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Song of the Year: 1993

Oh, was für ein ergiebiges Jahr !

Dan Ar Braz – Theme For The Green Lands (bevor er mit L’Hèritage des Celts startete kommt hier noch ein Album in der Besetzung Gitarre, Bass, Drums und Dudelsack. Und man hört sehr gut heraus, dass Dan Ar Braz auf der Gitarre die Hüllkurve des Dudelsacksounds imitiert. Klasse Platte. Und bretonische Musik geht eh immer …..)
Dominique Bertram – Bass Now! (Keine Ahnung, was der vorher oder nachher gemacht hat, aber das ist – wie der Name schon sagt – Jazz-Rock eines Bassisten. Und ziemlich cool)
Burning Water – Burning Water (eins von mehreren Solo/Band-Projekten des Studio-Gitarristen Michael Landau. Platte für die Insel. Und auch hierfür habe ich damals als Japan-Import 70 DM bezahlt *shock*)
Alain Caron – Le Band (erstes Solowerk des ehemaligen UZEB-Bassisten. Auch sehr geiler Jazz-Rock)
Randy Coven – Coven Pitrelli Reilly (siehe unten)
Frank Gambale – The Great Explorers (Track 1 könnte auch in der Liste stehen. Das Thema konnte ich mitsingen…..)
Trey Gunn – One Thousand Years (Stick-lastige crimsoneske Musik. Nicht die einzige gute Platte von ihm)
Harem Scarem – Mood Swings (Hair-Metal / AOR)
Warren Haynes – Tales Of Ordinary Madness (erste Soloplatte des Allman Brothers Gitarristen, bevor er mit Gov’t Mule anfing)
The Hooters – Out Of Body (ich sagte schon, ich mag alles von dieser Band)
Mike Keneally – Hat (Soloplatte des Ex-Zappa-Musikers. Hab ich aber nicht weiter verfolgt)
M. Walking On Water – Pictures Of An Exhibitionists (ich habe selten so abgefahren anders klingende Coverversionen (Child in Time mit Akkordeon und Kontrabass …. sowas von geil) gehört. SUUUUPER )
Neville Brothers – Live (groovt wie Hölle !)
Alain Stivell – Again (auch 20 Jahre nach „Renaissance of the celtic harp“ kann er es noch…)
James Taylor – Live (diesen Künstler habe ich nicht wirklich auf dem Schirm. Diese Live Platte ist cool)
Tower Of Power – T.O.P. (siehe unten)
Steve Vai – Sex and Religion (Gitarrenakrobatik, aber hier mit geilen Songs, gesungen vom jungen Devin Townsend)
Frank Zappa – The Yellow Shark (Das Ensemble Modern spielt Zappa Kompostionen. Letztes Werk vor seinem viel zu frühen Tod)

Heute gibt es direkt drei Songs auf die Ohren…..:

03 Tower Of Power – Soul with a Capital S

Ich liebe diese Band. Es groovt wie Hölle. Die Bläsersätze sind genial und Francis Rocco Prestia am Bass ist sowas von outstanding ….. Und diese Nummer ist einfach mal ein Mitgrööler 😉

02 CPR – I Wish

Im Original von Stevie Wonder ist diese Coverversion sowas von geil. Gastsänger Zakk Wylde singt fantastisch, Al Pitrelli ist ein toller Gitarrist, Randy Coven eh ne Sau am Bass. Und die Bläsersätze sind auch cool. Haben wir auch schon mal gecovert ….

01 Patricia Kaas – Il me dit que je suis belle

Es gibt so Songs, wo ich nach Jahrzehnten weiß, wann und wo ich das gehört habe. 1993 war ich ja Wochenendheimfahrer, weil in Sachsen-Anhalt arbeitend, aber im Rheinland wohnend. Auf den regelmäßigen, viel zu langen Fahretn war dieser Song ein ständiger Begleiter. Davon abgesehen ist das eine wunderschöne Ballade mit Dynamik und Patricia Kaas finde ich sowieso toll (und hab alle Platten ….)

Song of the Year: 1992

Und weiter gehts …..

