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So, die Nutzungsänderung beim Bauamt ist durch. “Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeit für Fernfahrer, Monteure u.ä.” heißt es. Nein, Ferienwohung darf ich nicht sagen. ;-)
Also: wer zwischen Leipzig (90km), Halle (80km), Bauhausstadt Dessau (20km), Lutherstadt Wittenberg (50 km), Potsdam (90km) und Berlin (140km) mal ne Poofe braucht:

Für 3 Erwachsene oder 2 Erwachsene und 2 Kinder habe ich Platz. Vollausgestattete Küche, TV, Radio, Bad mit Dusche.

Preise auf Anfrage per email (muelrich@yahoo.de) oder 0171 7727515

Ich tu mich mit Kategorien ja ein bisschen schwer. Ist es nun Roots rock oder Americana? Auf jeden Fall ein bisschen Country, ein bisschen Southern und jede Menge Songwriterkram. Dazu gute Songs, spannedn arrangiert und ne leckere Gitarrenarbeit dabei. Den Song “Staring sown the sun” wollen wir sogar covern. Hier gibt es ein ausführliches Review:

http://www.musikreviews.de/reviews/2011/Cody-Canada-And-The-Departed/This-Is-Indian-Land/

Beinahe gewonnen hätte allerdings Fido plays Zappa - Too big to fail. Man nehme eine Schweizer Zappa-Cover-Band mit folgender Besetzung: voc/tr/sax/tb/sax/marimba/keyb/g/b/dr und mache das ganze mit ac-g, doublebass und piano sozusagen zum unplugged-Projekt. Dann arrangiere man eine extrem leckere Auswahl an Zappa-Songs (Yellow snow, Camarillo Brillo, Montana, Sofa, Trouble every day … ) für diese Besetzung und fertig sind gut 50 Minuten allerfeinste Zappa Mucke. Ok, die CD ist 16 Minuten länger. Aber der Finaltrack ist eine Eigenkomposition, welche am ehesten mit Zappas orchestralem Schaffen zu vergleichen ist und bei ersten Hören bestensfalls als gewöhnungsbedürftig bezeichnet werden kann. Vielleicht ungerecht, aber sowas will der Zappafreak nicht wirklich hören.. Jetzt rede ich aber viel zu lang über diesen einen Track. Nein, das Fazit muss heißen: allerwärmste Empfehlung für alls Zappafans !

In diesem Jahr habe ich ja mit Frank einige kleine Kurzauftritte als Unplugged-Duo bestritten. Das hat Spaß gemacht, so dass wir an einem vollen Programm arbeiten. Neben von uns bereits bekannten Nummern arbeiten wir derzeit auch an etlichen neuen Songs. Mal sehen, was funktioniert.

Jedenfalls wird man uns in 2012 auch wieder live erleben können. Konkrete Termine stehen noch nicht fest, aber im Februar werden wir im Cesar’s spielen und für Juni ist ein Auftritt in einer ganz neuen Location in Zerbst geplant.

Und damit ich mich auch mal wieder mit neuem Input fordere, nehme ich ab Februar wieder Gitarrenunterricht (bei Erich Gramshammer). Bin mal gespannt.

Hadouk Trio, das sind Didier Malherbe (Sax, doudouk), Loy Ehrlich (Gumbass, keyboards, kora …) und Steve Shehan (dr, perc, hang). Irgendwas zwischen Jazz und World Music und damit genau das, wo ich zur Zeit drauf abfahre. Didier Malherbe? Stimmt: Gong. Aber damit hat das hier jetzt nicht mehr wirklich was zu tun. Tolle Musik, muss ich mehr von haben.

Steve Shehan wirkt als Perkussionist ebenfalls mit auf :  Nadishana Trio - Far & Near. Nadishana spielt eine unzählige Menge an Instrumenten, deren Namen ich noch nie gehört habe und die er teilweise selber entworfen und gebaut hat. Als Dritter im Bunde: Armin Metz am Bass (sehr cool). Ebenfalls als EthnoJazz zu bezeichnen, wenn man es denn schon kategorisieren will und eine tolle CD.

