CD des Monats (2026.06): Stefano Panunzi – Caravaggio
Juli 1st, 2026 by muelrich
01 Stefano Panunzi – Caravaggio
Eine prall volle DoCD mit einem Füllhorn an Ideen. Das muss man viele Male hören, um es in Gänze zu verarbeiten. (24.06.)
02 Joe Bonamassa – The Spirit Of Rory Live From Cork
An Bonamassa scheiden sich ja die Geister. Während die einen ihn als Bewahrer das Blues sehen, ist er für die anderen ein seelenloser Gniedler. Ich war ganz früher mal Fan, fand seinen Outout dann irgendwann viel zu hoch. Aber sowohl das B.B.King Projekt als auch das hier gefallen mir ausgesprochen gut. Naja, das hier hat es auch einfach: zum einen war Rory mein allererster Gitarrenheld und dann gibts zu der CD noch ne DVD. Und das Gehörte auch gucken können, gibt immer einen Bonus. (24.06.)
03 Lake – Four
Damals, in den spätern 70ern, war Lek die deutsch/englische Antwort auf Toto und Steely Dan. Die ersten drei Alben waren klasse und die höre ich heute noch gern. Und genau dort scheinen die inzwischen älteren Herrn wieder anzuknüpfen. Der Erstdurchlauf lässt stark vermuten, dass diese CD häufiger den Weg in meine Ohren finden wird und möglicherweise in den Top-15 auftauchen könnte (07.06.)
Advent Horizon – Falling Together
Für Musik zwischen bombastischen Prog und Prog-Metal bin ich aktuell nicht der richtige Testhörer ….. (15.06.)
Alyssa Bonagura – America’s Backroads
Das wurde mir im Release Radar angeboten, vermutlich, weil bei einem Track Joe Bonamassa mitspielt. Das ist irgendwas zwischen Country Rock, Americana und – zumindest im Titeltrack – der Band America. Angenehm zu hören. Und verweist wieder mal darauf, dass ich derzeit Blues Rock, Americana oder Songwriter häufiger höre als Auspeitschmucke, ähm Progressive Rock/Metal (10.06.)
Dervish – The Great Irish Songbokk Vol.2: Poets & Storytellers
Von der Band habe ich noch nie gehört. Aber der Titel klang interessant. Und als Gäaste dabi u.a. Sarah Jarosz, Iron & Wine, Indigo Girls u.v.a. Das Ergebnis: Ja, nett, das mal gehört zu haben … (02.06.)
Kristoffer Gildenlöw – Humanised
Die ersten beiden Soloplatten von Herrn Gildenlöw (Rust, 2013 und The Rain, 2016) fand ich wegen ihrer Melancholie sehr stark. Nr. 3 (Homebound, 2020) dagegen ziemlich langweilig. Danach habe ich sein Werken nicht mehr verfolgt. Der aktuelle Output hat deutliche Spuren von Progressive Metal. Ob das stark ist, kann ich nach einmaligem Hören nicht sagen. Ich schreibe da bestimmt die Tage nochmal was zu. (09.06.)
Kristoffer Gildenlöw – Let Me Be A Ghost (2021)
Die unterschiedlichen Sachen von K. Gildenlöw haben mich dazu veranlasst, das letzte mir noch unbekannte Album anzuchecken. Und was soll ich sagen? Laaaangweilig …. (10.06.)
Beth Hart – You Still Got Me (2026 Deluxe)
Das ist ok, aber Begeisterung kommt auch diesmal nicht wirklich auf. (25.06.)
Martha Rabiit – Kosmotron
Wer auf die 70er Jahre Sachen von Tangerine Dream und Klausschulze steht, sollte hier unbedingt mal reinhören. Klingt gut ! (17.06.)
Paul McCartney – The Boys Of Dungeon Lane
Klar, mit 83 ist die Stimme halt was brüchiger als früher, aber Songs schreiben kann Macca immer noch. Angenehme Platte. (02.06.)
John McLaughlin – Music For Abandoned Heights
John McLaughlin ist inzwischen in einem ALter, wo er sich und der Welt nichts mehr beweisen muss. Und das hört man auf dem neuen Album. Sehr entspannt und relaxed, ohne jedoch irgendwie in Beleibigkeit oder Langeweile abzudriften. Gefällt. (16.06.)