Blowbeat – Chainsaw Melodies (auch die zweite CD ist in meiner Insel-Liste. Überragende Musik)
Bonham – Mad Hatter
Brecker Brothers – Return of the Brecker Brothers (groovt wie Sau)
Dream Theater – Images and Words ist natürlich DAS Überalbum des Jahres. Hiermit beginnt die wohl beste Prog-Metal Band ihre große Karriere (auch wenn das hier nicht mein Lieblingsalbum ist, wird diese Band in der Folge einer meiner Lieblingsbands werden)
Robben Ford – …and the Blue Line (Blues Rock, angejazzt, cool)
Giant – Time to Burn (die zweite Platte der Band um Dann Huff ist genau so geil wie die erste…)
King’s X – King’s X (eine von vielen guten Platten dieser unterbewerteten Band)
Dave LaRue – Hub City Kid (der Basser der Steve Morse Band mit einem Jazz-Rock-Solo-Album)
Little Village – Little Village (auch mal was für mich doch etwas anderes in der Liste)
Kim Mitchell – Aural Fixations (das Solowerk des ehemaligen Max Webster Gitarristen ist durchweg ohne Schwächen)
Toto – Kingdom of Desire (die erste im Quartett, also ohne Lead-Sänger. Recht hart, ziemlich geil. Zu der Tour hab ich die auch live gesehen. Ist halt einfach ne obergeile Band !)

Song des Jahres aber mal was ganz anderes. Akustische Musik mit viel Atmosphäre:

Luka Bloom – Exploring the blue

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star
1986 – Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore
1987 – The Hooters – Johnny B
1988 – Toto – Pamela
1989 – Zucchero – Il Mare Impetuoso
1990 – Eric Johnson – Cliffs of Dover
1991 – Dan Ar Braz – Borders of Salt
1992 – Luka Bloom – Exploring the blue

Song of the Year: 1991

Ganz unterschiedliche Musik habe ich in dem Jahr gehört<:

Be Mine Or Run – Be Mine Or Run (ein Folk-Rock-Trio um den schottischen Gitarristen Ian Melrose)
Crash Test Dummies – The Ghost that haunt me (Folk Rock)
Francis Dunnery – Welcome To The Wild Country (die erste Dunnery Solo-Platte gab es damals nur als Japan-Import … für 70 DM …
Heartland – Heartland (A.O.R.)
Ronny Jordan – The Antidote (New Jazz mit einer genialen Version von So what .. hab ich auch schon mal gecovert)
Kenny Loggins – Leap of Faith (sehr schöne Platte)
Van Morrison – Hamns to the Silence (eine meiner Favoriten von VM)
Tom Petty – Into The Great White Open (noch ein Favorit eines Künstlers)
Pippo Pollina – Nuovi Giorni di Settembre (imho die beste Platte eines meiner italienischen Lieblingskünstler)
Red Hot Chili Peppers – Sex Blood Sugar Magik (auch imho die beste)
Spirit of the West – Go figure (nochmal Folk-Rock)
Curtis Stigers – CS (I wonder why wäre auch so ein Kandidat für den Song des Jahres)
Gino Vannelli – Live
Stevie Ry Vaughan – The Sky is Crying (Blues Rock)
Chris Whitley – Living with the Law
Zappa – Make a Jazz Noise (und nochmal ne Live Platte der 88er Besetzung)

Den Gewinner habe ich schon seit den späten 70ern auf dem Schirm. Bretonischer Folkrock (vor der Solokarriere spielte er mal bei Alan Stivell) von einem tollen Gitarristen, der elektrisch und akustisch unterwegs ist. Das Oeuvre ist sehr inhomogen und auch von unterschiedlichster Qualität. Da gibt es Platten für die Insel und auf der anderen Seite übelsten Schmalz …. Im Verlauf der 90er kamen vier CDs seiner „L’Heritage des Celts“-Truppe raus, die alle toll sind. Auf dieser CD hier DIE Hymne (auch immer wieder auf den Live-Platten, wie auch der link hier …)

Dan Ar Braz – Borders of Salt

https://youtu.be/alHzEb6F5Tk

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star
1986 – Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore
1987 – The Hooters – Johnny B
1988 – Toto – Pamela
1989 – Zucchero – Il Mare Impetuoso
1990 – Eric Johnson – Cliffs of Dover
1991 – Dan Ar Braz – Borders of Salt

 

 

Song of the Year: 1990

Ein neues Jahrzehnt bricht an. Und auch wenn es immer wieder neue Bands/Künstler gibt, die sich zu mir „verirren“, so bleiben es doch weutestgehend die Stilrichtungen, die es schon in den frühren 70ern gab …..