Im Bereich Blues (Rock) gab es diesen Monat auch wieder nennenswertes: Layla Zoe - Sleep little girl. Layla ist imho eh DIE Erbin von Janis und diese CD rockt richtig kräftig ab. Liegt vermutlich an der Mitwirkung von Henrik Freischlader.

Und dann hab ich noch ein “Hörbuch”. Jepp. Mein erstes … haha ..naja ein musikalisches: Richie Arndt - Trainstories. Eine DoCD. Auf CD 1 13 Titel Musik zum Thema Eisenbahn, also vom Marakesh Express über Rock Island Line …..
Die 2. CD ist dann ein Hörbuch zur Geschichte der Trainsongs, auch immer wieder untermalt von musikalischen Einlagen. Großes Kino.

So, nun ne Premiere: der FLOP des Monats: Ulas Hazar - Virtuoso. Aus dem Hause Acoutic Music Records bin ich ja normalerweise Qualität gewohnt und das nicht nur bzgl. akustischer Gitarrenmusik, sondern auch bei den Veröffentlichungen im Bereich WorldMusic. Aber mal abgesehen davon, dass ich es schon als Unverschämtheit empfinde, eine CD mit einer Spieldauer von 26 Min. auf den Markt zu werfen, hätte mich der Titel auch stutzig machen können: Virtuoso. Jawoll, da spielt jemand (u.a.) Paganini auf der Saz. Der türkische Yngwie Malmsteen sozusagen. Naja, wenn man so schnell spielt, hat man vermutlich auch alle seine Noten in der kurzen Zeit verbraucht (muhaha) …. Gefrickel halt. Wer’s mag …..

Dann lieber The New Inspired Ambient Orchestra - Lost in Clouds. Ethno-Ambient zum Entspannen. Dem ein oder anderen vielleicht zu nah am Fahrstuhl, aber ich mag es !

Ich koche ja oft. Manchmal schmeckt es, ähm, “interessant”. Also: “Is lecker, brauchste aber nicht nochmal machen”. *g*
Und manchmal übertreffe ich mich selbst….*hüstel* …So auch die Tage. Daher hier das Rezept:

Zutaten (für 2-3 Personen):
ca. 20 Stück Rosenkohl, eine Kohlrabi, eine große Möhre, 1/2 Stange Lauch, eine Zwiebel, 300 g Minutensteak vom Rind, ein Becher Schmand, 50g Frischkäse, Salz,Pfeffer, Paprika, Kümmel, Muskat, Chili.

Vorbereitung:
Rosenkohl vom Strunk befreien, putzen, halbieren.
Kohlrabi schälen und in Stifte schneiden. Möhren schälen und in Scheiben schneiden, Lauch in Ringe schneiden, gut abwaschen. Zwiebel würfeln. Rindfleisch in Streifen schneiden.

Zubereitung:
Rosenkohl in Salzwasser fast gar kochen, abschrecken.
Möhren, Kohlrabi ebenfalls in Salzwasser gar kochen, kurzu vor Schluss den Lauch dazu geben. Alle Gemüse nicht komplett gar kochen. Im Sieb abtropfen, mit kaltem Wasser abschrecken.
In einer Pfanne Öl erhitzen. Zwiebeln hinzufügen und anbräunen. Dann das ganze Gemüse zufügen, vorsichtig umrühren.
In einer zweiten Pfanne ebenfalls Öl erhitzen, richtig heiß. Rindfleischstreifen unter Rühren anbraten, braucht nur 1-2 Minuten, so dass Rind ganz knapp nicht mehr rosa ist. Dann zum Gemüse fügen. Mit den Gewürzen abschmecken. Schmand hinzufügen, umrühren. Mit etwas Wasser verdünnen. Dann den Frischkäse hinzufügen und nochmal kurz umrühren. Fertig.
Schmeckt sicherlich mit Reis oder mit Salzkartoffeln. Für mich Insulinjunkie geht es auch ohne Sättingungsbeilage aka Kohlenhydrate.