Jared James Nichols – Louder Than Fate
Hard Rock mit Blues Rock Wurzeln. Holt mich nicht ab … (21.06.)
Simon Phillips – Protocol 6
Simon Phillips ist – nicht nur seit seiner Zeit bei Toto – ein Weltklassedrummer. Jazz Rock mag ich seit den 70ern. Und dennoch werde ich mit den Protocol-Platten regelmäßig nicht warm. Ich höre das. Das ist viruos. Aber wenn ich bei Track 4 nicht mehr weiß, was bei Track 2 anders war ……. mmmmmmh ??? (07.06.)
Solstice – Clann: The Stable Gathering
Habe ich erst einmal gehört und spontan als redundant empfunden. Mal sehen, wie sich das entwickelt. (24.06.)
The Woods – Nowhere Is Somewhere (2025 EP + Singles 2022-2024)
Dreistimmige Mucke irgenwo zwischen Westcoast und Americana. Gefällt. Obs hängenbleiben wird, wird sich zeigen. (29.06.)
Yes – Aurora
Der Kollege Flohfish hat im betreuten Proggen ne schöne Rezi geschrieben. Da kann ich mich nur anschließen (12.06.)
https://www.betreutesproggen.de/2026/06/yes-aurora/
Aus der Rubrik „News from the Past“:
Miles Davis – The Lost Concert (2021)
30 Jahre später veröffentlicht, ein Live Konzert von 1991, kurz vor seinem Tod, mit sehr prominenter Gästeliste. Sehr cool. (13.06.)
Miles Davis – The Lost Septet – Live 1971 (2020)
Wer – wie ich – seit jeher mit „Bitches >Brwe“ fremdelt, findet dieses Free-Jazz-Gedudel ….. schrecklich ….. SCNR (15.06.)
Stackridge – Extravaganza (1975)
Den Namen habe ich nie vorher gehört. Obwohl das Album von Tony Ashton produziert und auf dem Label von Elton John erschienen ist. Seltsame Mischung aus Music Hall (erste Hälfte des Albums) und Progressive und Jazz Rock. Die zweit Hälfte des Albums macht sogar Lust, weitere Alben zu erkunden. (09.06.)
Stackridge – Mr. Mick (2000 Original Version)
siehe vorige Bemerkung, wobei mir dieses Album hier nicht so gut gefällt wie der Vorgänger (10.06.)
Trillion – Trillion (1978)
Als Toto’s erste Platte erscheint, erscheint auch der Erstling der Band ihres späteren Sängers Fergie Frederiksen. Für mich klingt das spontan eher nach Glam Rock als nach Toto’s eklektischem A.O.R. Aus der Rubrik: habe ich damals verpasst … und nichts versäumt … (16.06.)
Steve Khan – The Blue Man (1978)
Das hier klingt noch eher nach Jazz-Rock-Fusion und hat noch nicht die individuelle Note wie z.B. „Public Access“, eines meiner Favoriten von Steve Khan. Das heißt aber nicht, dass das schlecht wäre…. (20.06.)
Eric Steckel – Polyphonic Prayer (2018)
Blues Rock ist ja immer so ne Sache und sehr oft beliebig austauschbar. Das Album hier dagegen haut mich richtig um. Da sind einige absolute Kracher drauf, wie z.B. die Nummer „We’re still friends“. Wäre das ein aktuelles Album, wäre es das Album des Monats. (23.06.)
Same procedure: die Top-15 der letzten 12 Monate:
01 (05) Fearful Symmetry – I’ve Started…
02 (01) Darwin – Distorted Mirror
03 (04) Goose – Chain Yer Dragon
04 (06) Spock’s Beard – The Archeoptimist
05 (07) Minor Gold – Way To The Sun
06 (08) Finally George – Painter
07 (09) Steve Morse Band – Triangulation
08 (10) Marcus Deml – Pure
09 (15) Green Desert Tree – Fighting Dragons
10 (11) Dave Bainbridge – On The Edge
11 (12) Big Big Train – Woodcut
12 (13) Moron Police
13 (-) Tedeschi Trucks Band – Future Soul
14 (-) The Sheepdogd – Kepp out of the storm
15 (14) Neal Morse Band – LIFT