Bruce Cockburn – Live war nicht die erste Platte von diesem Musiker, aber hiermit spielte er sich richtig in mein Bewusstsein und sollte sich dann zu meinem (nach John Martyn) zweitliebsten Singer-Songwriter entwickeln.

Electric Boys – Funk ‚o Metal Carpet Ride. Crossover (also die Mischung aus Hard Rock und Funk) entwickelte sich Mitte der 80er mit Vertretern wie Living Colour, Red Hot Chili Peppers oder 24-7 Spyz). Diese Band hier hatte auch ganz nette ucke am Start.

Extreme – Pornograffity. Noch ein Highlight aus der Crossover-Szene

Michael Lee Firkins – MLF (Flitzefinger a la Vai oder Satriani)

Michael Gregory – The Way we used to do. Gitarre und Gesang. Klingt nach Singer-Songwriter und ist doch ganz anders. Einfach mal anchecken. Geile Platte !

Steve Khan – Public Access

King’s X – Faith Hope Love

Gary Moore – Still got the Blues

UZEB – World Tour 90. Wahnsinns-Live-CD dieses kanadischen Jazz-Rock-Trios und ihre letzte Platte. Platte des Jahres !

Sog des Jahres aber, ohne lange nachdenken zu müssen, ist ein Song seines zweiten Albums (welches nicht ganz an das erste rankommt), den man ganz gewiss als Referenznummer für diesen Gitarristen betrachten kann. Und nach wie vor finde ich sowohl den cleanen Delaysound als auch das Legatosolospiel als das schönste, was je auf Gitarre gespielt wurde (oops, große Worte …..)

Eric Johnson – Cliffs of Dover

https://youtube.com/watch?v=2FrEosTTbiA&feature=shares

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star
1986 – Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore
1987 – The Hooters – Johnny B
1988 – Toto – Pamela
1989 – Zucchero – Il Mare Impetuoso
1990 – Eric Johnson – Cliffs of Dover

Song of the Year: 1989

Ein Jahrzehnt neigt sich dem Ende zu. Ein Jahrzehnt, welches ich immer als das „problematische“ bezeichne. Weil in der Wahrnehmung da soviel Musik „in“ war, die ich ziemlich shice finde …

Daher mal eine Exkursion zu meiner musiklaischen Sozialisierung:

In den frühen 70ern entstanden zahlreiche Spielarten der Rockmusik: Hard Rock, Blues Rock, Southern Rock, Folk Rock, Progressive Rock, Jazz-Rock. Und wenn ich meinen Musikgeschmack so über die Jahre verfolge, hallt diese Prägung bis heute nach. Fast (!) alles, was ich bis heute höre, entstammt Stilrichtungen, die damals „erfunden“ wurden. Und fast (!) alles, was später entstand, mag ich so gut wie gar nicht: Punk, New Wave, Synth Pop, Brit Pop, Grunge ….. alles nahezu vollständig an mir vorbeigegangen. Anders ausgedrückt: als ziemlich kopflastig denkender Musikfan müssen mich an Musik irgendwelche Ingredienzien fesseln, damit ich Musik gut finde. Und wer Zappa, Mahavishnu Orchestra und King Crimson (um nur mal drei „anspruchsvolle“ Vertreter zu nennen) geil findet, der kann mit „langweiligem“ 3-Akkord-Geschrammel halt nix anfangen …..

