Hard-Rock-Fan UND …. dem unbändigen Wunsch, Gitarrist zu werden.
Daher ist das – gewiss nicht mein Lieblingssong No. 1 – aber ganz gewiss einer der wichtigsten Songs für meine weiteren musikalischen Werdegang !

Deep Purple – Black Night

https://youtu.be/QuAKMlfxX7I

Die Liste:

1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night

Song of the Year: 1969

Meine allererste LP war Abbey Roads von den Beatles. Ein großer Meilenstein. Was läge also näher, also daraus einen Song zu wählen.

In 1969 erschien jedoch ein weiterer Meilenstein. Quasi DIE Geburt des Progressiv Rock. Das Erstwerk einer Band, deren Alben der 70er für mich zum besten gehört, was Rockmusik je hervorgebracht hat:

King Crimson – In The Court Of The Crimson King.

Und wenn diese CD dann noch einen Song enthält, den ich zumeist nenne, wenn es um meinen absoluten Lieblingssong geht ….. dann ist die Wahl eindeutig !

King Crimson – Epitaph

https://youtu.be/fo1JeHS6ans

Die Liste:

1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph

Song of the Year: 1968

Ja klar, das weiße Album der Beatles oder Wheels of Fire von Cream sind schon Klassiker. Da müsste man doch fündig werden.

Aber als Neunjähriger habe ich diese beiden Alben damals ja noch gar nicht auf dem Schirm gehabt (meine allererste eigene LP sollte erst 1969 erscheinen, dazu aber morgen mehr ….)

Von daher war es immer noch das, was man so im Radio hören konnte. Und da gab es einen Song, der das typische 3-Minuten-Popsong-Single-Schema durchbrach ….. und möglicherweise ein erster Hinweis auf meine spätere Vorliebe für Progressive Rock sein könnte ….. und dann auch noch (mehr oder weniger?) ein One-Hit-Wonder ….:

Barry Ryan – Eloise

https://youtu.be/6MnQDlPzUZo

 

Die Liste wächst *grins*:

1967 – Procol Harum – A Whiter Shade of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise

Song of the Year: 1967

Hallo Freunde des guten Musikgeschmackes,

heute fange ich eine neue Serie an: „Song of the Year“.

Meine persönliche Auswahl. Da gab es große Hymnen für die Ewigkeit, Balladen fürs Gemüt, Songs zum Mitgröhlen im Auto (… Nein, nicht „We will rock you“ … etwas niveauvoller wird es dann schon werden), Songs, die irgendwie wichtig waren (für mich oder die Musikentwicklung) oder auch ganz einfach ein richtig guter Song des jeweiligen Jahres (weil es da keine Ewigkeits-Hymnen gab oder so …..)

Fangen wir direkt mal an mit dem Jahr 1967.

Ok, da war ich acht Jahre alt. Musik kam aus dem Radio. Da hörte ich Dave Dee, Dozy ….. oder, ähm, die Monkees …. oder, schon besser, die Bee Gees oder sogar die Beatles. Daher ist das gar nicht so einfach.
Ja, Jimi Hendrix gab es da auch schon. Aber den habe ich für mich erst viele Jahre später entdeckt, so wie ich auch SRV erst posthum angefangen habe, sehr zu schätzen ….

Aber in betreffenden Jahr gab es zwei Songs, die man durchaus als Vorläufer dessen betrachten kann, was dann mal Progressive Rock werden sollte.

Moody Blues – Nights in white satin

und, und mein Song of the year, weil etwas weniger abgelutscht als der Erstgenannte:

Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale

https://youtu.be/2puubv2e0L4

 

Rock History: 2007

Abigail’s Ghost – Selling Insincerity

Imho eine Band, die mehr oder weniger unterm Radar läuft. Das hier ist nicht die einzig gute CD von dieser Band. Zu späteren Zeiten sollten die mal in den Top-15 landen

Airtime – Liberty Manifesto

Soloprojekt des Triumph-Gitarristen. Ist gut, aber kommt nicht an die Grioßtaten dieser grandiosen Band heran.

Beardfish – Sleeping In Traffic Part One

The Sane Day und die beiden Sleeping-Teile …. und dann ist mein Bedarf an dieser seinerzeit grandiosen Band gedeckt.

In This Moment – Beautiful Tragedy

In dem Jahr, in dem meine erste Ehe den Bach runterging, musste auch mal wütendes Geschrei aus der Anlage tönen (eher: brüllen…..)

Magma – Mythes Et Legendes Epok 3

Auch wenn das hier eine DVD ist, das ist der mit Abstand geilste Teile dieser 5er Live Serie.

Loreena McKennitt – Live At The Alhambra

Grandiose Konzert dieser grandiosen Künstlerin in grandioser Kulisse. Eine der absolut geilsten DVDs, die ich je gesehen habe.

Ritual – The Hemulic Voluntary Band

Ritual finde ich klasse. Dieser schwedische RetroProg mit Folk-Anleihen ist auf seine Art einzigartig. Schade, dass es von dieser Band so lange nichts mehr zu hören gab.

Ron Spielman – Absolutely Live

Auch wenn mir sein heutoges Output nicht mehr wirklich zusagt, hatte ich mal eine große Ron Spielman Phase. Dieser Musiker ist (wie auch Richie Kotzen) ein wirklich kompletter Musiker. Nicht nur ein grandioser Gitarrist, sondern auch ein toller Songwriter und Sänger. Absolutely Live zeigt die eher elektrische Seite (hab ich auch mehrfach in Berlin in Quasimodo live gesehen)

Ron Spielman – The Hilltop Garden

Hier kommt dann eher der Songwriter und Sänger in den Vordergrund. Beides tolle Alben !

Fab Trazer – Riviera

Manchmal muss es auch einfach nur schöne Musik sein …..

Zappa Plays Zappa – Zappa plays Zappa

Die Truppe um Dweezil Zappa hat es drauf. Zappa rules 😉

 

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