So, aufgeschrieben, damit ich es nicht vergesse. Wenns jemand anders erfreut, gern geschehen ;-)

Boah, so viel neues diesen Monat:

Zunächst habe ich Christina Lux entdeckt. Die aktuelle CD: Christina Lux feat. Reentko - Playground wurde im gleichen Studio aufgenommen wie die neue CD von L’arc Six und hat den gelichen natürlich warmen Sound. Zudem vereint Christinas Musik (auf allen 6 Alben) einerseits schöne Songs mit tollen Melodien als auch sehr interessante Arrangements UND es groovt !

Im Blues-Rock Bereich kam endlich auch mal wieder was tolles rein: Eric Gales - Transformation rockt wie Sau, geile Trio-Mucke und Gitarre….Gitarre und nochmal Gitarre …..harr harr

Im ProgRock kamen direkt drei richtig gute Alben in den Player: Steven Wilson - Grace for drowning ist ein Monolith, der sicherst nach und nach erschließt. Genial die “bedrohlich dräuenden” Chöre … das ist so dermaßen geniale Mucke …. irgendwo ein bisschen Porcupine Tree (ne, ja, is klar), aber auch King Crimson und Magma blitzen hier und dort als Referenzen auf.

Seven Steps to the green Door - The ?Book ist auch ein ganz tolles Album mit sehr vielseitiger progressiver Mucke.

Die Neuentdeckung ist für mich aber: Subsignal - Touchstones. Obwohl der Gesang hier und dort an Yes oder Journey erinnert (aber nur ein bisschen), ist das sehr eigenständier Prog, weder Metal noch retro, tolle vocals, richtig gute Gitarrenarbeit, tolles drumming …ja, ok, jetzt hab ich Bass und Keyboards nicht extra erwähnt ….also: einfach mal reinhören. Das lohnt sich.

Und dann dreht sich gerade eben mal wieder The Reign of Kindo - Rhythm, Chord & Melody im Schacht. Hatte ich ja schon mal erwähnt. Richtig coole abwechslungsreiche Pop-Musik. Viele Stücke im 3er Beat..vielleicht gefällts mir gerade deswegen so gut ;-)

Also, der Oktober bietet viel zu entdecken ….

Keine andere Band habe ich so oft live gesehen.

Rückblende: wie fing das eigentlich an? So genau weiß ich das auch nicht mehr, aber es war sicherlich mein Sohn, der nach Hause kam und sagte, sein Klavierlehrer würde mit seiner Band live spielen. Das war wohl 2005. War ebenfalls in der Marienkirche Dessau. Da spielen die nämlich jedes Jahr. Und seitdem bin ich Fan.

Damals noch in der Besetzung: voc / sax,fl,voc / piano / cello / perc / perc. Die Musik lässt sich schwer beschreiben: so kammermusikalischer worldmusic - jazz - pop - Songwriter ….ach, einfach mal reinhören:

L’arc six Hörproben

Und jedes Konzert war anders: Da gab es als Gäste/Erweiterung mal ein Holzbläserquartett, ein Streichquartett, eine Harfe, einen Chor oder gar ein ganzes Orchester. Irgendwann zog einer der Percussionisten weg und wurde ersetzt durch einen Gitarristen. Und diese Besetzung gibt es jetzt schon unverändert seit 2007.

Nach den Ausflügen mit Orchester (CD: In einem Meer von Tönen - 2007) und Chor und Orchester (CD: In every detail - 2009) gibt es 2011 (CD: No.8) nun mal wieder L’arx six pur. Da kommen wieder andere Details zum tragen.

Die Marienkirche hat ja eh ein einmaliges Ambiente und der Sound war sehr transparent. Den Musikern merkt man sehr deutlich den Spaß auf der Bühne an und die Zwischenansagen sind wie immer sehr unterhaltsam.

Durch die Reduktion des Gesamtklanges auf die Band kommen die Musiker wieder intensiver zur Geltung. Der Jörg singt - endlich - wieder. Endlich, weil mir das - insbesondere auch der Kontrast zur Stimme der Sängerin Cristin Claas - schon immer gut gefallen hat.

Der Gitarrensound von Stephan Bormann war sensationell. Ich glaube, ich klaue dem nicht nur die Ibanez AS 200 (*lechz*) sondern direkt den ganzen Kram ….HAHAHA ….