Und daher verwundert es nicht, wenn auch die Platten 1989 aus den o.g. Spielarten stammen:

Hard Rock, AOR, u.ä.:
Aerosmith – Pump
Bad English – Bad English
Bonham – The disregard of Timekeeping
Randy Coven – Funk me tender
Giant – Last of the Runaways (mit Dann Huff, was für ein geiler Gitarrist !)
King’s X – Gretchen goes to Nebraska
Kim Mitchell – Rockland
Mr. Big – Mr. Big (was für eine Supergruppe … und der Schmusehit führt auf die falsche Fährte. Die rocken ab wie Sau)
Allanah Myles – A.M.
Blues Saraceno – Never look back (sehr geiler Gitarrist !)
Joe Satriani – Flying in a blue Dream
Steve Stevens – Atomic Playboy (der Billy Idol Gitarrist auf Solopfaden)
Whitesnake – Slip of the Tongue

Jazz-Rock, Fusion ….:
John Patitucci – On the Corner
Steps Ahead – N.Y.C.
UZEB – Club

Pop…:
Tears for Fears – The Seeds of Love (sehr geiles Album)
Gloria Estefan – Cuts both Ways
Richard Marx – Repeat Offender

Album des Jahres jedoch ist eine Band, die ich – auch vorher nie was von gehört – im Bonn Center live gesehen habe, sofort Fan war und das ist bis heute so geblieben: Blowbeat – Blowbeat

Song des Jahres jedoch ist mein „Einstieg“ in die italienische Sprache, da mein damaliger Gitarrenkumpel „Migro“ jahrelang in Italien gelebt hat und mir diese Platte näherbrachte, die iho auch das Meisterwerk dieses Künstlers ist: „Oro, Incenso e Birra“
Und der Titel war einer der ersten Sätze, die ich italienisch konnte:

il mare impetuoso al tramonto salì sulla luna e dietro una tendina die stelle …..

Und nicht zu vergessen: zu der Zeit hatte der Künstler einen musical director von Extraklasse: Corrado Rustici (vorher bei Nova)

Zucchero – Il Mare Impetuoso

https://youtu.be/Bk03dMx9al0

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star
1986 – Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore
1987 – The Hooters – Johnny B
1988 – Toto – Pamela
1989 – Zucchero – Il Mare Impetuoso

 

Song of the Year: 1988

Highlights bei den CDs:

Michael Franks – Indispensable ist ne Compilation und alles was man braucht, wenn man nicht unbedingt alles braucht lol
Stuart Hamm – Radio Free Albemuth
Living Colour – Vivid (der Meilenstein im Crossover von Hard Rock und Funk)
Zappa – The best band you never heard in your life (von der genialen 88er Besetzung/Tour

Ansonsten, da ich mich heute mal recht knapp halte, möchte ich auf meine blog-Reihe „Rock History“ verweisen, die ich vor Jahren schon geschrieben habe und die sich hier irgendwo findet

Und als Songs sogar mal zwei absolute Knallernummern:

Die folgende Band hatte mich schon zwei Jahre vorher mit ihrem Debut total geflasht. Allein der Opener ‚I got you eating out of my hand“ ist so dermaßen der Knaller (mach achte auch mal auf das hammermäßige Gitarrensolo). Das Zweitwerk wird allgemein noch höher eingeschätzt, wobei ich beide CDs in meiner Inselliste habe. Beim folgenden Track achte man bitte mal auf die Taktwechsel in der Strophe (da wechseln sich 6/8 und 8/8 ab, was bei mir regelmäßig Kopforgasmen (+oops) auslöst …..

It Bites – Yellow Christian

https://youtu.be/BwdYH4mqrXY

Aber der SOng of the year ist für mich das folgende Stück, auf der möglicherweise besten Platte dieser Band (jedenfalls liegt die bei mir regelmäßig sehr weit vorne).
Diese Nummer stellt für mich den absolut perfekten Pop-Song dar. Bombastische Proghymnen sind gewiss eine andere Baustelle, aber dieser Song ist in allen Bereichen, die mich an Musik fesseln, schlicht perfekt:
Komposition, Arrangement, Instrumentation, Dynamik, Groove, Gesang, Hookline, Fill ins, Solo …… das ist einfach nur …… PERFEKT !

Toto – Pamela

https://youtu.be/q0uRiuS4uCY

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star
1986 – Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore
1987 – The Hooters – Johnny B
1988 – Toto – Pamela

 

 

Song of the Year: 1987

Meine Auswahl an Platten aus diesem Jahr:

Hiram Bullock – Give it what u got (ziemlich geiler Gitarrist)
The Fents – The other side
Michael Franks – The camrea never lies
Steve Khan – Local Color (auch ein Jazz-Gitarrist, dessen gesamtes Werk ziemlich cool ist)
Neil Larsen – Through any window (jaja, Fusion mochte ich damals)
Manhattan Transfer – Brasil
Richard Marx – Richard Marx
Mr. Mister – Go on
Players – Players (mit Jeff Berlin und anderen collen Fusion-Musikern)
Joe Satriani – Surfing with the alien (seine zweite, imho die beste)
David Sylvian – Secrets of the beehieve (habe ich erst Jahre später entdeckt)
Uncle Festive – Say Uncle (noch mehr Fusion)
Whitesnake – 1987

Der Song of the Year sz´tammt von eine Band, die ich ein Jahr vorher entdeckt habe, weil All you Zombies dauernd im Radio lief (ebenso wie Kayleigh von Marillion): Es ist vermutlich nicht mal mein Lieblingssong dieser Band, aber der, den der als erstes einfällt, wenn ich einen covern möchte:

The Hooters – Johnny B.

https://youtu.be/YKy4riaOBMk

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star
1986 – Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore
1987 – The Hooters – Johnny B

Song of the Year: 1986

Nicht schlecht gefüllt, meine „Rock-History-Liste“ in diesem Jahr.

Jazz-Rock-Fusion:
Jeff Berlin – Pump it
Hiram Bullock – From all sides
Michel Camilo – In Trio
Bill Connors – Double up (imho die beste der drei Platten aus den 80ern)
Chick Corea – Elektric Band (eine von vier Coreas in meiner Insel-Liste)
Special EFX – Slice of Life
Spyro Gyra – Breakout
Ernie Watts – Sanctuary

Bourgeios Tagg – B.T. (wer das nicht kennt, einfach mal reinhören. Das ist gutgemachter Pop-Rock)
Robert Cray – Strong Pursuader
GTR – GTR (diese „Eintagsfliege“ mit Steve Howe und Steve Hackett)
Honeymoon Suite – The Big Price (sah ich im Vorprogramm von Saga und Feel it again gehört zu den Top-3-songs des Jahres, geile Hookline)
Claire Hammill – Voices (sehr außergewöhnlich, nur Gesang)
Billy Idol – Wiplash Smile
Kansas – Power (nicht ihr Meisterwerk, aber eine von zwei Platten mit Steve Morse)
Nik Kershaw – Radio Musicola
Joe Satriani – Not of thei Earth (sein Erstling, wobei mein Erstkontakt mit ihm ein Gastbeitrag auf der Soloplatte des Pat Metheny Drummers Danny Gottlieb war)
Michael Sembello – Without Walls
Sting – Bring on the Night (sehr geile Live-Scheibe)
Toto – Fahrenheit (die erste mit Joe Williams, eine ihrer (fünf?) besten ….
Van Halen – 5150
Frank Zappa – Jazz from Hell

Und eigentlich, weil es das erste Lied war, welches ich von dieser Band je gehört habe und es mich so dermaßen geflasht hat (insbesondere, das Gitarrensolo ließ mir den Mund offenstehen ….), müsste ich It Bites – I got you eating out of my mouth nennen …..aber das Erstwerk meines neuen Lieblingsgitarristen, welches (natürlich in der All-Time-Top-12 Liste) in diesem Jahr erschien, muss einfach gewinnen (auch wenn sein berühmtester Song erst auf der nächsten Platte sein wird …..

Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore

Auf der Platte quasi ein Dopplesong, in der Tube nur einzeln erhältlich …

https://youtu.be/G-m6ioTYOIQ

https://youtu.be/eAGBhvzeCFo

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star
1986 – Eric Johnson – Trail of Tears/Bristol Shore

 

Song of the Year: 1985

Und weiter geht es mit der Phase des mainstreams …….