Vielleicht lag es an dem wieder jazzigeren Gesamtsound, aber der Thomas Rüdiger an den Drums groovt wie Hölle.

So, das waren die spontanen Dinge, die mir diesmal besonders aufgefallen sind. Und wenn ich nun Cristin Claas, Christoph Reuter und Gerald Manske nicht explizit erwähnt habe ….die sind dann nächstes Jahr an der Reihe …;-)

Da geh ich nämlich garantiert wieder hin und sitze wieder in der ersten Reihe …wie immer eigentlich ….

So, es gab selbstverständlich die monatliche Ration WolrdMusic, diesmal - is ja klar, oder - alles Oud-Spieler: Sameer Makhoul - Athar, Amos Hofmann - Na’ama und, im Ersteindruck die beste von den dreien: Marcel Khalife - Carress.

Progressives gab es diesen Monat natürlich auch neues: Dream Theater - A dramatic turn of events ist ne gute DT, aber auch wieder nicht wirklich was neues. Das, was halt der DT-Fan erwartet. Ganz im Gegensatz zu Opeth - Heritage, die sich stilistisch immer weiter entwickeln (in die gute alte Zeit). Arch/Matheos - Symphatetic Resonance ist ein Knalleralbum für die härtere Fraktion und wenns Keyboard”lastiger” RetroProg sein soll, finde ich Introitus - Elements sehr stark.

Einen neuen Italiener habe ich auch entdeckt: Pippo Pollina - Rossocuore ist gut gemachte Popmusik und von gleichen Musiker Bar Casablanca schön unplugged arrangiert.

CD des Monats aber wird das posthum erschienene Album des von mir seit Jahren verehrten Musikers: John Martyn - Heaven and Earth, welches nochmal eindrücklich dokumentiert, was für ein außergewöhnlicher Musiker das war, der leider nie den Erfolg gehabt hat, den er verdient hätte.

August ist irgendwie immer Urlaubsmonat. Daher gibts auch nicht viel neues. Die drei CDs von Stefan Mönkemeyer sind tolle Akustikgitarrenmusik eines Gitarristen, den ich grad neuentdeckt habe. “As Far” vom Trio Joubran ist meine monatliche Dosis Oud-Musik. Sehr schöne atmosphärische Musik.

Der Monatssiegr ist gar keine neu erschienene CD, aber diejenige, die ich diesen Monat am häufigsten gehört habe. Timo Gross, Gregor Hilden und Richie Arndt. Dreimal Akustikgitarre und Gesang. Was die Jungs da abgeliefert haben, ist sowas von laid back und abgehangen. Und immer, wenn man gerade denkt, naja, jetzt ist aber gut mit Akustikmucke … kommt wieder so ein schöner Song mit grandioser hookline und Wohlfühlgrinsen im Gesicht. Hammer

Ach ja, ich war ja mal Dream Theater Fan: die neue klingt so, wie Dream Theater halt klingen. Tonleiter rauf und runter ;-)   SCNR

So, vorab noch ein Tipp, mal wieder aus der Progressive Ecke: Flaming Row - Elinoire

Ein sehr opulentes Projekt von Martin Schnella und Kiri Geile, unter Mitwirkung von Marek Arnold (u.a. Toxic Smile) und vielen anderen in der PRog Szene bekannten Musikern. Es ist ein Konzeptalbum auf hohem Niveau und sehr komplex. Einmal Hören reicht da definitv nicht aus, um alles zu entdecken.

CD des Monats aber wird BAP - Halv su wild

Bisher war ja die Comics & Pin-Ups von 1999 meine LieblingsCD meiner Heimatband. Dann zwischendurch (ca. 2004) hab ich die live in Magdeburg gesehen und fand es langweilig. Trotzdem hab ich nahezu alles CDs. Und diese hier ist ein Leckerschmecker. Die Songs sind klasse, die Texte gefallen und was mich bei jedem Hören extrem begeistert: diese CD klingt einfach toll. Alles da wo es sein muss. Drums, der Bass, die dieversen Gitarren. Alles klingt extrem lekker. Ja, geile Scheibe !

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