Heart – Heart
Hooters – Nervous Night (ich mag irgendwie alles von der Band)
Howard Jones – Drem into Action
Grace Jones – Slave to the Rhythm
Mr. Mister – Welcome to the real world (war damals ziemlich heißer shice, heute kann ich das nicht mehr wirklich hören)
Starship – Knee deep in the hoopla
Judie Tzuke – The Cat is out

Bill Connors – Step it. Der Ex- Retrun to Forever Gitarrist auf Solopfaden und klingt wie Holdsworth. Großes Kino für Frickelfreunde

Allan Holdsworth – Metal Fatigue. Imho sein bestes Album

Yngrid, ähm Yngwie Malmsteen – Marching out. Die einzige Platte von YM, die ich habe und mag. Jeff Scott Soto singt geil drauf

Pekka Pohjola – Space Waltz. Auch wieder schön…

Sting – The Dream of the blue turtle. Sein Solodebut ist der Hammer. Mit erstklassigen Jazz-Musikern eingespielt, die Songs alle (!) von hoher Qualität und wenn ich einen Song auswählen müsste, wäre es Children’s crusade.

Aber der Gewinner heute ist mal wieder was für die Gitarrenfraktion. Auf der zweiten Soloplatte von Steve Morse gibt es einen Song mit einem Gastgitarristen (und -sänger), von dem ich vorher noch nie was gehört hatte, der kurze Zeit später seine erste CD rausbringen würde (davon morgen mehr) und der dann für die nächste Zeit mein Lieblingsgitarrist werden sollte: Eric Johnson.
Und was die beiden hier an Gitarrensoli abliefern, ist einfach nur klasse. Und sehr gut zu hören sind die total unterschiedlichen Ansätze: während Morse jede Note anschlägt und sehr oft Chromatik in seine Linien integriert, klingt Johnson mit seiner Legatospielweise total anders. Und mit der gleichen Anzahl Noten, wo Morse ne knappe Oktave abdeckt, wandert Johnson über zweieinhalb aufm Griffbrett rum. Das ist jedesmal so geil, wenn ich das höre….. auch nach so vielen Jahren noch.

Steve Morse – Distant Star

https://youtu.be/f_RD4ge4fhc

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you
1985 – Steve Morse – Distant Star

Song of the Year: 1984

Vermutlich bedingt durch die (AOR-) Band, in der ich damals als Bassist war, war diese Zeit geprägt von ziemlich „kommerzieller“ (für meine Verhältnisse) Musik. Auch viel Musik dabei, die ich jahrelang nicht mehr gehört habe … die für mich also vermutlich den Test der Zeit nicht bestanden hat …….

Bryan Adams – Reckless
Russ Ballard – Russ Ballard
Chicago – 17
Joe Jackson – Body and Soul
Al Jarreau – High Crime
Chaka Khan – I feel for you
Huey Lewis – Sports
Matt Bianco – Whose Side are you on …

Aber auch ein paar meiner Favoriten hatten was am Start:

Toto – Isolation als erste (und einzige) Platte mit Fergie Fredericksen am Gesang
Kim Mitchell – Akimbo alogo als seine erste Soloplatte nach Max Webster ist richtig klasse.
Thomas Dolby – The Falt Earth ist eine Inselplatte für mich
Stevie Ry Vaughan – Couldn’t Stand The Weather ist klasse (was ich aber erst später entdecken sollte)

Aber SONG des Jahres für mich:

Dalbello – Gonna get close to you

https://youtu.be/051C7ovqaCA

Die Liste:
1967 – Procol Harum – A Whiter Shade Of Pale
1968 – Barry Ryan – Eloise
1969 – King Crimson – Epitaph
1970 – Deep Purple – Black Night
1971 – Yes – Roundabout
1972 – Rory Gallagher – Messin‘ with the Kid
1973 – Manfred Mann’s Earth Band – Father of Day, Father of Night
1974 – Camel – Lady Fantasy
1975 – Magma – Hhai
1976 – Les Dudek – It can do
1977 – Dickey Betts – Bougainvillea
1978 – Dixie Dregs – Night meets Light
1979 – 38 Special – Rockin‘ into the night
1980 – Rush – Free Will
1981 – Triumph – Fight the good Fight
1982 – Pekka Pohjola – Urban Caravan
1983 – Yes – Changes
1984 – Dalbello – Gonna get close to you

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